DE3318458C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Glühkerze für Brennkraftmaschinen
nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Eine solche Glühkerze, die aus der DE-OS 31 46 653 bekannt
ist, hat ein elektrisches Heizelement, welches auf einem
elektrisch isolierenden Keramikrohr angeordnet
ist und dabei im wesentlichen auf den Bereich des
brennraumseitigen Bodens des Keramikrohres begrenzt ist;
das Heizelement, das schichtförmig ausgebildet ist und
auf der Außenseite des Keramikrohr-Bodens angeordnet und
mit einer elektrisch isolierenden, dichten Schutzschicht
abgedeckt ist, hat gemäß obengenannter Druckschrift eine
im wesentlichen wellenförmige Konfiguration, kann aber
auch als Einschnürung zwischen den beiden Anschlußleiterbahnen
ausgebildet sein.
Es wurde darüber hinaus auch schon vorgeschlagen, das
schichtförmige Heizelement auf dem Keramikrohr-Boden als
zwei oder mehrere nebeneinander mit Abstand angeordnete,
elektrisch parallelgeschaltete Leiterbahnen auszuführen (deutsche
Patentanmeldung P 32 07 913.3).
Vorgeschlagen wurde bei einer derartigen Glühkerze außerdem auch die
Anordnung eines schichtförmigen Überhitzungsschutzes (PTC-Widerstand)
in der zum schichtförmigen Heizelement führenden Anschlußleiterbahn
(deutsche Patentanmeldung P 32 31 781.6).
Aus der JP 54-1 09 536 A ist eine Glühstiftkerze mit einem stabförmigen
Heizelement bekannt, das sich aus einer Vielzahl von
Keramikplättchen zusammensetzt; die Keramikplättchen sind bei dem
Heizelement quer zur Längsrichtung angeordnet und tragen auf ihrer
Großfläche jeweils eine Widerstandsleiterbahn. Die einzelnen
Keramikplättchen sind aufeinandergesintert und die Widerstandsleiterbahnen
mittels Leiterbahnen miteinander verbunden, die auf der
Außenseite des stabförmigen Heizelementes angeordnet sind; die
Widerstandsleiterbahnen auf den einzelnen Keramikplättchen können in
Reihe oder parallel geschaltet sein.
In der JP 58-46 590 A ist ein scheibenförmiger Heizkörper beschrieben,
der aus übereinanderliegenden keramischen Isolierschichten und
dazwischen befindlichen Widerstandsleiterbahnen zusammengesintert
ist. Bei einem Ausführungsbeispiel sind zwei aus leitfähiger Paste
gedruckte Heizelementscheiben zwischen drei Substratscheiben aus
elektrisch isolierender Keramik angeordnet; für die Kontaktierung
sind die Substrat- und die Heizelementscheiben mit einer zentralen
Bohrung versehen. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist ein
scheibenförmiger Heizkörper dargestellt, bei dem ein schneckenförmiges
Widerstandsheizelement in eine keramische Masse eingesintert ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Glühkerze
mit einem Heizelement zu schaffen, das
eine gute Temperaturregelung und -verteilung
ermöglicht und die Einflüsse des in die Brennkraftmaschine
einströmenden, kalten Kraftstoffdampf-Luft-Gemisches, der heißen
Verbrennungsgase und die Wärmeableitung innerhalb der Glühkerze
kompensiert. Die erfindungsgemäße Glühkerze heizt außerdem noch schnell auf die
Betriebstemperatur auf und verhindert ein Durchbrennen ihrer Heizleiterbahnen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Verbesserungen und Weiterbildungen der im Hauptanspruch
angegebenen Glühkerze möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert; die
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Glühkerze in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den
brennraumseitigen Endabschnitt einer ersten Ausführungsform eines
Heizkörpers in noch weiter vergrößerter Darstellung (parallele
Leiterbahn-Bereiche des Heizelementes),
Fig. 3 die Unteransicht des
Heizkörpers nach Fig. 2 (ohne äußere Schutzschicht),
Fig. 4 einen
Längsschnitt durch den brennraumseitigen Endabschnitt einer erfindungsgemäßen
Ausführungsform eines Heizkörpers in vergrößerter Darstellung
(aneinandergereihte Leiterbahn-Bereiche des Heizelementes) und
Fig. 5 die Unteransicht des Heizkörpers nach Fig. 4 (ohne
äußere Schutzschicht).
Ein Metallgehäuse 11 hat für den Einbau der Glühkerze
10 in eine nicht dargestellte Brennkraftmaschine an
seiner Außenseite ein Einschraubgewinde 13, ein Schlüsselsechskant
14 und einen Dichtsitz 15. In einer Längsbohrung
16 dieses rohrförmigen Metallgehäuses 11 befindet sich
ein Dichtabsatz 17, welcher dem brennraumseitigen Endabschnitt
der Glühkerze 10 abgewendet ist und auf welchem
ein Dichtring 18 aufliegt.
Ein auf einem Teil seiner Länge vom Metallgehäuse 11 fest
und abdichtend umfaßter Heizkörper 12 besitzt einen Keramikträger
19, welcher aus elektrisch isolierendem Keramikmaterial
oder Glaskeramik besteht, vorzugsweise jedoch
aus Aluminiumoxid hergestellt ist. Dieser Keramikträger
19 ist im wesentlichen von rotationssymmetrischer Form
und hat einen anschlußseitigen Kopf 20, welcher aus dem
brennraumfernen Ende der Gehäuse-Längsbohrung 16 herausragt
und über eine anschlußseits weisende Dichtschulter
21 in einen angeformten Bund 22 übergeht; der Bund 22
setzt sich brennraumseits als ein Bundansatz 23 mit
kleinerem Durchmesser fort und geht über eine brennraumseits
weisende Dichtschulter 24 in einen Fuß 25 des
Keramikträgers 19 über. Der Keramikträger 19 liegt mit
seiner brennraumseits weisenden Dichtschulter 24 auf
dem Dichtring 18 in der Gehäuse-Längsbohrung 16 auf,
trägt auf seiner anschlußseits weisenden Dichtschulter
21 einen Dichtring 26 und wird durch einen am
anschlußseitigen Endabschnitt des Metallgehäuses 11
befindlichen, auf den Dichtring 26 drückenden Bördelrand
27 fixiert. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, besitzt
das Metallgehäuse 11 einen sogenannten Warmschrumpfbereich
28, welcher an sich bekannt ist (US-PS
21 11 916) und für einen abdichtenden Einbau des Heizkörpers
12 im Metallgehäuse 11 sorgt; anstelle der
Anwendung dieses Bördel- und Warmschrumpfprozesses kann
der Keramikträger 19 aber auch durch Einkitten oder
ähnliches im Metallgehäuse 11 abdichtend festgelegt
sein.
Der Keramikträger 19 besitzt ein axiales Sackloch 29,
welches am brennraumfernen Ende des Keramikträgers 19
offen ist und brennraumseits seinen dünnen Boden 30
hat; ein als Kopfbohrung 31 bezeichneter anschlußseitiger
Bereich des Keramikträger-Sackloches 29 geht in bevorzugter
Weise über einen kegelstumpfförmigen Bohrungsübergang
32 in eine Fußbohrung 33 über, welche einen
kleineren Durchmesser hat als die Kopfbohrung 31. Der
Boden 30 des Keramikträgers 19 ist in diesem Beispiel
in bevorzugter Ausführungsform als Kuppe ausgebildet,
kann jedoch auch von anderer Konfiguration sein. Der
Boden 30 des Keramikträgers 19 ragt in der vorliegenden
Darstellung brennraumseits aus der Längsbohrung 16 des
Metallgehäuses 11 etwas heraus und ist mittels einer
Schutzkappe 34 zum nicht dargestellten Brennraum der
Brennkraftmaschine abgeschirmt; diese Schutzkappe 34
besteht aus warmfestem Material, ist am brennraumseitigen
Ende des Metallgehäuses 11 durch Schweißen
oder ähnliches befestigt, hält Abstand vom Boden 30
des Keramikträgers 19 und ist mit Durchbrüchen 35 versehen,
die dem Zutritt von unverbranntem Kraftstoffdampf-
Luft-Gemischen bzw. dem Austritt von verbrannten
Kraftstoffdampf-Luft-Gemischen zum bzw. vom Heizkörper
12 dienen.
Ein Heizelement 36 dieses Heizkörpers 12 ist - wie
bereits aus der DE-OS 31 46 653 bekannt - schichtförmig
auf die Außenseite des Keramikträger-Fußes 25 aufgetragen
und bevorzugt im Bereich des Bodens 30 angeordnet;
zur Verbindung dieses Heizelementes 36 mit einer nicht
dargestellten Stromquelle sind auf der Außenseite des
Keramikträgers 19 Anschlußleiterbahnen 37 und 38 aufgebracht,
welche jeweils zu einem Anschlußbereich 39, 40
führen. Im vorliegendem Beispiel geht die erste
Anschlußleiterbahn 37 von einem Anschlußbereich 39 aus,
der sich auf dem brennraumfernen Endabschnitt des Keramikträgers
19 befindet und etwas in die Kopfbohrung 31 hineinragt.
Der Anschlußbereich 40 der zweiten Anschlußleiterbahn
38 liegt in diesem Beispiel auf der Dichtschulter
24 des Keramikträgers 19; anstelle dieses auf der Dichtschulter
24 des Keramikträgers 19 liegenden Anschlußbereiches
40 könnte die Anschlußleiterbahn 38 aber auch
bis zum brennraumfernen Endabschnitt des Keramikträgers
19 verlängert werden; er wäre dann jedoch vom Anschlußbereich
39 elektrisch isoliert zu halten. Aus den Fig.
2 und 3 ist die Ausführungsform
des Heizelementes 36 genauer zu ersehen: Die vom Anschlußbereich
39 des Keramikträgers 19 kommende Anschlußleiterbahn
37 ist mittels bekannter Dickschichttechnik
auf den Keramikträger 19 aufgetragen, vorzugsweise auf
drucktechnische Art; diese Anschlußleiterbahn 37 besteht
bevorzugt aus einer Mischung von Platin und Aluminiumoxid,
kann aber auch anstelle von Platin ein
Nichtedelmetall (z. B. Wolfram) enthalten. Der brennraumseitige
Endabschnitt dieser Anschlußleiterbahn 37
ist im Bereiche des Keramikträger-Bodens (Anschlußpunkt
41) mit dem Heizelement 36 verbunden, das sich über die
Außenseite des Keramikträger-Bodens 30 erstreckt. Das
Ende des Heizelementes 36 (Anschlußpunkt 42) ist mit der
zweiten Anschlußleiterbahn 38 verbunden, die bis auf die
Keramikträger-Dichtschulter 24 führt und dort als
Anschlußbereich 40 dient; diese Anschlußleiterbahn 38
besteht aus dem gleichen Material wie die Anschlußleiterbahn
37 und ist auch mittels eines bekannten Druckverfahrens
oder ähnlichem auf den Keramikträger 19 aufgebracht
worden. Die beiden Anschlußleiterbahnen 37 und
38 sind ausschließlich ihrer Anschlußbereiche 39 bzw. 40
von einer elektrisch isolierenden, dichten Schutzschicht
43 bzw. 44 abgedeckt, die bevorzugt aus einem keramischen
Material, wie z. B. Aluminiumoxid oder Magnesiumspinell,
besteht.
Das Heizelement 36 besteht nun aus zwei Leiterbahn-
Bereichen 45 und 46, die aufeinander angeordnet, mit ihren
Endabschnitten in den Anschlußpunkten 41 und 42 miteinander
verbunden und mittels einer Elektroisolierschicht
47 voneinander getrennt sind. Während der dem Keramikträger-
Boden 30 nahe, untere Leiterbahn-Bereich 45 von
wellenförmiger Konfiguration ist, wurde der daraufliegende,
durch die Elektroisolierschicht 47 getrennte Leiterbahn-
Bereich 46 in seinem wirksamen Bereich als Einschnürung
46/1 ausgebildet. Die Leiterbahn-Bereiche 45 und 46 sind
in bevorzugter Weise aus einer Platin-Rhodium-Legierung
mit keramischem Anteil (z. B. 40% Aluminiumoxid) oder
einem anderen geeignetem, elektrisch leitendem Material
hergestellt und mittels eines bekannten Verfahrens (z. B.
Drucken, Spritzen) auf den Keramikträger-Boden 30 bzw.
die Elektroisolierschicht 47 aufgebracht. Die auf den
Leiterbahn-Bereich 45 aufgebrachte Elektroisolierschicht
47 besteht bevorzugterweise aus Aluminiumoxid,
kann aber auch aus einem anderen Material
hergestellt werden; für das Auftragen dieser Elektroisolierschicht
47 auf den Leiterbahn-Bereich 45 können
auch bekannte Verfahren wie Tauchen, Drucken und Aufspritzen
Verwendung finden.
Bei dieser aufgezeigten Ausführungsform des Heizkörpers
12 ist auch noch der obenliegende Leiterbahn-Bereich 46
mit einer dichten, elektrisch isolierenden Schutzschicht
48 abgedeckt; zweckmäßigerweise werden die Schutzschichten
43 und 44 auf den Anschlußleiterbahnen 37 bzw. 38 und
diese Schutzschicht 48 auf dem Heizelement 36 gleichzeitig
auf den Heizkörper 12 aufgetragen und mit dem
Keramikträger 19 und dem Heizelement 36 gemeinsam fertiggesintert.
Die Gestaltung der Leiterbahn-Bereiche 45 und
46 ist dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt, kann
also von unterschiedlicher Konfiguration sein. Bevorzugterweise
hat der obenliegende Leiterbahn-Bereich 46
in seinem wirksamen Bereich (Einschnürung 46/1) einen
niedrigeren ohmschen Widerstand als der untenliegende
Leiterbahn-Bereich 45; infolge dieser Auslegung der
Leiterbahn-Bereiche 45 und 46 wird die Einschnürung
46/1 schnell aufgeheizt, während der untere Leiterbahn-
Bereich 45 als Wärmepuffer wirkt und eine thermische
Überbelastung des Keramikträgers 19 unterbindet.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel hat der Fuß 25
des Keramikträgers 19 einen Außendurchmesser von 5 mm
und eine Wanddicke im Bereich des Bodens 30 von 0,5 mm;
aus Festigkeits- und Wärmeleitgründen und auch für ein
dichtes Festlegen des Keramikträgers 19 im Metallgehäuse
11 ist die Wandstärke des Keramikträgers 19 brennraumfern
von der Dichtschulter 24 ausgehend dicker ausgeführt.
Während die Anschlußleiterbahnen 37 und 38
und auch die Leiterbahn-Bereiche 45 und 46 eine Dicke
haben die entsprechend dem Anwendungsfall zwischen 5 und
20 µm liegt, hat die Elektroisolierschicht 47 eine Dicke
von etwa 25 µm und die Schutzschichten 43, 44 und 48 eine
Dicke zwischen 30 und 50 µm.
Am Kopf 20 des Keramikträgers 19 ist eine Vertiefung
49 mit eingeformt, die zum lagerichtigen Aufstecken
eines nicht dargestellten Anschlußsteckers dient; zur
Arretierung des nicht dargestellten Anschlußsteckers
ist auf der Außenseite des Keramikträger-Kopfes 31 eine
Ringnut 50 vorgesehen.
In den Fig. 4 und 5 ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform
eines Heizelementes 36′ dargestellt, welches auf dem
Boden 30′ eines Keramikträgers 19′ aufgebracht ist.
Die eine von einer Schutzschicht 43′ bedeckte
Anschlußleiterbahn 37′ ist nahe dem Keramikträger-Boden
30′ im Anschlußpunkt 41′ mit dem Heizelement 36′ verbunden,
und zwar mit dem direkt auf dem Boden 30′ aufliegenden
Leiterbahn-Bereich 45′; dieser Leiterbahn-
Bereich 45′ ist wie auch im Beispiel gemäß den Fig. 1
bis 3 von wellenförmiger Konfiguration, kann aber auch
entsprechend dem Anwendungszwecke anders gestaltet sein.
Das Ende dieses Leiterbahn-Bereiches 45′ ist in einem
Verbindungspunkt 51 mit dem Anfang des anderen Leiterbahn-
Bereiches 46′ verbunden und - ebenfalls voneinander
getrennt mittels einer Elektroisolierschicht
47′ - oben auf dem Leiterbahn-Bereich 45′ aufgebracht.
Der obenliegende Leiterbahn-Bereich 46′ ist in seinem
Wirkbereich wieder als Einschnürung 46/1′ ausgebildet.
Das dem Verbindungspunkt 51 entgegengesetzte Ende des
Leiterbahn-Bereichsd 46′ bildet den Anschlußpunkt 42′
für die Anschlußleiterbahn 38′, welche ausschließlich
ihres Anschlußbereiches 40′ ebenfalls eine Schutzschicht
44′ trägt. Wie auch im vorstehenden Beispiel ist der
obenliegende Leiterbahn-Bereich 46′ bevorzugt mit einer
Schutzschicht 48′ abgedeckt.
Um auch bei dieser Ausführungsform den obenliegenden
Leiterbahn-Bereich 46′ möglichst schnell aufzuheizen,
ist es zweckmäßig, wenn dieser einen höheren ohmschen
Widerstand hat als der untenliegende Leiterbahn-Bereich
45′. Vorteilhafterweise kann aber auch der untenliegende
Leiterbahn-Bereich 45′ aus einem Widerstandsmaterial
mit PTC-Charakteristik bestehen; bei einer solchen
Ausführung wird sich der obenliegende Leiterbahn-
Bereich 46′ ganz besonders schnell erhitzen und dabei
infolge des zunehmenden elektrischen Widerstandes des
untenliegenden Leiterbahn-Bereiches 45′ vor einem Durchbrennen
bewahrt. Als Widerstandsmaterial mit
PTC-Charakteristik ist ein Nickel- oder Wolfram-Keramik-
Gemisch geeignet.
Im übrigen gelten für diese Ausführungsform die Angaben
zu dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 3.
Claims (4)
1. Glühkerze für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Brennkraftmaschinen
ohne Fremdzündung, mit einem Heizkörper, der dicht in der
Längsbohrung eines rohrförmigen Metallgehäuses befestigt ist und ein
mit einem brennraumseitigen Boden versehenes Keramikrohr besitzt,
auf dessen Außenseite ein schichtförmiges elektrisches Heizelement
angeordnet ist, welches in mindestens zwei, mit Abstand voneinander
angeordnete Leiterbahn-Bereiche unterteilt ist, die mittels zu den
Anschlußbereichen des Keramikrohres führenden, bevorzugt mit elektrisch
isolierender Schutzschicht bedeckten Anschlußleiterbahnen
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahn-Bereiche
(45, 46; 45′, 46′) des Heizelementes (36, 36′) übereinander
angeordnet, jeweils mittels einer Elektroisolierschicht (47, 47′)
voneinander getrennt und hintereinandergeschaltet sind, und daß ein
Leiterbahn-Bereich (45′) aus einem Widerstandsmaterial mit
PTC-Charakteristik besteht.
2. Glühkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
des aus dem Widerstandsmaterial mit PTC Charakteristik bestehenden
Leiterbahn-Bereichs (45′) ein Leiterbahn-Bereich (46′) ohne ausgeprägten
variablen Widerstand angeordnet ist.
3. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der obenliegende Leiterbahn-Bereich (46, 46′) des
Heizelementes (36, 36′) mit einer elektrisch isolierenden Schutzschicht
(48, 48′) abgedeckt ist.
4. Glühkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiterbahn-Bereiche (45, 46, 45′, 46′) des Heizelementes
(36, 36′) im wesentlichen auf dem Keramikträger-Boden (30,
30′) angeordnet sind.
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| JPS5846590A (ja) * | 1981-09-14 | 1983-03-18 | 株式会社デンソー | セラミツクヒ−タ |
-
1983
- 1983-05-20 DE DE19833318458 patent/DE3318458A1/de active Granted
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| Publication number | Publication date |
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| DE3318458A1 (de) | 1984-11-22 |
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