DE320596C - Verfahren zur Herstellung von Sicherheitspapier fuer Banknoten, Wertpapiere u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Sicherheitspapier fuer Banknoten, Wertpapiere u. dgl.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H21/00—Non-fibrous material added to the pulp, characterised by its function, form or properties; Paper-impregnating or coating material, characterised by its function, form or properties
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Description
- Verfahren zur Herstellung von-:Sicherheitspapier für Banknoten; Wertpapiere u. dgl. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Sicherheitspapiere, z. B. zur Herstellung von Wertpapieren und Urkunden in der Weise herzustellen, daß die Papiere vorher mit Aufdrucken aus Metallfarben versehen werden. Hier bestand jedoch der Aufdruck aus Textangaben, Umrandungen u. dgl., oder aber es wurden Zeichnungen usw. mit Metallfarben aufgedruckt. Auch ist bereits für die Herstellung .von Sicherheitspapieren vorgeschlagen worden, zwischen die Papierstofflagen blattförmige, farblose oder gefärbte Einlagen. einzubetten. Die bisher bekannten Verfahren hatten jedoch alle den Zweck, die mit Metallfarben aufgedruckten Umrisse als solche sichtbar und kenntlich zu machen.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß das Papier mit einem Überzug von stark lichtausstrahlenden Metallfarben - versehen wird, zum Zweck, einen Untergrund oder eine Fläche herzustellen, die von den Druckfarben zum größten Teil verdeckt wird. Auf diesen Untergrund aus Metallfarbe werden die Muster, Zeichnungen usw. in der Weise aufgedruckt, daß zwischen den einzelnen Musterflächen oder Musterlinien sehr geringe Abstände gelassen werden, die mitunter sogar mit dem freien Auge nicht wahrgenommen werden können. - Ein derartig geringer Abstand, wie beispielsweise o,2 mm, der in Wirklichkeit eine scharf begrenzte Gerade darstellt, wird nun, wie die Erfahrung. lehrt, auf photographischem Wege nicht wieder, als Gerade ' wiedergegeben.
- Wenn nämlich eine glatte Fläche mit einer. stark lichtausstrahlenden Metallfarbe bedruckt wird, so läßt sich auf photographischem Wege sehr schwer ein homogenes Abbild dieser Fläche erzielen, weil das Licht hierzu unter bestimmten Winkeln abgedämmt werden muß, damit es' gleichzeitig von allen Seiten richtig einfällt. Hat nun diese Fläche, auf welche die Metallfarbe aufgebracht wird, ein körniges oder gerilltes Aussehen, so ist es einleuchtend, daß das photographische Abbild diese mechanischen Unebenheiten als Lichteindruck wiedergeben wird.
- Werden nun zwei Farbenflächen, z. B. rot und grün, mit scharf umgrenzten Umrissen in einer Entfernung von Bruchteilen von Millimetern nebeneinander aufgedruckt, so wird diese bedruckte Fläche beim Betrachten nur die Farbenfläche mit scharfen Umrissen zeigen und die Metallfläche verdecken, Bei der photographischen Wiedergabe dieser scharf aneinander grenzenden Flächen wird die sehr dünne Linie der Metallfläche in ausgesprochenem Maße sichtbar werden, weil sieh Irradiationszentren bilden, die auf die Farbflächen übergreifen. Die Umrisse der Farbflächen werden somit unscharf und bei komplizierten. Zeichnungen, wie z. B. dünnen Linien u. dgl., wird eine Verzerrung derselben und somit eine gänzliche Änderung des Musters erfolgen.
- Gemäß der Erfindung wird der Untergrund mit Gold, Silber, Blei; odNr anderen stark reflektierende öder Legierungen in der Weise behandelt, daß nicht nur eine glänzende, sondern eine stark lichtstreuende, unregelmäßige und nicht homogene Fläche hergestellt wird.
- Die Gold- oder anderen Stoffe können auf den Untergrund aufgedruckt oder in den Stoff des Untergrundes einverleibt werden. Praktisch ist es vorteilhaft, daß die so behandelte Fläche in jedem Punkte das Licht in anderem Maße reflektiert und absorbiert. Dies kann in verschiedener Weise erfolgen, z. B.: a) indem man einen Untergrund mit ungleichmäßigem Korn oder mit offenem Gewebe benutzt, indem das Papier unter einer Netzwerkmatrize einem großen Druck. unterworfen wird, derart, daß das Licht von einer Anzahl von Punkten zerstreut wird, b) indem man den Untergrund von einer mit Punkten versehenen Druckfläche so bedruckt, daß die bedrückte Fläche unter dem Vergrößerungsglase punktiert erscheint, bei der einzelne Punkte oder Stellen des Untergrundes hier und da nicht bedruckt sind oder gewünschtenfalls verschieden bedruckt sind, c) dadurch, daß man den Untergrund in verschiedener Weise poliert oder glättet, so daß: das Licht in verschiedenem Grade von einzelnen Teilen ausgestreut wird.
- Der praktische Wert dieses Verfahrens, beruht darin, daß bei einem Versuch zur photographischen Wiedergabe der Banknote entweder mit einer Kamera oder mittels Kontaktdruckes dieser so behandelte Untergrund das Licht so zerstreut, daß Überstrahlungen, Lichtflecke und Aberrationsfehler erzeugt werden und zwar in einem solchen Maße, daß bei geeigneter Notenzeichnung kein 'brauchbares Negativ für Fälschungszwecke erzielt wird.
- Es ist zu bemerken, daß der Erfindungsgegenstand nicht nur für Banknotenpapier it. dgl. anwendbar ist, sondern auch auf solche Wertpapiere., die aus Seide, Leinen oder anderen Gewebearten besehen und mit Gold, Silber oder einem anderen Metallglanz durchsetzt oder bedruckt sind: Die glänzende Oberfläche hat hier dieselbe Wirkung, wie bei den Banknotenpapieren, und schließt Fälschungen solcher Banknoten aus.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Sicherheitspapier für Banknoten, Wertpapiere u. dgl., - dadurch gekennzeichnet, daß das Papier mit einem Leberzug von stark lichtausstrahlenden Metallfärben versehen wird. a1 Verfahren nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier zuerst mit Körnungen, Rillungen u. dgl. versehen und dann mit dem Metallüberzug versehen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfarben nicht als homogene Fläche, sondern als Punktierung, Körnung, Rillung usw. aufgebracht werden. q.. Verfahren - nach. Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallüberzug an verschiedenen Stellen unterschiedlich stark poliert wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, anstatt Papier, Gewebe mit Metall überzogen oder ein Gewebe aus metallüberzogenen Garnen erzeugt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB320596X | 1912-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE320596C true DE320596C (de) | 1920-04-24 |
Family
ID=10332543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913320596D Expired DE320596C (de) | 1912-08-01 | 1913-07-30 | Verfahren zur Herstellung von Sicherheitspapier fuer Banknoten, Wertpapiere u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE320596C (de) |
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- 1913-07-30 DE DE1913320596D patent/DE320596C/de not_active Expired
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