DE33173C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE33173C DE33173C DENDAT33173D DE33173DA DE33173C DE 33173 C DE33173 C DE 33173C DE NDAT33173 D DENDAT33173 D DE NDAT33173D DE 33173D A DE33173D A DE 33173DA DE 33173 C DE33173 C DE 33173C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spindle
- pressure roller
- objects
- thumb
- plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 5
- 239000004636 vulcanized rubber Substances 0.000 claims description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 2
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000007779 soft material Substances 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 3
- 229920001875 Ebonite Polymers 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000007799 cork Substances 0.000 description 1
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 description 1
- 238000010410 dusting Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
- B41F17/28—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on curved surfaces of conical or frusto-conical articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
- B41F17/006—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on curved surfaces not otherwise provided for
Landscapes
- Printing Methods (AREA)
Description
KAISERLICHES
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Maschinen zur Herstellung
von Decorationen auf Glas- und Porcellangegenständen,
deren Form eine beliebige sein kann. Bis jetzt war dieses bei Objecten mit concaver, convexer, konischer, polygonaler oder
unregelmäfsig cylindrischer Oberfläche nicht möglich, während die Herstellung von Verzierungen
nach dem gegenwärtigen Verfahren auf diesen Gegenständen dadurch erreicht wird, dafs dazu Druckwalzen, deren Form denselben
genau angepafst ist und welche mit den entsprechenden erhabenen Verzierungen versehen
sind, angewendet werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Maschine im Verticalschnitt und in Details dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die Maschine aus den folgenden zwei Haupttheilen:
1. dem verticalen Gestell A, in welchem der Gegenstand zwischen zwei Spindeln c und d
centrisch einzuspannen ist und mit diesen letzteren rotirt; 2. dem Gelenkgestell B, in welches
die dem Gegenstande angepafste Druckwalze q so eingesetzt werden kann, dafs ihr jede erforderliche
Neigung zu diesem Gegenstande zu geben ist.
Das in der Zeichnung vertical dargestellte Gestell A bezw. B kann selbstredend auch in
horizontaler Lage angeordnet werden.
Der Antrieb der beiden Spindeln erfolgt durch ein Handrad o, die konischen Räder m η
und Zahnräder U1 k k1 i i\ und zwar in der
Art, dafs beide Spindeln gleichmäfsig bewegt werden, wodurch der erforderliche Druck auf
den dazwischen einzuspannenden Gegenstand auf ein Minimum reducirt wird.
Die untere Spindel ruht auf einer Schraube hL
und kann, mit einem Keil versehen, durch das genuthete Rad i1 geschoben werden. An ihrem
oberen Ende trägt sie die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Centrirvorrichtung; dieselbe besteht:
■i. aus der Kopfplatte α, Fig. 2, welche mit
der Spindel fest verbunden ist und in welcher drei Backen radial geführt werden;
2. aus einer darunter liegenden Platte b, Fig. 3, mit drei excentrischen Schlitzen, in
welche die unteren cylindrischen Zapfen E der Backen, Fig. 1 und 5, hineinreichen.
Die Excenterscheibe dreht sich lose um die Spindel und steht mit einem Ende einer Spiralfeder
& in Verbindung. Das andere Ende der Feder ist vermittelst der an die Spindel f angeschraubten
kapselartigen Platte c, Fig. 4 und 1, mit der Spindel verbunden, und ist die Feder
so angeordnet, dafs sie ihre volle Kraft auf die Excenterscheibe und damit auf die Backen
überträgt; hierdurch werden letztere gleichzeitig und gleichmäfsig nach dem Centrum gezogen.
Die Kopfplatte, Fig. 2, und die Excenterplatte, Fig. 3, sind jede mit einem Daumen
versehen. Werden diese Daumen durch Zusammenzwängen mit der Hand einander genähert,
so öffnen sich die Backen und ein auf die Kopfplatte gestellter Gegenstand wird durch
das Loslassen der Daumen selbstthätig, leicht, sicher und schnell centrirt. Die Greifseite der
Backen ist mit einem bandförmigen Ring von weichem Leder oder einem ähnlichen Stoff
überzogen.
Die obere Spindel d ist ebenfalls durch eine Schraube h verstellbar, geht gleichfalls mit
einem Keil durch das genuthete Rad z2 und wird durch die auf dem Rade aufsitzende
Feder e und den verstellbaren Kragenring h, Fig. 6, gegen die darüber befindliche Schraube
geprefst. Durch diese Einrichtung wird das Gewicht der Spindel gänzlich von der Feder
aufgenommen, 'so dafs dasselbe nicht mehr auf die eingespannten Gegenstände einwirken
kann.
An dem unteren Ende der oberen Spindel befindet sich der in Fig. 6 dargestellte konische
Stopfer m n, welcher den Hohlkörper ο an dessen oberem Ende ebenfalls centrirt. Dieser
Stopfer gleitet vermöge der an ihm befestigten Metallhülse auf der Spindel und wird von der
auf den Stopfer wirkenden Feder Z auf den eingespannten Gegenstand herabgedrückt. Die
Metallhülse ist mit einer offenen Nuth versehen und wird von dem in der Spindel aufsitzenden
Keil k bei der Rotation mitgenommen. Die in der Metallhülse befindliche Nuth ist an ihrem
unteren Ende seitlich erweitert, so dafs, wenn der Stopfer auf der Spindel so hoch geschoben
ist (ca. 0,75 cm), bis diese Erweiterung in gleicher Höhe mit dem Keile steht, der Stopfer
durch eine kleine Drehung mit dem Keil k in dieser Erweiterung festgestellt werden kann.
Objecte von verschiedenem Durchmesser erfordern Stopfer von verschiedener Weite und
müssen dieselben in den entsprechenden Gröfsen mit den aufgeschraubten Metallhüsen vorhanden
sein. Ein Auswechseln derselben geht ohne weitere Schwierigkeit vor sich. Der konische
Stopfer selbst besteht aus Kork, Holz oder Hartgummi mit aufgeleimtem Gummimantel.
Das Gelenkgestell, welches die konische Druckwalze trägt, besteht aus einem Ständer
mit zwei Armgelenken, von denen das vorderste
einen um eine horizontale Achse drehbaren Rahmen trägt, in welchem die Achse r der
Druckwalze gelagert ist. Die Lagerung dieser Achse ist derart angeordnet, dafs dieselbe in
gleitbaren Lagern s und s1 läuft. Diese beiden
gleitbaren Lager werden von den bogenförmigen Winkelhebeln u u des Parallelogramms bewegt
und kann der Druck, welcher von den Winkelhebeln auf die Lager ausgeübt wird, durch
Verstellen des Gewichtes^ auf der verlängerten und oberhalb des Rahmens gebogenen Stange t
regulirt werden. Diese Stange t bildet mit ihrem unteren geraden Theil eine bewegliche
Seite des Parallelogramms. Die auf der Achse r befestigte Druckwalze q wird mit dem vom
Gewicht ausgeübten regulirbaren und stets gleich bleibenden Druck gegen das im Gestell
A eingespannte Object geprefst; bei hervorragenden Stellen des letzteren wird die
Walze ohne irgend einen Nachtheil entsprechend zurückgedrängt, was bei Anwendung von Federkraft
einen verstärkten Druck und andere Uebelstände im Gefolge haben würde.
Am unteren Ende des Rahmens ist eine verschiebbare Nase \ angebracht, welche, wenn
vorgeschoben, unter die Stange if fafst und dieselbe mit dem darauf lastenden Gewicht hebt.
Hierdurch werden die gleitbaren Lager mit der Druckwalze zurückgezogen und bleiben in
dieser Stellung, bis die Nase wieder in ihre frühere Lage gebracht wird. Diese Anordnung
ist erforderlich, um durch vorheriges Entfernen der Druckwalze von den Objecten diese letzteren
ohne Beschädigung der aufgenommenen Verzierungen auswechseln zu können.
Die Druckwalze besteht, wie in Fig. 7 dargestellt ist, aus einem Konus q von Metall,
Hartgummi oder anderem Material, auf dessen Umfang die mit Verzierungen versehene Druckform
befestigt ist, welche aus vulcanisirtem Gummi ohne Naht besteht und der Form des
zu bedruckenden Gegenstandes angepafst ist. Durch Lösen der am Ende der Achse r befindlichen
Schraubenmutter kann die Druckwalze leicht abgenommen bezw. ausgewechselt werden. Auf letztere wird die Druckfarbe oder
der Firnifs mit der Hand unter Benutzung.einer Auftragwalze aufgetragen.
Der Betrieb der Maschine gestaltet sich wie folgt: Wenn die Druckwalze am Gestell B vermittelst
der verstellbaren Nase % zurückgezogen und der Stopfer an der oberen Spindel des
Gestelles A in Rast steht, werden die Backen der Centrirvorrichtung geöffnet und der Gegenstand
dazwischen gestellt; dann wird der Stopfer aus der Rast gelöst und die Druckwalze durch
Zurückziehen der Nase vorgetrieben. Durch Drehen des Handrades werden die beiden
Spindeln c d mit dem dazwischen centrirt eingespannten Gegenstande in Rotation versetzt,
wobei die Druckwalze durch Friction mitgenommen wird und das in Hochdruck vorhandene
Muster bezw. die Zeichnung sich auf dem Gegenstande abdruckt.
Wird als Druckmaterial nur Firnifs angewendet, so wird die Emaillefarbe, wie bekannt,
durch Aufstauben aufgetragen und später eingebrannt.
Die Druckwalze kann auch direct vom Gestell A aus in Rotation versetzt und die durch
Friction, wie beschrieben, hervorgerufene Bewegung derselben durch eine positive Bewegung
ersetzt werden.
Claims (1)
- Patent-A NSPrüche:An Druckmaschinen zum Bedrucken vonGlas- und Porzellangegenständen:I1. Die zwei gleichmäfsig rotirenden, durch Zwischenwellen und Stirnräderpaare in Verbindung stehenden Spindeln c und d zumEinspannen der Objecte, welche dadurch an beiden Enden eine positive Drehung erhalten.Die Centrirvorrichtung auf der unteren verstellbaren Spindel, bestehend aus der Combination der festen Kopfplatte a mit Daumen, der darunter liegenden, lose aufsitzenden Excenterplatte b mit einem Daumen und drei excentrischen Schlitzen zur Aufnahme der unteren cylindrischen Zapfen E der Backen, ferner der kapselartigen festen Platte c und der zwischen den Platten c und b befindlichen, an derselben befestigten Spiralfeder t.Die Einspannvorrichtung an der oberen Spindel, bestehend aus einem mit weichem Material (Leder etc.) überzogenen Konus m, der mittelst einer Hülse nach Art des Bajonnetverschlusses an derSpindel befestigt ist und durch eine Spiralfeder, welche sich gegen einen auf der Spindel befestigten Stellring stützt, gegen das zu bearbeitende Object geprefst wird.Die in beliebigem Winkel1 gegen den zu bedruckenden Gegenstand · zu stellende Achse r mit Druckwalze q, welche den mit hervortretenden Verzierungen etc. versehenen, aus vulcanisirtem Gummi bestehenden, dem Objecte angepafsten Mantel aufnimmt, in Verbindung mit Winkelhebel, t, Gewicht y und der verschiebbaren Nase ^, letztere zum Zwecke, das Andrücken der Druckwalze und ihr Zurücktreten zu bewirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33173C true DE33173C (de) |
Family
ID=309147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33173D Active DE33173C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33173C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107245B (de) * | 1958-06-06 | 1961-05-25 | Bastert Werke Gustav Bastert | Vorrichtung zum mehrfarbigen Bedrucken von kegelstumpffoermigen Hohlgefaessen aus Kunststoffolie |
-
0
- DE DENDAT33173D patent/DE33173C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107245B (de) * | 1958-06-06 | 1961-05-25 | Bastert Werke Gustav Bastert | Vorrichtung zum mehrfarbigen Bedrucken von kegelstumpffoermigen Hohlgefaessen aus Kunststoffolie |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2213779C3 (de) | Vorrichtung für die Demontage und Montage von Reifen auf Felgen | |
| DE1605652C3 (de) | Vorrichtung zum Aufziehen oder Abnehmen von Reifen von Kraftfahrzeugfelgen | |
| DE2733855C3 (de) | Aufsetzvorrichtung für eine Bekappungsmaschine zum Anrollen von Verschlußkappen an Behältern | |
| CH257803A (de) | Vorrichtung an Furnierschälmaschine, zur Zentrierung des Holzblockes in der Maschine. | |
| DE1290050B (de) | Geraet zum schnellen Auf- oder Abmontieren von Reifen | |
| DE2831763A1 (de) | Buchbindemaschine | |
| DE2061966C3 (de) | An eine Straßenwalze anbaubare Kantenandrückwalze zum Verdichten von Straßenrändern | |
| DE33173C (de) | ||
| DE856568C (de) | Einrichtung zum Abziehen von Fahrzeugradreifen von der Felge | |
| DE1610158A1 (de) | Einrichtung zur Halterung von Kleidungsstuecken,insbesondere an einer Dampfbuegelpresse | |
| DE544300C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten der Bogen bei Mehrfarben-Rotationsdruckmaschinen | |
| DE644552C (de) | Vorrichtung zum Belasten und Entlasten sowie Abheben von Streckwerksoberwalzen an Nadelstabstrecken o. dgl. | |
| DE253432C (de) | ||
| DE400971C (de) | Druckvorrichtung fuer Schoen- und Widerdruck und fuer einseitigen Zweifarbendruck | |
| DE462120C (de) | Maschine zur Herstellung von faltengepraegten Papierbechern | |
| DE809187C (de) | Maschine zum Rundziehen der Ruecken von fertigen Buchdecken | |
| DE144291C (de) | ||
| DE526090C (de) | Ausrueckvorrichtung fuer Rotationsdrucker beim Fehlen eines Bogens | |
| DE242567C (de) | ||
| DE1671499C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbrin gen eines negativen Bildmusters auf einen zweitägigen Siebdruckzylinder für den Textildruck | |
| DE262050C (de) | ||
| DE413235C (de) | Maschine zum Druecken gewoelbter Gegenstaende aus Blech | |
| DE525704C (de) | Maschine zum Abschneiden von Kapseln auf Flaschen | |
| DE346248C (de) | Vervielfaeltigungsvorrichtung mit schwingbar gelagertem und waehrend der Arbeit sich doppelseitig verriegelndem Papierauflagetisch | |
| DE1548101C (de) | Vorrichtung zum Abziehen eines Uhr glases und zum Abziehen mit dieser Vor richtung bestimmtes Uhrglas |