DE3203263C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
- G11C7/00—Arrangements for writing information into, or reading information out from, a digital store
- G11C7/24—Memory cell safety or protection circuits, e.g. arrangements for preventing inadvertent reading or writing; Status cells; Test cells
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F11/00—Error detection; Error correction; Monitoring
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- Quality & Reliability (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Techniques For Improving Reliability Of Storages (AREA)
- Selective Calling Equipment (AREA)
- Storage Device Security (AREA)
- Read Only Memory (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Übertragen und Speichern
von anlagenbezogenen Daten, wie beispielsweise Bilanzdaten,
Verkaufsdaten etc., aus einem Mikrokomputersystem mit einem
Mikroprozessor, einem Festprogrammspeicher und einem
Schreib-Lese-Speicher, das der Steuerung von Einrichtungen, wie
beispielsweise Parkhäusern, Tankstellen, Warenverkaufs- und
Dienstleistungs-Automaten, dient, in einen externen und entweder
nicht flüchtigen oder gegen Spannungsausfall durch eine Batterie
oder einen Akkumulator geschützten flüchtigen
Schreib-Lese-Speicher eines Basisspeichers oder umgekehrt, wobei
zwischen dem Mikrokomputersystem und dem Schreib-Lese-Speicher
Adreßleitungen zum Adressieren des Schreib-Lese-Speichers sowie
Datenleitungen für die Datenübertragung angeordnet sind.
Aus einem Mikroprozessor (CPU), einem Festprogrammspeicher (ROM
bzw. PROM bzw. EPROM) sowie einem Arbeitsspeicher (RAM) be
stehende Mikrokomputersysteme sind in verschiedenen Ausführungen
bekannt. Sie dienen beispielsweise der Steuerung von Anlagen,
wie beispielsweise Parkhäusern, Tankstellen, Warenverkaufs- und
Dienstleistungs-Automaten, und sind demgemäß mit entsprechenden
Peripherie-Geräten versehen. Diese umfassen auch Bedienungs
pulte, Datensichtgeräte und Drucker, um die Bedienung des Mikro
komputersystems zu vereinfachen und die in den Speichern vor
handenen Werte jederzeit abrufen zu können.
Da die Mikrokomputersysteme in den meisten Fällen mit einem
Schreib-Lese-Speicher versehen sind, der wichtige Systemdaten
zur Steuerung der jeweiligen Anlage enthält und dem Betriebs
daten der Anlage, insbesondere Summenwerte aufgegeben werden,
die auch bei einem Spannungsausfall gespeichert bleiben müssen,
sind diese als Basisspeicher ausgebildeten Schreib-Lese-Speicher
gegen Spannungsausfall durch eine Batterie oder einen Akkumu
lator geschützt.
Beispielsweise ist aus der DE-OS 27 47 452 eine Vorrichtung zur
Aufzeichnung von Daten bekannt, die aus einem Steuer- und einem
Versorgungsteil besteht. Der Steuerteil besitzt ein Tastenfeld,
eine Anzeigeanordnung, eine Dateneingangssonde und einen
Mikroprozessor. Das Versorgungsteil weist eine wiederaufladbare
Batterie mit einem Wandler und einer zugehörigen Leistungslogik
und ein Speichersystem mit einer zugehörigen Speichersteuerlogik
auf.
Über das Tastenfeld oder die Datensonde werden Daten eingegeben,
die im Speicher des Versorgungsteils gespeichert werden. Der
Speicher kann während eines ortsveränderlichen Betriebes der
Vorrichtung seine Kapazitätsgrenze erreichen, oder die Batterie
spannung kann abfallen, so daß ein zuverlässiges Arbeiten mit
der Vorrichtung nicht mehr möglich ist. In diesen Fällen kann
der Versorgungsteil von dem Steuerteil getrennt werden und durch
einen frischen Versorgungsteil mit einer aufgeladenen Batterie
und einem leeren Speicher ersetzt werden. Die gespeicherten
Daten des ausgewechselten Versorgungsteils werden in einem Be
triebsteil an ein entferntes Endgerät übertragen.
Aus der US-PS 39 42 157 ist eine Datenaufnahmeeinheit mit Fest
körperspeicher bekannt, die vollständig als Handgerät ausge
bildet ist. Die Datenaufnahmeeinheit weist einen Speicher-,
einen Batterie- und einen Steuerteil auf. Der Steuerteil besteht
aus der Steuerlogik, dem Tastenfeld und der Anzeige, die fest
mit dem Speicher und der Spannungsversorgung verdrahtet sind.
Diese Teile können nicht unabhängig voneinander arbeiten.
Über das Tastenfeld werden Daten in die Datenaufnahmeeinheit
eingegeben, die dann in dem Speicher gespeichert werden. Ist die
Speicherkapazitätsgrenze erreicht oder sinkt die Batterie
spannung ab, wird die Datenaufnahmeeinheit in eine stationäre
Vorrichtung eingesteckt, in die die Daten aus der Datenaufnahme
einheit übertragen werden und in der der Batterieteil der Daten
aufnahmeeinheit aufgeladen wird.
Der Nachteil der bekannten Mikrokomputersysteme der voranstehend
beschriebenen Art besteht darin, daß dem Basisspeicher aufgrund
von Störimpulsen falsche Informationen aufgegeben werden können.
Außerdem besteht bei den bekannten Systemen die Gefahr von Mani
pulationen.
Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, die
bekannte Anlage der eingangs beschriebenen Art gegen falsche
Dateneingaben in den Datenspeicher bzw. falsche Datenausgaben
aus dem Basisspeicher infolge von Störimpulsen im System zu
schützen und Manipulationen zu verhindern.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die erfindungsgemäße
Anlage ist dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrokomputersystem
über ein I/O-Port (Input/Output-Port) mit dem Schreib-Lese-
Speicher des Basisspeichers verbunden ist, daß mindestens eine
der Adreßleitungen zum Schreib-Lese-Speicher des Basisspeichers
über ein Zeitglied geführt ist, das durch Anlegen einer be
stimmten Adresse einen Impuls mit einer festgelegten Impuls
breite abgibt, und daß die übrigen Adreßleitungen über eine Tor
schaltung mit dem Zeitglied verknüpft sind, welches den Schreib-
Lese-Speicher zwecks Datenaustausch für die Zeit des Impulses
freigibt. Mit diesem erfindungsgemäßen Vorschlag wird erreicht,
daß Daten zwischen dem Basisspeicher und dem Mikrokomputersystem
nur dann übertragen werden können, wenn das Zeitglied aktiv ist,
d. h. innerhalb einer bestimmten Zeitspanne. Die in den Basis
speicher zu überführenden oder aus dem Basisspeicher herauszu
holenden Daten werden hierbei auf ihre Echtheit überprüft,
vorzugsweise durch einen CRC-check. Das Zeitglied wird nur
aktiv, wenn die richtige Adresse
in den Adressenleitungen ansteht. Durch das Zeitglied möglicher
weise auftretende Fehler (z. B. Aktivierung zur Unzeit) haben da
durch keine Auswirkung, daß zusätzlich die richtige Adresse mit
dem Zeitglied durch eine Torschaltung verknüpft ist.
Um die Aktivierungszeit des Zeitgliedes vergrößern zu können,
kann das Zeitglied gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
retriggerbar sein.
In an sich bekannter Weise kann das Zeitglied durch eine Batterie
bzw. einem Akkumulator gegen Spannungsausfall geschützt sein.
Schließlich ist es erfindungsgemäß möglich, daß eine bestimmte
Codenummer bei jeder Datenübertragung zwischen Mikrokomputersy
stem und Basisspeicher verglichen wird, wodurch Manipulationen
durch Austausch des Basisspeichers und/oder des Mikrokomputer
systems ausgeschlossen werden.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
Zwischen einem, einen Schreib-Lese-Speicher 9 aufweisenden Basisspeicher 1 und einem, mit einem Mikrokomputersystem 7 verbundenen I/O-Port 2 sind Adreß
leitungen 3 zum Adressieren des Basisspeichers 1 und Datenleitungen
4 zum Datentransfer zwischen dem extern angeordneten Basisspeicher
1 und dem Mikrokomputersystem 7 angeordnet. Der Basisspeicher 1
besteht in der Hauptsache aus einem Zeitglied 5, einer Torschal
tung 6, dem Schreib-Lese-Speicher 9 und einer Batterie bzw.
einem Akkumulator 8 zum Schutz der Daten im Schreib-Lese-Speicher
9 bei Spannungsausfall.
Das Zeitglied 5 ist zwischen dem I/O-Port 2 und dem Schreib-Lese-
Speicher 9 in mindestens eine der Adreßleitungen 3 geschaltet. Dies be
deutet, daß das Zeitglied 5 durch Anlegen einer bestimmten Adresse
gestartet wird. Der durch das Zeitglied 5 erzeugte Impuls mit einer
festgelegten Impulsbreite gibt nach Überprüfung der richtigen Adres
se durch die nachgeschaltete Torschaltung 6 und weiteren direkt
zum Schreib-Lese-Speicher 9 führenden Adreßleitungen 3 diesen
zwecks Datenaustausch zwischen Basisspeicher 1 und Mikrokomputer
system 7 für die Zeit des Impulses frei. Durch erneutes Anlegen
der Adresse ist das Zeitglied 5 retriggerbar, d. h. die Impuls
breite wird erhöht und damit ein längerer Zeitraum für den Daten
austausch erreicht.
Die Batterie bzw. der dargestellte Akkumulator 8 dient bei Ver
wendung von flüchtigen Schreib-Lese-Speichern 9 (RAM) zur Daten
sicherung und verhindert gleichzeitig bei Spannungswiederkehr
ein mögliches Starten des Zeitgliedes 5 zur Unzeit durch Stör
impulse.
Bezugszeichenliste
1 Basisspeicher
2 I/O-Port
3 Adreßleitung
4 Datenleitung
5 Zeitglied
6 Torschaltung
7 Mikrokomputersystem
8 Akkumulator
9 Schreib-Lese-Speicher
2 I/O-Port
3 Adreßleitung
4 Datenleitung
5 Zeitglied
6 Torschaltung
7 Mikrokomputersystem
8 Akkumulator
9 Schreib-Lese-Speicher
Claims (4)
1. Anlage zum Übertragen und Speichern von anlagenbezogenen
Daten, wie beispielsweise Bilanzdaten, Verkaufsdaten etc.,
aus einem Mikrokomputersystem (7) mit einem Mikroprozessor,
einem Festprogrammspeicher und einem Schreib-Lese-Speicher,
das der Steuerung von Einrichtungen, wie beispielsweise Park
häuser, Tankstellen, Warenverkaufs- und Dienstleistungs-Auto
maten, dient, in einen externen und entweder nicht flüchtigen
oder gegen Spannungsausfall durch eine Batterie oder einen
Akkumulator (8) geschützten flüchtigen Schreib-Lese-Speicher
(9) eines Basisspeichers (1) oder umgekehrt, wobei zwischen
dem Mikrokomputersystem (7) und dem Schreib-Lese-Speicher (9)
Adreßleitungen (3) zum Adressieren des Schreib-Lese-Speichers
(9) sowie Datenleitungen (4) für die Datenübertragung
angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mikrokomputersystem (7) über einen I/O-Port (In
put/Output-Port) (2) mit dem Schreib-Lese-Speicher (9) des
Basisspeichers (1) verbunden ist, daß mindestens eine der
Adreßleitungen (3) zum Schreib-Lese-Speicher (9) des Basis
speichers (1) über ein Zeitglied (5) geführt ist, das durch
Anlegen einer bestimmten Adresse einen Impuls mit einer fest
gelegten Impulsbreite abgibt, und daß die übrigen Adreß
leitungen (3) über eine Torschaltung (6) mit dem Zeitglied
(5) verknüpft sind, welches den Schreib-Lese-Speicher (9)
zwecks Datenaustausch für die Zeit des Impulses freigibt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zeitglied (5) retriggerbar ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zeitglied (5) durch eine Batterie bzw. einen Akkumulator
(8) gegen Spannungsausfall geschützt ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine bestimmte Codenummer bei jeder Datenüber
tragung zwischen dem Mikrokomputersystem (7) und dem
Schreib-Lese-Speicher (9) des Basisspeichers (1) verglichen
wird.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823203263 DE3203263A1 (de) | 1982-02-01 | 1982-02-01 | Verfahren zur uebertragung und speicherung von anlagenbezogenen daten |
| AT451282A AT386691B (de) | 1982-02-01 | 1982-12-10 | Anordnung, die ein mikrocomputersystem mit einem mikroprozessor, festprogrammspeicher und schreib- lese-speicher beinhaltet und zur steuerung von anlagen dient |
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| SE8300471A SE456052B (sv) | 1982-02-01 | 1983-01-31 | Anleggning for overforing och lagring av till en anleggning relaterade data |
| FR8301530A FR2520915B1 (fr) | 1982-02-01 | 1983-02-01 | Procede de transmission et de memorisation de donnees relatives a des installations |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823203263 DE3203263A1 (de) | 1982-02-01 | 1982-02-01 | Verfahren zur uebertragung und speicherung von anlagenbezogenen daten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3203263A1 DE3203263A1 (de) | 1983-08-11 |
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Family
ID=6154475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823203263 Granted DE3203263A1 (de) | 1982-02-01 | 1982-02-01 | Verfahren zur uebertragung und speicherung von anlagenbezogenen daten |
Country Status (5)
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1982
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-
1983
- 1983-01-19 CH CH30283A patent/CH658530A5/de not_active IP Right Cessation
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- 1983-02-01 FR FR8301530A patent/FR2520915B1/fr not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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| FR2520915A1 (fr) | 1983-08-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G06F 13/38 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |