DE33173C - - Google Patents

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DE33173C
DE33173C DENDAT33173D DE33173DA DE33173C DE 33173 C DE33173 C DE 33173C DE NDAT33173 D DENDAT33173 D DE NDAT33173D DE 33173D A DE33173D A DE 33173DA DE 33173 C DE33173 C DE 33173C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/28Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on curved surfaces of conical or frusto-conical articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
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  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Maschinen zur Herstellung von Decorationen auf Glas- und Porcellangegenständen, deren Form eine beliebige sein kann. Bis jetzt war dieses bei Objecten mit concaver, convexer, konischer, polygonaler oder unregelmäfsig cylindrischer Oberfläche nicht möglich, während die Herstellung von Verzierungen nach dem gegenwärtigen Verfahren auf diesen Gegenständen dadurch erreicht wird, dafs dazu Druckwalzen, deren Form denselben genau angepafst ist und welche mit den entsprechenden erhabenen Verzierungen versehen sind, angewendet werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Maschine im Verticalschnitt und in Details dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die Maschine aus den folgenden zwei Haupttheilen: 1. dem verticalen Gestell A, in welchem der Gegenstand zwischen zwei Spindeln c und d centrisch einzuspannen ist und mit diesen letzteren rotirt; 2. dem Gelenkgestell B, in welches die dem Gegenstande angepafste Druckwalze q so eingesetzt werden kann, dafs ihr jede erforderliche Neigung zu diesem Gegenstande zu geben ist.
Das in der Zeichnung vertical dargestellte Gestell A bezw. B kann selbstredend auch in horizontaler Lage angeordnet werden.
Der Antrieb der beiden Spindeln erfolgt durch ein Handrad o, die konischen Räder m η und Zahnräder U1 k k1 i i\ und zwar in der Art, dafs beide Spindeln gleichmäfsig bewegt werden, wodurch der erforderliche Druck auf den dazwischen einzuspannenden Gegenstand auf ein Minimum reducirt wird.
Die untere Spindel ruht auf einer Schraube hL und kann, mit einem Keil versehen, durch das genuthete Rad i1 geschoben werden. An ihrem oberen Ende trägt sie die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Centrirvorrichtung; dieselbe besteht:
■i. aus der Kopfplatte α, Fig. 2, welche mit der Spindel fest verbunden ist und in welcher drei Backen radial geführt werden;
2. aus einer darunter liegenden Platte b, Fig. 3, mit drei excentrischen Schlitzen, in welche die unteren cylindrischen Zapfen E der Backen, Fig. 1 und 5, hineinreichen.
Die Excenterscheibe dreht sich lose um die Spindel und steht mit einem Ende einer Spiralfeder & in Verbindung. Das andere Ende der Feder ist vermittelst der an die Spindel f angeschraubten kapselartigen Platte c, Fig. 4 und 1, mit der Spindel verbunden, und ist die Feder so angeordnet, dafs sie ihre volle Kraft auf die Excenterscheibe und damit auf die Backen überträgt; hierdurch werden letztere gleichzeitig und gleichmäfsig nach dem Centrum gezogen.
Die Kopfplatte, Fig. 2, und die Excenterplatte, Fig. 3, sind jede mit einem Daumen versehen. Werden diese Daumen durch Zusammenzwängen mit der Hand einander genähert, so öffnen sich die Backen und ein auf die Kopfplatte gestellter Gegenstand wird durch das Loslassen der Daumen selbstthätig, leicht, sicher und schnell centrirt. Die Greifseite der Backen ist mit einem bandförmigen Ring von weichem Leder oder einem ähnlichen Stoff überzogen.
Die obere Spindel d ist ebenfalls durch eine Schraube h verstellbar, geht gleichfalls mit einem Keil durch das genuthete Rad z2 und wird durch die auf dem Rade aufsitzende Feder e und den verstellbaren Kragenring h, Fig. 6, gegen die darüber befindliche Schraube geprefst. Durch diese Einrichtung wird das Gewicht der Spindel gänzlich von der Feder aufgenommen, 'so dafs dasselbe nicht mehr auf die eingespannten Gegenstände einwirken kann.
An dem unteren Ende der oberen Spindel befindet sich der in Fig. 6 dargestellte konische Stopfer m n, welcher den Hohlkörper ο an dessen oberem Ende ebenfalls centrirt. Dieser Stopfer gleitet vermöge der an ihm befestigten Metallhülse auf der Spindel und wird von der auf den Stopfer wirkenden Feder Z auf den eingespannten Gegenstand herabgedrückt. Die Metallhülse ist mit einer offenen Nuth versehen und wird von dem in der Spindel aufsitzenden Keil k bei der Rotation mitgenommen. Die in der Metallhülse befindliche Nuth ist an ihrem unteren Ende seitlich erweitert, so dafs, wenn der Stopfer auf der Spindel so hoch geschoben ist (ca. 0,75 cm), bis diese Erweiterung in gleicher Höhe mit dem Keile steht, der Stopfer durch eine kleine Drehung mit dem Keil k in dieser Erweiterung festgestellt werden kann.
Objecte von verschiedenem Durchmesser erfordern Stopfer von verschiedener Weite und müssen dieselben in den entsprechenden Gröfsen mit den aufgeschraubten Metallhüsen vorhanden sein. Ein Auswechseln derselben geht ohne weitere Schwierigkeit vor sich. Der konische Stopfer selbst besteht aus Kork, Holz oder Hartgummi mit aufgeleimtem Gummimantel.
Das Gelenkgestell, welches die konische Druckwalze trägt, besteht aus einem Ständer mit zwei Armgelenken, von denen das vorderste einen um eine horizontale Achse drehbaren Rahmen trägt, in welchem die Achse r der Druckwalze gelagert ist. Die Lagerung dieser Achse ist derart angeordnet, dafs dieselbe in gleitbaren Lagern s und s1 läuft. Diese beiden gleitbaren Lager werden von den bogenförmigen Winkelhebeln u u des Parallelogramms bewegt und kann der Druck, welcher von den Winkelhebeln auf die Lager ausgeübt wird, durch Verstellen des Gewichtes^ auf der verlängerten und oberhalb des Rahmens gebogenen Stange t regulirt werden. Diese Stange t bildet mit ihrem unteren geraden Theil eine bewegliche Seite des Parallelogramms. Die auf der Achse r befestigte Druckwalze q wird mit dem vom Gewicht ausgeübten regulirbaren und stets gleich bleibenden Druck gegen das im Gestell A eingespannte Object geprefst; bei hervorragenden Stellen des letzteren wird die Walze ohne irgend einen Nachtheil entsprechend zurückgedrängt, was bei Anwendung von Federkraft einen verstärkten Druck und andere Uebelstände im Gefolge haben würde.
Am unteren Ende des Rahmens ist eine verschiebbare Nase \ angebracht, welche, wenn vorgeschoben, unter die Stange if fafst und dieselbe mit dem darauf lastenden Gewicht hebt. Hierdurch werden die gleitbaren Lager mit der Druckwalze zurückgezogen und bleiben in dieser Stellung, bis die Nase wieder in ihre frühere Lage gebracht wird. Diese Anordnung ist erforderlich, um durch vorheriges Entfernen der Druckwalze von den Objecten diese letzteren ohne Beschädigung der aufgenommenen Verzierungen auswechseln zu können.
Die Druckwalze besteht, wie in Fig. 7 dargestellt ist, aus einem Konus q von Metall, Hartgummi oder anderem Material, auf dessen Umfang die mit Verzierungen versehene Druckform befestigt ist, welche aus vulcanisirtem Gummi ohne Naht besteht und der Form des zu bedruckenden Gegenstandes angepafst ist. Durch Lösen der am Ende der Achse r befindlichen Schraubenmutter kann die Druckwalze leicht abgenommen bezw. ausgewechselt werden. Auf letztere wird die Druckfarbe oder der Firnifs mit der Hand unter Benutzung.einer Auftragwalze aufgetragen.
Der Betrieb der Maschine gestaltet sich wie folgt: Wenn die Druckwalze am Gestell B vermittelst der verstellbaren Nase % zurückgezogen und der Stopfer an der oberen Spindel des Gestelles A in Rast steht, werden die Backen der Centrirvorrichtung geöffnet und der Gegenstand dazwischen gestellt; dann wird der Stopfer aus der Rast gelöst und die Druckwalze durch Zurückziehen der Nase vorgetrieben. Durch Drehen des Handrades werden die beiden Spindeln c d mit dem dazwischen centrirt eingespannten Gegenstande in Rotation versetzt, wobei die Druckwalze durch Friction mitgenommen wird und das in Hochdruck vorhandene Muster bezw. die Zeichnung sich auf dem Gegenstande abdruckt.
Wird als Druckmaterial nur Firnifs angewendet, so wird die Emaillefarbe, wie bekannt, durch Aufstauben aufgetragen und später eingebrannt.
Die Druckwalze kann auch direct vom Gestell A aus in Rotation versetzt und die durch Friction, wie beschrieben, hervorgerufene Bewegung derselben durch eine positive Bewegung ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-A NSPrüche:
    An Druckmaschinen zum Bedrucken von
    Glas- und Porzellangegenständen:
    I1. Die zwei gleichmäfsig rotirenden, durch Zwischenwellen und Stirnräderpaare in Verbindung stehenden Spindeln c und d zum
    Einspannen der Objecte, welche dadurch an beiden Enden eine positive Drehung erhalten.
    Die Centrirvorrichtung auf der unteren verstellbaren Spindel, bestehend aus der Combination der festen Kopfplatte a mit Daumen, der darunter liegenden, lose aufsitzenden Excenterplatte b mit einem Daumen und drei excentrischen Schlitzen zur Aufnahme der unteren cylindrischen Zapfen E der Backen, ferner der kapselartigen festen Platte c und der zwischen den Platten c und b befindlichen, an derselben befestigten Spiralfeder t.
    Die Einspannvorrichtung an der oberen Spindel, bestehend aus einem mit weichem Material (Leder etc.) überzogenen Konus m, der mittelst einer Hülse nach Art des Bajonnetverschlusses an derSpindel befestigt ist und durch eine Spiralfeder, welche sich gegen einen auf der Spindel befestigten Stellring stützt, gegen das zu bearbeitende Object geprefst wird.
    Die in beliebigem Winkel1 gegen den zu bedruckenden Gegenstand · zu stellende Achse r mit Druckwalze q, welche den mit hervortretenden Verzierungen etc. versehenen, aus vulcanisirtem Gummi bestehenden, dem Objecte angepafsten Mantel aufnimmt, in Verbindung mit Winkelhebel, t, Gewicht y und der verschiebbaren Nase ^, letztere zum Zwecke, das Andrücken der Druckwalze und ihr Zurücktreten zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107245B (de) * 1958-06-06 1961-05-25 Bastert Werke Gustav Bastert Vorrichtung zum mehrfarbigen Bedrucken von kegelstumpffoermigen Hohlgefaessen aus Kunststoffolie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107245B (de) * 1958-06-06 1961-05-25 Bastert Werke Gustav Bastert Vorrichtung zum mehrfarbigen Bedrucken von kegelstumpffoermigen Hohlgefaessen aus Kunststoffolie

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