DE3244792A1 - Ausgussstein fuer giesspfannen - Google Patents

Ausgussstein fuer giesspfannen

Info

Publication number
DE3244792A1
DE3244792A1 DE19823244792 DE3244792A DE3244792A1 DE 3244792 A1 DE3244792 A1 DE 3244792A1 DE 19823244792 DE19823244792 DE 19823244792 DE 3244792 A DE3244792 A DE 3244792A DE 3244792 A1 DE3244792 A1 DE 3244792A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pouring
stone
refractory
pouring stone
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823244792
Other languages
English (en)
Inventor
Günter Dr.-Ing. 5750 Menden Altland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
Priority to DE19823244792 priority Critical patent/DE3244792A1/de
Publication of DE3244792A1 publication Critical patent/DE3244792A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14Closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Abstract

Ein Ausgußstein (10) herkömmlicher Bauart ist erfindungsgemäß einlaufseitig mit einem aufstoßbaren Verschluß, beispielsweise in Form eines Stopfens (11), aus Feuerfest-Material versehen, der in einem kragenförmigen Ansatz (14) sitzt. Der Ansatz (14) kann über eine Sollbruchstelle in Form eines Brecherrings (15) mit dem Ausgußstein (10) verbunden sein (Fig. 2). Nach einer weiteren Erfindung ist auf den Ausgußstein (10) einlaufseitig eine nach oben offene Hülse (22) aus Feuerfest-Material aufgeklebt und der auf diese Weise verlängerte Gießdurchlauf mit einem feuerfesten Schüttgut (24) gefüllt. Die das Schüttgut (24) vor der einfließenden Metallschmelze schützende Hülse (22) löst sich später unter Temperatureinwirkung von dem Ausgußstein (10) ab.

Description

  • Ausqußstein für Gießpfannen
  • Die Erfindung betrifft einen Ausgußstein für Gießpfannen mit eingebautem Lochstein und einem schiebergesteuerten Gießdurchlauf.
  • Die Entleerung der Gießpfanne wird in der Regel mit Hilfe eines Stopfens und einer Stopfenstange oder ab einer gewissen Pfannengröße über einen Schiebeverschluß geregelt. Im letzteren Fall wird der Gießdurchlauf bei geschlossenem Schieber zunächst mit Abdecksand abgedeckt, bevor die Metallschmelze in die Gießpfanne gelangt. Auf diese Weise wird der Durchlauf vor einem frühzeitigen Eindringen und Erstarren der Metallschmelze geschützt mit der Folge, daß nach dem Öffnen des Schiebeverschlusses zuerst der Sand und anschließend die Metallschmelze ungehindert austreten können. In ungefähr zehn von hundert Fällen ist der Durchlauf jedoch trotz aller Vorkehrungsmaßnahmen zugefroren und muß in einem zusätzlichen Arbeitsgang aufgebrannt werden. Das Aufbrennen geschieht mit Hilfe von reinem Sauerstoff und unter Druck, was zu einer unerwünschten Anreicherung der Metallschmelze mit Metalloxiden und Erhöhung des Restsauerstoffgehalts im Fertigstahl führen kann. Infolge der hohen Aufbrenntemperaturen wird auch der gesamte Schiebeverschluß in Mitleidenschaft gezogen, was sich nicht zuletzt durch einen höheren Verschleiß der Schieberplatten bemerkbar macht.
  • Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, einen verschließbaren Ausgußstein zu schaffen, dessen Verschluß relativ leicht lösbar ist und der somit optimale Öffnungsraten gewährleistet.
  • Die Aufgabe wird bei einem Ausgußstein der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ausgußstein einlaufseitig mit einem Verschluß aus Feuerfest-Material versehen ist, der aufstoßbar mit dem Ausgußstein verbunden ist und der zu diesem Zweck im Bereich seines Durchlaufkanals eine in Durchlaufrichtung ausgerichtete Anschlagfläche aufweist.
  • Auf diese Weise lassen sich Ausgußstein und Verschluß bereits vor dem Einbau zu einer Einheit zusammenfügen, die dann leicht in den- Pfannenlochstein eingesetzt.werden kann. Zum Zwecke der Pfannenentleerung wird der Verschluß nach oben in Richtung Pfanneninnenraum aufgestoßen, indem von außen in den Gießdurchlauf eine geeignete Stange eingeführt wird. Die Stange kann zweckmäßigerweise in einem als Gießstrahlschutz eingesetzten "Schattenrohr" geführt sein, wobei ihre Länge derart sein muß, daß das Stangenende am unteren Ende des "Schattenrohres" übersteht. Zum Entleeren wird die Gießpfanne dann zusammen mit dem "Schattenrohr" sowie dem herausragenden Stangenende gegen eine Prallplatte abgesenkt, so daß die nach oben ausweichende Stange den Verschluß komplikationslos ausstößt.
  • Nach einer zweckmäßigen.Ausgestaltung der Erfindung kann der Verschluß aus einem Stopfen bestehen, der im wesentlichen bündig mit der Oberkante des Ausgußsteins abschließt. Da die bei gefüllter Pfanne auf den Stopfen einwirkenden Auftriebskräfte wegen seines bündigen Sitzes äußerst gering sind, sorgt der ferrostatische Druck der Metallschmelze für einen ausreichend festen Sitz. Falls jedoch eine zusätzliche Sicherheit geboten ist, kann der Stopfen nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung auch mittels feuerfestem Einbettmörtel mit dem Ausgußstein verbunden sein. Hierfür ist beispielsweise ein zirkonoxidhaltiger Mörtel besonders geeignet.
  • Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht der Verschluß aus einer Kappe, wobei die Kappe ein Innengewinde und das einlaufseitige Ende des Ausyußsteins ein Außengewinde trägt oder umgekehrt. Die aufgeschraubte Kappe sorgt einerseits für einen sicheren und festen Verschluß und ist andererseits wegen ihrer relativen Dünnwandigkeit leicht aufzustoßen, wobei die Stoßwirkung zusätzlich verstärkt werden kann, wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die als Anschlagfläche dienende innere Deckelfläche der Kappe schräg zur Durchlauf- und Stoßrichtung ausgerichtet ist.
  • Da die Ausgußsteine in der Regel genormt sind, kann es aus fertigungstechnischen Gründen vorteilhaft sein, wenn der Ausgußstein zur Aufnahme des Verschlusses durch einen kragenförmigen Ansatz verlängert ist, der bei eingebautem Ausgußstein sich über den unmittelbar angrenzenden Lochsteinrand in den Pfanneninnenraum erstreckt. In diesem Fail kann es zweckmäßig sein, nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zwischen dem Ausgußstein und dem Ansatz eine Sollbruchstelle auszubilden, so daß sich der Verschluß zusammen mit dem Ansatz abstossen läßt.
  • Eine weitere Lösung der eingangs gestellten Aufgabe besteht erfindungsgemäß bei einem Ausgußstein für Gießpfannen mit eingegebautem Lochstein und schiebergesteuertem Gießdurchlauf darin, daß der Ausgußstein einlaufseitig durch eine Hülse aus Feuerfest-Material verlängert ist, die mit dem Ausgußstein mittels eines feuerfesten Bindemittels verklebt ist, dessen Wärmestandfestigkeit im Bereich der Liquidustemperatur der aufzunehmenden Metallschmelze liegt, wobei der auf diese Weise verlängerte Gießdurchlauf mit feuerfestem Schüttgut im wesentlichen gefüllt.ist.
  • Im Gegensatz zu der eingangs aufgezeigten, herkömmlichen Arbeitsweise wird das den Gießdurchlauf verschließende Schüttgut bei diesem Lösungsvorschlag mit Hilfe der aufgeklebten Hülse vor der einfließenden Metallschmelze zunächst geschützt, so daß das Schüttgut nicht weggespült bzw. beschädigt werden kann und somit als wirksamer Verschluß im Gießdurchlauf erhalten bleibt.
  • Auf diese einfache Weise ist sichergestellt, daß sich der Gießdurchlauf nach dem Öffnen des Schiebers selbsttätig öffnet, wobei sich die Hülse infolge der vorgesehenen Sollbruchstelle entweder bereits vorher oder spätestens nach Freigabe des Gießdurchlaufs von dem Ausgußstein ablöst und in die Pfannenschlacke aufsteigt. Da auch hier der Ausgußstein zusammen mit der aufgeklebten Hülse eine Einheit bilden, ist das Einsetzen ohne großen technischen Aufwand möglich. Bei entsprechender Vorsorge kann das Schüttgut auch bereits schon vor dem Einbau eingefüllt werden; andernfalls erfolgt das Einfüllen nach dem Einbau und bei geschlossenem Schieber von oben, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer geeigneten Schüttvorrichtung.
  • Um der Hülse das Abheben und Aufsteigen zu erleichtern, kann es nach einer bevorzugten Ausgestaltung dieser Erfindung vorteilhaft sein, wenn sich der Hülsendurchlauf nach oben konisch verjüngt.
  • Um in allen Fällen die aus Ausgußstein und Verschluß bestehende Einheit von außen in den Pfannenlochstein einsetzen zu können, muß der Außendurchmesser des Ausgußsteins im Bereich seiner Verlängerung gleich oder kleiner dem kleinsten Durchmesser des Pfannenlochsteins sein.
  • Die Erfindungen werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung beispielshalber erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen verschließbaren Ausgußstein gemäß der Erfindung in Seitenansicht und Teilschnitt; Fig. 2-4 weitere Ausführungsformen der Erfindung nach Fig. 1; und Fig. 5 einen anderen verschließbaren Ausgußstein gemäß der Erfindung in Seitenansicht und Teilschnitt.
  • Fig. 1 zeigt eine der herkömmlichen Grundformen eines Ausgußsteins 10, der in Übereinstimmung mit der Erfindung einlaufseitig durch einen Verschluß in Form eines Stopfens 11 aus Feuerfest-Material ve?rschlossen ist. Die Form des Stopfens 11 ist dem Einlaufbereich des Gießdurchlaufs bzw. des Durchlaufkanals 12 derart angepaßt, daß er mit der Oberkante des Ausgußsteins 10 im wesentlichen bündig abschließt. Um den Stopfen aus dem Durchlaufkanal 12 nach oben ausstoßen zu können, bildet seine untere Stirnfläche 13 eine Anschlagfläche, die im wesentlichen senkrecht zur Durchlaufrichtung ausgerichtet ist.
  • Im Bedarfsfall kann der Stopfen 11 in einem Mörtelbett aus beispielsweise zirkonoxidhaltigem Feuerfest-Material sitzen, um evtl. Unebenheiten in den Paßflächen auszugleichen und die Reibungshaftung zusätzlich zu erhöhen.
  • In Fig. 2 ist eine geänderte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der der Ausgußstein 10 einlaufseitig durch einen kragenförmigen Ansatz 14 verlängert ist, der sich im eingebauten Zustand des Ausgußsteins in den Pfanneninnenraum erstreckt und dessen Außendurchmesser aus einbautechnischen Gründen zweckmäßigerweise nicht größer ist als der des sich verjüngenden Einlaufendes des Ausgußsteins 10 in seiner Grundform.
  • Der auf diese Weise verlängerte Gießdurchlauf ist in gleicher Weise wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform durch einen Stopfen 11 verschlossen. Obwohl der kragenförmige Ansatz 14 relativ dünnwandig ausgebildet sein kann, kann es vorteilhaft sein, im Bereich des Übergangs zwischen Ansatz 14 und dem eigentlichen Ausgußstein 10 eine Sollbruchstelle vorzusehen, beispielsweise in Form eines Brecherrings 15. Auch bei dieser Ausführungsform kann der Stopfen 11 in einem Mörtelbett sitzen.
  • Aus Festigkeitsgründen ist es zweckmäßig, wenn der Ansatz 14 mit dem Ausgußstein 10 einstückig ausgebildet ist.
  • Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 3, die sich von der nach Fig. 2 jedoch dadurch unterscheidet, daß der Ausgußstein 10 mit Hilfe einer aufgeschraubten Kappe 16 verschlossen ist, deren innere Deckelfläche 17 diesmal die Anschlagflächbildet.
  • Der Durchlaufkanal 12 ist ebenfalls durch einen kragenförmigen Ansatz 18 verlängert, dessen äußere Mantelfläche jedoch aus Platzgründen gegenüber dem Außenrand des eigentlichen Ausgußsteins 10 mindestens um die Seitenwandstärke der Kappe 16 zurückversetzt ist. Demzufolge trägt die Kappe ein Innengewinde und der Ansatz ein Außengewinde. Auch bei dieser Ausführungsform kann die Anordnung einer Sollbruchstelle zwischen Ansatz und Ausgußstein zweckmäßig sein, die beispielsweise durch einen vertieften letzten Gewindegang geformt sein kann. Auf diese Weise lassen sich beim Aufstoßen die Kappe und der Ansatz zusammen absprengen, so daß keine ggf. störenden Wandteile im Einlaufbereich des Gießdurchlaufs stehen bleiben.
  • Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann die mit 19 beze-ichnete Kappe auch in den Ausgußstein 10 eingeschraubt sein, der zu diesem Zweck wiederum mit einem kragenförmigen Ansatz 20 versehen sein kann. Die diesmal jedoch mit einem Innengewinde versehene Innenwand des Ansatzes 20 ist gleichfalls aus Platzgründen etwas zurückversetzt, damit im Bereich der als Anschlagfläche dienenden Deckel innenfläche 21 ein ausreichend grpßer Öffnungsquerschnitt erhalten bleibt. Die Innenfläche 21 der Kappe 19 ist vorzugsweise schräg zur Durchlaufrichtung ausgerichtet, um eine bessere Sprengwirkung beim Aufstoßen zu erzielen, indem die Stoßkraft infolge der Abschrägung nach außen in Richtung auf den Kappenrand abgelenkt wird. Das Aufstoßen des Verschlusses kann auch hier wiederum durch eine Sollbruchstelle erleichtert werden.
  • Der schließlich in Fig. 5 dargestellte, verschließbare Ausgußstein 10 unterscheidet sich hauptsächlich dadurch von den bisher beschriebenen Ausführungsformen, daß sein Verschluß nicht von außen aufgestoßen zu werden braucht,. sondern sich selbsttätig öffnet. Zu diesem Zweck trägt der Ausgußstein 10 einlaufseitig eine nach oben- offene Hülse 22 aus Feuerfest-Material, die mit Hilfe eines feuerfesten Bindemittels 23 mit diesem verklebt ist. Als Materialien können Heißkleber oder andere geeignete kohlenstoffhaltige Ausbrennstoffe verwendet werden, deren Wärmestandfestigkeit im Bereich der Liquidustemperatur der Metallschmelze liegt.
  • Der Außendurchmesser der Hülse 22 sollte zweckmäßigerweise wiederum nicht größer sein als der des Ausgußsteins 10 im Bereich seines sich verjüngenden Einlaufendes. Der auf diese Weise verlängerte Gießdurchlauf ist mit einem feuerfesten Schüttgut 24 gefüllt, wie z.B. Quarzsand. Die Schüttgutfüllung braucht nicht, wie in der Zeichnung dargestellt, bis zum oberen Hülsenrand zu reichen. Um das Abheben und Aufsteigen der Hülse 22 nach Auflösen des Bindemittels 23 zu beschleunigen, kann der Hülsendurchlauf nach oben sich konisch verjüngend ausgebildet sein (nicht dargestellt).
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Ausgußsteinausführung ist wegen ihrer kegelstumpfförmigen Gestalt ausschließlich für das Einsetzen von außerhalb der Gießpfanne in einen entsprechend geformten Lochstein gedacht. Obwohl in der Praxis allein eine solche Grundform für die erfindungsgemäße Umrüstung in Frage kommen dürfte, können selbstverständlich alle bekannten Einheitsformen in der beschriebenen Weise ausgerüstet werden, insbesondere also auch solche Bauformen, die sich nur von innerhalb der Gießpfanne einsetzen lassen.
  • - Leerseite -

Claims (10)

  1. An~sprüche 0 Ausgußstein für Gießpfannen mit eingebautem Lochstein und schiebergesteuertem Gießdurchlauf, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgußstein (10) einlaufseitig mit einem Verschluß (11,16,19) aus Feuerfest-Material versehen ist, der aufstoßbar mit dem Ausgußstein verbunden ist und der zu diesem Zweck im Bereich seines Durchlaufkanals (12) eine in Durchlaufrichtung ausgerichtete Anschlagfläche (13,17,21) aufweist.
  2. 2. Ausgußstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus einem Stopfen (11) besteht, der im wesentlichen bündig mit der Oberkante des Ausgußsteins (10) abschließt.
  3. 3. Ausgußstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (11) mittels feuerfestem Einbettmörtel mit dem Ausgußstein (10) verbunden ist.
  4. 4. Ausgußstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus einer Kappe (16,19) besteht und daß die Kappe (16) ein Innengewinde und das einlaufseitige Ende des Ausgußsteins (10) ein Außengewinde trägt oder umgekehrt.
  5. 5. Ausgußstein nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Anschlagfläche (21) dienende innere Deckelfläche der Kappe (19) schräg zur Durchlauf- und Stoßrichtung ausgerichtet ist.
  6. 6. Ausgußstein nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgunstein (10) zur Aufnahme des Verschlusses (11,16,19) einlaufseitig durch einen kragenförmigen Ansatz (14,18,20) verlängert ist.
  7. 7. Ausgußstein nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgußstein (10) und dem Ansatz (14) eine Sollbruchstelle (15) ausgebildet ist.
  8. 8. Ausgußstein für Gießpfannen mit eingebautem Lochstein und schiebergesteuertem Gießdurchlauf, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgußstein (10) einlaufseitig durch eine Hülse (22) aus Feuerfest-Material verlängert ist, die mit dem Ausgußstein mittels eines feuerfesten Bindemittels (23) verklebt ist, dessen Wärmestandfestigkeit im Bereich der Liquidustemperatur der aufzunehmenden Metallschmelze liegt, und daß der auf diese Weise verlängerte Gießdurchlauf mit feuerfestem Schüttgut (24) im wesentlichen gefüllt ist.
  9. 9. Ausgußstein nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Hülsendurchlauf nach oben konisch verjüngt.
  10. 10. Ausgußstein nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Ausgußsteins (10) im Bereich seiner Verlängerung (14,18,20;22) gleich oder kleiner dem kleinsten Durchmessers des Pfannenlochsteins ist.
DE19823244792 1982-12-03 1982-12-03 Ausgussstein fuer giesspfannen Withdrawn DE3244792A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823244792 DE3244792A1 (de) 1982-12-03 1982-12-03 Ausgussstein fuer giesspfannen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823244792 DE3244792A1 (de) 1982-12-03 1982-12-03 Ausgussstein fuer giesspfannen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3244792A1 true DE3244792A1 (de) 1984-09-27

Family

ID=6179748

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823244792 Withdrawn DE3244792A1 (de) 1982-12-03 1982-12-03 Ausgussstein fuer giesspfannen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3244792A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3207675C2 (de)
DE2627896C2 (de) Bodenausguß für einen Zwischenbehälter für flüssige Metalle
DE1935401B2 (de) Schiebeverschluss fuer mit einer Bodenausgussoeffnung versehene Giesspfannen oder dergleichen Behaelter zum Giessen von fluessigen Metallen,insbesondere Stahl
DE69503643T2 (de) Anordnung zur durchflussregelung eines ausgusses in einem metallurgischen behälter
DE2951202C2 (de) Verfahren zum von unten her erfolgenden bzw. bodenseitigen Einblasen von Gas in eine in einem Frischgefäß befindliche Stahlschmelze
DE2919880A1 (de) Giessrohr
DE1508223B1 (de) Schwimmerverschluss zum Zurueckhalten der Schlacke waehrend des Abstiches bei Abstichkonvertern
DE2549728C2 (de) Vorrichtung zum Verschließen des Abstichloches eines Konverters
DE69126258T2 (de) Schieberverschluss, verfahren zu dessen betrieb und auswechselbare feuerfestteile
EP0215789A1 (de) Keramischer ausguss.
DE69508410T2 (de) Vorrichtung zur strömungregelung
DE6927561U (de) Behaelter mit schieberverschluss fuer fluessige schmelze.
DE602005003968T2 (de) Stopfenstange zur zufuhr von gas in eine metallschmelze
DE2548854A1 (de) Feuerfester stein mit einer durchlassoeffnung fuer fluessiges metall und verfahren zu dessen herstellung
DE4039477A1 (de) Freilaufsicherung fuer metallurgische gefaesse mit bodenverschluss
AT390083B (de) Verfahren zum ausruesten eines giessgefaesses fuer eine gasbehandlung einer metallschmelze, verfahren zum behandeln von metallschmelze in einem so ausgeruesteten gefaess sowie vorrichtung zum behandeln von metallschmelze in einem giessgefaess
DE3840161C2 (de) Vorrichtung zum Öffnen eines Einsatzablaufs einer Schieberventileinrichtung sowie Verfahren zum Öffnen einer derartigen Einrichtung
DE102014114301A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Öffnen eines Ausgusskanals von metallurgischen Gefäßen
DE3244792A1 (de) Ausgussstein fuer giesspfannen
EP0433419B2 (de) Vorrichtung zum schlackenfreien angiessen von stranggiessanlagen
DE3444513C2 (de) Einblasstein mit einem den Einblaskanal des Einblassteins abdeckenden Verschlußstein für metallurgische Gefäße, insbesondere Stahlpfannen, zum Einblasen von Gasen bzw. Feststoff/Gas-Gemischen in in den metallurgischen Gefäßen befindliche metallische Schmelzen
DE2361344A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum eingiessen von metall in eine stranggiesskokille
DE3830871C1 (de)
DE3404836A1 (de) Absperrschieber einer giesspfanne oder eines aehnlichen behaelters
EP2704871B1 (de) Reaktionstiegel für aluminothermische schweissungen mit einem feuerfesten sperrkörper

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee