DE3215050C2 - Einfahrbare Scheinwerferanordnung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Einfahrbare Scheinwerferanordnung für KraftfahrzeugeInfo
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Abstract
Ein einfahrbarer Scheinwerferaufbau ist am Kraftfahrzeugaufbau schwenkbar angeordnet, so daß er um eine Schwenk achse zwischen einer ausgefahrenen Stellung und einer eingefahrenen Stellung verschwenkbar ist. In der eingefahrenen Stellung ist die Linsenoberfläche des Scheinwerfers längs der Karosseriefläche angeordnet. Die Schwenkachse ist gegenüber einer horizontalen querverlaufenden Linie in Blickrichtung seitlich nach außen des Kraftfahrzeugaufbaus schräg nach unten und nach hinten geneigt, so daß die Linsenoberfläche in der eingefahrenen Stellung des Scheinwerfers im wesentlichen mit der Karosseriefläche bündig ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine einfahrbare Scheinwerferanordnung für ein Kraftfahrzeug gemäß
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist eine solche einfahrbare Scheinwerferanordnung bekannt (US-PS 21 19 892), bei der die Scheinwerfer
um eine quer zur Fahrzeuglängsmittelebene liegen- _ den Achse geschwenkt werden. In der eingefahrenen 35 optische Achse nach vorn gerichtet ist. Der Scheinwer-Steliung
ist das Scheinwerferglas nach unten gerichtet fer und die Scheinwerferkappe 2 sind durch ein Paar
und wird von einem Gehäuse aufgenommen, das es ge- . . - .
Fig.2 eine Vorderansicht der Scheinwerferanordnung,
in welcher insbesondere die Schwenkachse zur schwenkbaren Anordnung der Scheinwerferanordnung
gezeigt ist,
Fig.J eine Draufsicht der Scheinwerferanordnung
gemäß F i g. 2 sowie
F i g. 4 eine Schemadarstellung der Scheinwerferanordnung in der ausgefahrenen und der eingefahrenen
Stellung.
In den Zeichnungen, insbesondere in Fig. 1, ist mit 3
eine Kraftfahrzeug-Fronthaube angedeutet Die Haube 3 hat eine öffnung 5, in welcher ein Scheinwerfer 1
montiert ist Der Scheinwerfer 1 sitzt in einer Scheinwerferkappe 2 und besitzt eine Linsenoberfläche, deren
ih h
gen Verschmutzung schützt Die öffnung in der Karosserie
wird in dieser Stellung von einem in die Karosserieoberfläche passenden Abdeckteil bündig verschlossen,
das mit dem Scheinwerfer verbunden ist Zwangsläufig ist ein relativ großer Schwenkweg zwischen der
eingefahrenen und ausgefahrenen Stellung des Scheinwerfers notwendig, der nur mit einem aufwendigen Antriebsmechanismus
bewältigt werden kann. Der Schwenkwinkel zwischen den beiden Stellungen des Scheinwerfers beträgt ungefähr 90°. Außerdem hat das
Abdeckteil hierzu zwei Funktionen zu erfüllen, nämlich einmal das Scheinwerfergehäuse bei eingefahrenem
Scheinwerfer zu schließen und bei ausgefahrenem Scheinwerfer die Scheinwerferrückseite von oben zu
schützen, so daß es für keine dieser Funktionen optimal gestaltet werden kann.
Es ist eine andere einfahrbare Scheinwerferanordnung
bekannt (DE-AS 16 30 877), bei der der Scheinwerfer um eine parallel zur Fahrzeuglängsmittelebene
liegende Schwenkachse so weit gedreht wird, bis das Scheinwerferglas wie auch im vorgenannten Fall in der
Karosserie verschwindet, wobei auch wieder ein gesondertes Abdeckteil die Scheinwerferöffnung bündig mit
der Karosserieoberfläche abschließt. Auch hier also erfüllt das Abdeckteil zwei Funktionen, wobei im übrigen
ein Schwenkwinkel vom 180° erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfahrbare Scheinwerferanordnung
gemäß Oberbegriff des Patentan-Spruchs 1 so weiterzubilden, den Schwenkwinkel des
Scheinwerfers empfindlich zu vermindern und dadurch den Antrieb sowie den Aufbau zu vereinfachen.
von axial fluchtenden Stiften 4a und 4b als Halteeinrichtung
auf einer Konsole 6 gelagert, welche an einem Teil der Fahrzeugkarosserie wie etwa einem Stützelement
13 eines Kühlers befestigt ist. An einem Ende des Scheinwerfers 1 ist ein Verbindungselement 7 befestigt,
an dessen mittleren Abschnitt ein Ende einer Gelenkstange 8 schwenkbar angeordnet ist. Das andere Ende
der Gelenkstange 8 ist gelenkig mit einem Ende eines Motoranschlußelements 9 verbunden, dessen anderes
Ende an einer Ausgangswelle 11 eines Motors 10 befestigt
ist Die Konsole 6 ist mit einem verstellbaren Anschlag 14 versehen, der so ausgebildet ist, daß er mit
dem freien Ende des Anschlußelements 7 zusammenwirkt, wenn sich der Scheinwerfer 1 und die Scheinwerferkappe
2 in der in F i g. 1 dargestellten ausgefahrenen Stellung befinden. Zu F i g. 1 ist anzumerken, daß dann,
wenn der Motor 10 die Ausgangswelle 11 und das Anschlußelement 9 um etwa 180° aus der in F i g. 1 dargestellten
Position dreht, der Scheinwerfer 1 und die Scheinwerferkappe 2 in eine eingefahrene Stellung bewegt
werden.
Aus den F i g. 2 und 3 geht hervor, daß die Stifte 4a und 4b längs einer Schwenkachse L ausgerichtet sind,
die gegenüber einer horizontalen Linie H um einen Winkel ß\ und um einen Winkel θ2 gegenüber einer
senkrecht zur Fahrzeuglängsmittelebene C stehenden Ebene Γ geneigt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Schwenkachse L in bezüglich des Fahrzeugs seitlich nach außen erfolgender Blickrichtung nach unten
und nach hinten geneigt. Die Winkel θ\ und B2 sind
in Übereinstimmung mit der Wölbung der Haube 3 bestimmt, in welcher der Scheinwerfer 1 derart aneeord-
net ist, daß dann, wenn der Scheinwerfer 1 gemäß den
strichlierten Linien in F i g. 4 eingefahren ist, die Linsenoberfläche
12 im wesentlichen mit der Oberseite der Haube 3 bündig ist wohingegen dann, wenn der Scheinwerfer
1 sich in der ausgefahrenen Stellung befindet, die in F i g. 4 durch fest ausgezogene Linien dargestellt ist,
die Linsencberfläche 12 des Scheinwerfers 1 in Richtung
nach vorne ausgerichtet ist
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (2)
1. Einfahrbare Scheinwerferanordnung für ein Kraftfahrzeug, die um eine quer zur Längsmittelebene
des Kraftfahrzeugs verlaufende Schwenkachse einfahrbar und ausfahrbar ist, so daß in der ausgefahrenen
Stellung ein mit einer Linsenoberfläche ausgebildeter Scheinwerfer mit seiner optischen
Achse nach vorne gerichtet ist, und in einer eingefahrenen Stellung, in welcher er im Kraftfahrzeugaufbau
eingezogen ist und ein Element zur Abdekkung der Karosserieoberfläche hat, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (L) des Scheinwerfers quer zu den drei Hauptachsen des
Kraftfahrzeugs verläuft, und daß das Element das mit der Karosserieoberfläche bündig abschließende
Set ein werf erglas selbst ist
2. Scheinwerferanordnung nach Anspruch 1, da-
Diese Aufgabe ist durch die gekennzeichneten Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst Die besondere Anordnung
der Schwenkachse des Scheinwerfers erlaubt es, das Scheinwerferglas im eingefahrenen Zustand als
Abschluß für die Karosserie zu benützen. Dadurch bleibt für ein Abdeckteil nur die Funktion des Schutzes
der Scheinwerferrückseite beim ausgefahrenen Scheinwerfer, so daß dieses Abdeckteil nicht nur optimal gestaltet
werden kann, sondern auch kleinere Abmessungen erhält Dies erlaubt eine gute Zugänglichkeit der
Scheinwerferanschlüsse. Der Schwenkwinkel zwischen der eingefahrenen und ausgefahrenen Stellung des
Scheinwerfers beträgt hierbei nur ungefähr 45°.
Eine Weiterbildung der Erfindung ergibt sich aus dem Unteranspruch 2.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert
Fig. 1 eine Schnitiansicht einer einfahrbaren Schein-
durch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (L) 20 werferanordnung nach der Erfindung,
der Halteeinrichtung zu einer senkrecht z Fh -------
der Halteeinrichtung zu einer senkrecht zur Fahrzeijglängsmittelebene
stehenden Ebene in Blickrichtung seitlich nach außen des Kraftfahrzeugs schräg nach unten und nach hinten geneigt ist
25
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1981058381U JPS57170335U (de) | 1981-04-22 | 1981-04-22 |
Publications (2)
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| DE3215050C2 true DE3215050C2 (de) | 1986-02-06 |
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ID=13082745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3215050A Expired DE3215050C2 (de) | 1981-04-22 | 1982-04-22 | Einfahrbare Scheinwerferanordnung für Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
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