DE3201546C2 - Vorrichtung zum Steuern eines Hydromotors - Google Patents
Vorrichtung zum Steuern eines HydromotorsInfo
- Publication number
- DE3201546C2 DE3201546C2 DE3201546A DE3201546A DE3201546C2 DE 3201546 C2 DE3201546 C2 DE 3201546C2 DE 3201546 A DE3201546 A DE 3201546A DE 3201546 A DE3201546 A DE 3201546A DE 3201546 C2 DE3201546 C2 DE 3201546C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control
- valve
- piston
- pressure
- valve member
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/01—Locking-valves or other detent i.e. load-holding devices
- F15B13/015—Locking-valves or other detent i.e. load-holding devices using an enclosed pilot flow valve
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Safety Valves (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Abstract
Eine Vorrichtung zum Steuern eines Verbrauchers, insbesondere eines Hydromotors (2), hat eine Meßblende, insbesondere ein elektrohydraulisches Proportional-Wegeventil (1), und ein Regelventil (7) auf der Grundlage eines entsperrbaren Rückschlagventiles. Das Regelventil hat einen eine Steuerseite (X) aufweisenden Steuerkolben (20) und eine sich zwischen diesem Steuerkolben und einem ortsfesten Teil im Ventilgehäuse abstützende Steuerfeder (35). Das Regelventil (7) hat auch eine mit einer Anschlußstelle (B1) an der Meßblende verbundene Anschlußstelle (A2). Um die Bauform der Vorrichtung wesentlich zu vereinfachen, ist zwischen der Steuerseite (X) des Regelventiles und die andere mit dem Verbraucher verbundene Anschlußstelle (A1) der Meßblende ein mit seiner Steuerseite der Steuerseite des Regelventils zugewandter Stromregler (12) eingeschaltet. Die Steuerseiten des Stromreglers und des Regelventils sind über eine Drosselstelle (16) mit einem Vorratsbehälter (6) verbunden. Der auf der von der Steuerseite abgewandten Seite des Steuerkolbens liegende Raum (44) ist mit der mit der Meßblende verbundenen Anschlußstelle (A2) des Regelventiles verbunden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung der vorgenannten Art ist das Steuergerät ein Druckminderventil, das über
ein zur Steuerseite öffnendes Rückschlagventil mit dieser Steuerseite verbunden ist Das Rückschlagventil ist
über eine Drosselstelle umgehbar. Das Druckminderventil wird von dem auf der Steuerseite herrschenden
Druck gesteuert und ist über ein zum Hydromotor öffnendes Rückschlagventil mit der anderen Seite des Hydromotors
verbunden. Da der reduzierte konstante Druck des Druckminderventils auf den Steuerkolben
des Regelventils wirkt, wird der Druck an der mit der Meßblende verbundenen Anschlußstelle des Regelventil
konstant gehalten. Hierdurch wird auch, abgesehen vom Druckverlust in den Leitungen, der Differenzdruck
zwischen den mit dem Regelventil und dem Vorratsbehälter verbundenen Anschlüssen der Meßbiende konstant
gehalten. Druckschwankungen auf der Pumpenoder der Motorseite wirken sich somit nicht mehr auf
die rückfließende Flüssigkeitsmenge aus. Das Regelventil wirkt als Druckwaage, wodurch dest.cn Bremsfunktion
nicht beeinträchtigt wird. Die Verwendung eines Druckminderventils ist verhältnismäßig aufwendig (DE-
-OS2911891).
Die DE-AS 22 09 506 zeigt ein Senkbrems-Sperr-Ventil, dessen Steuerkolben in Schließrichtung vom
Druck zwischen dem Verbraucher und dem Senkbrems-Sperrventil und in Öffnungsrichtung vom Druck auf der
anderen Seite des Verbrauchers beaufschlagt wird. Der Steuerkolben des Senkbrems-Sperrventils wird somit
lastabhängig gesteuert. Das bekannte Senkbrems-Ventil dient zum Dämpfen der Bewegung des Hydromotors.
Wenn dieser unter der Wirkung einer Last steht, treten bei unterschiedlichen Lasten unterschiedliche Senkgeschwindigkeiten
auf. Das bekannte Senkbrems-Sperrventil kann zugleich auf beiden Seiten des Hydromotors
vorgesehen werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt, ausgehend von der an erster Stelle gewürdigten Vorrichtung, die Aufgabe
zugrunde, bei wesentlich vereinfachter Bauform dafür zu sorgen, daß Veränderungen im Einlaßdruck kaum
Einfluß auf den Stromwert haben, Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches
1 erfindungsgemäß gelöst. Durch Anwendung eines Stromreglers haben Veränderungen im Einlaßdruck
kaum einen Einfluß auf den Stromwert. Die erfindungsgemäße Bauform ist wesentlich einfacher als die
b5 Bauform der bekannten, ein Druckminderventil aufweisenden
Vorrichtung und damit auch preiswerter als jene herzustellen.
Eine Vereinfachung beim Vorhandensein von zwei
Eine Vereinfachung beim Vorhandensein von zwei
32 Ol 546
Regelventilen betreffen die Merkmale des Anspruches 2.
Bei einer Ausbildung entsprechend den Merkmalen des Anspruches 4 dient der Steuerkolben als Stellkolben
für die Druckwaage, zum Öffnen des Ventilgliedes, zum Regeln des Druckmittelstromes für die Steuerung des
benachbarten Steuerkolbens und auch als Rückschlagventil.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser
ist eine Vorrichtung zum Steuern eines Verbrauchers als Ausfuhrungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung
schematisch dargestellt Es zeigt Fig. 1 ein Schaltbild,
F i g. 2A und 2B einen Längsschnitt durch ein Doppelventil,
F i g. 3 einen Ausschnitt aus einer Abwandlung des Doppelventiles nach F i g. 2.
Ein Wegeventil 1 ist als elektrohydraulisches Proportionalventil
ausgebildet und bestimmt abhängig vom steuerbaren Magnetstrom die vom Steuerkoiben jeweils
begrenzte Drosselfläche und somit die Durchflußmenge des Druckmittels. Das Wegeventil 1 hat einen
Anschluß A 1, welcher über eine Leitung 3 mit einem Anschluß A 3 eines Regelventiles Ta auf der Grundlage
eines entsperrbaren Rückschlagventil verbunden ist Der Anschluß B3 des Regelventiles 7a ist über eine
Leitung 8a mit einem Verbraucher, z. B. einem doppelt wirkenden Hydromotor 2, verbunden. Ein Anschluß B1
des Wegeventils 1 ist über eine Leitung 4 mit einem Anschluß A 2 eines Regelventiles 7 ebenfalls auf der
Grundlage eines entsperrbaren Rückschlagventil verbunden. Der Anschluß B 2 des Regelventiles ist über
eine Leitung 8 mit dem Hydromotor 2 verbunden. Ein Anschluß "am Wegeventil 1 ist mit einer Pumpe 5 und
ein anderer Anschluß Tist mit einem Vorratsbehälter 6 verbunden. Die Pumpe 5 ist über ein Druckbegrenzungsventil
27' gegen Überschreitung eines vorbestimmten Druckes gesichert.
Das Regelventil 7 hat einen Steueranschluß X, der
über eine Steuerleitung 9 mit einem in Richtung zum Steueranschluß regelnden Stromregler 12 verbunden
ist. dessen andere Seite über eine Steuerleitung 14 mit der Leitung 3 verbunden ist. An die Steuerleitung 9 ist
eine Steuerleitung 15 angeschlossen, in der sich eine vorzugsweise einstellbare Düse 16 befindet, die über
eine Steuerleitung 17 mit dem Vorratsbehälter 6 verbunden ist. Die Düse 16 knnn durch ein Druckbegrenzungsventil
ersetzt werden, das ebenfalls als Drosselstelle wirkt.
Das Regelventil 7 hat ein Hauptventilglied 19 und einen dieses betätigbaren Steuerkolben 20, der von den
Anschlüssen X und A 2 her über je eine Steuerleitung 9 bzw. 22 auf einander gegenüberliegenden Seiten jeweils
mit gleichen Querschnitten beaufschlagbar ist. Eine Stcuerfeder35 ist auf der dem Anschluß X zugewandten
Seite zwischen dem Steuerkolben 20 und einem ortsfesten Teil des Gehäuses des Regelventiles 7 eingespannt.
Der Steuerkolben 20 hat eine Kolbenstange 23, die auf der dem Hauptventilglied 19 zugewandten Seite geführt
ist.
An die Leitung 4 ist eine Steuerleitung 14a angeschlossen. In dieser ist nach dem Anschluß der Steuerleitung
22 ein Rückschlagventil 26a angeordnet, dem ein dem Stromregler 12 entsprechender Stromregler 12a
folgt, zu dem das Rückschlagventil 26a öffnet. Ein zum Stromregler 12 öffnendes Rückschlagventil 26 befindet
sich in der Leitung 14 nach iem Anschluß der Steuerleitung
22a, die mit dem die Kolbenstange 23 aufnehmenden Raum verbunden ist
Das Regelventil 7a mit Stromregler 12a und Rückschlagventil 26a ist baugleich dem Regelventil 7 mit
Stromregler 12 und Rückschlagventil 26. Einander entsprechende Leitungen sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen, wobei die Bezugszeichen der mit dem Regelventil 7a zusammenhängenden Steuerleitungen bzw.
Ventile zusätzlich den Buchstaben »a« aufweisen.
ίο Die Steuerseiten X und Xa der Regel ventile 7 bzw. 7a
und die Regelseiten der Stromregler 12 und 12a sind miteinander und mit der Düse 16 durch die Steuerleitungen
9, 9a und 15 in der in der Zeichnung dargestellen Weise verbunden, wobei die Steuerleitungen 9 und 9a
an die Steuerseite X bzw. Xa und die Regelseite des Stromreglers 12 bzw. 12a angeschlossen sind und die
Steuerleitung 15 von den Steuerleitungen 9,9a zur Düse 16 führt.
Angenommen das Proportional-We« ventil 1 verbindet
am Wegeventil 1 die Anschlüsse Fnacr A 1 und B ί
nach T1 dann wirkt der am Druckbegrenzungsventil 27
eingestellte Druck vermindert um den Durchflußwiderstand über die Leitung 3 und des als Rückschlagventil
wirkenden Hauptventilglieds 19a des Regelventils 7a und weiter über die Leitung 8a auf einen Anschluß am
Hydromotor 2. Auf der Federseite des Hauptventilgliedes
19 des Regelventiles 7 steht der Pumpendruck im Anschluß B 2 der Leitung 8a je nach Wirkrichtung vermindert
oder erhöht um den von der Last am Hydromotor 2 erzeugten Druck an. Der Stromregler 12 läßt unabhängig
vom Druck in der Leitung 3 einen konstanten Druckmittelstrom in Richtung zur Steuerleitung 9 hindurch.
Dieser konstante Druckmittelstrom erzeugt an der Düse 16 einen gleichbleibenden Staudruck, der über
den Steueranschluß X auf den Steüerkolben 20 wirkt.
Damit bleibt der Druck am Anschluß A 2 des Regelventiles 7 konstant. Dieser Druck entspricht dem Druck im
Steueranschluß X zuzüglich dem von der Kraft der Steuerfeder 35 erzeugten Druck abzüglich dem von der
Kraft der Druckfeder 49 erzeugten Druck.
Mt Hilfe des Regelventils 7 wird das Druckgefälle zwischen den Anschlüssen Sl und Γ des Proportional-Wegeventiles
1 konstant gehalten, so daß unabhängig vom Druck in der Leitung 8 eine gleich bleibende Men-
4C ge über das Proportional-Wegeventil 1 strömt. Der
überschüssige Druck zwischen den Anschlüssen B 2 und A 2 wird vom Hauptventilglied 19 abgebaut.
Das andere Regelventil 7a hat die gleiche Wirkung wie das Regelventil 7Jst das Proportional-Wegeventil 1
wie gezeichnet in Mittelstelltung geschaltet, dann sind die Anschlüsse A 1 und B I unmittelbar und die Steueransrhlü„se
X und Xa über die Düse 16 mit dem Vorratsbehälter 6 verbunden. Der Druck in diesen Anschlüssen
entspricht dann dem Druck im Vorratsbehälter und die Druckfedern 49 und 49a der Regelventile 7 und 7a
schließen die Hauptventilglieder 19 und 19a gegen den von der Last im Hydromotor 2 erzsugten Druck druckmittelfrei
ab. Wie später noch dargelegt wird, schließen in den beiden anderen Schaltstellungen des Proportionalwegeventiles
1 auch die Hauptventilglieder IQ und 19.? den von der Last erzeugten Druck druckmittelfrei
ab, wenn der Pumpendruck durch Rohrbruch oder Stromausfall auf dsn Druck im Vorratsbehälter 6 zusammenbricht.
Der Vorteil der Regelventile 7 und 7a in der vorbeschriebenen Art besteht darin, daß diese als
Druckwaagen für von Lasten erzeugten Drücken unabhängig von der Richtung der jeweiligen Last wirken. Ein
Voreilen einer Last ist dadurch wirkungsvoll unterbun-
32 Ol 546
den. Zusätzlich bewirken die als Sitzkörper ausgebildeten Hauptventilglieder 19 und 19a und deren Vorsteuerglieder
51 bzw. 51a (Fig. 2) ein druckmittelfreies Absperren bei fehlendem Pumpendruck und verhindern
somit ein Sinken der Last.
Ist beispielsweise der Hydromotor 2 als Differentialzylinder
mit einem Flächenverhältnis von I : 2 ausgebildet und stützt sich die äußere Last auf der Ringfläche
der Kolbenstangenseite ab, würde bei einer Ablaufregelung in diesem Zylinderraum ein Druck wirken, der die
Summe des doppelten Pumpendruckes und des von der Last erzeugten Druckes ist. Zur Vermeidung einer so
hohen Zylinderbelastung werden die vom Steuerkolben des Proportional-Wegeventils 1 begrenzten Drosselflächen
in den Durchgängen von A I und B 1 zu 7~gegenüber den Drosselflächen in den Durchgängen von P
nach A 1 bzw. B 1 größer ausgeführt. Damit wird die !dMufidUüdFigigc Äbiäüircgciürig bei nCgTutiVCr Last ϊΠ
eine Zulaufregelung geändert. Somit bleibt der Druck auf der Kolbenstangenseite des Differentialzylinders
annähernd auf den von der Last erzeugten Druck beschränkt. Das Regelventil 7 übernimmt hierbei die
Funktion eines Senkbremsventiles. Wie nachstehend beschrieben, ergibt die Verwendung von zwei entsperrbaren
Regelventilen 7 und 7a eine Vereinfachung der Bauform, da der Stromregler 12 vom Regelventil Ta den
konstanten Druckmittelstrom zur Erzeugung des konstanten Staudruckes an der Düse 16 für den Steueranschluß
X des Regelventiles 7 liefert. Das gleiche gilt umgekehrt fürden Stromregler 12a.
Bei der in den F i g. 2A und 2B dargestellten Bauform des Üoppelventils hat ein Gehäuse 18 eine Mittelbohrung
31. in die von beiden Endseiten her je eine Büchse 32 bzw. 32a eingesetzt ist. Die Büchsen weisen auf den
einander zugewandten Seiten je ein Endstück 33 bzw. 33a auf Die heiden Endstücke 33. 33a liegen aneinander
an und befinden sich in der Mitte der Miüelbohrung 31.
Die Büchsen 32. 32a sind je mittels einer in das Gehäuse eingeschraubten hülsenförmigen Hohischraube 34 bzw.
34a gehalten. Die Hohischraube 34 legt die Büchse 32 mit ihrer Schulter 30 an eine Gegenschulter im Gehäuse
18 an. wogegen die Schulter 30a der Büchse 32a einen geringen Abstand von der zugeordneten Gegenschulter
im Gehäuse 18 hat.
Die Büchse 32 nimmt im Bereich ihres Endstückes 33 den Steuerkolben 20 auf. Zwischen dem Endstück 33
und dem Steuerkolben 20 ist eine Steuerfeder 35 eingespannt. Der Steuerkolben 20 ist hülsenförmig ausgebildet
und hat auf seinem Mantel eine diesen durchsetzende Meßdüse 36. in cer in der Zeichnung dargestellten
Lage des Steuerkolbens 20 ist in der Büchse 32 im Bereich der Meßdüse 36 eine Ringnut 37 vorhanden. Zwischen
der Ringnut 37 und dem Endstück 33 befindet sich in der Büchse 32 eine diese radial durchsetzende Steuerbohrung
38. die in eine auf der Außenseite der Büchse 32 angeordnete Ringnut 39 mündet. In der in der Zeichnung
dargestellten Lage des Steuerkolbens 20 liegt die Steuerbohrung 38 frei. Die dieser Steuerbohrung 38 benachbarte
Kante des Steuerkolbens 20 dient als Steuerkante 40.
In die hohle Kolbenstange 23 des Steuerkolbens 20 ist
im Bereich des Steuerkoibens 20 eine Verschlußschraube 42 eingeschraubt. Im Bereich des Steuerkolbens 20
sind außerdem Radialbohrungen 43 vorgesehen, die den Innenraum der Kolbenstange 23 mit dem die Kolbenstange
umgebenden Raum 44 verbinden. Die Kolbenstange 23 trägt an ihrem vom Steusrkolben 20 entfernten
Ende einen axial vorstehender; Stift 45, parallel zu
dem zur Stirnseite der Kolbenstange 23 geführte Bohrungen 82 vorgesehen sind. Die Kolbenstange 23 ist in
einer Querwand 41 der Büchse 32 geführt, welche den Raum 44 von einem Raum 46 trennt. Der Raum 44 ist
mittels einer in der Büchse 32 vorgesehenen Radialbohrung 47 mit einer Ringnut 48 auf dem Außenumfang der
Büchse 32 verbunden. In die Radialbohrung 47 kann eine eine Drosselstelle aufweisende Drosselschraubc
eingeschraubt werden.
ίο Auf der vom Endstück 33 abgewandten Seite ist in der
Büchse 32 das hülsenförmig ausgebildete Hauptventilglied 19 verschiebbar gelagert. Eine zwischen dem
Grund der Hohlschraube 34 und dem Hauptventilglied 19 eingespannte Ventilfeder 49 sucht das Hauptventilglied
19 an einem kegelstumpfförmigen Ventilsitz 50 der Büchse 32 zu halten. Im Hauptventilglied 19 ist ein Vorsteuerglied
51 axial verschiebbar gelagert, das einen kege!s'.U!T".pfförrf!!ger!
Ventütei! 52 und eine" srhiphrrförmigeri
Ventilteil 53 aufweist. Der kegelförmige Ventilteil 52 überwacht eine im Grund des Hauptventilgliedes
19 angeordnete gestufte Ventilbohrung 54 und der Ventilteil 53 im Mantel des Hauptventilgliedes 19 angeordnete
radiale Querbohrungen 79, die auf der Außenseite und di:r Innenseite des Hauptventilgliedes 19 in Ringnuten
55 und 56 münden.
Das Vorsteuerglied 51 hat eine bis zum Ventilteil 52 reichende Mittelbohrung 57, in die auf der vom Ventiltei!
52 abgewandten Seite eine eine Drosselstelle aufweisende Drosselschraube eingeschraubt werden kann.
Die Mittelbohrung 57 steht über eine Querbohrung 58 mit einem Raum 59 in Verbindung, der vom Boden des
Hauptventilgliedes 19 und dem Ventilteil 52 sowie der dem Ventilteil 52 zugewandten Seite des Vorsteuergliedes
51! begrenzt ist. Der Ventilteil 53 hat eine Ringnut 60,
die in der dargestellten Schließlage des Vorsteuerglicdes 5II auf der vom Ventilteil 52 abgewandten Seite der
Ringrut 56 angeordnet ist. Die Ringnut 60 steht mit im Vorsteuerglied 51 vorhandenen, parallel zur Mittelbohrung
57 angeordneten Bohrungen 61 in Verbindung, die in den Raum 59 münden. Zwischen dem Vorsteuerglied
51 und einer vpn einem Sprengring 62 gehaltenen Lochscheibe
63 ist eine Vorsteuerfeder 64 eingespannt. Die Vorspannung dieser Feder ist so groß, daß wenn das
Hauptventilglied 19. 19a im Sinne eines Rückschlagventiles wirkt, das Vorsteuerventil 52,52a seine Schließlage
beibehält.
Der Ringnut 48 liegt eine Ringnut 80 im Gehäuse 18 gegenüber, die über einen Hohlraum 65 und eine Bohrung
66 mit der Anschlußstelle A 2 verbunden ist. Der
so Raum 46 steht mit der Ringnut 48 über eine Schrägt.ihrung
67 in Verbindung. In der dargestellten Lage des Hauptventilgliedes 19 sind im Bereich der im Hauptventilglied
19 befindlichen Ringnut 55 Radialbohrungen 68 vorgesehen, die in eine Ringnut 69 im Gehäuse 18 münden.
Die Ringnut 69 steht über einen Hohlraum 70 und eine Bohrung 71 mit der Anschlußstelle B 2 in Verbindung.
In einer im Bereich der Ringnut 37 auf der Außenseite
der Büchse 32 angeordneten Ringnut ist ein Dichtring 72 untergebracht Ein zweiter Dichtring 73 befindet sich
zwischen der Ringnut 48 und den Radialbohrungen 68. Die Dichtringe 72 und 73 dichten jeweils den Spalt zwischen
der Büchse 32 und dem Gehäuse 18 ab. Neben den Radialbohrungen 68 auf der vom Endstück 33 abgewandten
Seite sind Radialbohrungen 74 geringeren Durchmessers vorgesehen, die nicht wie die Radialbohrungen
68 in die diese umgebende Ringnut 75 in der Büchse 32 aber in die Ringnut 69 im Gehäuse 18 mün-
32 Ol
den. Die Hohlschraube 34 steht an einer Dichtkante 83
an der Büchse 32 an. Der Spalt zwischen der Hohlschraube 34 und dem Gehiiuse 18 ist durch einen Dichtring
76 abgedichtet. Das Endstück 33 hat den gleichen Außendurchmesser wie der Grund der Ringnut 39 auf
der dem Endstück 33 zugewandten Ende der Büchse 32.
Die vo. beschriebenen Teile befinden sich in der rechten
Hälfte des Gehäuses 18. Die in der linken Seite des Gehäuses 18 befindlichen Teile entsprechen den vorbeschriebenen
Teilen und sind im wesentlichen mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wie die in der Zeichnung
rechts dargestellten Teile, wobei jedoch der Kleinbuchstabe a angefügt ist.
Das Gehäuse 18 hat in seiner Mitte eine Anschlußstelle
C. an die die Leitung 17 angeschlossen ist. An der Anschlußstelle befindet sich eine Bohrung 77, in die eine
die Düse 16 aufnehmende, auswechselbare Drosselschraube 7S eingeschraubt ist.
Ist die Anschlußstelle A 3 über das Wegeventil 1 mit
der Pumpe 5 verbunden, so strömt Druckmittel in die Bohrung 66a, den Hohlraum 65a, die Ringnut 48a, die
Schrägbohrung 67a und den Raum 46a. Unter dem Druck des Druckmittels öffnet das Hauptventilglied
19a, wodurch über die Radialbohrungen 68a, die Ringnuten 75a und 69a, den Hohlraum 70a und die Bohrung
71a Druckmittel zur Anschlußstelle S3 und dort über die Leitung 8a zum Hydromotor 2 gelangt. Die Öffnungslage
des Hauptventilgliedes 19a wird begrenzt sobald die dem Ventilsitz 50a zugewandte, die Ringnut 55a
begrenzende Kante die Radialbohrung 74a in der Buchse 32a überfährt und damit den die Federn 49a und 64a
aufnehmenden Raum absperrt. Zugleich strömt von der Ringnut 48a über die Radialbohrung 47a Druckmittel in
den Raum 44a. Eine Verbindung zwischen den Räumen 46a und 44a besteht auch über die hohle Kolbenstange
23. Der Steuerkolber». 20a steht 3uf seiner Kolbenstangenseite
unter dem Druck des von der Pumpe 5 geförderten Druckmittels. Der die Steuerfeder 35 aufnehmende
Raum ist in der in der Zeichnung dargestellten Lage des Steuerkolbens 20a gegenüber dem Raum 44a
abgeschlossen und steht über die Steuerbohrung 38a, die Ringnut 39a, die Düse 16 und die Bohrung 77 über
die Leitung 17 mit dem Vorratsbehälter 6 in Verbindung. Der Steuerkolben 20a zusammen mit der Kolbenstange
30a wird durch den in den Räumen 44a, 46a herrschenden Druck entgegen der Steuerfeder 35 in der
Zeichnung gesehen nach rechts verschoben, wodurch die Ringnut 37a mit dem Raum 44a in Verbindung
kommt und Druckmitte! über die Meßdüse 36a in den die Steuerfeder 35a aufnehmenden Raum fließen kann.
Während der Bewegung des Steuerkolbens 20a in Richtung des Endstückes 33a überschleift die Steuerkante
40a des Steuerkolbens 20a die diesem benachbarte Mündung der Steuerbohrung 38a, wodurch deren Mündungsquerschnitt
verkleinert wird. Dadurch baut sich in dem die Steuerfeder 35a aufnehmenden Raum ein
Druck auf, bis der Steuerkolben 20a aufgrund des Gleichgewichtes der auf ihn wirkenden Kräfte zur Ruhe
kommt Auf die linke Seite des mit der Kolbenstange 23a verbundenen Steuerkolbens 20a wirkt der Druck in
den Räumen 44a, 46a und auf die in der Zeichnung rechte Seite des Steuerkolbens 20a wirkt der Druck in dem
die Steuerfeder 35a aufnehmenden Raum und die Kraft der Steuerfeder 35a selbst Zwischen dem Raum 44a und
dem die Steuerfeder 35a aufnehmenden Raum herrscht also eine Druckdifferenz, die der Kraft der Steuerfeder
35a entspricht In Gleichgewichtslage des Steuerkolbens
20a fließt über die Meßdüse 36a, die Steuerbohrung 38a und die Düse 16 (Drossel) eine konstante Flüssigkeitsmenge
zum Vorratsbehälter 6 entsprechend dem Querschnitt der Meßdüse 36a und dem der Kraft
der Steuerfeder 35a entsprechenden Druck.
Der sich in den beiden miteinander verbundenen Ringnuten 39a und 39 aufbauende Druck ist durch den
Querschnitt der Drossel 16 bestimmt. Der Druck in den Ringnuten 39a, 39 pflanzt sich über die Steuerbohrung
38 in den die Steuerfeder 35 aufnehmenden Raum fort und wirkt in gleicher Richtung wie diese Steuerfeder auf
den in der rechten Hälfte des Gehäuses 18 untergebrachten Steuerkolben 20. Dieser Druck ist konstant,
solange sich der Steuerkolben 35a in seiner Gleichgewichtslage befindet.
Durch den auf Seiten des Endstückes 33 auf den Steuerkolben 20 wirkenden Druck und der hieraus resultierenden
Kraft wird zuerst der Ventilteil 52 des Vorsteuergiiedes Si von seincfn SiU iiVi rSaupiveniügüed 13
abgehoben und der als Schieber ausgebildete Ventilteil 53 schließt die Verbindung vom Anschluß 52 zu dem
die Ventilfeder 49 aufnehmenden Raum. Der von der am Hydromotor 2 wirkenden Last erzeugte Druck in dem
die Ventilfeder 49 aufnehmenden Raum fällt nun über die Mittelbohrung 57, die Querbohrung 58, den Raum
59, die gestufte Ventilbohrung 54 auf den Druck im Raum 46 bzw. 44. Das Hauptventilglied 19 ist jetzt
druckausgeglichen und der Steuerkolben 20 legt sich mit seiner Kolbenstange 23 an das Hauptventilglied 19
an und hebt dieses vom kegelstumpfförmigen Ventilsitz 50 der Büchse 32 ab. Das Hauptventilglied 19 wird nun
vom Steuerkolben 20 gegen die Kraft der Ventilfeder 49 so weit verschoben, bis die über die Anschlußstelle B 2,
die Bohrung 71, den Hohlraum 70, die beiden Ringnuten 69 und 75, die Radialbohrungen 68, den Raum 46, die
Schrägbohrung 67, die beiden Ringnuten 48 und 80, den Hohlraum 65, die Bohrung 66. die Anschlußstelle A 2
fließende Druckmittelmenge an der Steuerkante des Proportional-Wegeventils 1 einen bestimmten Druck
aufgebaut hat. Dieser über die Radialbohrung 47 in den Raum 44 und auf die Ringfläche des Steuerkolbens 20
sowie über die Querbohrungen 43 und den parallel zum Stift 45 liegenden Bohrungen 82 auf die Fläche der Kolbenstange
23 wirkende Druck steht zusammen mit der Kraft der Ventilfeder 49 der Kraft der Steuerfeder 35
und dem Druck, der in dem die Steuerfeder aufnehmenden Raum herrscht, entgegen.
Am Steuerkolben 20 herrscht ein Kräftegleichgewicht, wenn die Kräfte der Steuerfeder 35 und des in
dem die Steuerfeder 35 aufnehmenden Raum wirkenden Druckes auf der einen Seite gleich groß sind wie die
vom Druck im Raum 44 auf den Steuerkolben 20 und die Kolbenstange 23 ausgeübte Kraft zusätzlich der von der
Ventilfeder 49 ausgeübten Kraft auf der anderen Seite. Da nun die in der Zeichnung von links auf den Steuerkolben
20 ausgeübte Kraft konstant ist. stellt sich auch im Raum 44 und damit an der Anschlußstelle A 2 ein
konstanter Druck ein. Ändert sich die auf den Hydromotor 2 wirkende Last so regelt sich zwangsläufig der
durch die Konstanten vorgegebene konstante Druck am Anschluß A 2 durch entsprechende Regelbewegungen
des Hauptventilgliedes 19 ein.
Die Wirkungsweise der beiden Seiten des Doppelventils werden vertauscht wenn die jeweils andere Seite
des Hydromotors 2 mit der Druckseite der Pumpe 5 bzw. mit dem Vorratsbehälter 6 verbunden ist.
Der zur lastunabhängigen Bremsbewegung erforderliche konstante Steuerdruck wird bei dem vorbeschriebenen
Doppelventil nicht durch ein zusätzliches Steuer-
32 Ol
gerät erzielt, sondern durch den Steuerkolben 20a oder 20 der Seite des Doppelventils, dessen Hauptventilglied
19a bzw. 19 die Druckmittelzufuhr zum Hydromotor 2 steuert. Hierdurch ergibt sich eine kompakte Bauweise,
die noch dadurch begünstigt ist, daß bei dem dargestellten Doppelventil die beiden die Steuerfedern 35, 35a
aufnehmenden Räume einander zugekehrt sind und über die Ringnuten 39, 39a mit der gemeinsamen Düse
16 verbunden sind. Da die beiden die Steuerfedern 35, 35a aufnehmenden Steuerräume unter gleichem Druck to
stehen, ist zwischen diesen beiden Steuerräumen kein besonderes Umschaltorgan erforderlich. Der Steuerkolben
20, 20a hat also die zusätzliche Funktion eines Stromreglers, wodurch die beiden in dem gemeinsamen
Gehäuse 18 untergebrachten Regelventile 7 bzw. la zusammenwirken.
In F i g. 3 ist anstelle der Düse 16 in der Bohrung 77
ein Druckbegrenzungsventil 83 untergebracht, das in Richtung zum Kanal 81 öffnet, der mit der Steuerleitung
17 verbunden ist. In die Bohrung 77 ist von außen her
eine Halteschraube 84 eingeschraubt. Auf der von der Halteschraube 84 abgewandten Seite hat die Bohrung
77 eine praktisch nicht drosselnde Engstelle, die mit der Ringnut 39 verbunden ist. Die von der Ringnut 39 abgewandte
Seite der Engstelle ist als Ventilsitz ausgebildet, die mit einem kegelförmigen Ventilglied 85 zusammenwirkt.
Zwischen die Halteschraube 84 und das Ventiiglied 85 ist eine Ventilfeder 86 eingespannt.
Mit »Drosselstelle« ist sowohl die Düse 16 als auch das Druckbegrenzungsventil 83 bezeichnet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
35
Pi
45
50
55
60
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Steuern eines Hydromotors mit einem Steuerventil (1), das in Richtung eines
Vorratsbehälter (6) als Meßblende wirkt, insbesondere
einem elektrohydraulischen Proportionalwegeventil, und mit einer Ventilanordnung, die je einen an
einem Ventilgehäuse ( 18) vorgesehenen Anschluß (A 2, B 2) für das Steuerventil (1) bzw. die eine Seite
des Hydromotors (2) aufweist und die ein zwischen den Anschlüssen (A 2, B 2) angeordnetes, nach Art
eines entsperrbaren Rückschlagventils ausgebildetes Regelventil (7) aufweist, das einen zum Steuern
eines Ventilgliedes (19,53) dienenden und Steuerseiten aufweisenden Steuerkolben (20) hat, dessen eine
Steuerseite (X) über eine ein Steuergerät enthaltende Steuerleitung (14, 9) mit der anderen Seite des
Hydromotors £2) verbunden ist wobei der in dieser
Steuerseite (X) anliegende Steuerdruck den Steuerkolben (20) in Öffnungsrichtung des Ventilgliedes
(19,53) beaufschlagt und der anderen, gegenüberliegenden Steuerseite des Steuerkolbens ein Raum (44)
zugeordnet ist, der mit dem mit der zugeordneten Meßblende verbindbaren AnschJaß (A 2) für das
Steuerventil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuergerät ein Stromregler (12) ist und daß die Steuerleitung (9) hinter dem
Stromregler (12) über eine Drosselstelle (16) an den Vorratsbehälter (S) angeschlossen ist
2. Vorrichtung nach Anspruch ;. dadurch gekennzeichnet
daß zwischen dem Steuerventil (1) und der anderen Seite des Hydromotor (2) ;"lne zweite Ventilanordnung
vorgesehen ist, wobei in den Steuerleitungen (i4, 14a) vor den Strömregiem (12, J2a) jeweils
ein in Richtung des zugeordneten Stromreglers (12, 12a) öffnendes Rückschlagventil (26, 26a)
vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerleitungen (9, 9a^ hinter den
Stromreglern (12,12a) und vor der Drosselstelle (16) miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Regelventile (7, 7a,) mit einander entgegengerichteten Steuerbewegungen ihrer Steuerteile in einem
gemeinsamen Gehäuse (18) untergebracht sind, wobei die Steuerkolben (20, 20a) mit einander gegenüberliegenden,
der Beaufschlagung des Steuerkolbens (20) in Öffnungsrichtung des Ventilglieds (19,
53) dienenden Steuerseiten angeordnet sind, daß jeder Steuerkolben eine Meßdüse (36, 36a) aufweist,
mit seiner Steuerkante (40,40a) eine ortsfeste Steuerbohrung (38, 38a) steuert und mit seiner Kolbenstange
mit dem Hauptventilglied (19,19a) seines Regelventils (7, Ta) zusammenwirkt und daß die Meßdüse
(36) und das Hauptventilglied (19) auf der einen Seite der Ventilanordnung geschlossen sind, wenn
das Hauptventilglied (19a,/ urd die Meßdüse (36a;
auf der anderen Seite offen sind und umgekehrt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptventilglied (19) jeweils einen
Raum zur Aufnahme einer Steuerfeder (64) hat, der über mindestens eine Querbohrung (79) im Hauptventilglied
mit einer mit dem Hydromotor (2) verbundenen Ringnut (69) in Verbindung steht und daß
diese Verbindung in einer vorbestimmten Lage des Hauptventilgliedes unterbrochen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet daß das Hauptventilglied (19, 19a)
und der Steuerkolben (20,20a) jeweils in einer in das Gehäuse (18) eingesetzten Büchse (32,32a) untergebracht
sind, welche die vom Steuerkolben steuerbare Steuerbohrung (38,38a) aufweist daß die Steuerbohrung
in eine auf dem Umfang angeordnete Ringnut (39. 39a) mündet die mit der von der anderen
Steuerbüchse begrenzten Ringnut (39a, 39) verbunden ist und daß die beiden miteinander verbundenen
Ringnuten über die Drosselstelle (16) mit dem Vorratsbehälter (6) in Verbindung stehen.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3201546A DE3201546C2 (de) | 1982-01-20 | 1982-01-20 | Vorrichtung zum Steuern eines Hydromotors |
| IT68498/82A IT1157977B (it) | 1982-01-20 | 1982-12-21 | Dispositivo di comando per motore idraulico |
| FR8222106A FR2520065B1 (fr) | 1982-01-20 | 1982-12-30 | Dispositif pour commander un moteur hydraulique |
| GB08300628A GB2113310B (en) | 1982-01-20 | 1983-01-11 | Device for controlling a hydromotor |
| JP58007186A JPS58124803A (ja) | 1982-01-20 | 1983-01-18 | 油圧モ−タの制御用装置 |
| US06/459,624 US4555976A (en) | 1982-01-20 | 1983-01-20 | Device for controlling a hydromotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3201546A DE3201546C2 (de) | 1982-01-20 | 1982-01-20 | Vorrichtung zum Steuern eines Hydromotors |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201546A1 DE3201546A1 (de) | 1983-07-28 |
| DE3201546C2 true DE3201546C2 (de) | 1986-03-27 |
Family
ID=6153431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3201546A Expired DE3201546C2 (de) | 1982-01-20 | 1982-01-20 | Vorrichtung zum Steuern eines Hydromotors |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4555976A (de) |
| JP (1) | JPS58124803A (de) |
| DE (1) | DE3201546C2 (de) |
| FR (1) | FR2520065B1 (de) |
| GB (1) | GB2113310B (de) |
| IT (1) | IT1157977B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8816705U1 (de) * | 1988-11-30 | 1990-05-03 | Thümmler, Siegfried, 4920 Lemgo | Vorrichtung zur Speisung eines Hydraulikmotors einer Förderpumpe |
| DE3844404A1 (de) * | 1988-12-30 | 1990-07-05 | Rexroth Mannesmann Gmbh | Ventilanordnung zum lastunabhaengigen steuern mehrerer gleichzeitig betaetigbarer hydraulischer verbraucher |
| DE10033757B4 (de) * | 2000-07-12 | 2011-06-22 | Linde Material Handling GmbH, 63743 | Steuereinrichtung für einen hydraulischen Verbraucher |
| DE102012220863A1 (de) * | 2012-11-15 | 2014-05-15 | Robert Bosch Gmbh | Steueranordnung |
Families Citing this family (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4716933A (en) * | 1986-10-16 | 1988-01-05 | J. I. Case Company | Valve unit |
| US4820136A (en) * | 1987-06-11 | 1989-04-11 | Saurwein Albert C | Fluid pressure intensifying system |
| WO1989008213A1 (en) * | 1988-02-24 | 1989-09-08 | Hitachi Construction Machinery Co., Ltd. | Valve device |
| US5204093A (en) | 1989-04-06 | 1993-04-20 | Victor Steven A | Shaving cream composition for the treatment of acne vulgaris and pseudofolliculitis barbae and method of producing and using same |
| AT393301B (de) * | 1989-08-30 | 1991-09-25 | Woutschuk Alfred | Steuervorrichtung fuer ein hydraulisches druckventil |
| CH681380A5 (de) * | 1990-04-09 | 1993-03-15 | Asea Brown Boveri | |
| DE4021347A1 (de) * | 1990-07-05 | 1992-01-16 | Heilmeier & Weinlein | Hydraulische steuervorrichtung |
| US5331882A (en) * | 1993-04-05 | 1994-07-26 | Deere & Company | Control valve system with float valve |
| GB9315778D0 (en) * | 1993-07-30 | 1993-09-15 | Pridham Peter W | Proportional control hydraulic valves |
| US5381822A (en) * | 1993-11-26 | 1995-01-17 | Dana Corporation | Relief valve with hydraulic fuse |
| US5533333A (en) * | 1994-04-29 | 1996-07-09 | Atlantic Richfield Company | Method and regulator for regulating the air pressure of a pressurized vessel |
| US5540048A (en) * | 1995-01-30 | 1996-07-30 | Martin Marietta Corporation | Continuously variable hydrostatic transmission including a pulse width modulation ratio controller |
| US5542336A (en) * | 1995-04-17 | 1996-08-06 | Martin Marietta Corporation | Positioning apparatus and method utilizing PWM control of a double-acting hydraulic cylinder |
| DE19528981C1 (de) * | 1995-08-07 | 1996-10-02 | Heilmeier & Weinlein | Verfahren zum Steuern eines Hydroverbrauchers und hydraulische Steuervorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| CA2269645A1 (en) * | 1996-11-11 | 1998-05-22 | Mannesmann Rexroth Ag | Check valve assembly |
| US6457487B1 (en) * | 2001-05-02 | 2002-10-01 | Husco International, Inc. | Hydraulic system with three electrohydraulic valves for controlling fluid flow to a load |
| CN100516558C (zh) * | 2006-06-23 | 2009-07-22 | 卢永松 | 回转制动阀 |
| FR2942279B1 (fr) * | 2009-02-19 | 2016-04-15 | Etablissements Emily | Machine du type comprenant un moteur hydraulique destine a entrainer a rotation un accessoire |
| EP2565468B1 (de) * | 2011-09-01 | 2015-07-29 | Carl Freudenberg KG | Ventilanordnung |
| KR101714999B1 (ko) * | 2015-02-16 | 2017-03-10 | 최창림 | 복동식 유압실린더 |
| EP3505775A1 (de) * | 2017-12-29 | 2019-07-03 | Microtecnica S.r.l. | Hydraulische anti-rückwärtsvorrichtung |
| EP3835599B1 (de) * | 2019-12-12 | 2025-12-03 | XCMG European Research Center GmbH | Dämpfungssystem für hydraulische systeme |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205351B (de) * | 1963-02-13 | 1965-11-18 | Licentia Gmbh | Selbsttaetige Steuereinrichtung mit Rueckschlagventilen |
| DE2021857C3 (de) * | 1970-05-05 | 1978-08-10 | G.L. Rexroth Gmbh, 8770 Lohr | Bremsventil |
| DE2209506A1 (de) * | 1972-02-29 | 1974-01-24 | Montan Hydraulik Gmbh & Co Kg | Einrichtung zum steuern von hydroantrieben unter last |
| DE2642337C3 (de) * | 1976-09-21 | 1984-01-19 | Danfoss A/S, 6430 Nordborg | Steuereinrichtung für einen doppeltwirkenden hydraulischen Motor |
| DE2701509C2 (de) * | 1977-01-15 | 1985-10-31 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Hydraulische Steuereinrichtung für wenigstens zwei hydraulische Verbraucher |
| DE2911891C2 (de) * | 1979-03-26 | 1983-10-13 | Mannesmann Rexroth GmbH, 8770 Lohr | Vorrichtung zum Steuern eines Hydromotors |
-
1982
- 1982-01-20 DE DE3201546A patent/DE3201546C2/de not_active Expired
- 1982-12-21 IT IT68498/82A patent/IT1157977B/it active
- 1982-12-30 FR FR8222106A patent/FR2520065B1/fr not_active Expired
-
1983
- 1983-01-11 GB GB08300628A patent/GB2113310B/en not_active Expired
- 1983-01-18 JP JP58007186A patent/JPS58124803A/ja active Granted
- 1983-01-20 US US06/459,624 patent/US4555976A/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8816705U1 (de) * | 1988-11-30 | 1990-05-03 | Thümmler, Siegfried, 4920 Lemgo | Vorrichtung zur Speisung eines Hydraulikmotors einer Förderpumpe |
| DE3844404A1 (de) * | 1988-12-30 | 1990-07-05 | Rexroth Mannesmann Gmbh | Ventilanordnung zum lastunabhaengigen steuern mehrerer gleichzeitig betaetigbarer hydraulischer verbraucher |
| DE3844404C2 (de) * | 1988-12-30 | 2000-11-02 | Mannesmann Rexroth Ag | Ventilanordnung zum lastunabhängigen Steuern mehrerer gleichzeitig betätigbarer hydraulischer Verbraucher |
| DE10033757B4 (de) * | 2000-07-12 | 2011-06-22 | Linde Material Handling GmbH, 63743 | Steuereinrichtung für einen hydraulischen Verbraucher |
| DE102012220863A1 (de) * | 2012-11-15 | 2014-05-15 | Robert Bosch Gmbh | Steueranordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB8300628D0 (en) | 1983-02-09 |
| IT8268498A0 (it) | 1982-12-21 |
| JPH0340241B2 (de) | 1991-06-18 |
| FR2520065B1 (fr) | 1986-04-04 |
| IT1157977B (it) | 1987-02-18 |
| GB2113310A (en) | 1983-08-03 |
| JPS58124803A (ja) | 1983-07-25 |
| IT8268498A1 (it) | 1984-06-21 |
| DE3201546A1 (de) | 1983-07-28 |
| FR2520065A1 (fr) | 1983-07-22 |
| US4555976A (en) | 1985-12-03 |
| GB2113310B (en) | 1985-09-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3201546C2 (de) | Vorrichtung zum Steuern eines Hydromotors | |
| DE2423243C3 (de) | Hydraulisches druckkompensiertes Steuerventil | |
| DE60310487T2 (de) | Vorgesteuerte Sitzventilanordnung mit integrierter druckkompensierender Anordnung | |
| DE69814295T2 (de) | Hydraulisches Regelventilsystem mit Druckwaage ohne Wechselventil | |
| DE3413866A1 (de) | Hydrostatisches antriebssystem | |
| DE1294718B (de) | Durchflussregler | |
| DE3708248A1 (de) | Wegeventil | |
| DE69112336T2 (de) | Steuerventil mit druckkompensiertem ventil. | |
| DE19855187A1 (de) | Verfahren und Steueranordnung zur Ansteuerung eines hydraulischen Verbrauchers | |
| DE20321276U1 (de) | Steuerbares Magnetventil | |
| EP0935714B1 (de) | Ventilanordnung mit druckwaage | |
| DE3611973C2 (de) | Nebenschlußventil | |
| DE3401369C2 (de) | ||
| DE2523937A1 (de) | Hydraulische steuervorrichtung | |
| EP0943057B1 (de) | Wegeventil zur lastunabhängigen steuerung eines hydraulischen verbrauchers hinsichtlich richtung und geschwindigkeit | |
| EP0491155B1 (de) | Hydraulisches Wegeventil zur Steuerung eines Hydromotors | |
| DE102008052338B3 (de) | Hydraulische Schaltung zum Zentrieren von Steuerkolben/Bypassschaltung für elektrisch-proportionale Verstellungen | |
| EP1386084B1 (de) | Hydraulische steueranordnung mit wegeventil zur steuerung eines einfachwirkenden hydraulischen verbrauchers hinsichtlich richtung und geschwindigkeit | |
| DE3042015A1 (de) | Elektrohydraulische servoventileinheit | |
| DE19646428B4 (de) | Ventilanordnung | |
| DE1214088B (de) | Hydraulischer Kraftheber eines Nutzfahrzeuges | |
| EP1069317A2 (de) | Wegeventilscheibe, insbesondere für ein mobiles Arbeitsgerät | |
| DE19925204B4 (de) | Entsperrbares Lasthalteventil | |
| DE3519148A1 (de) | Ventilanordnung zwischen einem hauptsteuerventil und einem im offenen kreislauf arbeitenden hydraulikmotor | |
| DE1550625A1 (de) | Selbsttaetiges Steuerventil fuer Hydraulikanlagen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F15B 11/04 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |