DE33172C - - Google Patents

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DE33172C
DE33172C DENDAT33172D DE33172DA DE33172C DE 33172 C DE33172 C DE 33172C DE NDAT33172 D DENDAT33172 D DE NDAT33172D DE 33172D A DE33172D A DE 33172DA DE 33172 C DE33172 C DE 33172C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/88Concentration of sulfuric acid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Concentrator hat den Zweck, aus verdünnter Schwefelsäure oder anderen wasserhaltigen Flüssigkeiten einen Theil des darin befindlichen Wassers durch Verdunstung auszuscheiden.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs er direct in die in einem säurefesten Behälter befindliche Schwefelsäure oder andere abzudampfende Flüssigkeit erhitzte Luft durch mechanische Kraft eingetrieben und., dadurch mit der abzudampfenden Flüssigkeit in innigen Contact gebracht wird.
Die Luft nimmt infolge dessen- ihrer Temperatur entsprechend einen Theil des Wassers aus der abzudampfenden Flüssigkeit in Dampfform auf. Dabei wird der Schwefelsäure eine dem Gewichte des verdunsteten Wassers entsprechende Wärme fortwährend entzogen, welche Wärme durch den Ueberschufs der Wärme in der zugeführten Luft über die der abströmenden Luft stets ersetzt werden mufs, so dafs die Luft mit bedeutend höherer Temperatur in die Flüssigkeit einströmen mufs, als die ist, mit welcher sie mit Wasserdämpfen geschwängert aus dem Apparat abströmt.
Die Menge des verdunsteten Wassers ist abhängig von dem Quantum, der Temperatur und dem Sättigungsgrade der zu- und abströmenden Luft.
In Fig. 1 ist ein derartiger Concentrationsapparat im verticalen Durchschnitt dargestellt.
Der Apparat besteht in einem aus säurefestem Stein hergestellten, oben und unten geschlossenen Gefäfs A. Dieses Gefäfs ist von einem eisernen, event, auch hölzernen, an den Innenflächen mit dünnem Blei bekleideten Mantel B umgeben.
Am Boden des Gefäfses A befinden sich kleine Löcher U1, die mit einem Ringraum a communiciren. Ebenso befinden sich in dem oberen Räume des Apparates radiale Löcher Zf1, welche in einen Ringraum k münden. In diesem Ringraume befindet sich eine ringförmige Zunge / von Blei. Dieselbe hat den Zweck, der durch die radialen Löcher Ar1 abströmenden Luft zunächst eine niedergehende Bewegung anzuweisen, um die event, in der Luft vorhandene Flüssigkeit auf den Boden des Ringraumes abzusetzen, welche von da durch ein heberförmiges Rohr m in den Concentrator zurückfliefst, während die Luft an der Aufsenseite der Zunge aufsteigend durch ein Abzugsrohr η entweicht. Dieses Abzugsrohr η ist unterhalb der Ausmündung verlängert und mit einem nach unten gerichteten Führungsblech 0 versehen, durch welches nochmals der abziehenden Luft eine niedergehende Strömung ertheilt und dadurch Gelegenheit zum Absetzen der event, in ihr noch vorhandenen Flüssigkeit gegeben wird, welche letztere durch das heberförmige Rohr ρ wieder in den Concentrator zurückgelangt.
Durch ein in der Mitte des Apparates central angebrachtes Thonrohr / strömt die erhitzte Luft nach der Pfeilrichtung 1 in die auf dem Boden des Concentrators . ruhende Schwefelsäure oder andere abzudampfende Flüssigkeit, während durch ein centrales Rohr h die Schwefelsäure mit dem Luftstrom einströmt und innig gemischt mit dieser durch kleine
radiale Löcher fx am unteren Ende des Rohres/ direct in die abzudampfende Flüssigkeit strömt, wobei die Luft ihrer Temperatur entsprechend Wasserdampf aufnimmt und so die Schwefelsäure concentrirt.
Der Abflufs der concentrirten Schwefelsäure erfolgt am Boden des Concentrators durch' kleine Löcher ay in den bereits erwähnten Ringraum a. Die event, schlammigen: Theile ■ bleiben auf dem Boden dieses Raumes liegen, während die feineren Unreinlichkeiten durch ein in dem Ringraum angebrachtes ring-r förmiges Filter b zurückgehalten werden- und oberhalb des Filters die gereinigte und concentrirte Flüssigkeit durch1 das !Heberrohr i/mach: dem? Ort1 ihrer- Bestimmung abfliefst.
/Um die-Schwefelsäure,, nachdem sie concentrirt' ist/ abzukühlen, ϊέί-der Ringraum'α mit' einem Wassermantel c umgeben, in welchen Kühlwasser zu- und abfliefst:
In dem oberen Raum-des Concentrators: befinden sich noch mit entsprechendem Spielraum über einander liegende concentrische Ringe r aus säurefestem Thon, Porcellan, Glas, event, auch Metall. Dieselben haben den Zweck, die bei Einströmung der Luft aufspritzende Säure aus der Luftströmung zurückzuhalten . und zugleich der Berührung mit der Luft eine grofse Oberfläche darzubieten.
In- Fig. 2! ist ein dem vorbeschriebenen Zwecke ebenfalls dienender Apparat dargestellt. Derselbe weicht nur dadurch von der Construction des vorbeschriebenen Apparates ab, dafs in diesem oberhalb der abzudämpfenden Flüssigkeit Heizröhren s angeordnet sind, durch welche Dampf von; niederer Spannung strömtj um die über: den* Heizröhren niederrieselnde Flüssigkeit' sowohl· wie die von unten nach oben abströmende Luft zu erwärmen1.
Zum Abfangen der event, von der Luft noch mitgerissenen Flüssigkeit sind in gewissen Abständen über einander liegende . trichterförmige Ringe r angebracht.
Im· übrigen ist die Construction dieses Apparates' priricipiell gleich dem nach Fig. ι beschriebenen Concentrator.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: An dem Coiicentrationsapparate:
1. Die Anordnung des central in das Lufteinströmrohr/ einmündenden Zuflufsrohres/?, durch welches'zugleich die abzudampfende Flüssigkeit mit der zuströmenden Luft in innigen Contact tritt und mit dieser durch radiale kleine Löcher/! in die abzudampfende Flüssigkeit strömt, wobei die Luft, ihrer Temperatur entsprechend, Wasserdampf aufnimmt Und so die Flüssigkeit concentrirt.
2. Die Anordnung des den unteren Theil des Concentrators A umgebenden Ringraumes a mit Filter b und Wassermantel c, in welchen die durch, Abdampfung concentrirte Flüssigkeit unten durch viele kleine Löcher aL einströmt und, bis zu gewisser Niveauhöhe aufsteigend,, das Filter b passirend,. gereinigt und' gekühlt durch· das- Heberrohr i/ nach dem Orte ihrer Bestimmung abfliefst.
3: Die' dargestellte" Anordnung1 eines*· Ringraumes k am oberen Ende des Concentrators, in welchen durch kleine Löcher Zr1 die mit Wasserdämpfen geschwängerte Luft abzieht und am Boden dieses Ringraumes durch die in demselben angebrachte ringförmige Zunge Z die event, mechanisch mitgerissene Flüssigkeit absetzt, während diese von da durch das heberförrnige: Rohr m in den Concentrator zurückfliefst.
4.. Die Anordnung, des nach unten verlängerten Abzugsrohres, η mit dem Führungsblech 0, um der abziehenden Luft zunächst eine niedergehende Strömung und dadurch Gediegenheit zum. Absetzen der etwa in der Luft noch vorhandenen Flüssigkeit zu geben, welche letztere durch das heberförmige Rohr ρ wieder in den Concentrator zurückfliefst.
5. Die in Fig. 21 dargestellte Anordnung der im Concentrator oberhalb der Flüssigkeit gelagerten Heizröhren, um event, mittelst des durch diese Röhren circulirenden Dampfes von" geringer Spannung bezw. Atmosphärenspannung die abzudampfende Flüssigkeit während der Abdampfung' auf coristanter Temperatur zu erhalten und die zuströmende Luft zu erwärmen' bezw. vor Abkühlung zu schützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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