DE3313440C2 - Verfahren zur Herstellung von Thio-bis-Phenolen - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Herstellung eines Thio-bis-phenols beschrieben, bei dem ein Hydroxybenzol mit Schwefeldichlorid in einem Lösungsmittel in Gegenwart eines Carb oxamids umgesetzt wird.
Description
2" Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Thio-bis-phenole werden im allgemeinen durch Kondensation eines Phenols mit Schwefeldichlorid hergestellt.
Beispielsweise wird 4,4'-Thio-bis-3-methyl-6-tert.-butylphenol durch Kondensation von S-Methyl-o-tert.-butylphenol
(d. h. Monobutyl-m-kresol) mit Schwefeldichlorid, SCl2, in einem organischen Lösungsmittel hergestellt.
Die bisherige Praxis hat gezeigt, daß bevorzugte Lösungsmittel zur Durchführung der Reaktion aliphatlsche
Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel sind, wobei die erwarteten Ausbeuten zwischen 65 und 70% der Theorie betragen.
4,4'-Thio-bis-3-methyl-6-tert.-butylphenol ist ein bekanntes, wertvolles Antioxidans für Gummi und Kunststoffe.
Es ist nunmehr festgestellt worden, daß überraschenderweise die Zugabe einer Menge eines Caiboxamlds zu
dem Reaktionsgemisch des Hydroxybenzols und Schwefeldichlorid, wobei eine Menge des Carboxamids, bezo-
vi gen auf da« Gewicht des Hydroxybenzols, von 0,1 bis 10%, angewandt wird, die Ausbeute des erwünschten
Thio-bis-phenols erhöht, ohne die Qualität des Produkts zu beeinträchtigen.
Nach der Erfindung wird das Hydroxybenzol in einem organischen Lösungsmittel gelöst und dann mit Schwefeldichlorid
in Gegenwart einer katalytischen Menge eines N,N-Dialkylcarboxam!ds umgesetzt. Wenn 3-Methyl-6-tert.-butylph.enol
als Ausgangsmaterial verwendet wird, kann die Reaktion beispielsweise folgendermaßen
3> wiedergegeben werden
CH3 CH3 CH3
2HO-Z^oS+ SCl2
41) ^i '
C(CH3) C(CHj)3
Eine große Anzahl von Hydroxybenzolen, wie Kresol, Resorzin und alkylierte Derivate, können als Ausgangsmaterial
eingesetzt werden. Typische Produkte, die herstellbar sind, umfassen:
(a) wenn das Ausgangsmaterial ein Monoalkylp'nenol ist: OH OH
Die R-Gruppen In bezug auf ilen Benzoiring und die Schwefelbindung zwischen den Phenolgruppen können
beliebig angeordnet sein, wobei die R-Gruppen eine Alkylgruppe darstellen und die. tatsächliche Position von R
vom Ausgangsmaterial abhängt,
(b) Wenn das Ausgangsmaterial ein Dlalkylphenol ist:
R R
R 4- G+- S —(-04- R
OH OH
Typische bls-PhenoIe, die hergestellt werden können, sind:
4,4'-Tnio-bls(2,6-di-tert.-butylphenol)
4,4'-Thio-bis(2,6-dI-sek.-butylphenol)
4,4'-Thlo-bls(6-tert.-butyl-m-cresol) S
2,2'-Thlo-bis(6-tert.-butyl-4-ethylphenoI)
(c) Wenn das Ausgangsmaterial ein alkyllertes Resorcin ist:
OH OH
Die Ν,Ν-Dialkylcarboxamide, die erfindungsgemäß ds Katalysator eingesetzt werden, sind bekannte Verbindungen,
die im H&ädel erhältlich oder nach bekannten Verfahren leicht herzustellen sind, wobei sie durch die
folgende Strukturformel wiedergegeben werden können
O R2
Il /
R1-C-N
\
R3
R3
worin Ri ein Wasserstoffatom oder ein Alkyl-, Cycloalkyl-Aralkyl-, niedriger Alkoxy- oder niedriger Dlalkylamlno-Rest
Ist. R2 und R1 sind Alkyl- und Aralkyl-Reste, wobei R1, R2 und R, jeweils paarweise auch zusammen
einem heterozj '-!!sehen Ring angehören können, der das Carboxamid-Stickstoffatom enthält. -10
N,N-disubstltuierte Carbonsäureamide sind bevorzugte Katalysatoren. Sie können von niedrigen Fettsäuren,
wie Ameisensäure und Essigsäure abgeleitet sein, oder von höheren Fettsäuren, wie Laurylsäure. Amide der
Fettsäuren mit einer mittleren Anzahl von Kohlenstoffatomen, beispielsweise bis zu 7 Kohlenstoffatomen, sind
freilich ebenfalls geeignet. Von den Feusäureamiden führen jene, die von Fettsäuren mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen
abgeleitet sind, im allgemeinen zu den besten Ergebnissen. Außer Fettsäureamiden können auch
Dlamlde von araliphatischen Carbonsäuren verwendet werden, beispielsweise von Phenylessigsäure. Schließlich
können auch die Amide von cycloaliphatischen Carbonsäuren verwendet werden, beispielsweise von Cyclohexancarbonsäure.
Geeignete Produkte können auf der anderen Seite auch von aliphatischen, araliphatischen Aminen und von
Polymethylenlmlnen abgeleitet sein. Von den alkylsubstltulerten Aminen werden jene mit Substltuenten bis zu -to
etwa 4 Kohlenstoffatomen und insbesondere jene, die Ethyl- und Methyl-Gruppen enthalten, bevorzugt. Unter
der Bezeichnung »niedrige Alkylreste« sind im vorliegenden Zusammenhang Immer jene zu verstehen, die bis
zu etwa 4 Kohlenstoffatome enthalten. Säureamide, die von cycloaliphatischen Aminen mit 5 bis etwa 7 Ring-
jf gliedern abgeleitet sind, sind gleichfalls als Katalysatoren gut geeignet.
v.':' Lactame, wie Pyrrolidon. Caproactam und Oenanthlnlactam, die durch niedrige Alkylreste N-substituiert sind, -»5
B insbesondere durch Ethyl- oder Methylreste, können ebenfalls als Katalysatoren verwendet werden. Die alkyl-
"' substituierten Verbindungen und insbesondere Verbindungen, die durch niedrige Alkylreste substituiert sind,
T: werden bevorzugt.
■;; Im allgemeinen werden die besten Ergebnisse mit Katalysatoren erhalten, die von Ameisensäure auf der einen
■'- Seite und von niedrigen aliphatischen sekundären Aminen oder von cycloaliphatischen Imlnen mit 5 bis 7 Ring-
; gliedern auf der anderen Seite herrühren, desgleichen mit durch niedrige Alkylreste N-substitulerten Lactamen.
Geeignete Katalysatoren sind beispielsweise N,N-Dlmethylformamld, Ν,Ν-Dlethylformamld, N,N-Dlbutylij!:
formamid, N-Formylplperldln, Ν,Ν-Dlethylacetamld, N-Acetylpyrrolldin, Ν,Ν-Dlmethylproplonamld, N,N-
Dlmethylstearlnsäure-amld, N-Methylpyrrolldln, N-Ethylcaprolactam, Ν,Ν-Dlmethylbenzamld, N-Formylpyrroli-
; ■ din, N-Formylhexamethylen-Imln, N,N'-Dlformylplperazln, Ν,Ν-Dicyclohexylformamld, Buttersäureplperldld, ss
! Buttersäuredlpropylamld, Isobuttersäuredlethylamid, Cyclohexancarbonsäuredlmethylamld, Laurylsäuredlmethyl-
!-■ amid und N-Cyclohexylpyrrolldon.
;' Die katalytische Menge des zu verwendenden Ν,Ν-Dlalkylcarboxamids liegt zwischen 0,1% bis 10%, bezogen
\). auf das Gewicht des Hydroxybenzols. Weniger als 0,1% Carboxamid zeigen keine spürbare Wirkung mehr. Mehr
als 10% Carboxamids führen, wenn überhaupt, nur noch zu einer geringen Erhöhung der Ausbeute. Die bevorzugte
Menge des zu verwendenden Carboxamids beträgt etwa 0,2 bis 2,0%, bezogen auf das Gewicht des
■ ' Hydroxybenzols.
Die Reaktion wird In einem flüssigen Medium durchgeführt. Die organischen Lösungsmittel, die Im allgemeinen
zum Lösen des Hydroxybenzols und des Katalysators verwendet werden, umfassen beispielsweise allphatl-
*■' sehe Kohlenwasserstoffe, wie Butan, Pentan, Hexan, Isohexan, Heptan, Isoheptan, Octan oder Isooctan sowie
■i. allcycllsche Kohlenwasserstoffe, wie Cyclopentan, Cyclohexan oder Methylcyclohexan. Lösungsmlttelgemlsche
sind gleichfalls verwendbar. Halogenlerte Kohlenwasserstoffe, aromatische Kohlenwasserstoffe, Ether sowie
Ester können gleichfalls verwendet werden, solange sie inert gegenüber Schwefeldlchlorid und gegenüber den
Carboxamid-Katalysatoren sind. Die Menge des zu verwendenden Lösungsmittels schwankt im allgemeinen
zwischen einem halben und zehn Volumenteilen, vorzugsweise zwischen zwei und fünf Volumenteile je
Geivlchtstell Hydroxybenzol.
Vorzugsweise werden stöchiometrische Mengen der Reaktionspartner eingesetzt, d. h. ein Mol Schwefeldlchlorid
wird mit 2 Molen Hydroxybenzol umgesetzt, jedoch kann die Menge zwischen 0,8 und 1,2 Mol
Schwefeldichlorid je 2 Mole Hydroxybenzol variieren.
Schwefeldlchlorid und die Hydroxybenzole reagieren exotherm. Die Temperatur kann auf einfache Welse
durch Bewegung der Reaktionspartner, Verdünnen der Reaktionspartner, langsame Zugabe des Schwefeldichlorids
sowie äußeres Kahlen unter Kontrolle gehalten werden. Die Reaktion kann In einem weiten Temperatur-
und Druckbereich durchgeführt, beispielsweise zwischen 0 und 85° C, vorzugsweise zwischen 25 bis 45° C bei
Atmosphärendruck.
Der Druck wirkt sich nur wenig aus, außer daß er möglicherweise die Entfernung des HCl verhindert. Je
niedriger die Temperatur ist, um so langsamer, aber um so selektiver ist freilich die Reaktion. Hohe Temperaturen
können zu unerwünschten Nebenreaktionen führen. Vorzugsweise wird die Reaktion bei einer Temperatur
> j zwischen 15 und 25° C bei Aloiosphärendruck durchgeführt, bis die Reaktion im wesentlichen abgeschlossen ist,
worauf gegebenenfalls auf Rückflußtemperatur erwärmt und die Reaktion unter Rückflußbedingungen weitergeführt
wird, bis die HCl-Entwicklung aufhört.
Die Ausgangsmaterialien werden dem Reaktionsgefäß vorzugsweise In folgender Reihenfolge zugegeben. Das
Schwefeldichlorid wird In einem organischen Lösungsmittel gelöst und dann tropfenweise ml*, iiner bestimmten
Geschwindigkeit der Lösung zugegeben, die das Hydroxybenzoi und den Katalysator, Carboxamid, in einem
organischen Lösungsmittel gelöst enthält, io daß das Chlorwasserstoffgas, das bei der Reaktion entsteht, kontinuierlich
freigesetzt wird.
Nachdem die Reaktion abgeschlossen ist, wird das Reaktionsgemisch auf eine Temperatur von 0 bis 25° C
gekühlt. Der Niederschlag, der das Thio-bis-phenol darstellt, k?nn Im allgemeinen durch Filtrieren, Waschen
mit einem organischen Lösungsmittel und dann gegebenenfalls mit Wasser abgetrennt und dann getrocknet
werfen.
Die nachstehenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
In einem 2-Liter-Kolben, der mit Rührer, Thermometer, Rückflußkühler und einem 500-ml-Tropftrlchter
versehen 1st, werfen 212 g (1,24 Mol) 3-Methyl-6-tert.-butylphenol (96%, handelsübliche Reinheit), gelöst In
633 g η-Hexan, sowie 1,1 g Ν,Ν-Dimethylformamld (0,5% bezogen auf das Gewicht des alkyllerten Phenols) als
Katalysator gegeben. Eine Lösung von 68 g (0,63 MoI) 96%lgem Schwefeldichlorid in 159 g η-Hexan wird tropfenweise
unter Rühren innerhalb von 100 min zugegeben, wobei eine Reaktionstemperatur von 20 bis 25° C
aufrechterhalten wird. Das Chlorwasserstoffgas entwickelt sich bald nach Beginn der Zugabe des Schwefeldlchlorids.
Das Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden bei 20 bis 25° C gerührt und mit Stickstoff gespült, um den
Chlorwasserstoff auszutreiben. Das Gemisch wird dann auf Rückflußtemperatur (63° C) erwärmt und 100 min
unter Rückfluß erhitzt, um die Kondensationsreaktion zu vervollständigen. Danach wird das Gemisch auf 20 bis
25° C gekühlt und filtriert. 282 g des Filterkuchens werfen mit 1128 g η-Hexan gewaschen und filtriert. Der
Filterkuchen wird nochmals mit 1000 g r.-Hexan gewaschen und dann auf dem Filterpapier verteilt, um an der
Luft zu trocknen. Die tatsächliche Ausbeute beträgt 166 g (75,1% der Theorie) an 4,4'-Thlo-bls-3-meihyl-6-tert.-butylphenol,
wobei der Kapillarschmelzpunkt 160° C beträgt und eine reinweiße Farbe vorliegt.
In einen 500-ml-Kolben, der mit Thermometer, Rührer, Tropftrichter und RückflußkUhler versehen Ist,
werfen 33,3 g (0.2 Mol) 3-Methyl-6-tert.-butylphenol (97%, handelsübliche Reinheit), 150mi η-Hexan und 3,0 g
(9 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des alkylierten Pnenols) Ν,Ν-Dimethylformamld gegeben. Zu der Lösung
so wird unter Rühren innerhalb von 85 Minuten bei 19 bis 25° C tropfenweise eine Lösung von 10,8 g (0,1 Mol)
Schwefeidichlorid (95%, handelsübliche Reinheit) gegeben, wobei die Chlorwasserstoffbildung bald nach Beginn
der Zugabe einsetzt. Das Gemisch wirf unter Rühren dam w::tere 68 Minuten bei Umgebungstemperatur und
weitere 167 Minuten bei 24 bis 46° C gehalten, worauf auf 25° C gekühlt und filtriert wird. Das feste Produkt
wird mit 50 ml η-Hexan und 50 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet, jm 29,1 g (81,3% der Tneorie) 4,4'-Thio-bis-3-methyl-6-tert.-butylphenol
zu ergeben, mit einem Kaplllarschmelzpunki von 158-90C und einer relnwelßen
Farbe.
6" Das Beispiel 2 wurde wiederholt, außer daß der Katalysator geändert wurde. Das N,NDlmethylfor.-namld
wurde durch 0,7 g (2 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des alkylierten Phenols) Ν,Ν-Dlmethylacetamld ersetzt.
Das Rohprodukt wurde mit η-Hexan gewaschen und getrocknet, um 31,8 g (88,8% der Theorie) rohes reinweißes
4,4'-Thio-bls-3-methyl-6-tert.-butylphenol zu ergeben.
'■5 Beispiel 4
Zu einem Brei von 133,2 g (0.6 Mo!) 4.6-tert.-Butylresorzin in 500 ml n-Heptan werfen 2,7 g N,N-Dlmethylformamld
(2 Gew.-'Ί bezogen auf Dlbutylresorzln) gegeben. Dann wird eine Lösunp von 34,5 ^ (0,3 Mol) von
75'Ugem Schv/efeldlchlorid in 100 ml n-IIeptan wahrend einer Zeltspanne von 75 Minuten zugegeben, wobei
eine Reaktionstemperatur von 21 bis 25"' C (mit einem kalten Wasserbad) aufrechterhalten wird. Das Gemisch
wird bei 24" C weitere 2,0 Stunden gerührt, wobei die Chlorwasserstoff-Entwicklung nachzulassen beginnt. Zu
diesem Zeitpunkt wird ein langsamer Stickstoffstrom durch das Reaktlonsgefüß geleitet, um die HCI-Emfernung
zu erleichtern. Nach weiteren 1.5 Stunden bei 25 bis 26° C wird der Brei filtriert, der Kuchen mit 2 χ 50 ml
n-Heptan gewaschen und bei ca. 100°C/66.7 nibar getrocknet. Es werden 86 g (Ausbeute 62%) 2,2'-Thio-bls-4.6-di-tert.-butylresorzin
mit einem Schmelzpunkt von 217-80C erhalten.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von gegebenenfalls alkylierten Thio-bls-phenolen und -resorzlnen in Gegenwart
eines inerten organischen Lösungsmittels, dadurch geke π α zeichnet, daß ein gegebenenfalls
alkyllertes Hydroxybenzol mit Schwefeldichlorid in Gegenwart von 0,1 bis 10% eines Carboxamids. bezogen
auf das Gewicht des Hydroxybenzols, umgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in einem Lösungsmittel durchgeführt
wird, das das Hydroxybenzol zumindest teilweise und das Carboxamid vollständig löst.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 3-MethyI-6-tert.-butylphenol
mit Schwefeldichlorid in Hexan in Gegenwart von Ν,Ν-Dimethylformamld oder N,N-DlmethyI-acetamid
umgesetzt wird, bis die Entwicklung von Chlorwasserstoff beendet ist, worauf das Reaktionsgemisch
abgekühlt und 4,4'-Thio-bis-3-methyl-6-tert.-butylphenol als Niederschlag abgetrennt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß 4,6-Di-tert.-butylresorzin In
Heptan mit Schwefeldichlorid in Gegenwart von Ν,Ν-Dimethylformamid umgesetzt wird, bis die Entwicklung
von Chlorwasserstoff aufhört, und das erhaltene 2,2'-Thio-bis-dI-tert.-butylresorzin abgetrennt wird.
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