DE331998C - Maschine zum Einstossen von Zuendholzstaebchen in Transportrahmen o. dgl. - Google Patents

Maschine zum Einstossen von Zuendholzstaebchen in Transportrahmen o. dgl.

Info

Publication number
DE331998C
DE331998C DE1915331998D DE331998DD DE331998C DE 331998 C DE331998 C DE 331998C DE 1915331998 D DE1915331998 D DE 1915331998D DE 331998D D DE331998D D DE 331998DD DE 331998 C DE331998 C DE 331998C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
chopsticks
pusher
machine
pushing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1915331998D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE331998C publication Critical patent/DE331998C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/04Filling match splints into carrier bars; Discharging matches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Einstoßen von Zündholzstäbchen in Transportrahmen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einstoßen von Zündholzstäbchen in Transportrahmen o. dgl., welche die Stäbchen Nährend des Vorwärmen-, und Tunken-, in Paraffin und Zündmasse halten. Um das Einstoßen in die Transportrahmen zu ermöglichen, ist es notwendig, die Stäbchen zuerst gleichzulegen, d. h. derart zu ordnen, daß sie parallel zueinander liegen. Zu diesem Zwecke wurde es bereits vorgeschlagen, oberhalb der EinstoBvorrichtung eine Gleichlegevorrichtung anzubringen, die aus einem hin und her bewegten, zur Aufnahme der roch nicht geordneten Stäbchen bestimmten Behälter besteht. Diese bekannten Maschinen sind aber solcher Konstruktion, daß sie für die Praxis unbrauchbar sind, weil keine Mittel vorgesehen sind zum Regeln und Sicherstellen der Zufuhr der Stäbchen aus der Gleichlegevorrichtung in die Einstoßvorrichtung. Infolgedessen entstehen leicht Unregelmäßigkeiten beim Betriebe, die so weit führen können, daß die Maschine stillgesetzt, geleert und gereinigt werden muß, bevor sie weiterarbeiten- kann.
  • Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß der zur Aufnahme der noch nicht geordneten Stäbchen bestimmte Behälter der Gleichlegevorrichtung durch einen oder mehr Spalte in seinem Boden und vermittels einer Führungstrommel mit dem stillstehenden Behälter der Einstoßvorrichtung in solcher Verbindung steht, daß die im Behälter befindlichen, ungeordneten Stäbchen auf den nach der Einstoßvorrichtung sinkenden, gleichgelegten Stäbchen aufruhen. Infolgedessen richten sich die Arbeit der Gleichlegevorrichtung und die Zufuhr in die Einstoßvorrichtung ganz selbsttätig nach dem Verbrauch in der letzteren. `Wenn das Einstoßen sogar ganz aufhören würde, so könnte dies keine nachteilige Folgen haben, da der geordnete Stäbchenstapel dadurch nur aufhört zu sinken, bis das Einstoßen wieder beginnt und die dem Behälter zuviel zugeführten Stäbchen nur über die Kante des Behälters abgeschüttelt werden. Da der Behälter ferner mit ungeordneten Stäbchen stets gefüllt gehalten werden kann, so wird die Verteilung der letzteren über die ganze Breite der Einstoßvorrichtung ohne besondere Maßnahmen vollkommen gleichmäßig. Durch die Erfindung ist daher zum ersten Male eine praktisch brauchbare kombinierte Gleichlege- und Einstoßvorrichtung geschaffen worden.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen sind als Beispiel zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Fig. r und 2 zeigen die eine Ausführungsform in senkrechtem Schnitt bzw. in Vorderansicht, und die Fig. g und ¢ veranschaulichen in ähnlicher Weise die -zweite Ausführungsform.
  • Fig. g und 6 geben Einzelheiten wieder. Bei beiden Ausführungsformen befindet sich die Gleichlegevorrichtung oberhalb der Einstoßvorrichtung, wodurch der Vorteil erzielt wird, daß die gleichgelegten Stäbchen durch Schwerkraftswirkung, also selbsttätig, in die Einstoßvorrichtung gelangen. Die Gleichlegevorrichtung besteht aus einem Behälter z, welcher bei der Ausführungsform gemäß Fig. x und 2 um die Zapfen 2 schwingbar angeordnet ist und mittels Exzenter 3 und. Exzenterstangen 4, welche an den Zapfen 5 des Behälters angreifen, in eine schnelle hin und zurück schwingende Bewegung versetzt wird. In dem Behälter i ist eine Anzahl von Zwischenwänden 6 vorgesehen, welche beim Schütteln des Behälters x das Ordnen der Stäbchen bewirken. Diese Wände 6 sind parallel zueinander und zur Bewegungsrichtung des Behälters = angeordnet.
  • In diesen Behälter werden die noch nicht geordneten Stäbchen eingebracht, und zwar entweder von Hand oder mittels eines Becherwerkes, mittels Druckluft oder auf sonstige Weise. Bei dem erivähnten Schütteln des Behälters sinken die Stäbchen allmählich zwischen den Wänden 6 herunter und legen sich dabei parallel zueinander. Der Boden des Behälters i ist in der Mitte mit einem zur Rüttelrichtung senkrecht verlaufenden Spalt versehen, dessen Breite etwa der Länge der Stäbchen entspricht, und steigt von diesem Spalte aus nach beiden Seiten hin treppenförmig an (vgl. Fig. i). Infolgedessen bewegen sich die sinkenden Stäbchen allmählich nach der Mitte zu und sinken dort in den durch die Wände 7 begrenzten Raum 8 hinein und dann weiter nach der Einstoßvorrichtung, wo sie mittels der üblichen Nadeln 9 in die Löcher der Tunkrahmen io (oder gegebenenfalls in besondere Zwischenbehälter) eingestoßen werden.
  • Die Wände 7, welche bis zu den Schwingzapfen 2 herunterreichen, tragen den ganzen Behälter i und nehmen an der schüttelnden Bewegung desselben teil. An diese beweglichen Wände 7 schließen sich unterhalb der Drehzapfen 2 feste Wände ii an, welche den sinkenden Stäbchen weiter als Führung dienen. Unterhalb der Einstoßnadeln 9 sind feste Böden 12 vorgesehen, welche die Stäbchen trägen und das Durchfallen derselben an den Nadeln vorbei verhindern.
  • Die Erfindung ist natürlich von der Bauart der dargestellten, durch beliebige andere Ausbildungen ersetzbaren Einstoßvorrichtung völlig unal?hängig. Werden Maschinen benutzt, bei denen beispielsweise zwei oder mehrere Einstoßvorrichtungen vorhanden sind, die mit derselben Gleichlegevorrichtung in Verbindung stehen, dann empfiehlt es sich, im Boden des Behälters zwei oder mehr Spalte in beliebiger Entfernung voneinander anzuordnen, durch welche die Stäbchen wandern, um zu den verschiedenen Einstoßvorrichtungen zu gelangen.
  • In den Fig. 3 und q. ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei welcher der Behälter i auf Rollen 13 ruht und auf diesen in walzerechter Ebene hin und her verschiebgen Falle, mittels eines Exzenters 3 bewirkt. Die gleichgelegten Stäbchen werden während ihrer Abwärtsbewegung aus dem Behälter i nach dem festen Boden 12, wo sie von den Einstoßnadeln 9 erfaßt werden, durch obere bewegliche Wände 14 und an diese anschließende untere feste Wände 15 geführt. Die unteren Kanten der beweglichen Wände 14 stehen zu diesem Zwecke in an der Oberseite der festen Schienen 16 vorgesehenen Rillen, während die oberen Ränder derselben Wände in ähnlichen Rillen an der Unterseite des Behälters i eine Stütze finden. Die oberen Teile der Wände r¢ nehmen somit an der hin und her gehenden Bewegung des Behälters i teil, während deren untere Ränder stillstehen, so daß die gleichgelegten Stäbchen bei ihrer Abwärtsbewegung allmählich zur Ruhe kommen.
  • In Fig.5 ist eine Vorrichtung zum Entfernen von solchen Stäbchen dargestellt, welche in unrichtiger Lage, also - etwa aufrecht -stehend, in den Raum zwischen den Wänden iq. gelangen. Diese Vorrichtung besteht aus Borstenwalzen =7 o. dgl., welche in Öffnungen eindringen, die in den Wänden 14 vorgesehen sind. Diese Walzen drehen sich in den durch die Pfeile angegebenen Richtungen, d. h. mit ihren durch die Öffnungen durchgreifenden Teilen entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der sinkenden Stäbchen, und nehmen dabei alle in aufrechter Stellung an den Wänden 14 entlangfallenden Stäbchen mit nach außen, so daß diese nicht nach der Einstoßvorrichtung gelangen, auf deren Arbeit sie störend einwirken würden.
  • In derselben Figur ist- auch eine Vorrichtung zum selbsttätigen Zuführen von Stäbchen in den Aufnahmebehälter i dargestellt. Diese Vorrichtung besteht in einem endlosen, in der Richtung des Pfeiles sich bewegenden Förderband i8. Die eine Seitenwand i9 des Behälters i, und zwar zweckmäßig die dem Bande 18 zugekehrte, ist niedriger als die andere, wodurch ermöglicht wird, daß bei übermäßiger Zufuhr von Stäbchen der Überschuß beim Schütteln des Behälters herausgeschleudert und mittels eines Trichters 20 o. dgl. aufgesammelt wird, um dann dem Bande 18 wieder zugeführt zu werden. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die Zufuhr von Stäbchen in den Behälter i nicht so genau nach dem Verbrauche geregelt zu werden braucht, was die Bedienung der Maschine wesentlich erleichtert.
  • Die Fig. 6 zeigt schließlich eine andere Vorrichtung zum Entfernen von in unrichtiger Lage an den Wänden 1¢ entlangfallenden Stäbchen. Dies wird hier mittels zweier Luftströme bewirkt, die man an den Enden der sinkenden, gleichgelegten Stäbchen 21 vorbei-. . . m.@. r. r @. .. . . l__-_L die Offnungen 22, 22 der Wände 14 ein und gelangen dann durch die Rohre 23, 23 wieder nach außen. Sie bewegen sich demnach in der Richtung der Pfeile 24 und 25 und nehmen dabei etwa hindurchfallende Stäbchen mit, damit diese nicht nach der Einstoßvorrichtung gelangen.

Claims (1)

  1. Pt1TENT-ANsPRucH: Maschine zum Einstoßen von Zündholzstäbchen in Transportrahmen o. dgl. mit einer oberhalb der Einstoßvorrichtung angebrachten Gleichlegevorrichtung, die aus einem in der Längsrichtung der gleichgelegten Stäbchen hin und her geschüttelten, zur Aufnahme der noch nicht geordneten Stäbchen bestimmten Behälter besteht, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Behälter (i) der Gleichlegevorrichtung mit dem stillstehenden Magazin der Einstoßvorrichtung durch einen Spalt in seinem Boden und vermittels einer Führungstrommel (7, i4), deren oberes Ende die Bewegung des Behälters (i) mitmacht, während das untere Ende der Trommel stillsteht, verbunden ist, derart, daß die in dem Behälter befindlichen, ungeordneten Stäbchen auf den durch die Führungstrommel hindurch nach der Einstoßvorrichtung sinkenden, gleichgelegten und je nach dem Sinken allmählich zur Ruhe kommenden Stäbchen aufruhen.
DE1915331998D 1915-03-20 1915-03-20 Maschine zum Einstossen von Zuendholzstaebchen in Transportrahmen o. dgl. Expired DE331998C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE331998T 1915-03-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE331998C true DE331998C (de) 1921-01-18

Family

ID=6200494

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1915331998D Expired DE331998C (de) 1915-03-20 1915-03-20 Maschine zum Einstossen von Zuendholzstaebchen in Transportrahmen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE331998C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3784691T2 (de) Maschine zum Füllen von Behältern mit stabförmigen Gegenständen.
DE3113045C2 (de) Verpackungsmaschine
EP1086628A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Entleeren von Behältern
DE2912510C2 (de)
DE1163716B (de) Vorrichtung zum Sammeln von Zigaretten
DE3031391C2 (de)
DE2522970C3 (de) Vorrichtung zum Zuführen von abgelängten Drähten zu einer Drahtverarbeitungsmaschine, insbesondere einer Gitterschweißmaschine
DE1178755B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden
DE726039C (de) Maschine zum Verpacken von Garnspulen
DE1296062B (de) Vorrichtung zum Fuellen eines Schragens od. dgl. mit Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden
DE331998C (de) Maschine zum Einstossen von Zuendholzstaebchen in Transportrahmen o. dgl.
CH443114A (de) F¦rdervorrichtung für Kartoniermaschinen oder andere Verpackungsmaschinen
DE2910175C2 (de) Maschine zur automatischen Füllung von Konservendosen
DE69004055T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum akkumulieren und verpacken deformierbarer, im wesentlichen zylindrischer gegenstände, insbesondere tampons.
AT84041B (de) Maschine zum Einstoßen von Zündholzstäbchen in Transportrahmen oder dgl.
DE921857C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Schnitzeltabak zu einer Zigarrenwickel-Herstellungsvorrichtung
DE1757881A1 (de) Automatische Fuellvorrichtung fuer Zigaretten od.dgl.
CH399987A (de) Maschine zum Füllen von ausdrückbaren Tuben
AT227168B (de) Vorrichtung zum Einsetzen von Flaschen od. dgl. in Transportbehälter und zum Entleeren der letzteren
DE1226489B (de) Werkstueckzufuehreinrichtung fuer im wesentlichen axialsymmetrische Massenteile
DE3390180T1 (de) Automatische Zuführungsvorrichtung
DE581118C (de) Tablettenzufuehrung fuer Einwickelmaschinen
DE1481017A1 (de) Einrichtung zum Zusammenfuehren von Gegenstaenden
DE366233C (de) Abfuellvorrichtung fuer Zuendholz-Automatmaschinen
DE628824C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Aufnahmebehaeltern