DE324640C - Durch Transmission o. dgl. angetriebene Kolbenpumpen zum Mischen von Fluessigkeiten mit Gas, verbunden mit regulierbaren Zusatzpumpen - Google Patents
Durch Transmission o. dgl. angetriebene Kolbenpumpen zum Mischen von Fluessigkeiten mit Gas, verbunden mit regulierbaren ZusatzpumpenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description
- Durch Transmission o. dgl. angetriebene Kolbenpumpen zum Mischen von Flüssigkeiten mit Gas, verbunden mit regulierbaren Zusatzpumpen.
- Es gibt Kolbenpumpen zum Mischen von Flüssigkeiten mit Gas, verbunden mit regulierbaren Zusatzpumpen, doch diese dienen nur zur Herstellung schankfertiger, kohlensaurer Tafelwässer und Limonaden, werden durch Wasserdruck betätigt, und die Förderleitungen ihrer Zusatzpumpen münden unmittelbar in die Entnahmeleitungen des angeordneten Entnahmegefäßes. Diese Vorrichtungen sind daher nur wenig leistungsfähig, auch nehmen die mit ihnen hergestellten Getränke nach erfolgter Mischung und Entlüftung keine weiteren Gase auf.
- Bei der vorliegenden Erfindung erfolgt der \ntricb dcr l-'umpvorrichtungen durch Transmission o. dgl., wodurch die Leistungsfähigkeit erhöht wird, auch vereinigen sich ihre Förderleitungen vor dem im oberen Teil mit Gas gefüllten Entnahmegefäß derart, daß die in dieses Gefäß geförderten Flüssigkeiten nach erfolgter Mischung und Entlüftung durch eine Glasschicht hindurch fallen und weitere Gase aufnehmen, bevor sie in die Entnahmeleitung abfließen.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargesteIlt.
- Fig. I zeigt die Zusammenstellung und den SammeWehälter im Schnitt, Fig. 2 die Vorderansicht der Antriebsscheibe für Zusatzpumpen, Fig. 3 die Seitenansicht dieser Antriebsscheibe nebst Zusatzpumpe und Entlüftungsvorrichtung im Schnitt.
- Die Vorrichtung besteht aus einer durch Transmission 0. dgl. angetriebenen doppeltwirkenden Pumpe A mit Saugleitung a, einer mit Plungerkolben b - versehenen, durch die Antriebsscheibe B von gemeinsamer Welle c betätigten, nach Skala s einstellbaren Zusatzpumpe C mit Saugleitung d, einem mit Schaugläser e ausgerüsteten Entnahmege fäß 1) mit Stutzen f und Entnahmeleitungen g, einer durch Schneckengetirebe h betätigten Entlüftungsvorrichtung E mit Nocken t und Ventilkegel Lt sowie einer Kohlensäureflasche mit Reduzierventil F. Die einzelnen Teile sind verbunden durch die Rohrleitungen i, k, kt, 1, P. Die Antriebsscheibe B ist mit den beiden Kulissensteinen m und ausgerüstet.
- Von diesen treibt der feste Stein ist die im Führungsbock o gebettete, mit Schub zapfen p ausgerüstete Schubstange bt des Plungerkolbens h zur Vermeidung eines unnötig großen schädlichen Raumes immer bis in die tiefste Stellung. Dagegen kann der Stein n, welcher die Aufwärtsbewegung des Plungerkolbens b bewirkt, veränderlich nach Skala s festgestellt werden, und entspricht dann das Leistungsverhältnis der beiden Pumpen A und C - dem aus der Skala s ersichtlichen Prozentsatz. Die beiden erwähnten Kulissensteine ni und n sind so geformt, daß die zur Erhöhung des Wirkungsgrades beliebte Bewegungsart, welche den Ventilen Zeit gibt, sich rechtzeitig bei jedem Richtungswechsel des Kolbens zu schließen, gewahrt bleibt. Die beiden Zapfen q und r dienen für eventuelle Betätigung der Zusatzpumpe mit der Hand.
- Die beschriebene Vorrichtung eignet sich nicht nur zur Herstellung feiner Tafelwässer und Limonaden, sondern ist auch sehr vorteilhaft für Konservierung aller der Gärung und der Fäulnis ausgesetzten flüssigen Nähr- und Genußmittel zu gebrauchen. Außerdem können aber auch flüssige Nährmittel während der zum Zweck der Konservierung bewirkten Sättigung mit Kohlensäure durch Zusetzen möglichst konzentrierter flüssiger Nährmittel im Nährstoffgehalt - prozentual erhöht werden.
- Die Wirkungsweise ist folgende: I. Bei Herstellung von Tafelwasser und Limonaden saugt die doppeltwirkende Pumpe A Gas durch die Leitung kl und Wasser durch die Leitung a. Die Zusatzpumpe C saugt Salzlösung oder Limonadenzutaten (Pflanzenextrakte o. dgl.) durch die Leitungd.
- Gas und Flüssigkeiten werden durch die Leiung l, l1 gefördert und im Stuzen f erfolgt eine vollkommene Mischung. Hierbei scheidet sich die in den Flüssigkeiten enthaltene Luft aus und trennt sich beim Aufstoß auf die Zerstäuberplattes von den kohlensauren Flüssigkeiten, während die spezifisch leichte Luft durch die EntlüftungsvorrichtungE jedesmal, wenn der durch das Schneckengetriebe 11 mit Nocken t betätigte Ventilkegel Lt heruntergedrückt wird, ins Freie entweicht, fallen die' zerstäubten Flüssigkeiten durch eine unter Druck stehende Gasschicht hindurch, nehmen hierbei weitere Gase (Isohlensäure o, dgl.) auf und gelangen dann erst in die Entnahmeleitung.
- Entlüftung und Nachsättigung vird hierbei, wie äuch sonst üblich, durch die im Entnahmegefäß angeordnete Zerstäuberplatte v wirksamer gestaltet.
- 2. Bei Konservierung des der Gärung ausgesetzten flüssigen Genußmittels saugt die doppeltlvirkende Pumpe X Gas durch die Leitungen k. kl und das flüssige Genußmittel durch die Leitung a. Die zustzpumpe C saugt gärungshemmende Mittel durch die Leitung d. Der weitere Vorgang spielt sich dann wie unter I angegeben, derart ab, daß nach erfolgter Mischung und Entlüftung die zerstäubten Flüssigkeiten durch eine unter Druck stehende Gasschicht hindurch fallen und weiteres Gas (Kohlensäure) aufnehmen, bevor sie in die Entnahmeleitung gelangen.
- Beim Konservieren der der Gärung und der Fäulnis ausgesetzten Flüssigkeiten werden die Flüssigkeiten durch die Leitung angesaugt und gärungs- oder fäulnishemmende WIittel durch die Leitung d. Der übrige Vorgang spielt sich wie beschrieben ab, ebenfalls bei Erhöhung des Nährstoffgehaltes.
- Der technische Fortschritt der Erfindung liegt in der verstärkten Sättigungswirkung und zeigt sich bei der Herstellung von Tafelwasser und Limonaden im verbesserten Geschmack und beim Konservieren von flüssigen Genuß- und Nährmitteln im sparsamen Verbrauch der teuren und knappen flüssigen gärungshemmenden Mitteln.
Claims (1)
- RATENT-ANSPRUCH: Durch Transmission o. dgl. angetriebene Kolbenpumpen zum Mischen von Flüssigkeiten mit Gas, verbunden mit regulierbaren Zusatzpumpen für Zusatzstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitungen (l, l1) für Gas und Zusatzstoff dieser Pumpvorrichtullgen (-1 und C) sich vor dem mit Gas gefüllten und unter Gasdruck stehenden Entnahmegefäß (D) vereinigen, so daß die verschiedenen, in dieses Entnahmegefäß (D) geförderten Flüssigkeiten auch noch nach erfolgter Mischung und Entlüftung weitere Kohlensäure aufnehmen und dann erst in die Entnahmeleitung (g) abfließen.
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