DE3201715C2 - Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße - Google Patents
Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in SekundärgefäßeInfo
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Abstract
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Aufteilen von zu untersuchendem Gut, insbesondere Blut, vor allem Serum, aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße ist die Aufteilung einer Gesamtmenge in Teilmengen sehr zeitraubend und muß desweiteren das mit der Untersuchung beauftragte Personal sehr sorgfältig arbeiten, um sicherzustellen, daß alle Gefäße immer mit dem richtigen Namen bzw. mit der richtigen Nummer versehen sind. Um das Aufteilen zu vereinfachen und zu beschleunigen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine Vorrichtung zu verwenden, bei der auf einer Grundplatte ein langgestreckter Halter mit einer Kolonne aus mehreren hintereinander angeordneten Ausnehmungen für mehrere Primärgefäße in Längsrichtung schrittweise verschiebbar neben dem Halter ein schrittweise mit diesem verschiebbarer Palettenträger zur Aufnahme von Paletten parallel zum Halter, die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen im Halter ist, oberhalb des Halters senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen in diesem eine waagerechte Reihe aus je einer Leuchte für jede Palette und ein mit den Leuchten verbundener für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei richtiger Stellung des jeweiligen Primärgefäßes korrespondierend zu diesem die Kontakte der Leuchten oberhalb der für die jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mit Sekundärgefäßen schließender Mikrocomputer angeordnet
Description
— auf einer Grundplatte (1)
— ein langgesti ickter I falter (2) mit einer Kolonne
aus mei.reren hintereinander angeordneten Ausnehmungen (3) für mehrere
Primärgefäße in Längsrichtung schrittweise verschiebbar,
— ein schrittweise mit dem Halter (2) verschiebbarer Palettenträger (4) zur Aufnahme
von parallel zum Halter (2) angeordneten Paletten (6), die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen (7) für Sekundärgefäße besitzen,
deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen (3) im Halter ist,
— eine senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen (3) im Halter (2) waagerechte Reihe
aus je einer Leuchte (5) für jede Palette (6) und
— ein mit den Leuchten (5) verbundener, für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl
der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei gewolltem Primärgefäß die Kontakte der Leuchten der für die
jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mil Sekundärgefäße schließender
Mikrocomputer (9)
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
— auf einer Grundplatte (1)
— ein langgestreckter Halter (2), mit einer Kolonne aus mehreren hintereinander angeordneten
Ausnehmungen (3) für mehrere Primärgefäße in Längsrichtung schrittweise verschiebbar,
— neben dem Halter (2) ein schrittweise mit diesem verschiebbarer Palettenträger (4)
zur Aufnahme von parallel zum Halter (2) angeordneten Paletten (6), die jeweils eine
Kolonne Ausnehmungen (7) für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen
(3) im Halter ist
— oberhalb des Halters (2) senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen (3) in diesem eine
waagerechte Reihe aus je einer Leuchte (5) für jede Palette (6) und
— ein mit den Leuchten (5) verbundener, für jedes Prim.irgefäß die Art und die Anzahl
der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei richtiger Stellung des
jeweiligen Primärgefäßes die Kontakte der Leuchten, der für die jeweiligen Untersuchungen
bestimmten Paletten mit Sekundärgefäßen schließender Mikrocomputer
(9)
• angeordnet sind.
• angeordnet sind.
4. Nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchten (5)
Leuchtdioden sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des Halters (2) mit dem Palettenträger (4)
durch einen Schrittmotor (8) erfolgt
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus
einem Primärgefäß in Sekundärgefäße, bei der mehrere
Primärgefäße in einem langgestreckten Halter mit einer Kolonne aus mehreren, hintereinander angeordneten
Ausnehmungen gehalten weiden.
Eine Vorrichtung, bei der mehrere Gefäße in einem langgestreckten Halter mit einer Kolonne aus mehreren,
hintereinander angeordneten Ausnehmungen gehalten werden, ist bekannt. Die Gefäße — beispielsweise
sogenannte Primärgefäße — nehmen zu untersuchende Substanzen auf, die vor der physikalischen und/
oder chemischen Untersuchung auf eine unterschiedliche Anzahl von Sekundärgefäßen zu verteilen sind. Dies
gilt insbesondere iür die Untersuchung von Blut, vor
->o allem Serum, in der medizinischen Diagnostik. Um verschiedene
Untersuchungen beim Blut vornehmen zu können, ist es erforderlich, die Ausgangsmenge an Blut
in eine entsprechende Anzahl von Teilmengen zu unterteilen und jede Teilmenge nach der gewollten Methode
zu untersuchen.
Entnimmt der Arzt selbst das Blut bei der Untersuchung des Patienten, bestimmt er, welche Untersuchungen
im Labor durchzuführen sind. Das Gefäß mit der entsprechenden Blutprobe wild mit dem Namen des
Patienten, mit einer Nummer usw. versehen. Im Labor wird diese entnommene Blutmenge dann in eine der
Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen entsprechende Anzahl Teilmengen aufgeteilt, deren Behältnisse
wiederum mit dem Namen des Patienten bzw. mit der entsprechenden Nummer od. dgl. versehen werden. Mit
den Teilmengen führt dann das Labor die entsprechenden Untersuchungen durch. Aus der Summe der zum
Arzt zurücklaufenden Ergebnisse der Einzeluntersu-
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chungen kann der Arzt dann seine Diagnose stellen, zumindest wird ihm die Diagnose anhand der Summe
der Ergebnisse der Untersuchungen der Teilmengen erleichtert.
In Diagnosekliniken wird dem Patienten vom fachmännischen Personal des Labors vielfach bereits das
Blut zur Untersuchung entnommen, bevor der Patient vom Arzt untersucht wird. Die entnommene Probe wird
hier mit dem Namen des Patienten versehen bzw. mit der entsprechenden Patientennummer. Nach der Untersuchung
teilt der Arzt dann dem Labor mit, welche Untersuchungen mit dem Blut des entsprechenden Patienten
durchzuführen sind. Das Labor teilt dann die entnommene Blutmenge in entsprechende Teilmengen auf
und führt die Untersuchungen durch, deren Ergebnisse dem Arzt mitgeteilt werden
Wird in solchen Kliniken der Patient zuerst dem Arzt vorgestellt und wird er dann von diesem in das Labor
zur Blutentnahme geschickt, kann das fachmännische Personal des Labors entweder direkt eine der Anzahl
der durchzuführenden Untersuchungen entsprechende Anzahl an Teilmengen entnehmen bzw. eine Gesamtmenge
und diese dann in entsprechende Teilmengen aufteilen. Auch hier ist es erforderlich, alle Gefäße mit
dem Namen oder der Nummer des Patienten zu versehen.
Das gesamte, mit der Untersuchung von Blutproben und anderem Material von Patienten beauftragte Personal
einer Klinik muß sehr sorgfältig arbeiten, um sicherzustellen, daß alle Gefäße mit der Gesamtmenge und
den zugehörigen Teilmengen immer mit dem richtigen Namen des Patienten bzw. mit der richtigen Nummer
versehen sind. Diese erforderliche Sorgfalt ist sehr aufwendig. Hinzu kommt, daß die Entnahme einer Anzahl
von Blutproben bzw. die Aufteilung einer entnommenen Gesamtmenge in die entsprechende Anzahl von
Teilmengen sehr Zeitraubend ist
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die Aufteilung einer
entnommer^n Gesamtmenge zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie die Gefahr von Verwechslungen
der entnommenen Teilmengen für gewollte Untersuchungen bzw. sogar die Verwechslung von Patienten zu
vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der eingangs gennnnten Art gelöst mit
einem Palettenträger zur Aufnahme von parallel zurr. Halter angeordneten Paletten, die jeweils eine Kolonne
Ausnehmungen für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Ausnehmungen
im Halter voneinander ist,
einer in sirh kreuzenden, v/aagerechten, zu den Ausnehmungen in den Paletten parallelen und senkrechten Reihen
angeordneten, der Anzahl der Ausnehmungen entsprechenden Anzahl von Leuchten und
einem mit den Leuchten verbundenen, für jedes Prirr.ärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden
Untersuchungen speichernden, beim jeweils vorgesehenen Primärgefäß die Kontakte der Leuchten der zugehörigen
Reihe für die Sekundärgefäße, in die aufgeteilt werden muß, schließenden Mikrocomputer.
Nach einer spezifischen Ausführungsform sind auf einer Grundplatte
ein langgestreckter Halter mit einer Kolonne aus mehreren hintereinander angeordneten Ausnehmungen für
mehrere Primärgeiäße in Längsrichtung schrittweist; verschiebbar, neben dem Halter ein schrittweise mit
diesem verschiebbaren Palettenträger zur Aufnahme von Paletten parallel zum Halter, die jeweüs eine Kolonne Ausnehmungen für Sekundärgefäße besitzen, deren
Abstand voneinander gleich dem Abstand der Aufnehmungen im Halter ist,
oberhalb des Halters senkrecht zur Kolonne der Ausnehmungen in diesem eine waagerechte Reihe aus je
einer Leuchte für jede Palette und
ein mit den Leuchten verbundener, für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei richtiger Stellung des jeweiligen Primärgefäßes die Kontakte der Leuchten oberhalb der für die jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mit Sekundärgefäßen schließender Mikrocomputer angeordnet sind.
ein mit den Leuchten verbundener, für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der durchzuführenden Untersuchungen speichernder und bei richtiger Stellung des jeweiligen Primärgefäßes die Kontakte der Leuchten oberhalb der für die jeweiligen Untersuchungen bestimmten Paletten mit Sekundärgefäßen schließender Mikrocomputer angeordnet sind.
Primärgefäße sind die Gefäße, in denen sich die Gesamtmenge der jeweils zu untersuchenden Substanz befindet
Sekundärgefäße sind die Gefäße, in die die entsprechenden Teilmengen eingefüllt v/erden müssen. Im
allgemeinen sind sowohl die Primärgefäße als auch die Sekundärgofäße Untersuchungsgefäße bekannter Art.
Das die Gesamtmenge entnehrn-ode Personal füllt
diese in Primärgefäße ein und versieht riese wiederum mit dem Namen des Patienten, der Nummer usw. Diese
Primärgefäße werden in die Ausnehmungen der Halter eingesetzt. Für jede Untersuchungsmethode ist eine
paralle' zum Halter angeordnete Palette mit einer entsprechenden Anzahl Ausnehmungen bestimmt. Im Labor
bereitet das Personal für alle Untersuchungsmethoden die entsprechende Anzahl Sekundärgefäße vor, versieht
diese mit dem Namen des Patiep.ien bzw. mit der entsprechenden Nummer od. dgl. und setzt sie in die
entsprechende Ausnehmung, die der Ausnehmung für das jeweilige Primärgefäß im Halter entspricht, in die
Palette ein. Die für jede Probe durchzuführenden Untersuchungen werden anband der Untersuchungsliste
von entsprechend geschultem Personal in den Mikrocomputer eingegeben. Sind alle Eingaben durchgeführt,
und sind die Sekundärgefäße eingesetzt, wird der Mikrocomputer betätigt, der wiederum den Vorschub des
Trägers mit den Primärgefäßen und des Palettenträgers mit den Paletten mit den Sekundärgefäßen in Tätigkeit
seczt. Ist das erste Primärgefäß in die entsprechende Stellung gelangt, setzt der Mikrocomputer den Antrieb
still und schließt die Kontakte dtr entsprechenden Leuchten, die sich oberhalb der Paletten und damit der
Sekundärgefäße befinden, in die Teilmengen der Substanz für die entsprechenden Untersuchungen einzufüllen
sind. Diese Leuchten leuchten auf und kennzeichnen die entsprechenden Sekundärgetäße.
Das mit der Aufteilung der Gesamtmenge in Teilmengen beauftragte Personal muß jetzt nur noch die entsprechenden
Teilmengen in die gekennzeichneten Gefäße einfüllen. Die Gefahr, daß Teilmengen in falsche Geräßc
eingefüllt werden, ist somit erheblich gemindert. Auch muß das Personal nicht mehr in Untersuchungslisten
suchen, um t.un die Teilmengen in die Gefäße für
die tatsächlich gewollten Untersuchungen einzufüllen. Die entsprechenden Gefäße sind gekennzeichnet. Auch
die Gefahr, daß die Sekundärgefäße in falsche Untersuchungsstationen
geraten, ist denkbar gering. Jede Palette trägt das Zeichen der Stelle, die die entsprechende
Untersuchung durchführt. Bei normaler Sorgfalt ist es daher praktisch ausgeschlossen, daß Sekjndärgefäßc in
die falsche Untersuchungsstation geraten.
Die Leuchten s;nd zweckmäßig Leuchtdioden. Als
Antrieb dient vorzugsweise ein Schrittmotor.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren und in den Unteransprüchen
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dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale
und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen Weiterentwicklungen der aufgezeigten Vorrichtung
sind.
in den F i g. 1 bis 3 ist die Erfindung an einer Ausführungsform
beispielweise dargestellt, ohne auf diese Ausführungsform beschränkt zu sein.
F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in F i g. 1 und Fi g. 3 eine Aufsicht.
Die Grundplatte 1 besitzt seitlich nach unten gerichtete Stützen 10. In den so gebildeten Hohlraum sind der
Antriebsmotor 8, zweckmäßig ein Schrittmotor, und falls erforderlich ein Gleichrichter Il sowie ein Transformator
12 usw. angeordnet. Im Bereich der senkrecht stehenden Achse des Motors 8 weist die Grundplatte 1
eine Durchbrechung auf. in die das nach oben gerichtete
[ICIC l^itut: ui.1
Motorachse trägt eine Mitnehmerscheibe 13 mit Mitnehmerstift 14. Der Mitnehmerstift 14 steht nach oben
aus der Grundplatte 1 vor. Auf der Grundplatte 1 sind nebeneinander der Halter 2 mit den Ausnehmungen 3
für die Primärgefäße und ein Palettenträger 4 angeordnet. Halter 2 und Palettenträger 4 sind fest jedoch lösbar
miteinander verbunden. Auf den einander abgekehrten Seiten von Palettenträger 4 und Halter 2 sind auf der
Grundplatte 1 Führungsschienen 15 befestigt, in denen Palettenträger 4 und Halter 2 mit den einander abgekehrten
Seiten verschieblich gelagert sind. Der Halter 2 weist dabei zweckmäßig noch auf der dem Palettenträger
4 abgekehrten Seite eine Längsnut auf, in die zur sicheren Führung von Halter 2 und Palettenträger 4 ein
Führungsstück 18 eingreift. Die Ausnehmungen 3 für die Primärgefaße im Halter 2 sind dabei in einer Kolonne
in gleichem Abstand voneinander hintereinander angeordnet. Unter dem Halter 2 ist. mit diesem parallel der
Kolonne der Ausnehmungen fest veibunden, die Mitnehmerleiste 18 vorgesehen, die auf der dem Palettenträger
4 abgekehrten Seite Ausnehmungen 17 besitzt, in die beim Umlauf der Mitnehmerscheibe 13 der Mitnehmerstift
14 eingreift und so Halter 2 und Palettenträger 4 jeweils um ein gewolltes Maß vorschiebt. Der Halter 2
ist als langgestreckte Leiste ausgebildet. Auf den Palettenträger 4 werden parallel dem Halter 2 Paletten 6
aufgesetzt, die in gleicher Kolonne und in gleichem Abstand voneinander wie der Träger 2 Ausnehmungen 7
für die Sekundärgefäße besitzen. Die Anzahl der parallel nebeneinander auf den Palettenträger 4 aufgesetzten
Paletten 6 entspricht dabei der Anzahl der im allgemeinen durchzuführenden Untersuchungen. Oberhalb von
Halter 2 und Palettenträger 4 sind in Reihe nebeneinander Leuchten 5 vorgesehen, wobei die Anzahl der
Leuchten 5 der Anzahl der möglichen Paletten 6 entspricht und der Abstand der Leuchten dem Abstand
einer Ausnehmung 7 in einer Palette 6 zur Ausnehmung 7 in der benachbarten Palette 6. Auf der Grundplatte 1
ist des weiteren der Mikrocomputer 9 vorgesehen, in den die Daten der einzelnen Proben in den Primärgefäßen
in den Ausnehmungen 3 des Hähers 2, sowie die Anzahl und die Art der einzelnen Untersuchungen eingegeben
sind. Der Mikrocomputer 9 weist noch eine Anzeige 20 auf, auf der die Auftragsnummer, das Primärgefäß
oder sonstige zur Indentifikation der jeweils umzufüllenden Substanz geeigneter Daten aufgezeigt
werden.
Die PrimärgefäBe werden mit dem Namen des Patienten,
der Nummer des zu untersuchenden Stoffes oder dergleichen versehen. Dann wird in diese Primärgefaße
die entsprechende Substanz eingefüllt. Die so gefüllten Primärgefaße werden nacheinander in die
Ausnehmungen 3 im Halter 2 eingesetzt. Gleichzeitig werden die Daten und die durchzuführenden Untersuchungen
in den Mikrocomputer 9 eingegeben. Von den Paletten 6 ist jede für eine bestimmte Untersuchungsstation
bestimmt. In die Ausnehmungen 7 dieser Paletten 6 werden in der gleichen Reihenfolge wie im Halter
2 die Sekundärgefäße, mit dem Namen des Patienten bzw. mit der Untersuchungsnummer versehen, eingesetzt,
so daß die für eine Untersuchungsstation bestimmten Proben in Kolonne hintereinander in einer
Palette 6 eingesetzt sind und die Untersuchungen, die für einen bestimmten Patienten bzw, für eine bestimmte
Probennummer bestimmt sind, in Reihe nebeneinander in den nebeneinander angeordneten Paletten 6 eingesetzt
sind. Zum Umfüllen der Gesamtmenge aus einem Primärgefäß in Φρ ."selaindärgefäße werden Halter 2
und Palettenträger 4 mittels des Schrittmotors 8 so weit vorgeschoben, bis sie zur Reihe der Leuchten 5 derart
stehen, daß die Sekundärgefäße in der ersten Reihe von den Leuchten 5, vorzugsweise Leuchtdioden, angeleuchtet
werden können. In dieser Stellung werden vom Mikrocomputer 9. der mit den Leuchten 5 gekoppelt ist,
nur die Kontakte der Leuchten geschlossen, die auf die Paletten 6 gerichtet sind, in denen sich die Gefäße befinden,
die f"'r die Untersuchungsstationen bestimmt sind,
in denen die entsprechenden Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Die anderen Leuchten leuchten
nicht auf. Vom fachmännischen Personal werden jetzt aus dem ersten Primärgefäß entsprechende Mengen in
die angeleuchteten Sekundärgefäße gefüllt. Anschließend wird der Motor 8 in Tätigkeit gesetzt, bis die Mitnehmerscheibe
13 eine Umdrehung durchgeführt hat. Bei dieser Umdrehung greift der Mitnehmerstift 14 in
eine Ausnehmung 17 in der Mitnehmerleiste 16 und schiebt Halter 2 mit Palettenträger 4 um ein entsprechendes
Maß vor. Dann wird der Motor 8 wieder stillgesetzt. Der Mikrocomputer 9 schließt jetzt diejenigen
Kontakte für die Leuchten, die sich oberhalb der Paletten 6 befinden, die nach der Eingabe in den Mikrocom
puter 9 für die entsprechenden Untersuchungen in den bestimmten Untersuchungsstationen bestimmt sind.
Nur diese Sekundärgefäße werden angeleuchtet. Die anderen Leuchten bleiben dunkel. So werden Schritt um
Schritt Halter 2 und Palettenträger 6 unter der Leuchtenreihe hindurchgeführt. Der Motor 8 kann dabei jeweils
über eine Handiaste für den nächsten Schritt in Tätigkeit gesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß
in Sekundärgefäße, bei der mehrere Primärgefäße in einem langgestreckten Halter mit einer Kolonne aus
mehreren hintereinander angeordneten Ausnehmungen gehalten werden, gekennzeichnet
durch ίο
— einen Palettenträger (4) zur Aufnahme von parallel zum Halter (2) angeordneten Paletten (6),
die jeweils eine Kolonne Ausnehmungen (7) für Sekundärgefäße besitzen, deren Abstand voneinander
gleich dem Abstand der Ausnehmungen (3) im Halter (2) voneinander ist,
— eine in sich kreuzenden, waagerechten, zu den
Ausnehmungen (3) in den Paletten (6) parallelen und senkrechten Reihen angeordnete, der Anzahl
d--r Ausnehmungen (3) entsprechende Anzahl
von Leuchten (5) und
— einen mit den Leuchten (5) verbundenen, für jedes Primärgefäß die Art und die Anzahl der
durchzuführenden Untersuchungen speichernden, beim jeweils vorgesehenen Primärgefäß
die Kontakte der Leuchten der zugehörigen Reihe für die Sekundärgtfäße, in die aufgeteilt
werden muß, schließender Mikrocomputer (9).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201715 DE3201715C2 (de) | 1982-01-21 | 1982-01-21 | Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201715 DE3201715C2 (de) | 1982-01-21 | 1982-01-21 | Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201715A1 DE3201715A1 (de) | 1983-07-28 |
| DE3201715C2 true DE3201715C2 (de) | 1985-09-05 |
Family
ID=6153519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823201715 Expired DE3201715C2 (de) | 1982-01-21 | 1982-01-21 | Vorrichtung zur Vereinfachung des Aufteilens von zu untersuchendem Gut aus einem Primärgefäß in Sekundärgefäße |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3201715C2 (de) |
-
1982
- 1982-01-21 DE DE19823201715 patent/DE3201715C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3201715A1 (de) | 1983-07-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MCS MODULARE COMPUTER UND SOFTWARE SYSTEME AG, 620 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |