DE3217421A1 - Fahrhilfe fuer fahrzeuge - Google Patents

Fahrhilfe fuer fahrzeuge

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DE3217421A1
DE3217421A1 DE19823217421 DE3217421A DE3217421A1 DE 3217421 A1 DE3217421 A1 DE 3217421A1 DE 19823217421 DE19823217421 DE 19823217421 DE 3217421 A DE3217421 A DE 3217421A DE 3217421 A1 DE3217421 A1 DE 3217421A1
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axis
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Klaus-Peter 7272 Altensteig-Walddorf Morhard
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ZIEGLER METALLWARENFAB EMIL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • B60B15/26Auxiliary wheels or rings with traction-increasing surface attachable to the main wheel body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Fahrhilfe für Fahrzeug
  • Die Erfindung betrifft eine Fahrhilfe für Fahrzeuge.
  • Als Fahrhilfe sind Reifenketten bekannt, die auf den Fahrzeugreifen aufgezogen werden und ein Durchrutschen der Räder verhindern sollen. Die Montage der Reifenketten ist jedoch mühsam und erfordert einige Ubung. Beim Aufziehen der Reifenkette besteht darüberhinaus eine erhebliche Verschmutzungsgefahr, da die Reifenkette vor der Montage auf dem Boden ausgelegt werden muß und der Fahrer auch hinter das Fahrzeugrad greifen muß, wenn die Reifenkette über den Reifen gestülpt wird. Häufig werden die Reifenketten auch erst dann aufgezogen, wenn die Fahrzeugräder bereits durchrutschen. In vielen Fällen kann die Reifenkette dann gar nicht mehr aufgezogen werden, weil hierzu das Fahrzeug gefahren werden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fahrhilfe für Fahrzeug zu schaffen, die nicht auf den Reifen aufgezogen werden muß und ein Durchrutschen der Fahrzeugräder sicher verhindert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Fahrhilfe stützt sich das Fahrzeugrad über das drehbar gelagerte Zwischenteil an dem auf dem Fahrbahnuntergrund ablaufen den Stützteil ab. Das Zwischenteil wird dadurch zwischen dem Fahrzeugreifen und dem Stützteil eingeklemmt, so daß das Zwischenteil einen hohen Anpreßdruck auf das Fahrzeugrad und auf das Stützteil ausübt, wodurch ein Durchrutschen des Fahrzeugrades mit Sicherheit verhindert wird. Das Zwischenteil und das Stützteil befinden sich nicht auf dem Reifen, sondern im Bereich hinter dem Reifen, so daß eine aufwendige Montage der Fahrhilfe entfällt, so daß sie auch von weniger geübten Kraftfahrern zuverlassig bedient werden kann. *) Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
  • Die Erfindung wird anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 in Seitenansicht eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fahrhilfe die im Bereich hinter dem Reifen angeordnet ist und in eine Arbeits- und eine Ruhestellung verschwenkt werden kann, Fig. 2 eine zweite nusfiihrungsform einer erfindungsgemäßen Fahrhilfe die ebenfalls schwenkbar hinter dem Reifen angeordnet ist, Fig. 3 eine Rückansicht der Fahrhilfe gemäß Fig 1.
  • +) Die Fahrhilfe kann nicht nur beim Anfahren avff glattem oder rutschigan Boden, sondern auch beim Fahren auf soldlen Bolzen verwendet werden, wodurch außer den Gleitschutz auch eine sichere Spurhaltung erreicht wird.
  • Die Fahrhilfe gemaß Fig. 1 hat ein auf dem Fahrbahnuntergrund 1 ablaufendes und mit einem teilweise dargestellten Fahrzeug 2 verbundenes Stützteil 3. Es ist als frei drehbares Rad ausgebildet, das auf einer Achse 4 gelagert ist, die an einem Schwenkhebel 5 befestigt ist.
  • Er liegt im Bereich hinter dem Rad 6 des Fahrzeuges 2 (Fig. 3) und ist an seinem oberen Ende an einem Qucrträger 7 des Fahrzeuges angelenkt.
  • Die Achse 4 ragt durch das Stützteil 3 und trägt an der dem Schwenkhebel 5 gegenüberliegenden Seite des Stützteiles 3 einen Arm 8, der die Achse 4 mit einer Achse 9 eines Zwischenteiles 10 verbindet. Es ist als frei drehbares, auf der Achse 9 gelagert-es Rad ausgebildet, das in der in Fig. 1 dargestellten Arbeitslage der Fahrhilfe zwischen dem Reifen 11 des Rades 6 und dem Stützteil 3 eingeklemmt ist. Das Stützteil 3 und das Zwischenteil 10 können gleiche Rreite haben, wie es in Fig-. 3 dargestellt ist. Sie können aber auch unterschiedlich breit sein. Außerdem können die Teile 3, 10 gleiche Breite wie der Reifen 11 aufweisen. Ebenso ist es möglich, auf den Achsen 4, 9 mehrere Stützteile bzw. Zwischenteile nebeneinander anzuordnen.
  • Eine solche Ausbildung empfiehlt sich besonders dann, wenn die Reifen 11 besonders breit sind.
  • Die - Fahrhilfe ist in eine Ruhestellung verstellbar, in der sie vom Reifen 11 und vom Fahrbahnuntergrund 1 abgehoben ist. Dadurch ist es möglich, die Fahrhilfe am Fahrzeug zu belassen, so daß sie nicht abmontiert werden muß. Beispic1sweisc im Wintcr sind die Straßcn häufig vom Schnee geräumt, so daß die Fahrhilfe nicht benötigt wird. In diesem Fall braucht sie lediglich in ihre Ruhestellung verstellt zu werden, aus der sie bei Bedarf sofort wieder in ihre Arbeitsstellung gemäß Fig. 1 verstellt werden kann. Dadurch wird die Fahrhilfe selbst sowie auch der Straßenbelag in hohem Maße geschont, da sie nur dann eingesetzt wird, wenn sie auch tatsachlich erforderlich ist.
  • Die Verstellung der Fahrhilfe ist mittels des Schwenkhebels S besonders einfach. Er wird um die fahrzeugseitige Achse 12 so verschwenkt) daß das Stützteil 3 vom Fahrzeuguntergrund 1 abhebt. Zur Verstellung ist eine Kolben-Zylinder-Anordnung 13 vorgesehen, bei der der Zylinder 14 fahrzeugseitig, vorzugsweise an der Fahrzeugradachse 15, und die Kolbenstange 16 an der Achse 4 des Stützteils 3 angelenkt sind. Die Kolben-Zylinder-Anordnung 13 hat einen doppelt wirkenden Zylinder 14, so daß mit ihm die Fahrhilfe in beiden Richtungen verstellt werden kann.
  • Aus der Arbeitsstellung gemäß Fig. 1 kann die Fahrhilfe dadurch in die durch gestrichelte Liniendargestellt-e Ruhelage verschwenkt werden, daß die Kolbenstange 16 aus dem Zylinder 14 ausgefahren wird. Dies ist nur möglich, indem der Schwenkhebel 5 um die.Achse 12 aufwärts schwenkt. Da der Schwenkhebel 5 in der Arbeitslage gemäß Fig. 1 einen Winkel mit der Vertikalen einschließt, läßt sich die Fahrhilfe lediglich durch Ausfahren der Kolbenstange 16 sehr einfach aufwärts schwenken. Gleichzeitig wird auch die Kolben-Zylinder-Anordnung 13 um die Gelenkachse 17 aufwärts geschwenkt, die Tahrzcugseitig fest an der Radachse 15 vorgesehen ist. Da über den Arm 8 das Zwischenteil 10 mit dem Stützteil 3 verbunden ist, wird hierbei auch das Zwischenteil aufwärts geschwenkt und glcichzeitig vom Reifen 11 abgehoben. Dadurch kann das Rad 6 in der Ruhestellung der Fahrhilfe ungehindert drehen. Jc nach den Einbauverhältnissen des Fahrzeuges kann die gesamte Fahrhilfe hinter die Karosserie 18 verschwenkt werden, so daß die Fahrhilfe nicht mehr sichtbar ist.
  • Das Zwischenteil 10 und das Stützteil 3 sind axial gesichert auf den Achsen 9, 4 gelagert, so daß sie genau gegeneinander und zum Reifen 11 ausgerichtet sind. Die beiden Achsen 4, 9 sowie die Schwenkachsen 4, 17 liegen parallel zueinander und in Horizontalebenen. Zur Axialsicherungdes Zwischenteiles 10 kann außer dem Arm 8 noch ein zweitcr Arm vorgesehen sein, der ebenfalls auf der Achse 4 des Stützteiles 3 befestigt ist, so daß das Zwischenteil 10 zwischen zwei Armen liegt und dadurch zuverlässig gegen Axialverschieben gesichert ist.
  • Die Kolben-Zylinder-Anordnung 13 ist mit einem (nicht dargestellten) Druckluftreservoir leitungsverbunden. Hierfür eignen sich beispielsweise nachfüllbare Druckluftbehälte-r, aus denen die zum Betrieb der Kolben- Zylinder-Anordnung notwendige Druckluft entnommen werden kann. Solche Druckluftbehälter können beispielsweise im Kofferraum des Fahrzeuges untergebracht werden. Bei einer bevorzugten Ausbildung kann die Koben-Zylinder-Anordnung 13 vom Fahrzeuginnenraum aus betätigt werden, so daß der Fahrer des Fahrzeuges nicht einmal aus dem Fahrzeug aussteigen muß, wenn die Fahrhilfe in ihre Arbeitsstellung geschwenkt werden muß.
  • Beispielsweise kann ein Schalter am Armaturenbrett des Fahrzeuges vorhanden sein, mit dem die Kolben-Zylinder-Anordnung zum Verschwenken in die Arbeits- und in die Ruhelage betätigt wird. Wenn die Räder beim Fahren durchdrehen sollten braucht der Fahrer lediglich diesen Schalter zu betätigen, so daß Fahrt, die Fahrhilfe sogar während der in 'die in Fig. 1 dargestellte Arbeitslage geschwenkt wird und das Durchrutschen der Fahrzeugräder verhindert wird. Sobald die Fahrzeugräder wieder greifen, kann durch erneutes Betätigen des Schalters die Fahrhilfe in ihre Ruhestellung mittels des Schalters zurückgeschwenkt werden.
  • Damit die Fahrhilfe leicht demontiert werden kann, beispielsweise in der Sommerzeit, sind auf ihre Enden Mutter und Kontermutter geschraubt, die lediglich gelöst werden müssen, damit die Achse 4 vom Arm 8, der Kolben-Zylinder-Anordnung 13 und vom Schwenkhebel 5 und die Achse 9 vom Arm 8 und dem Zwischenteil 10 gelöst werden kann.
  • Vorzugsweise ist der Schwenkhebel 5 an seinem oberen Ende ebenfalls mittels Mutter und Kontermutter auf der Achse 12 gesichert, so daß nach ihrem Lösen der Schwenkhebel 5 vom Querträger 7 gelöst werden kann. Entsprechend ist auch ir Kolben 14 der Kolben-Zylinder-Anordnung 13 mittels Mutter und Kontermutter auf der Gelenkachse 17 befestigt, damit die Anordnung 13 ebenfalls abgenommen werden kann.
  • Zum Verschwenken der Fahrhilfe in die'Arbeitsstellung gemäß Fig. 1 wird die ausgefahrene Kolbenstange 16 in den Zylinder 14 zurückgefahren, wodurch zwangsläufig der Schwenkhebel 5 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, bis das Stützteil 3 auf dem Fahrbahnuntergrund 1 aufliegt. Die Länge des Armes 8 ist so gewählt, daß dann das Zwischenteil 10 fest am Reifen 11 zur Anlage kommt. Um auf jeden Fall eine feste Anlage des Zwischenteiles 10 am -iZeifen 11 zu gewährlcisten, ist cs begrenzt gegentilcr dem Stütztcil 3 quer zu dessen Achse 4 verschiebbar . Die Achse 9 Tagt zu diesem Zweck durch einen Schlitz 19 nahe dem oberen Ende des Armes 8 (Fig. 1). Innerhalb dieses Schlitzes ist die Achse 9 frei verschiebbar, so daß sich das Zwischenteil 10 in die jeweils günstigste Lage einstellen kann. In der Ruhestellung liegt die Achse 9 an dem in Fig. 1 linken Ende des Schlitze 19 an. Die Kolbenstange 16 kann so weit in den Zylinder 14 eingefahren werden, daß der Schwenkhebel 15 aus der in der Fig. 1 dargestellten Lage weiter im Uhrzeugersinn verschwenkt wird. Da die Länge des Schwenkhebels 5 nicht veränderbar ist, wird dadurch das Rad 6 teilweise entlastet, so daß das Hauptgewicht auf dem Stützteil 3 ruht. Das Zwischenteil 10 drückt sich teilweise in den Reifen 11 ein, wodurch ein sehr hoher Anpreßdruck am Reifen erzielt wird. Damit das Stützteil 3 nicht durchrutscht, ist es mit einer groben Profilierung versehen. In Verbindung mit dem verhältnismäßig kleinen Durchmesser des Stützteiles, der im Ausführungsbeispiel kleiner als der Radius des Rades 6 ist, wird dadurch mit Sicherheit.
  • ein Durchrutschen des Stützteiles 3 verhindert. Als Profilierung kommen beispielsweise Spikes in Betracht, die auch auf Eis einen hohen Cleitschutz gewährleisten. Da die Fahrhilfe immer nur dann eingesetzt zu werdenweU tatsächlich erforderlich ist, würden die Spikes auf dem Stützteil 3 den Straßenbelag nicht'oder nur unwesentlich beschädigen.
  • Da das Zwischenteil 10 zwischen dem Rad 6 und dem Stützteil 3 fest eingeklemmt ist, kann das Rad infolge des Reibschlusses zwischen dem Reifen 11 und dem Zwischenteil 10 bzw. zwischen diesem und dem Stützteil 3 nicht mehr durchdrehen. Zur Verbesserung des Reibschlusses sind das Zwischenteil 10 und das Stützteil 3 mit einem Reibbelag, vorzugsweise einem hartgummibelag, versehen. Der Schlitz 19 für die Achse 9 ist so vorgesehen, daß das Zwischenteil 10 quer zum Reifen 11 bzw. zum Stützteil 3 verschoben werden kann, um so den optimalen Anpreßdruck am Reifen und am Stützteil zu gewährleisten.
  • Es ist auch möglich, die Achse 9 unverschieblich am Arm 8 zu befestigen. damit auch bei einer solchen Anordnung das Zwischenteil 10 quer zum Reifen 11 und zum Stützteil 3 bewegt werden kann, ist das andere Ende des Armes 8 exzentrisch am Stützteil 3 gelagert. Beim Abrollen des Stützteiles 3 auf dem Fahrbahnuntergrund- 3 führt der Arm 8 eine Art Pendelbewegung aus, weil sein unteres Ende um die Achse 4 des Stübteiles 3 umläuft. Auch dadurch wird das Zwischenteil 10 optimal zwischen dem Reifen 11 und dem Stützteil 3 eingeklemmt und somit der Gleitschutz erhöht.
  • Selbstverständlich ist der Arm 8 drehfest auf der Achse 4 befestigt, um die das Stützteil 3 frei drehbar ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Arm 8 im Uhrzeigersinn gegenüber dem Schwenkhebel 5 verschwenkt wird, wenn die Fahrhilfe ihre Betriebsstellung gemäß Fig. 1 einnimmt und das Rad 6 angetrieben wird.
  • Um eine hohe Anpressung des Zwischenteiles 10 Reifen 11 zu erreichen, hat das Zwischenteil kleineren Radius als das Stützteil 3. Vorzugsweise entspricht sein Radius etwa dem halben Radius des Stützteiles. Die Radienverhältnisse können selbstverständlich auch anders gewählt werden; es muß nur gewährleistet sein, daß das Rad 6 nicht durchrutschen kann.
  • lig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Fahrhilfe die ebenfalls das Stützteil 3 und das Zwischenteil 10 hat. Dic beiden Achsen 4, 9 des Stützteiles 3 und des Zwischenteiles 10 sind durch den Arm 8 verbunden, der drehfest au£ diesen Achsen befestigt ist. Der Schwsenkhebel 5 ist um die horizontale Achse 12 schwenkbar, so daß die Fahrhilfe entsprechend der vorigen Ausfiihrungsform aus der in Fig. 2 dargestellten Arbeitslage in eine Ruhelage verschwenkt werden kann. Die Kolben-Zylinder-Anordnung 13a greift bei dieser Ausführungsform an einem Kniehebel 20 an, dessen einer Gelenkhebel 21 fahrzeugseitig und dessen anderer Gelenkhebel 22 an der Achse 4 des Stützteiles .3 angelenkt sind. Die Kolbenstange 16a greift an der Gelenkachse 23 des Kniehebelgelenkes 20 an. Wenn die Kolbenstange 16a aus dem Zylinder 14a ausgefahren wird, wird der Kniehebel 20 durchgedrückt, wodurch der Schwenkhebel 5 entgegen Uhrzeigerrichtung um die Achse 12 geschwenkt und dadurch die Fahrhilfe in ihre Ruhestellung angehoben wird. Wenn die Kolbenstange 16a des doppelt wirkenden Zylinders 14a wieder eingefahren wird, wird der Schwenkhebel 5 im Uhrzeigersinn so weit verschwenkt, bis das Stützteil 3 auf dem Fahrbahnuntergrund und das Zwischenteil 10 am Reifen 11 anliegen. Die Wirkungsweise der Fahrhilfe ist die gleiche wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 3. Der Gelenkhebel 21 ist an einer Lasche 24 angelenkt, die fahrzeugseitig fest montiert ist, Auch der Schwenkhebel 5 ist an einer Lasche 25 angelenkt, die fest am Fahrzeug befestigt ist. Der Schwenkhebel 5 der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 3 ist ebenfalls an seinem oberen Ende an einer solchen Lasche 25 angelenkt, die an der Unterseite des Querträgers 7 befestigt ist und die die Gelenkachse 12 für den Schwenkhebel 5 trägt.
  • Für jedes Antriebsrad des Fahrzeuges ist eine Pahrhilfe vorgesehen,die durch eine einzige Kolben-Zylinder-Anordnung 13, 13a betätigt werden können. Die Fahrhilfe eignet sich für Kraftfahrzeuge, wie Pkws, Lastkraftwagen und dergleichen.
  • Anstelle des Stützteiles 3 kann am Schwenkhebel 5 eine nicht drehbare Bodenauflage befestigt sein, die flach ausgebildet ist und bei senkrechter Stellung des Schwenkhebels 5 auf dem Fahrbahnuntergrund 1 aufliegt. In diesem Fall kann die Fahrhilfe als Wagenheber eingesetzt Werden. Dann wird der Schwenkhebel 5 nicht nur in die in Fig. 1 dargestellte Schräglage, sondern in die vertikale Lage verschwenkt. Die Länge des Schwenkhebels ist so ausgebildet, daß dann das Rad 6 vom Fahrbahnuntergrund 1 abgehoben hat und gewechselt werden kann.
  • Das Auflageteil ist vorzugsweise als Zubehörteil ausgebildet, das nach Entfernen des Stützteiles 3 am Schwenkhebel 5 befestigt werden kann. Mittels der Kolbn-Zylinder-Anordnung 13, 13a läßt sich dann der Schwenkhebel 5 bequem so weit verschwenken, bis er senkrecht steht und das Auflageteil sicher auf dem Fahrbahnuntergrund aufliegt. Infolge dieser Ausbildung kann die Fahrhilfe sowohl als Gleitschutzvorrichtung als auch als Wagenheber eingesetzt werden, was für den Kraftfahrer erhebliche Vorteile bringt. Insbesondere entfällt das mühsame Anheben des Fahrzeuges mit den herkömmlichen, durch eine Kurbel zu betätigenden Wagenhebern. Mit der beschriebenen Fahrhilfe wird der Wagen nur so weit angehoben, daß das Rad 6 gerade abgenommen werden kann.
  • Leerseite

Claims (27)

  1. Ansprüche: 1.)Fahrhilfe für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens ein auf dem Fahrbahnuntergrund (1) ablaufendes, mit dem Fahrzeug (2) verbundenes Stützteil (3) aufweist, an dem mindestens ein anReifen (11) des Fahrzeuges anliegendes, drehbar gelagertes Zwischenteil (10) abgestützt ist.
  2. 2. Fahrhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil ( 3) ein frei drehbares Rad ist.
  3. 3. Fahrhilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) für das Stützteil (3) mit der Achse (9) des Zwischenteiles (10) verbunden ist.
  4. 4. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (10) ein frei drehbares Rad ist.
  5. 5. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) des Stützteiles (3) wenigstens einen die Achse (9) des Zwischenteiles (10) aurweisenden Arm (8) trägt.
  6. 6. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß sie in eine vom Reifen (11) und vom Fahrbahnuntergrund abgehobene Ruhestellung verstellbar ist.
  7. 7. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das Stützteil (3) um eine parallel zur Radachse des Fahrzeuges (2) liegende Achse (12) schwenkbar ist.
  8. 8. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil (3) mittels eines Schwenkhebels (5) in die Ruhestellung schwenkbar ist.
  9. 9. Fahrhilfe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (5) auf der Achse (4) des Stützteiles (3) gelagert und fahrzeugseitig angelenkt ist.
  10. 10. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge-Fennzeichnet, daß das Zwischenteil (10) begrenzt gegenüber dem Stützteil (3) quer zu dessen Achse (4) verschiebbar ist.
  11. 11. Fahrhilfe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (9) des Zwischenteiles (10) durch einen Schlitz (19) im Arm (8) ragt und innerhalb des Schlitzes frei verschiebbar ist.
  12. 12. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil (3) und das Zwischenteil (10) axial aus ihren Drehachsen (4, 9) gesichert sind.
  13. 13. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (10) zwischen zwei Armen (8) liegt, die an der Achse (4) des Stützteiles (3) befestigt sind.
  14. 14. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (9) des Zwischenteiles (10) unverschieblich am Arm (8) gelagert ist und daß der Arm exzentrisch am Stützteil (3) angelenkt ist.
  15. 15. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil (3) mittels einer Kolben-Zylinder-Anordnung (13) verstellbar ist.
  16. 16. Fahrhilfe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (14) fahrzeugseitig, vorzugsweise an der Fahrzeugradachse (15), und die KoRbenstange (16) an der Achse (4) des Stützteiles (3) angelenkt sind.
  17. 17. Fahrhilfe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (16a) an der Gelenkachse (23) eines Kniehebels (20) angreift, dessen einer Gelenkhebel (21) fahrzeugseitig und dessen anderer Gelenkhebel (22) an der Achse (4) des Stützteiles (3) angelenkt sind.
  18. 18. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (10) kleineren Radius als das Stützteil (3) hat.
  19. 19. Fahrhilfe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius des Zwischenteils (10) etwa dem halben Radius des Stützteiles (3) entspricht.
  20. 20. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil (3) kleineren Radius als das Fahrzeugrad (6) hat.
  21. 21. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil (3) mit einer Profilierung, vorzugsweise mit Spikes, versehen ist.
  22. 22. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil (3) und das Zwischenteil (10) jeweils mit einem Reibbelag versehen sind.
  23. 23 Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie hinter einen Teil der Karosserie (18) des Fahrzeuges (2) in ihre Ruhestellung verstellbar ist.
  24. 24. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Zylinder-Anordnung (13) mit einem Druckluftreservoir leitungsverbunden ist.
  25. 25. Fahrhilfe nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftreservoir ein nachfüllbarerDruckluftbehälter ist.
  26. 26. Fährhilfe nach Anspruch 24 oder 25> dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftreservoir im Kofferraum des Fahrzeuges (2) untergebracht ist.
  27. 27. Fahrhilfe nach einem der Ansprüche 15 bis 2G, dadurch gekcnn zcichnct ,daß die Kolben-Zylinder-Anordnung (13) vom Fahrzeugi nncnraurn aus betät igbar ist.
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