DE320951C - Laeufer fuer raschlaufende Turbinen, Pumpen und Verdichter - Google Patents
Laeufer fuer raschlaufende Turbinen, Pumpen und VerdichterInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/06—Rotors for more than one axial stage, e.g. of drum or multiple disc type; Details thereof, e.g. shafts, shaft connections
- F01D5/063—Welded rotors
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Description
Die Erfindung betrifft einen hauptsächlich aus Radscheiben zusammengesetzten Läufer
für raschlaufende Turbinen, Pumpen und Verdichter. Danach sind einzelne Teile desselben
je für sich aus dem Vollen hergestellt und unter Vermeidung von Bohrungen in oder in der Nähe der Mitte aneinandergeschweißt.
Zu diesem' Behuf können die Einzelteile in der Mitte flanschenarüge, gleichachsige
Ansätze besitzen. Es können an den Lauf scheiben Ansätze so ausgebildet sein,
daß sie zwischen "der Schweißstelle und dem Radkörper verdünnt sind. Dadurch wird ein
gutes Schweißen erleichtert und es kann die Bohrung einer etwa zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Laufscheiben einzuschaltenden Zwischenwand möglichst klein gehalten werden. Ferner können die flanschenartigen
Ansätze am äußeren Umfang geschlitzt sein, um Spannungen zu vermeiden, welche durch
das Schweißen entstehen könnten. Diese Ansätze können auch zahnartig ineinandergreifen
oder es kann auch nur der eine Teil gezahnt sein. Dadurch wird die Länge der Schweißstelle und die Widerstandsfähigkeit
gegen Biegungsbeanspruchung erheblich vergrößert. Der umlaufende Teil kann so ausgebildet
sein, daß wenigstens an einem Ende ein Wellenstück angeschweißt ist. Die andere Endscheibe kann mit dem benachbarten
Wellenstück entweder aus einem Stück hergestellt oder ebenfalls verschweißt sein.
Bei den bisher bekanntgewordenen Dampfund Gasturbinen, welche mehrere Radscheiben
enthalten, hat man in den weitaus meisten Fällen die Laufscheiben mit einer Bohrung
versehen und auf eine besonders hergestellte Welle geschoben. In einer durchbohrten
Scheibe rufen aber die Fliehkräfte bekanntlich in den innersten Fasern hohe Tangential-Spannungen
hervor, wenn die Scheibe mit großer Drehgeschwindigkeit läuft. Es ist
deshalb schon vorgeschlagen worden, die Welle samt den Radscheiben oder den für die
Aufnahme mehrerer Laufschaufelkränze bestimmten Zylinder aus einem einzigen Stück,
und zwar aus einem Klotz, herzustellen. Dies ist angängig, solange die Anzahl und der
Außendurchmesser der Scheiben oder die Abmessungen des Schaufeltragkörpers gewisse
Grenzen nicht überschreitet, und auch da noch besteht die Gefahr, daß der verhältnismäßig
dicke und lange Klotz insbesondere in der Mitte schadhafte Stellen zeigt, welche
seine Festigkeit beeinträchtigen. Solche Stellen kommen meist erst zum Vorschein,
wenn der umlaufende Teil fast fertig bearbeitet ist und also schon einen großen Aufwand
an Zeit und Mühe erfordert hat. Diese Nachteile werden durch den Gegenstand vorliegender
Erfindung vermieden. Danach werden seine Einzelteile einzeln hergestellt.
Weil sie wenigstens in einer Richtung verhältnismäßig geringe Abmessungen besitzen,
hat man die Gewähr, daß ihr Gebilde durch und durch gleichmäßig ist, und daß es also
keine gefährlichen »Nester« aufweist. Weil die Scheiben so ausgeführter Läufer in der
Mitte keine Bohrungen besitzen, so sind sie für.hohe Drehzahl besonders geeignet und
können als sogenannte Körper gleicher Festigkeit durchgebildet werden. Die Erfin-
dung kann auch auf solche umlaufende Teile von Turbinen angewendet werden, in welchen
mehrere Schaufelkränze auf einem Zylinder angeordnet sind, wie dies bei Überdruckdampfturbinen
in Frage kommt.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel den umlaufenden Teil für eine fünfstufige
Freistrahldampfturbine mit fünf Laufscheiben. Fig. ι stellt den vertikalen
ίο Längsschnitt dar; die Fig. 2 bis- 5 zeigen
Einzelheiten. Gemäß Fig. 1 sind die Scheiben ι bis 5 je aus einem Stück geschmiedet
oder gepreßt und gehen in der Mitte voll durch. Diese Figur zeigt verschiedene Arten
von Verbindungen der Einzelteile. In Wirklichkeit - würde man an ein und demselben
Läufer wohl nur eine Ausführungsart anwenden. Die Scheibe 1 ist mit dem benachbarten
Wellenende 6 aus einem Stück hergestellt. Die Scheibe 2 zeigt links einen Ansatz,
welcher am Ende, das ist bei 7, flanschenartig ausgebildet, in der Mitte, das ist
bei 8, verdünnt ist. Der Flansch 7 dient dazu, die Radscheibe 2 bei A mit der Radscheibe
1 zu verschweißen, was vorteilhafterweise auf autogene Art geschehen kann.
Wegen des verhältnismäßig großen Durchmessers des Flansches 7 wird diese Schweißstelle
gegen Biegung sehr widerstandsfähig. Bei 8 ist der Ansatz deshalb verdünnt, damit
die zwischen die Laufscheiben 1 und 2 einzusetzende Zwischenscheibe 9 eine möglichst
geringe Bohrung erhalten kann, so daß die Undichtheitverluste daselbst möglichst gering
ausfallen. Natürlich könnte der Ansatz auch mit der bei 8 vorhandenen Dicke bis ans linke
Ende durchgeführt und stumpf an die Scheibe 1 angeschweißt sein, doch wäre diese
Verbindung nicht so widerstandsfähig wie die gezeichnete.
Während das flanschenartige Ende 7 des an der Laufscheibe 2 vorgesehenen Ansatzes
einen vollen, ununterbrochenen Rand besitzt, ist an der Laufscheibe 3 beispielsweise ein
Ansatz angebracht, dessen flanschenartiges Ende 10 radiale Schlitze besitzt. Die Fig. 2
ist ein bei II-II durchgelegt gedachter Querschnitt
von rechts gesehen. Die Schlitze 11 ermöglichen dem Flansch io, sich beim
Schweißen in Richtung des Umfanges auszudehnen, ohne daß dabei gefährliche Spannungen
in radialer oder tangentialer Richtung entstehen. Damit solche Spannungen auch
an dem Hauptteil der zu versehweißenden Radscheibe vermieden werden, und damit das
Schweißen nicht etwa durch die Wärmeableitung nach dem Außenumfang der Radscheibe
allzusehr erschwert wird, kann auch die Gegenfläche der Schweißstelle, das ist in
Fig. ι die rechtsgelegene Begrenzungsfläche der Laufscheibe 3, in der Nähe der Schweißstelle geschlitzt sein. Wie Fig. 1 zeigt, besitzt
die Laufscheibe 3 auf ihrer rechten Seite einen in achsialer Richtung kurzen, fianschenartigen Ansatz 12; derselbe ist in
radialer Richtung durchschnitten. Fig. 3 ist eine teilweise Seitenansicht der Laufscheibe 3
von rechts gesehen. Der flanschenartige Ansatz 12 besitzt radial gerichtete Schlitze 13
(Fig. 3).
Die flanschenartigen Ansätze sind gegeneinander zentriert. So enthält beispielsweise
nach Fig. 1 der Ansatz 7, 8 der Laufscheibe 2 ein in achsialer Richtung kurzes, zylindrisches
Ende 14, welches in eine entsprechende zylindrische Eindrehung 15 der Lauf scheibe 1
eingepreßt ist. Auf diese Weise hat man die Gewähr, daß der umlaufende Teil nach dem
Verschweißen wenigstens nahezu ausgeglichen ist und nur noch geringer Nachhilfe bedarf, um in allen Winkelstellungen ausgeglichen
zu sein.
In den Fig. 4 und 5 ist gezeigt, wie die zusammengehörigen Ansätze zweier benachbarter
Scheiben zahnartig ineinandergreifen. Nach Fig. 4 trägt der Ansatz der linken Scheibe sechs Zahne 22, in deren Lücken
sechs Zähne 23 des Ansatzes 24 der nächsten Scheibe greifen. Fig. 5 ist ein bei V-V in
Fig. 4 durch den Ansatz 24 gelegt gedachter Querschnitt. Die Zähne 22 und 23 erscheinen
dabei in Ansicht. Die Schweißstellen a-b-c-d-e und a-d sind für jedes Zähnepaar
viel größer und dadurch widerstandsfähiger, als wenn sie nur unmittelbar am Außenumfang von α über d bis e reichen
würden. Es könnten auch die Zähne 22 an der linken Scheibe (Fig. 4) wegbleiben und
nur die Zähne 23 am Ansatz 24 in Anwendung kommen. Diese wären auf eine ebene Begrenzungsfläche aufzuschweißen. Diese
Verbindungsart unterscheidet sich von der in Fig. 2 dargestellten Art dadurch, daß man
auch zwischen den Zähnen schweißen kann.
Am rechten Ende des Umlaufkörpers ist ein Wellenstück 16 bei B an die Lauf scheibe 5
angeschweißt.
Die Erfindung kann Anwendung finden auf Dampf-, Gas- und Wasserturbinen,
Pumpen und Verdichter.
Claims (6)
1. Hauptsächlich aus Radscheiben zusammengesetzter Läufer für raschlaufende
Turbinen, Pumpen und Verdichter, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Radscheiben je "für sich aus dem
Vollen hergestellt und unter Vermeidung von Bohrungen in oder in der Nähe der
Mitte aneinandergeschweißt sind.
2. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelteile in
der Mitte flanschenartige, gleichachsige Ansätze besitzen.
3. Läufer mit mehreren Lauf scheiben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansätze an den Laufscheiben zwischen der Schweißstelle und dem Radkörper
verdünnt sind.
4. Läufer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die flanschenartigen
Ansätze am äußeren Umfang geschlitzt sind.
5. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von den aneinander zu schweißenden Teilen wenigstens der eine zahnartig ausgebildet ist.
6. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einem
Ende ein Wellenstück angeschweißt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320951T | 1919-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE320951C true DE320951C (de) | 1920-05-14 |
Family
ID=6158379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919320951D Expired DE320951C (de) | 1919-03-07 | 1919-03-07 | Laeufer fuer raschlaufende Turbinen, Pumpen und Verdichter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH83372A (de) |
| DE (1) | DE320951C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767835C (de) * | 1939-08-09 | 1953-11-23 | Sulzer Ag | Aus einzelnen Teilen zusammengeschweisster Trommellaeufer fuer Dampf- oder Gasturbinen |
| DE758162C (de) * | 1939-09-26 | 1954-04-05 | Sulzer Ag | Zusammengesetzter Trommellaeufer fuer Dampf- oder Gasturbinen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4239710A1 (de) * | 1992-11-26 | 1994-06-01 | Abb Patent Gmbh | Läufer einer Turbine |
-
1919
- 1919-02-28 CH CH83372A patent/CH83372A/de unknown
- 1919-03-07 DE DE1919320951D patent/DE320951C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767835C (de) * | 1939-08-09 | 1953-11-23 | Sulzer Ag | Aus einzelnen Teilen zusammengeschweisster Trommellaeufer fuer Dampf- oder Gasturbinen |
| DE758162C (de) * | 1939-09-26 | 1954-04-05 | Sulzer Ag | Zusammengesetzter Trommellaeufer fuer Dampf- oder Gasturbinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH83372A (de) | 1920-04-16 |
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