DE3214373C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren für die Lageregelung
eines Satelliten, gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens.
Fig. 1 zeigt einen aus der japanischen Offenlegungsschrift 56-28 100 bekannten Stand der Technik anhand einer
schematischen perspektivischen Darstellung eines dreiachsenstabilisierten
Satelliten 20, welcher mit einem
Schwungrad 1, das als Drehimpulsspeicher dient, einem
Reaktionsrad 2, das ebenfalls als Drehimpulsspeicher
dient, einem Magnetmomenterzeuger 3 und einem Rollwinkelsensor 4 ausgerüstet ist. Außerdem ist ein
satellitenfestes Koordinatensystem eingezeichnet, mit
der X-Achse als Rollachse, der Y-Achse als Nickachse
und der Z-Achse als Gierachse.
Der Satellit 20 wird so geregelt, daß die X-Achse in
Flugrichtung weist, die Y-Achse als Normale auf der
Ebene der Flugbahn und gibt die Z-Achse senkrecht auf der
von den Achsen X und Y gebildeten Ebene steht. Wenn der
Satellit eine Kreisbahn beschreibt, weist die Z-Achse
auf den Erdmittelpunkt.
In Fig. 1 ist schematisch ein Satellit mit geregeltem
Drehimpuls gezeigt, bei welchen ein hoher Drehimpuls
in Richtung der Nickachse ständig vorgegeben ist, um
eine ausreichende Kreiselstabilität zu erzeugen und
Lageänderungen des Satelliten auf ein Minimum zu begrenzen.
Bei einem solchermaßen geregelten Satelliten
wird ein Drehmoment um die Y-Achse aufgenommen, indem
der Drehimpuls des Schwungrades 1 geändert wird.
Drehmomente um die Z- und die X-Achsen wirken sich als
Rollwinkeländerung (um die X-Achse) bzw. als Gierwinkeländerung
(um die Z-Achse) aus, und zwar aufgrund der
Kreiselsteifigkeit, die durch den in Richtung der Nickachse
vorgegebenen Drehimpuls bedingt ist. Ein Drehmoment
um die Z-Achse kann aufgenommen werden, indem der
Rollwinkel mit einem Rollwinkelsensor gemessen und ein
Regelsignal auf das Reaktionsrad 2 geschaltet wird.
Ein Gierwinkelsensor sowie eine Vorrichtung, mit der
direkt ein Drehmoment um die X-Achse aufgenommen werden
kann, sind jedoch nicht vorhanden. Ein solches Drehmoment
kann jedoch aufgrund der Kreiselsteifigkeit durch
einen kleinen Gierwinkel indirekt aufgenommen werden.
Das System mit geregelten Drehimpuls ist vorteilhaft
gegenüber einem solchen ohne Drehimpuls, da wegen der
Kreiselsteifigkeit auf einen eigenen Gierwinkelsensor
verzichtet werden kann.
Wird ein Drehimpuls um die X-Achse mit L x und ein Drehimpuls
um die Z-Achse mit L z bezeichnet, so ist der
resultierende Drehimpuls L₀ durch die folgende Formel
gegeben:
Auf der Umlaufbahn des Satelliten ändern sich die Drehimpulskomponenten
L x und L z periodisch mit der Bahnperiode
des Satelliten und mit der Amplitude L₀. Der
Gierwinkel ändert sich ebenfalls periodisch mit einer
Amplitude, welche proportional zu L₀ ist. Daher überschreitet
der Gierwinkel, wenn ein äußeres Drehmoment
aufgenommen wird, auf Dauer das zulässige Maß. Dies gilt
ebenfalls für die Drehzahlen des Schwungrades 1 und
des Reaktionsrades 2.
Um mit diesem Problem fertig zu werden, ist es notwendig,
auf den Satelliten ein Drehmoment in der einen oder
anderen Weise auszuüben. Zur Entladung der Drehimpulskomponenten
L x und L z sind Drehmomente um die X- bzw.
Z-Achse erforderlich. Bei dem Satelliten gemäß Fig. 1
wird durch den Magnetmomenterzeuger 3 ein Drehmoment
erzeugt, und zwar aufgrund des Zusammenwirkens zwischen
einem vom Magnetmomenterzeuger 3 erzeugten magnetischen
Moment mit dem Magnetfeld der Erde.
Wird ein parallel zur Y-Achse erzeugtes magnetisches
Moment mit M y , die Komponente des Erdmagnetfeldes in
Richtung der X-Achse mit B x und die in Richtung der
Z-Achse mit B z bezeichnet, so ergeben sich magnetisch
erzeugte Drehmomente M Y B z und -M Y B x um die X- bzw. die
Z-Achse.
Es ist bekannt, (vgl. z. B. S. Fred Singer, Torques and Attitude Sensing in Earth Satellites, New York: Academic Press 1964, S. 141), daß die Drehimpulskomponenten L x und L z
um die X- bzw. Z-Achse dadurch entladen werden können,
daß ein magnetisches Moment M Y gemäß der folgenden Formel
erzeugt wird:
M Y = -K · (B z L x -B x L z ) (2)
wobei K eine passende Konstante ist. Die Erdmagnetfeldkomponenten
B x und B z können durch einen hier nicht
gezeigten magnetischen Sensor bestimmt oder anhand eines
vorgegebenen Musters des angenäherten Erdmagnetfeldes
erhalten werden. Der erste Term auf der rechten Seite
der Gleichung (2) bezieht sich auf das Entladen von
L x , der zweite auf das von L z .
Eine Drehimpulskomponente L x entspricht einem kleinen
Gierwinkel. Es ist allerdings schwierig, L x direkt zu
messen, da es keine passende Einrichtung zur Messung
des Gierwinkels gibt. Die Drehimpulskomponente L z
entspricht der Summe aus einem kleinen Rollwinkel und
einem im Reaktionsrad 2 entsprechend seiner Drehgeschwindigkeit
gepeicherten Anteil. Diese beiden
Größen können bestimmt werden, und mithin die Drehimpulskomponente
L z .
Fig. 2 zeigt ein ebenfalls aus der eingangs genannten japanischen Offenlegungsschrift bekanntes Blockdiagramm eines herkömmlichen Lageregelungssystem,
in welchem mit 5 die Satellitendynamik,
mit 6 ein Lagewinkelsensor, mit 7 eine Reaktionsradsteuerung,
mit 8 ein Reaktionsrad, mit 9 ein
Erdmagnetfeld-Mustererzeuger, mit 10 eine Magnetmomentsteuerung,
mit12
ein Magnetmomenterzeuger und mit 13 ein Summationspunkt
bezeichnet sind.
Der Lagewinkelsensor 6 mißt den Rollwinkel des Satelliten
und erzeugt ein Rollwinkelsignal. Er entspricht dem
Rollwinkelsensor 4 in Fig. 1. Die Reaktionsradsteuerung
7 erzeugt als Ausgangssignal ein Drehzahlregelungssignal
für das Reaktionsrad 8 in Abhängigkeit vom Ausgangssignal
des Lagewinkelsensors 6. Das Reaktionsrad 8 übt
infolge des Drehzahlregelungssignals ein Drehmoment auf
den Satelliten aus und gibt außerdem an die Magnetmomentsteuerung
10 ein Signal ab, welches die Drehzahl
des Reaktionsrades 8 angibt. Der Erdmagnetfeld-Mustererzeuger
9 erzeugt ein Signal, das der Erdmagnetfeldkomponente
B x in Gleichung (2) entspricht. Die Magnetmomentsteuerung
10 spricht auf das Rollwinkelsignal vom
Lagewinkelsensor 6 und auf das Drehzahlsignal vom
Reaktionsrad 8 an und erzeugt ihrerseits ein Signal,
das die Drehimpulskomponente L z angibt.
Das letztgenannte Signal und das Signal vom Erdmagnetfeld-
Mustererzeuger 9 werden in der Magnetmomentsteuerung
10 zu einem Ausgangssignal verarbeitet, welches
dem zweiten Term auf der rechten Seite der
Gleichung (2) entspricht. Der Magnetmomenterzeuger 12
erzeugt daraus ein entsprechendes magnetisches Moment
M Y parallel zur Y-Achse. Aufgrund des vom Magnetmomenterzeuger
12 erzeugten magnetischen Momentes M Y sowie der
Erdmagnetfeldkomponente B x in Richtung der X-Achse wird
ein Drehmoment um die Z-Achse bewirkt, so daß die Drehimpulskomponente
L z hierdurch abgebaut wird. Der Magnetmomenterzeuger
12 entspricht dem Magnetmomenterzeuger 3
in Fig. 1. Im Summationspunkt 13 addieren sich äußere
Drehmomente sowie die vom Reaktionsrad 8 und vom Magnetmomenterzeuger
12 bewirkten Drehmomente zu dem auf den
Satelliten mit seiner Satellitendynamik 5 ausgeübten
Drehmoment.
In dem Lageregelungssystem gemäß Fig. 2 ist kein Gierwinkelsensor
vorhanden, und nur L z kann direkt abgebaut
bzw. entladen werden, L x hingegen nur indirekt aufgrund
der erwähnten periodischen Änderung von L x und L z auf
der Umlaufbahn des Satelliten. Daraus ergibt sich, daß
die Entladung von L x derjenigen von L z nachgeordnet ist
und nicht effektiv ausgeführt werden kann, mit dem
Ergebnis einer geringen Genauigkeit der Lageregelung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren der eingangs genannten Art sowie eine Vorrichtung
zu seiner Durchführung anzugeben, mit dem auch
die Drehimpulskomponenten L x direkt entladen und damit
die herkömmliche Lageregelung verbessert werden kann.
Diese Aufgabe wird für ein Verfahren erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale
und für eine Vorrichtung durch die im Patentanspruch 3
angegebenen Merkmale gelöst.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist im Anspruch 2 angegeben.
Die Erfindung ist anhand des Blockdiagramms der Fig. 3
näher erläutert. Dort sind gleiche Bauteile wie in
Fig. 2 mit denselben Bezugsziffern versehen. Weiterhin
sind mit 14 ein Differenzierglied für das Drehzahlsignal
des Reaktionsrades 8 und mit 15 ein Differenzierglied
für das Rollwinkelsignal bezeichnet.
Wird mit l₀ die Winkelgeschwindigkeit des Satelliten
auf seiner Umlaufbahn und mit T ein in Richtung der
Z-Achse orientiertes Drehmoment bezeichnet, so gilt die
folgende Gleichung (vgl. z. B. P. Sagirow, Satellitendynamik, Bibliographisches Institut Mannheim, 1970, Seiten 56/57):
wobei der Punkt über L z eine Differentiation nach der
Zeit bezeichnet. Da der zweite Term auf der rechten
Seite der Gleichung (3) groß ist im Vergleich zum ersten
Term, kann folgende Vereinfachung durchgeführt werden:
Da ω₀ bekannt und L z leicht zu bestimmen und zu
differenzieren ist, kann L x nach Formel (4) annähernd
berechnet werden.
Fig. 3 zeigt ein Lageregelungssystem, mit dem L x auf
der Basis der beiden zuvor genannten Gleichungen entladen
werden kann.
Da der der Nickachse zugeordnete, gespeicherte Drehimpuls
L Y groß und der Rollwinkel ϕ klein ist, gilt
folgende Gleichung:
L z = L Y · ϕ + I · ω r (5)
wobei mit I das Trägheitsmoment des Reaktionsrades 8
und mit ω r dessen Winkelgeschwindigkeit bezeichnet ist.
Werden beide Seiten der Gleichung 5 nach der Zeit
differenziert und wird berücksichtigt, daß das Produkt
aus L Y , dem Zeitdifferential von L Y und ϕ klein ist,
verglichen mit den anderen Termen, so ergibt sich
näherungsweise:
Das Lageregelungssystem gemäß Fig. 3 enthält daher ein
Differenzierglied 15 für das Rollwinkelsignal vom Lagewinkelsensor 6
und ein Differenzierglied 14 für das
Drehzahl- bzw. Winkelgeschwindigkeitssignal vom Reaktionsgrad 8.
Die Ausgangssignale der Differenzierglieder
14 und 15 werden der Magnetmomentsteuerung 10 zugeführt,
welche hieraus ein der Drehimpulskomponente L x entsprechendes
Signal erzeugt, gemäß den Gleichungen (4)
und (6). Der Erdmagnetfeld-Mustererzeuger 9 liefert ein
der Erdmagnetfeldkomponente B z entsprechendes Signal.
Aus diesen beiden, die Komponenten L x und B z wiedergebenden
Signalen wird ein Ansteuersignal für den
Magnetmomenterzeuger 12 gemäß dem ersten Term der
rechten Seite der Gleichung (2) gebildet, worauf der
Magnetmomenterzeuger 12 ein entsprechendes magnetisches
Moment erzeugt. Dieses magnetische Moment parallel zur
Y-Achse wirkt mit der Erdmagnetfeldkomponente B z so
zusammen, daß ein Drehmoment um die X-Achse resultiert,
durch welches die Drehimpulskomponente L x abgebaut bzw.
entladen wird.
Mit der Erfindung kann daher die Lage des Satelliten
geregelt werden, indem auch L x direkt abgebaut bzw.
entladen wird, wobei auf der Umlaufbahn zwischen dem
Abbau von L x und von L z gewechselt werden kann. Die
Erfindung ist besonders dann vorteilhaft anzuwenden,
wenn die Satellitenbahn über Nord- und Südpol der Erde
verläuft, weil dort der Betrag von B z annähernd doppelt
so groß ist wie der Betrag von B x über den Äquator.
Außerdem können der Stand der Technik und die Erfindung
gemeinsam angewendet werden, um eine verbesserte Entladung
von L x und L z zu erzielen.
Claims (3)
1. Verfahren für die Lageregelung eines Satelliten,
insbesondere eines Erdsatelliten auf polarer oder polnaher
Umlaufbahn, mit einem zur Speicherung eines
parallel zur Nickachse orientierten Drehimpulses dienenden
Schwungrad, einem mit seiner Drehachse parallel zur
Gierachse orientierten Reaktionsrad, einem Rollwinkelsensor
sowie einem Magnetmomenterzeuger zur Erzeugung
eines parallel zur Nickachse gerichteten magnetischen
Momentes, dadurch gekennzeichnet, daß
bei der zum Zwecke des Entladens von parallel zur Roll-
bzw. Gierachse auftretenden Drehimpulskomponenten
L x bzw. L z gemäß der Formel
M Y = -K(B z L x-B x L z ),wobei M y das magnetische Moment, K eine Konstante sowie
B z und B x die Komponenten des Erdmagnetfeldes in Richtung
der Gier- bzw. der Rollachse bedeuten, vorzunehmenden
Ansteuerung des Magnetmomenterzeugers (3, 12) die
Drehimpulskomponente L x durch den negativen Quotienten
aus der zeitlichen Ableitung der Drehimpulskomponente
L z und der Winkelgeschwindigkeit ω₀ des Satelliten auf
seiner Umlaufbahn ersetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle der zeitlichen
Ableitung der Drehimpulskomponente L z gesetzt wird:
wobei L y der im Schwungrad (1) parallel zur Nickachse
gespeicherte Drehimpuls, die zeitliche Ableitung
des gemessenen Rollwinkels, I das Trägheitsmoment und
die zeitliche Ableitung der Winkelgeschwindigkeit
des Reaktionsrades (2, 8) bedeuten.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
eine in Abhängigkeit
vom Ausgangssignal des Rollwinkelsensors (4, 6) ein
Drehzahlregelungssignal für das Reaktionsrad (2, 8)
bereitstellende Reaktionsradsteuerung (7), ein die
zeitliche Ableitung von dessen Winkelgeschwindigkeit
bildendes, erstes Differenzierglied (14), ein die zeitliche
Ableitung des Rollwinkelsignals des Rollwinkelsensors
(4, 6) bildendes, zweites Differenzierglied (15),
ein die Erdmagnetfeldkomponenten B x und B z repräsentierende
Signale bereitstellender Erdmagnetfeld-
Mustererzeuger (9) sowie eine mit den Ausgangssignalen
der Differenzierglieder (14, 15) und das Magnetfeld-
Mustererzeugers (9) beaufschlagte, den Magnetmomenterzeuger
(12) ansteuernde Magnetmomentsteuerung (10)
vorhanden sind.
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3214373A1 DE3214373A1 (de) | 1983-10-27 |
| DE3214373C2 true DE3214373C2 (de) | 1987-10-15 |
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ID=6161257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19823214373 Granted DE3214373A1 (de) | 1982-04-20 | 1982-04-20 | Verfahren und einrichtung fuer die lageregelung eines satelliten |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3214373A1 (de) |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MITSUBISHI ELECTRIC CORP., TOKIO/TOKYO, JP DEUTSCH |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MITSUBISHI ELECTRIC CORP., TOKIO/TOKYO, JP DAIMLER |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MITSUBISHI ELECTRIC CORP., TOKIO/TOKYO, JP DAIMLER |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MITSUBISHI ELECTRIC CORP., TOKIO/TOKYO, JP DAIMLER |