DE323358C - Maschine zur Herstellung von Belagstoffen, z. B. von kuenstlichem Leder - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Belagstoffen, z. B. von kuenstlichem LederInfo
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Description
WiM ''äii
KLASSE 8 h GRUPPE
Eduard Herzinger in Wrttenberge.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur
- Herstellung von Belagstoffen, z. B. künstlichem Leder, durch Präparieren von Geweben
aus Papier und anderen Faserstoffbahnen.
Das Vorimprägnieren der Faserstoffe zur Erzeugung von Belagstoffen geschieht entweder
auf einer sogenannten Grundier-(Streich-) Maschine, falls es sich um dick-
o flüssige, oder aber auf einer gewöhnlichen Imprägnier- (Klotz-) Maschine, falls es sich
um dünnflüssigere Imprägnier- bzw. Belagmassen, handelt.
In letzterem Falle kann die Imprägnation in einem in die Präpariermaschine speziell
vor dem ersten Walzenpaar 2 angeordneten Imprägniertroge vor sich gehen.
Nachdem die Faserstoffbahn in einer der erwähnten bekannten Imprägniermaschine
a mit der künstlichen halbfertigen Masse belegt worden ist, wird sie zur weiteren Behandlung
mit austrocknenden Chemikalien und Füllmitteln der den Gegenstand der Erfindung
bildenden Präpariermaschine zugeführt.
Zu diesem Zwecke sind bei der Maschine vier Druckwalzenpaare vorgesehen, deren
untere Walzen fest und deren obere verstellbar gelagert sind. Zwischen dem zweiten
) und dritten Walzenpaar befindet sich ein heizbarer Dampftisch, während hinter dem
ersten und vor dem dritten Walzenpaar in entsprechender Höhe über der die Maschine
passierenden Stoffbahn je ein Rüttelsieb und
ί vor dem· letzteren Walzenpaar eine Einsprengvorrichtung
angebracht ist.
Zur Erläuterung dient die Zeichnung, auf welcher die Maschine im Längsschnitt dargestellt
ist.
Die mit der Ledermasse einseitig oder beiderseitig imprägnierte Stoffbahn wird auf
die Walze 1 aufgewickelt. Falls es sich um einseitig mit der künstlichen Ledermasse belegten
Stoff handelt, so wird dieser mit der bestrichenen Seite nach oben auf die Walze
aufgewickelt. Von dort gelangt er durch das Druckwalzenpaar 2, dessen untere Walze α fest, dessen obere Walze b mit
verstellbarem Druck gelagert ist. Durch diese Walzen wird er geglättet. Beim Verlassen
dieses Druckwalzenpaares wird die Stoffbahn durch das in Rüttelbewegung gebrachte
Sieb 3 der ganzen Stoffbreite nach mit Austrocknungsmitteln wie Zinkoxyd usw. gleichmäßig bestäubt. Im weiteren
Verlaufe gelangt die Stoffbahn, wie punktiert angedeutet, zwischen das Walzenpaar
4, dessen untere von einem Kasten C umgebene Walze d gleichfalls fest und
dessen obere Walze e verstellbar ist. Durch diese Walzen wird das Bestäubungspulver
in die Masse eingedrückt. Bei dem nun über die Leitrollen h folgenden Durchgang
durch den mit Dampf geheizten Metalltisch S, g an dessen Stelle auch eine Trommel
treten kann, wird die Masse mit dem Bestäubungsmittel innig verbunden. Nach dem Verlassen des heizbaren Metallsiebes
gelangt die Faserstoffbahn unter das zweite in Rüttelbewegung gehaltene Sieb 6, aus
welchem sie die Füllmasse, d. h. die zerkleinerten Kastanienfruchtschalen oder Lederfasern,
Torf usw. empfängt. Die Füllmittel werden durch das Druckwalaenpaar 7,
welches wie die anderen ausgebildet ist, in die Ledermasse eingedrückt und so verbunden.
Jetzt gelangt die Bahn unter die Einsprengvorrichtung 8, wo sie durch Besprengen
mit kaltem Wasser erhärtet wird. Nun wird sie durch das Walzenpaar 9 geglättet bzw. gepreßt und auf die Walze 10 aufgewickelt.
Das Imprägnieren und Präparieren der unten liegenden noch nicht bearbeiteten <Seite wird, falls beansprucht, in gleicher Weise bewerkstelligt.
Das Imprägnieren und Präparieren der unten liegenden noch nicht bearbeiteten <Seite wird, falls beansprucht, in gleicher Weise bewerkstelligt.
Soll die mit Ledermasse imprägnierte Stoffbahn mit Erhärtungsmitteln in flüssiger
Form, z. B. Chlor- oder Ätzkalklösung, behandelt werden, so wird sie durch den die
Lösungen enthaltenen Kasten C unter das Walzenpaar 4 geführt, wie dies mit ausgezogenen
Linien in der Zeichnung veran-
ao schaulicht ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zur Herstellung von Belagstoffen, z. B. von künstlichem Leder, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihr die mit der künstlichen, halbfertigen Masse belegte Seite des Stoffes zunächst geglättet, dann durch Aufstäuben von Chemikalien getrocknet, der sodann von der Unterseite erwärmte Belagstoff auf seiner Oberseite mit einem Füllmittel bestreut wird, welches durch Pressung mit der halbfertigen Masse verbunden wird, worauf das Erhärten der Masse durch Einsprengen erfolgt.
- 2. «Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hintereinander vier Druckwalzenpaare (2, 4, 7, 9), deren untere Walzen fest und deren obere verstellbar gelagert sind, angeordnet sind und sich zwischen dem zweiten und dritten Walzenpaar ein heizbarer Dampftisch (g·) befindet, während hinter dem ersten Walzenpaar und vor dem dritten Walzenpaar über der Gewebe- 4£ bahn je ein Rüttelsieb (3, 6) und vor dem letzten Walzenpaar eine Einsprengvorrichtung (8) angebracht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323358T | 1918-06-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323358C true DE323358C (de) | 1920-07-20 |
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ID=6172890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918323358D Expired DE323358C (de) | 1918-06-25 | 1918-06-25 | Maschine zur Herstellung von Belagstoffen, z. B. von kuenstlichem Leder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323358C (de) |
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1918
- 1918-06-25 DE DE1918323358D patent/DE323358C/de not_active Expired
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