DE324660C - Vorrichtung zur Reinigung von Gasen - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Gasen

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DE324660C
DE324660C DE1918324660D DE324660DD DE324660C DE 324660 C DE324660 C DE 324660C DE 1918324660 D DE1918324660 D DE 1918324660D DE 324660D D DE324660D D DE 324660DD DE 324660 C DE324660 C DE 324660C
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DE1918324660D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
    • B01D45/10Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators which are wetted

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Reinigung von Gasen.
  • Zusatz zum Patent 267784.
  • Die Reinigung von Luft oder Gasen von niitgerissenen Staubteilchen findet bisher unter anderem-auch dadurch statt, daß die zu reinigenden Gase, in einen dünnen Schleier zerlegt, senkrecht gegen cinen Wasserspiegel prallen oder dadurch, daß die Gase ohne weitere Zerlegung an wasserbenetzten Flächen entlang gefülirt oder gegen, sie geleitet werden.
  • Im ersten Falle wird der Wasserspiegel bcim Anprall der Gasc gegen diesen zerstört und es treten Wirbelungen auf, so daß die Reinigung nur schr unvollständig stattfinden kann.
  • Läßt man die Gase ohne weiteres gegen benetzte Flächen strömen oder an diesen vorbeistreidien, so werden selbstverständlich nur diejenigen Staubteilchen ausgeschicden werden können, welche sich an der Berührungsstelle des Gases Init der wasserbenetzten Fläche befinden. Der weitaus größte Teil der Gase kommt aber mit diser Fläche nicht in Berührung, und daraus folgt ohne weiteres, daß auch dieses System zur. Reinigung von Gasen oder Luft nuir schr mangelhaft arbeiten kann.
  • Zwecks Erzielung ciner vollkommenen Reinigung ist der gewiesene Weg der. sämtliche Gasteilchen und somit auch sämtiliche Staubtcilchen mit einer wasserbenezten unzerstörbaren Fläche in Berührung zu bringen.
  • Je intensiver diese Berübrung, um so größer ist die Aussicht, daß alle Staubteilchen von der wasserbenetzen Fläche festgehalten werden. Die innigste Berührung erzielt mandurch Stoß der Gase gegen cine solche Fläche, und zwar müssen vor dem Stoße die zu reiuigenden Gase in Schleier, Bänder oder dünne Strahlen zerlegt werden, damit daß alle Gasteilchen glcichmäßig zum Stoß gelangen, welcher Stoß zweckmäßig schiefwinklig stattfindet, damit dei zum Stoß gebrachten Gasteilchen seitlich ausweichen können, ohne die nachströmenden in i ihrer Bewegung zu stören.
  • Die im folgenden näher beschriebene Erfindung erfüllt diese Bedingungen vollkommien und bedeuted daher cinen großen Fortschritt auf dem Gebiete der Entstaubung von Gas oder Luft.
  • Die Wirkung des in der Patentschrift 267784 bechriebene Dampfreinger beruht darauf, daß sämtliche dampfteilechn mit vollster Energie zum Stoß gebracht werden (Zeile 34 bis 35, Seite r) und daß auf der dazu benutzten Stoßplatte eine fließende Wasserschicht sich bildet gegen welche auch die testen Beimengungen des Dampfes durch Stoß getrieben werden und mit ihr nach unten abfließen (Zeilc 11 bis 13, Blatt 2, der Patentschrift 267784).
  • Diese flicßende Wasserschicht wird bei der Reinigung von Dampf durch das vom Dampfe mitgerisene Wasser gebildet, welches gegen die Platte geschleudert wird.
  • Um den in obiger Patentschrift beaschircbenen Reiniger auch zur Reinigung von trockenen Gasen, Luft usw. von Staub- und sonstigen festen Teilchen verwendbar zu machen, wird die Stoßwirkung beibchalten und die fließende Wasserschicht, welche bei Dampf selbsttätig sich bildet, im Reiniger besonders hergestellt.
  • Eine Wassersäule wird in cin Band, cinen dünnen Schleier oder in feine Tropfen zerlegt, welche auf dic Prallplatte fließen und au ihr hinunterriesseln.
  • In der beiliegenden Zeichung sind in Fig. 1 und 2 zwei beispielswiese Ausführungsformen eines derartigen Luftreiigers dargestcllt.
  • In einem kreisförmig oder ähnlich gestaltoten Behälter befindet sich die aus einer kreisförmigen bzw. ciner der Behälterform entsprechenden Düse bestehend Luftverteilungseinrichutng b. in welche durch Rohr c die ungereinigte Luft bzw. das ungereinigte trockene Gas einströmt. Die in einen Schleier zerlegte Luft oder Gas strömt durch Düse c1 aus.
  • Unter diesem Verteilungsapparat ist die cine Prallplatte d angebracht, gegen welche die aus der Düse c1 ausströmende Luft schiefwinklig stößt.
  • Die lichte Weite des Behälters a ist ein Vielfaches von derjenigen des Lufrtzuführuagskanals c. Der innere Teil des Luftverteilungskörpers, biem vorliegenden Ausführungsbeispield der konisch gebildete Kopf c. ist hohl und mit einem Wasserzuführungsrohr f verbunden. Tu diesen Kopf strömt tlurch Rohr f Wasser ciii: an der unteren Seite liat Kopf e einen rignförmigen eugen Spalt g, durch welchen das Wasser als runder Schleier von geringer Stiirkc auf die Prallplatte d fließt. Anstatt des Spaltes kann der untere Teil auch mit einer Anzahl feincr Öffnungen zum Ausfließen des Wassers versehen sein.
  • Der aus Düse c1 austretende Luftschlcier stößt schicfwinkog gegen die flicßdende Wasserschicht auf der Prallfläche d. Durch den Stoßwerden die von der Luft eingeführtten Staubteilchen in das Wasser geschlcudert und von letzterem sofort abgeführt. Die Luft kehrt nach dem Stoß die Bewegungsrichtung um und strömt in der Richtug des Pfeils h von der Platte d ab und durch das Rohr i nach der Verwendungsstelle.
  • Das Schmutzwasser fließt nach dem unteren Teil k des Behälters a. die schweren Staubteilchen und Unreinigkeiten siken als feier Schlamm nach unten und können durch verschließbare Öffntungen l entfernt werden.
  • Das im oberen Teil von k befindliche rcine Wasser flicßt durch Rohr m in den Behälter, aus welchem es durch eine Pumpe in den oberhalb des Reinigers angebrachten zweiten Bchälter o gepumpt werden kann.
  • Aus diesem fließt es dem Kopfe e zu. Das Wasser beschreibt somit cinen Kreisaluf; der Wasserverlust ist hierbei ein geringer.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsform des Luftreiigers ist der Bebälter a von rechltckiger Form. Der Luftverteiler c ist l>eiiu Lufteintritt viereckig und läuft in einen Schlitz c1 aus.
  • Diesem Schlitz gegenüber befindet sich cine Prallplatte d, auf welche aus dem Wasserkasten o Wasser durch den Spalt rideselt.
  • Die Wirkung ist die gleiche, wie oben für die Ausführungsform in Fig. 1 beschrichen wurde.
  • Der Zweck der Erfindung ist das Festhalten und Abführen der trockener Staubteilchen.
  • Wendet man anstatt Wasser eie Flüssigkeit an, die mehr oder weniger » kelbrig « ist, beispielsweise cine Mischung von Wasser und Glyzerin. so wird die Wirkung erhöht, so daß auch die sogenannten Sonnenstäubechen, aus welchen der in der Luft shcwebende Staub großenteils besteht, mit Sicherheit ausgeschieden werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung zur Reinignung von Gasn gemäß Patent 267784, gekennzeichnet durch Anordungen, die die Zuführung eines dünnen Wasserschleiers auf die feste Prafllfläche, gegen welche die zu reinigenden Gase treffen sollen, gestatten.
DE1918324660D 1918-12-24 1918-12-24 Vorrichtung zur Reinigung von Gasen Expired DE324660C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324660T 1918-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE324660C true DE324660C (de) 1920-09-02

Family

ID=6180865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918324660D Expired DE324660C (de) 1918-12-24 1918-12-24 Vorrichtung zur Reinigung von Gasen

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DE (1) DE324660C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2426491A1 (fr) * 1978-05-26 1979-12-21 Occidental Res Corp Dispositifs pour separer des matieres presentes dans des gaz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2426491A1 (fr) * 1978-05-26 1979-12-21 Occidental Res Corp Dispositifs pour separer des matieres presentes dans des gaz

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