DE323968C - Elektrischer Kontakt - Google Patents
Elektrischer KontaktInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/06—Contacts characterised by the shape or structure of the contact-making surface, e.g. grooved
Landscapes
- Measuring Leads Or Probes (AREA)
- Multi-Conductor Connections (AREA)
Description
Die guten Eigenschaften des Wolframmetalls, große Härte, hoher Schmelzpunkt, gute Leitfähigkeit,
haben in erheblichem Umfange zu dessen Verwendung für Kontakte bei allen Arten elektrischer Unterbrecher geführt. Die
Befestigung der dabei benutzten Formkörper aus Wolfram auf den Unterlagen, wie Schrauben,
Nieten, Bleche usw. aus anderen Metallen, kann leicht durch Schweißung oder
ίο Lötung bewirkt werden (vgl. Elektrotechnischer
Anzeiger 1918, Seite 161).
Bei solchen Kontakten, die sich von einem federnden Blech in Form kleiner Spitzen abheben
und denjenigen, welche für besondere Zwecke, z. B. Schaltungen bei Fernsprechapparaten
u. dgl., benutzt werden, stellen sich indessen der Verwendung des Wolframs
Schwierigkeiten .entgegen. Bei den bisher für solche Kontakte verwendeten weichen Metallen,
wie Platin, Platinsilber, reines Silber u. dgl., stellte man aus Draht Nieten mit
zugespitztem Kopf her, die dann in eine entsprechende Bohrung der Feder eingenietet
wurden. Dies ist bei harten und spröden Metallen, wie Wolfram und dessen Legierungen,
nicht möglich, weil bei diesen Metallen eine Formgebung durch Drücken nicht ausführbar
ist. Man hat daher versucht, aus solchen Metallen kleine Kegel zu schleifen und diese mit der Grundfläche auf die Feder
aufzuschweißen oder zu löten. Hierbei tritt aber leicht eine Neigung der Kegelachse ein,
wodurch das Stück unbrauchbar wird. Ferner kann auch eine Verschiebung des Kegels
auf der Feder eintreten, so daß der Kontakt nicht an der richtigen Stelle sitzt. Dies läßt
sich allerdings einigermaßen durch vorherige Herstellung einer schwachen, der Kegelgrundfläche
entsprechenden Vertiefung in der Feder vermeiden. In jedem Falle ist aber die riehtige
Herstellung des Kontaktes sehr schwierig, außerdem sind die Kosten infolge des Schleifens
der Kegel und durch den großen Prozentsatz an unbrauchbaren Stücken so groß, daß
ein Ersatz des Platins in solchen Fällen wirtschaftlich nicht erreichbar ist.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Kontakt, bei dem alle diese Schwierigkeiten dadurch
vermieden werden, daß nicht wie bei der beschriebenen Anordnung eine Stumpfschweißung
stattfindet, bei der die zu verbindenden Flächen in der Schweißebene nach beiden Richtungen etwa gleiche Abmessungen
zeigen, sondern der aufzuschweißende Teil in größerer Längsausdehnung mit der Unterlage
verbunden ist.
Die Herstellung des Kontaktes geschieht in der Weise, daß ein Draht aus Wolfram oder
ähnlichen harten Metallen oder Metallegierungen der Länge nach derart mit der Unterlage
verschweißt oder verlötet wird, daß ein Teil des Drahts über die Unterlage hervorsteht.
Es ist dabei nicht nötig, daß der mit der Unterlage verschweißte Teil geradlinig
verläuft, er kann vielmehr auch in beliebiger Weise gebogen sein.
In den Figuren sind in vergrößertem Maßstabe verschiedene Ausführungsformen derartiger
Kontakte dargestellt.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht eine Blattfeder
α, auf die ein dünner Wolframdraht δ aufgeschweißt oder gelötet ist, der in der Mitte
derart aufgebogen ist, daß sich ein von der Blattfeder abhebender Knick c bildet,
dessen Spitze den Kontakt bildet.
Bei der Ausfiihrungsform gemäß Fig. 2 ist
auf die Blattfeder α ein Draht δ aus Wolfram ;
o. dgl. aufgelötet, dessen eines Ende d rechtwinklig umgebogen ist, so daß es senkrecht
zur Feder steht und den Kontakt bildet. , Bei der in Fig. 3 im Schnitt dargestellten !
Atisführungsform ist der gebogene Draht b mit seinem abgebogenen Ende A durch eine ,
Bohrung e der Feder α hindurchgeführt, so '
daß sich die Löt- oder Schweißstelle auf der der Kontaktstelle entgegengesetzten Seite der
Feder befindet, was den Vorteil hat, daß eine ' Verdickung der Feder an der Kontaktstelle
vermieden wird. Ferner wird hierdurch die ' Befestigung des Kontaktes genau an der vor- '
bezeichneten Stelle erreicht.
Wie schon bemerkt, ist es nicht nötig, daß ! der anzuschweißende Teil des Drahtes gerad- ■
linig verläuft. Er kann vielmehr auch in geeigneter Weise gebogen sein, z. B. wie bei der
in Fig. 4 schaubildlich dargestellten Ausfüh- ι rungsform in Gestalt einer Spirale. Bei dieser ,
Ausführungsform ist auf die Feder α der ;
spiralförmig gebogene Teil f des Drahtes aufgeschweißt oder gelötet, und der senkrecht
zur Feder stehende Teil g bildet den Kontakt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß
sich der aufzuschweißende oder zu lötende Draht bequemer handhaben läßt und daß
eine größere Schweißfläche erhalten wird.
Natürlich kann auch ein solcher Kontakt in der Weise ausgeführt werden, daß der '■
Teil g durch eine Bohrung der Feder hindurchgestreckt wird und die Verschweißung oder
Verlötung auf der der Kontaktstelle entgegengesetzten Seite der Feder stattfindet.
Gegebenenfalls braucht auch der aufzulötende Draht überhaupt nicht gebogen zu sein, wenn
es sich z. B. darum handelt, einen Kontakt am Ende einer winklig abgebogenen Feder
herzustellen, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform ist der Draht h
auf das winklig abgebogene Ende i der Feder a derart aufgelötet, daß sein Ende etwas über
die Feder hervorsteht.
In geeigneten Fällen kann der Draht auch durch ein schmales Band ö. dgl. aus Wolfram
usw. ersetzt werden.
In allen Fällen lassen sich die Kontakte in äußerst einfacher Weise und sehr bequem herstellen,
so daß alle vorher bezeichneten Nachteile vermieden sind.
Claims (2)
1. Elektrischer Kontakt, bestehend aus
einer über eine metallische Unterlage vorstehenden Spitze aus Wolfram oder ahnliehen
harten Metallen oder Metallegierungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Draht o. dgl. aus dem betreffenden Metall
der Länge nach derart mit der Unterlage verschweißt oder verlötet ist, daß ein Teil des Drahtes über die Unterlage hervorsteht.
2. Elektrischer Kontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der
Unterlage verschweißte oder verlötete Teil des Drahtes nicht gerade, sondern gebogen,
z. B. spiralförmig ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323968T | 1919-04-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323968C true DE323968C (de) | 1920-08-13 |
Family
ID=6176668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919323968D Expired DE323968C (de) | 1919-04-26 | 1919-04-26 | Elektrischer Kontakt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323968C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2440288A (en) * | 1944-06-14 | 1948-04-27 | Charles L Paulus | Electrical socket |
-
1919
- 1919-04-26 DE DE1919323968D patent/DE323968C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2440288A (en) * | 1944-06-14 | 1948-04-27 | Charles L Paulus | Electrical socket |
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