DE314908C - - Google Patents

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DE314908C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein aus einer Radscheibe hergestelltes Speichenrad, welches gekennzeichnet ist durch die lückenlose Aufeinanderfolge seiner abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten ausgebogenen Speichen. Durch diese besondere Bauart des Rades ist ein einfaches Herstellungsverfahren bedingt, nach welchem zur Bildung der Speichen lediglich radiale Einschnitte in die Scheibe gemacht
ίο werden, ohne daß ein Ausstanzen von Teilen der Scheibe oder ein Abtrennen derselben von Nabe oder Felge nötig ist, bei dem also keinerlei Abfall entsteht, so daß ein Rad von hoher Widerstandsfähigkeit geschaffen wird.
Durch diese Herstellungsweise unterscheidet sich das neue Speichenrad vorteilhaft von den bekannten Rädern, bei' welchen zur Bildung der Speichen aus einer Metallscheibe entweder größere Stücke ausgestanzt oder Lappen an der Felge und den Speichen losgelöst und abgebogen werden. Denn im ersteren Falle tritt eine große Verschwendung von gutem., bereits verarbeitetem Werkstoff auf, im letzteren findet eine große Verminderung der Widerstandsfähigkeit statt und in beiden Fällen entstehen Speichenräder, bei welchen zwischen den Speichen Lücken verbleiben.
Diese infolge ihrer Herstellungsweise entstehenden Nachteile der bekannten Speichenräder sollen durch die Erfindung beseitigt werden. Dies geschieht im Prinzip dadurch, daß eine Radscheibe aus gewalztem oder gepreßtem Stahl zwischen Nabe und Felge nicht ausgestanzt, sondern nur radial eingeschnitten wird. Hierdurch wird erreicht, daß jeder Teil der Nabe, wie jeder Teil der Felge mit einer durch die Einschnitte gebildeten Speiche besetzt bleibt und der Vorteil dieser lückenlosen Folge der Speichen, welche in bekannter Weise, jedoch ohne am Nabenteil abgetrennt werden zu müssen, so ausgebogen werden können, daß sie in mehrere Ebenen zu liegen kommen, ergibt ein einheitliches Speichenrad von außerordentlicher Widerstandsfähigkeit.
Das Ausbiegen der Speichen in der Weise, daß sie in mehreren Ebenen liegen, ist allerdings bei Speichenrädern aus Blech angewendet worden, jedoch bilden dabei die Speichen beim Ausstanzen derselben übriggebliebene schmale Blechstreifen, von denen ein Teil am Nabensitz abgetrennt werden mußte.
Auf der Zeichnung ist das neue Speichenrad dargestellt und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Rades, während Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 wiedergibt.
Seine Herstellung erfolgt in der Weise, daß eine Stahlradscheibe zwischen Nabe α und Felge b radiale Einschnitte erhält, wodurch das Rad ohne jeden Materialverlust in eine Reihe von aneinander liegenden Sektoren c, d, e, f und so fort geteilt wird, die bei der Ausbiegung oder Auswölbung in mehrere Ebenen gelegt werden, wozu ein Abtrennen eines Teiles der Speichen, wie dies bei Rädern aus Blech erforderlich ist, nicht nötig wird. In Fig. 2 der Zeichnung ist beispielsweise der Sektor c nach der einen, der Sektor d nach der anderen Seite ausgebogen veranschaulicht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH :
    Aus einer Radscheibe hergestelltes Speichenrad, gekennzeichnet durch' lückenlose Aufeinanderfolge abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten ausgebogener Speichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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