DE324554C - Verfahren zum Zerstaeuben von langgestreckten, am Vorderende durch Hitze fortschreitend schmelzenden Stoffen - Google Patents

Verfahren zum Zerstaeuben von langgestreckten, am Vorderende durch Hitze fortschreitend schmelzenden Stoffen

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DE324554C
DE324554C DE1918324554D DE324554DD DE324554C DE 324554 C DE324554 C DE 324554C DE 1918324554 D DE1918324554 D DE 1918324554D DE 324554D D DE324554D D DE 324554DD DE 324554 C DE324554 C DE 324554C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C4/00Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge
    • C23C4/12Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge characterised by the method of spraying
    • C23C4/14Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge characterised by the method of spraying for coating elongate material

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Description

  • Verfahren zum Zerstäuben von langgestreckten, am Vorderende durch Hitze fortschreitend schmelzenden Stoffen. Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung 'des Verfahrens nach der Patentschrift 252q.23.
  • Bei der praktischen Durchführung dieses Verfahrens ging inan, wie auch in dem Zusatzpatent 281532 vorgeschlagen wird, durch-N@?eg von der Erwägung aus, daß die zweckmäßigste Ausgangsform des Spritzgutes die runde Drahtform sei.
  • Zwar wird in der Patentschrift erwähnt, daß man an Stelle voll Drähten Idas Zerstäubungsgut auch als Kabel, Stengel, Röhre, Blech, Band usw. zuführen könne, doch erscheint es ang esichts- des Umstandes, daß man in der Praxis bisher niemals von der Drahtform des. Spritzgutes abwich. und die Spritzapparate ausnahmslos mit Düsensystemen runden Querschnittes ausstattete, zweifelsfrei, daß obiger Hinweis in der Patentschrift 28I532 nur die technische Gleichwertigkeit der Drähte mit den anderen Formen des Spritzgutes zum Ausdruck bringen sollte. An einer inneren Erkenntnis darüber, welche Folgen der Austausch der Drähte beispielsweise durch breite, dünne Streifen oder Bänder.- mit Bezug auf die Schwierigkeiten der Konstruktion des Düsensystems oder der ganzen -Apparatur der Spritzpistolen im Gefolge habe#würde oder welche Vorteile erzielt, w eiche Nachteile durch diesen Austattscli vextnieclwürden. bat es bei cler Niederschrift obiger Stelle aus der Patentschrift 281532 sicherlich :gefehlt.
  • Nur so ist es auch zu erklären, daß der Gesichtspunkt, zwecks Konstruktionsvereinfachung und Verbilligung des Düsensystems und behufs Verwendung der überall leicht. zu habenden, weil marktgängigen Ausgangsware (Drähte) runde Düsen vorzusehen, die Technik der Herstellung der Metallspritzapparate in solchem Maße beherrscht hat, daß :darüber ' die empfindlichen Nachteile, welche gerade der Form des runden Ausgangsgutes eigen sind, gänzlich vernachlässigt wurden.
  • Diese Nachteile bestehen aber in folgendem: Der runde Querschnitt des Ausgangsgutes bedingt eine Kegelgestalt des Zerstäubungsstrahls. Die Basis dieses Streukegels ist von verhältnismäßig. ,geringer Ausdehnung. Ihr Durchmesser- beträgt z. B. bei der üblichen Drahtstärke des Ausgangsgutes von i mm und der aus praktischen Gründen nicht zu überschreitenden Entfernung der Düsenspitze vom Werkstück von io cm nur 2 bis 2,5 cm. Es ist klar, daß bei solchen Verhältnissen die Spritzarbeit beispielsweise :des Überziehens einer großen Eisenkonstruktion, `Die eines Brückenträgers, Hallenbinders, Gittermastes usw. überaus langsam und mühselig vor sich geht.
  • Dabei ist die Stärke der Spritzschicht eine Oanz ungleichmäßige. In cler Mitte der Streukegelbasis bzw. der Spritzschichten bildet
    unzulänglich bedeckende Spritzschichten überzugeben.
  • Die geringe Ausdehnung der Spritzbasis bedingt auch ein bei der Spritzarbeit häufig vorzunehmenes Hin- und Herbewegen des Spritzapparates. Die Arbeit ermüdet also sehr und bedingt größte Aufmerksamkeit, um ein zu weit gehendes tberdecken der Ränder der Spritzschichten zu verhindern.
  • @'v% eiterhin verknoten bzw. verhaspeln sich bei nicht ganz gleichmäßigen Drahtlagen und Wicklungen die Drähte sehr leicht auf der Spule und geben dann zu empfindlichen Störungen, z. B. einem Festbrennen der Drähte in den Düsen sowie zu langwierigen Unterbrechungen der Spritzarbeit Anlaß.
  • Der runde Querschnitt des Ausgangsgutes setzt eine verhältnismäßig starke Hitzequelle, tim. dasselbe zu erschmelzen, bei Knallgasschmelzung also einen erheblichen Verbrauch an Brenngas und Sauerstoff voraus. Denn die Schmelzquelle muß so stark bemessen sein, daß sie die im Zentrum liegende größte Metallmasse des Ausgangsgutes mit Sicherheit durchschmne17xn kann. Würden auf " die Flamme, wie das z. B. bei einem Metallband der Fall ist, auf der ganzen Ausdehnung auch gleiche lietallmassen einwirken, dann wäre im Verhältnis eine geringere Temperatur und ein geringerer Verbrauch an Brennmaterial für die Unterhaltung der Schmelzflamme nötig.
  • Nach vorliegender Erfindung wird also davon ausgegangen, daß man dem Spritzgut zunächst die Form eines langen, folienartig dünnen und z. B. von einer Rolle sich abwickelnden Bandes gibt. Dieses Band muß aber weiterhin gemäß der Erfindung bei seiner Vorwärtsbewegung mit Sicherheit gegen seitlich zur Bewegungsrichtung verlaufende Ausweichbestrebungen geschützt sein, d. h. es darf nicht etwa während des Vorschubes zittern, rattern usw., weshalb es außer an der schlitzförmigen Austrittsöffnung des Düsensvstems mindestens noch an einer zweiten Stelle; z. B. der-- Eintrittsstelle des Düsen-;@ Steins allseitig geführt werden inuß, andernfalls schon geringe, seitliche Ausweichbewegungen des Bandes die Bildung von Klatschen oder hörnern ini Spritzgefüge: hervorrufen würden.
  • Drittens muß nach der Erfindung die Einwirkung der Schmelzflamme auf das bandförmige Spritzgut am Austrittsende des Düsensystems- auch eine allseitig ganz gleichinäßige, d. h. so verteilt sein, daß das Band, seiner Breite nach betrachtet, niemals ungleichmäßig abgeschmolzen werden kann. Wird :diese Vorschrift nicht beachtet, so kann es vorkommen, daß größere-, noch nicht durchgeschmolzene und unzerstäubte Stückchen des Bandes unter dem Einfluß des Druckmittels mit fortgeschleudert werden, wodurch die Spritzarbeit unter Umständen eine ganz unbrauchbare werden würde. _ Welcher Art die Mittel zur Erhitzung sind-, ist für den Erfolg nicht wesentlich; sie müssen nur den "vorerwähnten Bedingungen des gleichzeitigen -Lind gleichmäßigen Angriffs auf die ganze Breite des Ausgangsgutes entsprechen.

Claims (1)

  1. PATRi--rT-A@rsrRucri: Verfahren zum Zerstäuben von langgestrecktern, festen, am Vorderende durch Hitze fortschreitend schmelzenden Stoffen und zur Herstellung von Überzügen aus letzteren nach Patent 2524a3, .dadurch gekennzeichnet, daß man das bandartige Ausgangsgut während seiner Vorwärtsbewegung im Spritzapparat außer an der Austrittsstelle noch an einer zweiten, z. B. der Eintrittsstelle in das Düsensystem führt, um das Gut vor seitlichen Bewegungen zu sichern, und daß man`ferner die Hitzequelle am Vorderende des Spritzgutes so verteilt auf letzteres einwirken läßt, daß das -Spritzgut auf seiner ganzen Breite völlig gleichmäßig abgeschmolzen werden muß.
DE1918324554D 1918-02-06 1918-02-06 Verfahren zum Zerstaeuben von langgestreckten, am Vorderende durch Hitze fortschreitend schmelzenden Stoffen Expired DE324554C (de)

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