DE3201715C2 - Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße - Google Patents

Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße

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DE3201715C2
DE3201715C2 DE19823201715 DE3201715A DE3201715C2 DE 3201715 C2 DE3201715 C2 DE 3201715C2 DE 19823201715 DE19823201715 DE 19823201715 DE 3201715 A DE3201715 A DE 3201715A DE 3201715 C2 DE3201715 C2 DE 3201715C2
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Manfred 6200 Wiesbaden Lepiorz
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MCS MODULARE COMPUTER und SOFTWARE SYSTEME AG 6200 WIESBADEN DE
Mcs Modulare Computer und Software Systeme Ag 6200 Wiesbaden
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Abstract

Bei den bekannten Vorrichtungen zum Aufteilen von zu untersuchendem Gut, insbesondere Blut, vor allem Serum, aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße ist die Aufteilung einer Gesamtmenge in Teilmengen sehr zeitraubend und muß desweiteren das mit der Untersuchung beauftragte Personal sehr sorgfältig arbeiten, um sicherzustellen, daß alle Gefäße immer mit dem richtigen Namen bzw. mit der richtigen Nummer versehen sind. Um das Aufteilen zu vereinfachen und zu beschleunigen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine Vorrichtung zu verwenden, bei der auf einer Grundplatte ein langgestreckter Halter mit einer Kolonne aus mehreren hintereinander angeordneten Ausnehmungen für mehrere Primärgefäße in Längsrichtung schrittweise verschiebbar neben dem Halter ein schrittweise mit diesem verschiebbarer Palettenträger zur Aufnahme von Paletten parallel zum Halter, die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen im Halter ist, oberhalb des Halters senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen in diesem eine waagerechte Reihe aus je einer Leuchte für jede Palette und ein mit den Leuchten verbundener für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei richtiger Stellung des jeweiligen Primärgefäßes korrespondierend zu diesem die Kontakte der Leuchten oberhalb der für die jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mit Sekundärgefäßen schließender Mikrocomputer angeordnet

Description

— auf einer Grundplatte (1)
— ein langgesti ickter I falter (2) mit einer Kolonne aus mei.reren hintereinander angeordneten Ausnehmungen (3) für mehrere Primärgefäße in Längsrichtung schrittweise verschiebbar,
— ein schrittweise mit dem Halter (2) verschiebbarer Palettenträger (4) zur Aufnahme von parallel zum Halter (2) angeordneten Paletten (6), die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen (7) für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen (3) im Halter ist,
— eine senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen (3) im Halter (2) waagerechte Reihe aus je einer Leuchte (5) für jede Palette (6) und
— ein mit den Leuchten (5) verbundener, für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei gewolltem Primärgefäß die Kontakte der Leuchten der für die jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mil Sekundärgefäße schließender Mikrocomputer (9)
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
— auf einer Grundplatte (1)
— ein langgestreckter Halter (2), mit einer Kolonne aus mehreren hintereinander angeordneten Ausnehmungen (3) für mehrere Primärgefäße in Längsrichtung schrittweise verschiebbar,
— neben dem Halter (2) ein schrittweise mit diesem verschiebbarer Palettenträger (4) zur Aufnahme von parallel zum Halter (2) angeordneten Paletten (6), die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen (7) für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen (3) im Halter ist
— oberhalb des Halters (2) senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen (3) in diesem eine waagerechte Reihe aus je einer Leuchte (5) für jede Palette (6) und
— ein mit den Leuchten (5) verbundener, für jedes Prim.irgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei richtiger Stellung des jeweiligen Primärgefäßes die Kontakte der Leuchten, der für die jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mit Sekundärgefäßen schließender Mikrocomputer
(9)
• angeordnet sind.
4. Nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchten (5) Leuchtdioden sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des Halters (2) mit dem Palettenträger (4) durch einen Schrittmotor (8) erfolgt
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße, bei der mehrere Primärgefäße in einem langgestreckten Halter mit einer Kolonne aus mehreren, hintereinander angeordneten Ausnehmungen gehalten weiden.
Eine Vorrichtung, bei der mehrere Gefäße in einem langgestreckten Halter mit einer Kolonne aus mehreren, hintereinander angeordneten Ausnehmungen gehalten werden, ist bekannt. Die Gefäße — beispielsweise sogenannte Primärgefäße — nehmen zu untersuchende Substanzen auf, die vor der physikalischen und/ oder chemischen Untersuchung auf eine unterschiedliche Anzahl von Sekundärgefäßen zu verteilen sind. Dies gilt insbesondere iür die Untersuchung von Blut, vor
->o allem Serum, in der medizinischen Diagnostik. Um verschiedene Untersuchungen beim Blut vornehmen zu können, ist es erforderlich, die Ausgangsmenge an Blut in eine entsprechende Anzahl von Teilmengen zu unterteilen und jede Teilmenge nach der gewollten Methode zu untersuchen.
Entnimmt der Arzt selbst das Blut bei der Untersuchung des Patienten, bestimmt er, welche Untersuchungen im Labor durchzuführen sind. Das Gefäß mit der entsprechenden Blutprobe wild mit dem Namen des
Patienten, mit einer Nummer usw. versehen. Im Labor wird diese entnommene Blutmenge dann in eine der Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen entsprechende Anzahl Teilmengen aufgeteilt, deren Behältnisse wiederum mit dem Namen des Patienten bzw. mit der entsprechenden Nummer od. dgl. versehen werden. Mit den Teilmengen führt dann das Labor die entsprechenden Untersuchungen durch. Aus der Summe der zum Arzt zurücklaufenden Ergebnisse der Einzeluntersu-
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chungen kann der Arzt dann seine Diagnose stellen, zumindest wird ihm die Diagnose anhand der Summe der Ergebnisse der Untersuchungen der Teilmengen erleichtert.
In Diagnosekliniken wird dem Patienten vom fachmännischen Personal des Labors vielfach bereits das Blut zur Untersuchung entnommen, bevor der Patient vom Arzt untersucht wird. Die entnommene Probe wird hier mit dem Namen des Patienten versehen bzw. mit der entsprechenden Patientennummer. Nach der Untersuchung teilt der Arzt dann dem Labor mit, welche Untersuchungen mit dem Blut des entsprechenden Patienten durchzuführen sind. Das Labor teilt dann die entnommene Blutmenge in entsprechende Teilmengen auf und führt die Untersuchungen durch, deren Ergebnisse dem Arzt mitgeteilt werden
Wird in solchen Kliniken der Patient zuerst dem Arzt vorgestellt und wird er dann von diesem in das Labor zur Blutentnahme geschickt, kann das fachmännische Personal des Labors entweder direkt eine der Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen entsprechende Anzahl an Teilmengen entnehmen bzw. eine Gesamtmenge und diese dann in entsprechende Teilmengen aufteilen. Auch hier ist es erforderlich, alle Gefäße mit dem Namen oder der Nummer des Patienten zu versehen.
Das gesamte, mit der Untersuchung von Blutproben und anderem Material von Patienten beauftragte Personal einer Klinik muß sehr sorgfältig arbeiten, um sicherzustellen, daß alle Gefäße mit der Gesamtmenge und den zugehörigen Teilmengen immer mit dem richtigen Namen des Patienten bzw. mit der richtigen Nummer versehen sind. Diese erforderliche Sorgfalt ist sehr aufwendig. Hinzu kommt, daß die Entnahme einer Anzahl von Blutproben bzw. die Aufteilung einer entnommenen Gesamtmenge in die entsprechende Anzahl von Teilmengen sehr Zeitraubend ist
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die Aufteilung einer entnommer^n Gesamtmenge zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie die Gefahr von Verwechslungen der entnommenen Teilmengen für gewollte Untersuchungen bzw. sogar die Verwechslung von Patienten zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der eingangs gennnnten Art gelöst mit
einem Palettenträger zur Aufnahme von parallel zurr. Halter angeordneten Paletten, die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen im Halter voneinander ist,
einer in sirh kreuzenden, v/aagerechten, zu den Ausnehmungen in den Paletten parallelen und senkrechten Reihen angeordneten, der Anzahl der Ausnehmungen entsprechenden Anzahl von Leuchten und einem mit den Leuchten verbundenen, für jedes Prirr.ärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernden, beim jeweils vorgesehenen Primärgefäß die Kontakte der Leuchten der zugehörigen Reihe für die Sekundärgefäße, in die aufgeteilt werden muß, schließenden Mikrocomputer.
Nach einer spezifischen Ausführungsform sind auf einer Grundplatte
ein langgestreckter Halter mit einer Kolonne aus mehreren hintereinander angeordneten Ausnehmungen für mehrere Primärgeiäße in Längsrichtung schrittweist; verschiebbar, neben dem Halter ein schrittweise mit diesem verschiebbaren Palettenträger zur Aufnahme von Paletten parallel zum Halter, die jeweüs eine Kolonne Ausnehmungen für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Aufnehmungen im Halter ist,
oberhalb des Halters senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen in diesem eine waagerechte Reihe aus je einer Leuchte für jede Palette und
ein mit den Leuchten verbundener, für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei richtiger Stellung des jeweiligen Primärgefäßes die Kontakte der Leuchten oberhalb der für die jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mit Sekundärgefäßen schließender Mikrocomputer angeordnet sind.
Primärgefäße sind die Gefäße, in denen sich die Gesamtmenge der jeweils zu untersuchenden Substanz befindet Sekundärgefäße sind die Gefäße, in die die entsprechenden Teilmengen eingefüllt v/erden müssen. Im allgemeinen sind sowohl die Primärgefäße als auch die Sekundärgofäße Untersuchungsgefäße bekannter Art.
Das die Gesamtmenge entnehrn-ode Personal füllt diese in Primärgefäße ein und versieht riese wiederum mit dem Namen des Patienten, der Nummer usw. Diese Primärgefäße werden in die Ausnehmungen der Halter eingesetzt. Für jede Untersuchungsmethode ist eine paralle' zum Halter angeordnete Palette mit einer entsprechenden Anzahl Ausnehmungen bestimmt. Im Labor bereitet das Personal für alle Untersuchungsmethoden die entsprechende Anzahl Sekundärgefäße vor, versieht diese mit dem Namen des Patiep.ien bzw. mit der entsprechenden Nummer od. dgl. und setzt sie in die entsprechende Ausnehmung, die der Ausnehmung für das jeweilige Primärgefäß im Halter entspricht, in die Palette ein. Die für jede Probe durchzuführenden Untersuchungen werden anband der Untersuchungsliste von entsprechend geschultem Personal in den Mikrocomputer eingegeben. Sind alle Eingaben durchgeführt, und sind die Sekundärgefäße eingesetzt, wird der Mikrocomputer betätigt, der wiederum den Vorschub des Trägers mit den Primärgefäßen und des Palettenträgers mit den Paletten mit den Sekundärgefäßen in Tätigkeit seczt. Ist das erste Primärgefäß in die entsprechende Stellung gelangt, setzt der Mikrocomputer den Antrieb still und schließt die Kontakte dtr entsprechenden Leuchten, die sich oberhalb der Paletten und damit der Sekundärgefäße befinden, in die Teilmengen der Substanz für die entsprechenden Untersuchungen einzufüllen sind. Diese Leuchten leuchten auf und kennzeichnen die entsprechenden Sekundärgetäße.
Das mit der Aufteilung der Gesamtmenge in Teilmengen beauftragte Personal muß jetzt nur noch die entsprechenden Teilmengen in die gekennzeichneten Gefäße einfüllen. Die Gefahr, daß Teilmengen in falsche Geräßc eingefüllt werden, ist somit erheblich gemindert. Auch muß das Personal nicht mehr in Untersuchungslisten suchen, um t.un die Teilmengen in die Gefäße für die tatsächlich gewollten Untersuchungen einzufüllen. Die entsprechenden Gefäße sind gekennzeichnet. Auch die Gefahr, daß die Sekundärgefäße in falsche Untersuchungsstationen geraten, ist denkbar gering. Jede Palette trägt das Zeichen der Stelle, die die entsprechende Untersuchung durchführt. Bei normaler Sorgfalt ist es daher praktisch ausgeschlossen, daß Sekjndärgefäßc in die falsche Untersuchungsstation geraten.
Die Leuchten s;nd zweckmäßig Leuchtdioden. Als Antrieb dient vorzugsweise ein Schrittmotor.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren und in den Unteransprüchen
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dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen Weiterentwicklungen der aufgezeigten Vorrichtung sind.
in den F i g. 1 bis 3 ist die Erfindung an einer Ausführungsform beispielweise dargestellt, ohne auf diese Ausführungsform beschränkt zu sein.
F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in F i g. 1 und Fi g. 3 eine Aufsicht.
Die Grundplatte 1 besitzt seitlich nach unten gerichtete Stützen 10. In den so gebildeten Hohlraum sind der Antriebsmotor 8, zweckmäßig ein Schrittmotor, und falls erforderlich ein Gleichrichter Il sowie ein Transformator 12 usw. angeordnet. Im Bereich der senkrecht stehenden Achse des Motors 8 weist die Grundplatte 1 eine Durchbrechung auf. in die das nach oben gerichtete
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Motorachse trägt eine Mitnehmerscheibe 13 mit Mitnehmerstift 14. Der Mitnehmerstift 14 steht nach oben aus der Grundplatte 1 vor. Auf der Grundplatte 1 sind nebeneinander der Halter 2 mit den Ausnehmungen 3 für die Primärgefäße und ein Palettenträger 4 angeordnet. Halter 2 und Palettenträger 4 sind fest jedoch lösbar miteinander verbunden. Auf den einander abgekehrten Seiten von Palettenträger 4 und Halter 2 sind auf der Grundplatte 1 Führungsschienen 15 befestigt, in denen Palettenträger 4 und Halter 2 mit den einander abgekehrten Seiten verschieblich gelagert sind. Der Halter 2 weist dabei zweckmäßig noch auf der dem Palettenträger 4 abgekehrten Seite eine Längsnut auf, in die zur sicheren Führung von Halter 2 und Palettenträger 4 ein Führungsstück 18 eingreift. Die Ausnehmungen 3 für die Primärgefaße im Halter 2 sind dabei in einer Kolonne in gleichem Abstand voneinander hintereinander angeordnet. Unter dem Halter 2 ist. mit diesem parallel der Kolonne der Ausnehmungen fest veibunden, die Mitnehmerleiste 18 vorgesehen, die auf der dem Palettenträger 4 abgekehrten Seite Ausnehmungen 17 besitzt, in die beim Umlauf der Mitnehmerscheibe 13 der Mitnehmerstift 14 eingreift und so Halter 2 und Palettenträger 4 jeweils um ein gewolltes Maß vorschiebt. Der Halter 2 ist als langgestreckte Leiste ausgebildet. Auf den Palettenträger 4 werden parallel dem Halter 2 Paletten 6 aufgesetzt, die in gleicher Kolonne und in gleichem Abstand voneinander wie der Träger 2 Ausnehmungen 7 für die Sekundärgefäße besitzen. Die Anzahl der parallel nebeneinander auf den Palettenträger 4 aufgesetzten Paletten 6 entspricht dabei der Anzahl der im allgemeinen durchzuführenden Untersuchungen. Oberhalb von Halter 2 und Palettenträger 4 sind in Reihe nebeneinander Leuchten 5 vorgesehen, wobei die Anzahl der Leuchten 5 der Anzahl der möglichen Paletten 6 entspricht und der Abstand der Leuchten dem Abstand einer Ausnehmung 7 in einer Palette 6 zur Ausnehmung 7 in der benachbarten Palette 6. Auf der Grundplatte 1 ist des weiteren der Mikrocomputer 9 vorgesehen, in den die Daten der einzelnen Proben in den Primärgefäßen in den Ausnehmungen 3 des Hähers 2, sowie die Anzahl und die Art der einzelnen Untersuchungen eingegeben sind. Der Mikrocomputer 9 weist noch eine Anzeige 20 auf, auf der die Auftragsnummer, das Primärgefäß oder sonstige zur Indentifikation der jeweils umzufüllenden Substanz geeigneter Daten aufgezeigt werden.
Die PrimärgefäBe werden mit dem Namen des Patienten, der Nummer des zu untersuchenden Stoffes oder dergleichen versehen. Dann wird in diese Primärgefaße die entsprechende Substanz eingefüllt. Die so gefüllten Primärgefaße werden nacheinander in die Ausnehmungen 3 im Halter 2 eingesetzt. Gleichzeitig werden die Daten und die durchzuführenden Untersuchungen in den Mikrocomputer 9 eingegeben. Von den Paletten 6 ist jede für eine bestimmte Untersuchungsstation bestimmt. In die Ausnehmungen 7 dieser Paletten 6 werden in der gleichen Reihenfolge wie im Halter 2 die Sekundärgefäße, mit dem Namen des Patienten bzw. mit der Untersuchungsnummer versehen, eingesetzt, so daß die für eine Untersuchungsstation bestimmten Proben in Kolonne hintereinander in einer Palette 6 eingesetzt sind und die Untersuchungen, die für einen bestimmten Patienten bzw, für eine bestimmte Probennummer bestimmt sind, in Reihe nebeneinander in den nebeneinander angeordneten Paletten 6 eingesetzt sind. Zum Umfüllen der Gesamtmenge aus einem Primärgefäß in Φρ ."selaindärgefäße werden Halter 2 und Palettenträger 4 mittels des Schrittmotors 8 so weit vorgeschoben, bis sie zur Reihe der Leuchten 5 derart stehen, daß die Sekundärgefäße in der ersten Reihe von den Leuchten 5, vorzugsweise Leuchtdioden, angeleuchtet werden können. In dieser Stellung werden vom Mikrocomputer 9. der mit den Leuchten 5 gekoppelt ist, nur die Kontakte der Leuchten geschlossen, die auf die Paletten 6 gerichtet sind, in denen sich die Gefäße befinden, die f"'r die Untersuchungsstationen bestimmt sind, in denen die entsprechenden Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Die anderen Leuchten leuchten nicht auf. Vom fachmännischen Personal werden jetzt aus dem ersten Primärgefäß entsprechende Mengen in die angeleuchteten Sekundärgefäße gefüllt. Anschließend wird der Motor 8 in Tätigkeit gesetzt, bis die Mitnehmerscheibe 13 eine Umdrehung durchgeführt hat. Bei dieser Umdrehung greift der Mitnehmerstift 14 in eine Ausnehmung 17 in der Mitnehmerleiste 16 und schiebt Halter 2 mit Palettenträger 4 um ein entsprechendes Maß vor. Dann wird der Motor 8 wieder stillgesetzt. Der Mikrocomputer 9 schließt jetzt diejenigen Kontakte für die Leuchten, die sich oberhalb der Paletten 6 befinden, die nach der Eingabe in den Mikrocom puter 9 für die entsprechenden Untersuchungen in den bestimmten Untersuchungsstationen bestimmt sind. Nur diese Sekundärgefäße werden angeleuchtet. Die anderen Leuchten bleiben dunkel. So werden Schritt um Schritt Halter 2 und Palettenträger 6 unter der Leuchtenreihe hindurchgeführt. Der Motor 8 kann dabei jeweils über eine Handiaste für den nächsten Schritt in Tätigkeit gesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

32 Ol Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße, bei der mehrere Primärgefäße in einem langgestreckten Halter mit einer Kolonne aus mehreren hintereinander angeordneten Ausnehmungen gehalten werden, gekennzeichnet durch ίο
— einen Palettenträger (4) zur Aufnahme von parallel zum Halter (2) angeordneten Paletten (6), die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen (7) für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen (3) im Halter (2) voneinander ist,
— eine in sich kreuzenden, waagerechten, zu den Ausnehmungen (3) in den Paletten (6) parallelen und senkrechten Reihen angeordnete, der Anzahl d--r Ausnehmungen (3) entsprechende Anzahl von Leuchten (5) und
— einen mit den Leuchten (5) verbundenen, für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernden, beim jeweils vorgesehenen Primärgefäß die Kontakte der Leuchten der zugehörigen Reihe für die Sekundärgtfäße, in die aufgeteilt werden muß, schließender Mikrocomputer (9).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
DE19823201715 1982-01-21 1982-01-21 Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße Expired DE3201715C2 (de)

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