DE33069C - Verfahren und Einrichtungen zum Walzen von Hufeisenstäben - Google Patents

Verfahren und Einrichtungen zum Walzen von Hufeisenstäben

Info

Publication number
DE33069C
DE33069C DENDAT33069D DE33069DA DE33069C DE 33069 C DE33069 C DE 33069C DE NDAT33069 D DENDAT33069 D DE NDAT33069D DE 33069D A DE33069D A DE 33069DA DE 33069 C DE33069 C DE 33069C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
methods
devices
bars
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33069D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. M. SJBUT SEN. in Amiens, Frankreich
Publication of DE33069C publication Critical patent/DE33069C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/12Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons horse-shoes; articles of like shape, e.g. wear-resisting attachments for shoes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Zusatz zum Patent No. 28417 vom 28. Februar 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1885 ab. Längste Dauer: 27. Februar 1899. -
Die Zeichnung stellt ein Walzwerk und einige Stabprofile dar, und zwar ist:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 3 der Grundrifs (Oberansicht) und
Fig. 2 die Vorderansicht des Walzwerks.
In den Fig. 1 bis 3 bezeichnet A A das Walzengestell, B die Walzen, B' die Flantschen letzterer und c c c die Walzringe derselben.
Die Walzringe ccc sind genau passend auf den Durchmesser der cylindrischen Theile der Walzen ausgebohrt und werden entweder mit Schrauben oder Keilen D an dem Walzenkern befestigt. Dies geschieht in der Weise, dafs die Walzringe ebensowohl an einander fest anliegen, wie auch an die Flantschen B' fest angedrückt sind. Die Walzringe sind entweder glatt oder gemustert, entsprechend der Form der herzustellenden Hufeisen (s. die Fig. 4 bis 17). Diese Muster sind jedoch, vollständig Nebensache, denn es können unendlich viele Hufeisenformen mittelst des Walzwerks hergestellt werden.
Die cylindrischen Walzenkerne, auf welche die Walzenringe aufgesetzt sind, sind an ihrem einen Ende mit den Treibrädern E versehen. Der Antrieb erfolgt entweder durch Zahnräder oder durch Riemscheiben.
Vor dem Walzenstuhl befindet sich ein Rahmen G, welcher vor den durch die Walzringe entstandenen Auskehlungen eine Führung trägt, in welcher in horizontaler Richtung ein Regulator H angebracht ist. Dieser Regulator steht mit einem Hebel /, welcher an der Welle J befestigt ist, in Verbindung. Am Ende der Welle J ist ein kleiner Hebel K angebracht, welcher, eine Führungsrolle L trägt und von den Zahnrädern M M' M" aus bewegt wird. Das Rad M ist an dem Ende des Walzenkernes B befestigt. Der Daumen 2V, welcher auf der Achse des Rades M" sitzt, bewirkt, dafs die Führungsrolle L bei jeder Umdrehung des Rades M" einen Bogen beschreibt, wodurch gleichzeitig die Welle J, der Hebel / und der Regulator H bewegt werden. Der Regulator H bewegt sich hierbei horizontal vorwärts in der Führung und wird durch das Gegengewicht O, welches ebenfalls mit der Welle J in Verbindung steht, zurückgezogen.
Durch diese Anordnung wird Folgendes erreicht :
Wird das Walzwerk in Bewegung gesetzt und man legt einen erhitzten Eisen- oder anderen Metallstab auf die Führung vor den Regulator H, so schiebt dieser den Stab in die Auskehlung der Walzringe. Der Stab wird dann von den Walzen ergriffen, welche denselben in der gewünschten Weise auswalzen (s. Fig. 8 bis 17).
Es werden auf diese Weise die auf kurze Längen abgeschnittenen Flacheisen ausgewalzt; durch die Entfernung des Regulators H können Stangen von beliebigen Längen ausgewalzt werden.
Die gewalzten Stäbe werden dann durch die Maschinen, welche in der Patentschrift No. 28417/ beschrieben sind, weiter verarbeitet und zu Hufeisen mit Stollen, Griff, Kappe, u. s.w.. ausgeschmiedet (s. Fig: 4 bis 7)!

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem durch Patent No. 28417 geschützten Verfahren zur Herstellung, von Hufeisen die ' Ergänzung des im Anspruch a) mit Bezug auf Eig, i, und 2 dort geschilderten Verfahrens des .; Walzens mittelst eingesetzter Fagonkaliber durch ; das:Verfahrenj die zu,Hufeisen zu Verarbeitenden. Stäbe vermittelst einer Anzahl Walzringe ; c:ccr welche auf die Cylinderachse B aufgei schoben sind, vorher mit seitlich eingedrückten ■ Mustern, wie solche beispielsweise in den , Fig. 8 bis 17 dargestellt sind, zu versehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT33069D Verfahren und Einrichtungen zum Walzen von Hufeisenstäben Expired - Lifetime DE33069C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE33069C true DE33069C (de)

Family

ID=309047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT33069D Expired - Lifetime DE33069C (de) Verfahren und Einrichtungen zum Walzen von Hufeisenstäben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE33069C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1175192B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abstrecken von strangfoermigem Gut, z. B. Band
DE102011116666A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Walzen von Rohrluppen
DE1402731B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen rundquerschnittiger,mit haftungserhoehenden Einpraegungen versehener Betonbaustaehle
DE33069C (de) Verfahren und Einrichtungen zum Walzen von Hufeisenstäben
DE86162C (de)
DE4101941C2 (de) Kaltumformung von Drähten
DE347194C (de) Verfahren zum Entzundern von Blechbaendern
DE2740469A1 (de) Vorrichtung zum formen von lagerhalbschalen aus platinen
DE2060061A1 (de) Blockwender
DE244695C (de)
DE170210C (de)
DE266337C (de)
DE102261C (de)
DE393058C (de) Maschine zum gleichzeitigen Abschneiden mehrerer Draehte in bestimmten veraenderlichen Laengen und zum Herstellen von Abflachungen an den Enden derselben
DE215851C (de)
DE304524C (de) Vorschubvorrichtung für Pilgerschrittwalzwerke
AT218453B (de) Maschine zum Verringern der Stärke von Metallrohren oder -stangen
DE166953C (de)
DE2611753C3 (de) Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Röhrenerzeugnissen durch Ziehen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2530641C3 (de) Zieh- und Richtvorrichtung für mindestens einen Rohling mit zylindrischer Außenform
DE76138C (de) Maschine zur Herstellung von Kernen
DE574828C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von drallartig verlaufenden Laengsrillen in zylindrische Huelsen
DE137388C (de)
AT143585B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rillen in Gaufrierzylindern für Filme.
DE224944C (de)