DE3147689C2 - Zusatzgerät zur Durchführung von Reflexionsmessungen mit einem IR-Spektrometer - Google Patents
Zusatzgerät zur Durchführung von Reflexionsmessungen mit einem IR-SpektrometerInfo
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Abstract
Ein Zusatzgerät, das mit einem für Transmissionsmessungen ausgebildeten IR-Spektrometer die Durchführung von Reflexionsmessung gestattet, weist zwei in den geradlinigen Abschnitt des Strahlenbüschels des Spektrometers einsetzbare Ablenkspiegel (22, 23) und zwei fokussierende Reflektoranordnungen (26, 2, 27) auf, von denen die erste Reflektoranordnung den Fokus (30), der sich in dem vom ersten Ablenkspiegel (22) abgelenkten Strahlenbüschel (28) befindet, am Ort der in Reflexion zu untersuchenden Probe (16) verkleinert abbildet, während die zweite fokussierende Reflektoranordnung den verkleinerten Fokus im Abstand vor dem zweiten Ablenkspiegel (23) wieder vergrößert abbildet, derart, daß das vom zweiten Ablenkspiegel ausgehende Strahlenbüschel (33) sich in der gleichen Weise in Verlängerung des auf den ersten Ablenkspiegel einfallenden Strahlenbüschels befindet, als wenn das Zusatzgerät nicht vorhanden wäre. Jede Reflektoranordnung ist aus einem Kollimatorspiegel (26 bzw. 27) zum Parallelisieren des vom zugeordneten Ablenkspiegel (22, 23) ausgehenden, divergenten Strahlenbüschels und aus Abschnitten eines gemeinsamen Parabolspiegels (2) aufgebaut, zu dessen Achse die von den Kollimatorspiegeln (26, 27) ausgehenden Strahlenbündel (29, 31) parallel verlaufen und in dessen Brennpunkt (16) die Probe angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Zusatzgerät zur Durchführung
von Reflexionsmessungen mit einem !R-Spektrometer, das zur Durchführung von Transmissionsmessungen
ausgebildet ist und optische Mittel zur Erzeugung eines Strahlenbüschels umfaßt, das in einer innerhalb
eines geradlinigen Abschnittes liegenden, zur Aufnahme der in Transmission zu untersuchenden Probe bestimmten
Querschnittsebene fokussiert ist, welches Zusatzgerät zwei zu beiden Seiten der Querschnittsebene in dem
geradlinigen Abschnitt des Strahlenbüschels einsetzbare Ablenkspiegel und zwei fokussierende Reflektoran-Ordnungen
umfaßt, von denen die erste Reflektoranordnung den Fokus, der sich in dem vom ersten
Ablenkspiegel abgelenkten Strahlenbüschel befindet, am Ort der zu untersuchenden Probe verkleinert
abbildet, während die zweite fokussierende Reflektoran-Ordnung den verkleinerten Fokus im Abstand vor dem
zweiten Ablenkspiegel wieder vergrößert abbildet, derart, daß das vom zweiten Ablenkspiegel ausgehende
Strahlenbüschel sich in der gleichen Weise in Verlängerung des auf den ersten Ablenkspiegel einfallenden
Strahlenbüschels befindet als wenn das Zusatzgerät nicht vorhanden wäre.
IR-Spektrometer sind allgemein bekannt und weisen eine IR-Strahlungsquelle sowie einen Monochrometer
oder ein Zweistrahl-Interferometer zur Erzeugung des Meßsignals und optische Mittel auf, um diese Strahlung
in einer Ebene zu fokussieren, in der eine in Transmission zu untersuchende Probe mittels eines
Probenhalters angeordnet werden kann. Der die Probe durchsetzende, geradlinige Abschnitt des Strahlenbüschels,
das hinter dem Fokus wieder divergiert, wird durch weitere optische Mittel einer Detektoreinrichtung
zugeführt.
Viele Substanzen, die im IR-Bereich spektroskopisch untersucht werden sollen, sind jedoch für IR-Strahlung
bo nicht durchlässig. Es ist jedoch möglich, bei solchen
Substanzen die an deren Oberfläche spiegelnd und/oder diffus reflektierte IR-Strahlung zu verwenden. Die
IR-Spektrometrie unter Ausnutzung der diffus reflektierten Strahlung ist in »Analytical Chemistry«, Bd. 50
μ (1978), Seiten 1906 bis 1910 behandelt. Das in diesem
Aufsatz beschriebene IR-Spektrometer ist spezieil für
Reflexionsmessungen ausgebildet.
Es besteht jedoch ein Bedarf an Zusatzgeräten, die in
ein normales IR-Spektrometer, das zur Durchführung von Transmissionsmessungen ausgebildet ist, eingesetzt
werden kann, ohne daß zusätzliche Änderungen am IR-Spektrometer erforderlich sind. Dazu ist Voraussetzung,
daß das normalerweise auf die in Transmission zu untersuchende Probe gerichtete, konvergente Strahlenbüschel
unverändert in ein solches Zusatzgerät eintreten kann, und aus dem Zusatzgerät die IR-Strahlung
nach der Reflexion an der Probe in Form eiies divergenten Strahlenbüschels austritt, das genau an die
Stelle des sonst aus der durchstrahlten Probe austretenden Strahlenbüschels tritt. Ein solches Zusatzgerät wird
von der Firma Harrick Scientific Corporation in Ossining, N. Y., V. St. A., vertrieben. Die optischen
Einrichtungen sind zu einer Ebene symmetrisch, die bei der Verwendung des Zusatzgerätes im IR-Spektrometer
mit der Querschnittsebene zur Deckung gebracht wird, in welcher das Strahlenbüschel einen Fokus besitzt
und in der normalerweise die in Transmission zu untersuchende Probe angeordnet wird. Ein erster
Ablenkspiegel richtet das einfallende Strahlungsbüschel auf einen seitlich zu dem normalerweise geradlinigen
Abschnitt des Strahlenbüschels angeordneten Umlenkspiegel, der seinerseits das Strahlenbüschel auf einen
elliptischen Spiegel richtet, der zur Verminderung der Abmessungen des Zusatzgerätes auf der dem Umlenkspiegel
gegenüberliegenden Seite des geraden Abschnittes des normalerweise durchgehenden Strahlenbüschels
angeordnet ist. Der elliptische Spiegel wird von einem solchen Ausschnitt eines Ellipsoids gebildet, daß
der Fokus des ursprünglichen Strahlenbüschels, der sich hinter dem ersten Ablenkspiegel befindet, verkleinert in
einer Ebene abgebildet wird, die zu der Querschnittsebene senkrecht steht, in der sich normalerweise die in
Transmission zu untersuchende Probe befindet. Ein zweiter elliptischer Spiegel nimmt das an der Probe
reflektierte Licht auf und führt es über einen zweiten Umlenkspiegel einem zweiten Ablenkspiegel zu, von
dem aus die IR-Strahlung wieder auf den Weg des ursprünglichen Strahlenbüschels gebracht wird. Dabei
wird der Fokus an der Oberfläche der Probe vergrößert an einer vor dem zweiten Ablenkspiegel liegende Stelle
projiziert, derart, daß das aus dem Zusatzgerät austretende Strahlenbüschel einen Fokus in der
genannten Querschnittsebene für die in Transmission zu untersuchende Probe aufzuweisen scheint.
Dieses bekannte Zusatzgerät ist sehr aufwendig, weil es von elliptischer: Reflektoren Gebrauch macht, deren
Herstellung eine extrem sorgfältige Arbeit erfordert, weil es sich um Abschnitte aus einem Ellipsoid handelt,
die nicht zu Ellipsenachsen zentriert sind. Weiterhin müssen die beiden elliptischen Reflektoren und auch die
Ab- und Umlenkspiegel sehr sorgfältig so aufeinander ausgerichtet werden, daß die gewünschte Abbiluung der
Fokusebenen aufeinander stattfindet und tatsächlich das aus dem Zusatzgerät austretende Strahlenbüschel eine
Verlängerung des eintretenden Strahlenbüschels ist. Die Symmetrie der Anordnung hat ferner zur Folge, daß
normalerweise im wesentlichen die spiegelnde Reflexion erfaßt wird, wenn die Probe eine spiegelnde
Oberfläche hat. Eine Ausschaltung der spiegelnden Reflexion ist nur durch Drehen der Probe in gewissen
Grenzen möglich, jedoch hat ein Schwenken der Probe auch eine Verflachung des Strahlenganges gegenüber
der Probenobcrfläche zur Folge, was die Lichtausbeute beeinträchtigt.
Von der Firma anale« instruments in Irvine, Ca.,
V. St. A„ wird weiterhin ein solches Zusatzgerät mit
einer Reflektoranordnung angeboten, die aus zwei Paraboloid-Abschnitten besteht, derer· öffnungen in
entgegengesetzte Richtungen weisen und die so angeordnet sine, daß sie einen gemeinsamen Brennpunkt
haben. Ein zu der Ebene, in der sich der Brennpunkt befindet, paralleles Strahlenbündel wird
von dem einen dieser Parabolspiegel in die Brennebene reflektiert, während der andere Parabolspiegel das an
d°r Probe reflektierte Licht in Form eines parallelen Strahlenbündels in der gleichen Richtung aussendet, in
der das parallele Strahlenbündel auf den ersten Reflektor einfällt. Auch bei dieser bekannten Anordnung
besteht ein Nachteil darin, daß zwei fokussierende Reflektoren so ausgerichtet werden müssen, daß sie
einen gemeinsamen Brennpunkt haben und außerdem das reflektierte Licht eine Verlängerung des einfallenden
Lichtes bildet. Hierzu ist es erforderlich, mit hoher Genauigkeit übereinstimmende Reflektoren herzustellen
und diese Reflektoren mit hoher Genauigkeit zueinander auszurichten. Außerdem verlangt dieses
Zusatzgerät ein paralleles Strahlenbündel, das in üblichen IR-Spektrometern in dem Bereich, in dem
sonst die in Transmission zu untersuchende Probe angeordnet wird und der für die Aufnahme des
Zusatzgerätes zur Verfugung steht, nicht vorhanden ist. Die Anwendung dieses bekannten Gerätes erfordert
also Änderungen an solchen Spektrometern, beispielsweise den Ausbau fokussierender Reflektoren und
Ersatz durch Umlenkspiegel. Soiche Arbeiten sind dem normalen Benutzer solcher Spektrometer nicht zuzumuten.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Zusatzgerät der eingangs beschriebenen
Art so auszubilden, daß es einen einfacheren Aufbau hat, und zwar sowohl bezüglich der Herstellung der
Komponenten als auch deren Justierung, und daß es außerdem bessere Möglichkeiten bezüglich der Durchführung
unterschiedlicher Untersuchungen eröffnet.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß jede Reflektoranordnung einen Kollimatorspiegel
zum Parallelisieren des vom zugeordneten Ablenkspiegel ausgehenden, divergenten Strahlenbüschels
und einen Abschnitt eines gemeinsamen Parabolspiegels umfaßt, zu dessen Achse die von den
Kollimatorspiegeln ausgehenden Strahlenbündel parallel verlaufen und in dessen Brennpunkt die Probe
angeordnet ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Zusatzgerät wird also nicht von zwei getrennten, fokussierenden Reflektoren
Gebrauch gemacht, sondern es wird ein einziger, rotationssymmetrischer Parabolspiegel benutzt, dessen
Brennpunkt von vornherein geometrisch fest liegt, so daß keine Notwendigkeit besteht, zwei Reflektoren auf
einen gemeinsamen Brennpunkt auszurichten. Zugleich kann die Probe im Brennpunkt des Parabols mit hoher
Genauigkeit angeordnet werden. Auch die Ausrichtung der Kollimatorspiegel ist sehr einfach, da nur dafür
gesorgt zu werden braucht, daß das parallele Strahlenbündel parallel zur Achse des Parabols verläuft. Diese
Kollimatorspiegel können an die Stelle der Umlenkspiegel des eingangs behandelten bekannten Zusatzgerätes
treten, wodurch sich ebenfalls ein sehr gedrängter Aufbau erzielen läßt. Andererseits gibt das Reflektorsystem
des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes sehr viel mehr Freiheiten bezüglich der Strahlablenkung, da es im
wesentlichen nur darauf ankommt, zwei parallele Strahlenbündel zu erzeugen, die auf den Parabolspiegel
parallel zu dessen Achse einfallen. Um diese Bedingung
zu erfüllen, gibt es zahllose Möglichkeiten. Insofern läßt
sich der Aufbau des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes an jedes vorhandene IR-Spektrometer optimal anpassen.
Je nach den Orten, in denen die parallelen Strahlenbündel auf die Oberfläche des Parabolspiegels
auftreffen, ergeben sich unterschiedliche Lagen der auf die Probe fokussieren Strahlenbüschel zur Oberfläche
der Probe. Daher läßt sich durch ein Verändern dieser Auftreffstellen der Winkel verändern, unter dem
einerseits die Strahlung auf die Probe auftrifft und ι« andererseits, unter dem die dem Meßdetektor zugeführte
Strahlung die Probe verläßt. Daher lassen sich durch solche Veränderungen beliebige Übergänge von spiegelnder
zur diffusen Reflexion einstellen. Es besteht sogar die Möglichkeit, daß die den Brennpunkt
passierende Strahlung ein geradliniges Strahlungsbüschel bildet, so daß hier wiederum die Durchleuchtung
einer Probe möglich ist und demgemäß der erfindungsgemäße Einsatz auch zu Mikro-Transmissionsmessungen
genutzt werden kann. Diese Möglichkeit ist zur Untersuchung von sehr kleinen Proben von Interesse,
für die das Strahlenbüschel im IR-Spektrometer nicht
ausreichend fokussiert ist.
Um die vorstehend erwähnte Verlagerung der Auftreffpunkte der parallelen Strahlenbündel auf dem
Parabolspiegel zu ermöglichen, ist der Parabolspiegel bei einer Ausführungsform der Erfindung in einer zu
seiner Achse und zu der die Achsen der parallelen Strahlenbündel enthaltenden Ebene senkrechten Richtung
verschiebbar angeordnet. Auf diese Weise ist es möglich, die parallelen Strahlenbündel beispielsweise
aus der entsprechenden Durchmesserebene des Parabolspiegels in eine dazu parallele Ebene zu verschieben.
Auf diese Weise lassen sich die Auftreffwinkel auf eine spiegelnde Probe in erheblichem Maße ändern, a
Außerdem ist für Transmissionsmessungen erforderlich, daß die parallelen Strahlenbündel in der Durchmesserebene des Parabolspiegels liegen.
Weiterhin kann der Parabolspiegel in einer zu seiner Achse senkrechten und zu der die Achsen der parallelen w
Strahlenbündel enthaltenden Ebene parallelen Richtung verschiebbar angeordnet sein. Auf diese Weise lassen
sich unterschiedliche Einfalls- und Ausfallswinkel einstellen, was einen Übergang von spiegelnder zu
diffuser Reflexion und umgekehrt ermöglicht.
Eine weitere Möglichkeit zur Verlagerung des parallelen Strahlenbündels in bezug auf den Parabolspiegel
besteht darin, daß mindestens einer der Ablenkspiegel um eine zur Achse des einfallenden
Strahlungsbüschels und der die Achsen der parallelen so
JU aiMciiL/uiluci critiiaiicncicri t,L/Cnc senkrechte Acüse
verschwenkbar angeordnet ist. Da sich die Ablenkspiegel sehr nahe den Fokusebenen der Strahlenbündel
befinden, wird die Parallelisierung des auf den Parabolspiegel gerichteten Strahlenbündels nicht nennenswert
durch eine solche Verschwenkung gestört.
Wie bereits erwähnt, gestattet eine besondere Ausführungsform der Erfindung, die ggfs. durch eine
entsprechende Einstellung der verschiebbaren Glieder realisiert, aber auch als besonderes Zusatzgerät zur
Verfugung gestellt werden kann, eine Mikro-Transmissionsmessung.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist die Achse des Parabolspiegels in der gleichen
Ebene angeordnet wie die Achsen der parallelen Strahlenbündel, haben diese Achsen einen solchen
Abstand voneinander, daß sie in der durch den Brennpunkt gehenden, zur Spiegelachse senkrechten
Ebene auf den Parabolspiegel auftreffen, und es ist im Brennpunkt eine in Transmission zu untersuchende
Probe angeordnet.
Die Kollimatorspiegel müßten, da sie von einem Fokus ausgehendes Licht parallelisieren sollen, streng
genommen ebenfalls Parabolspiegel sein. Da jedoch die auf diese Kollimatorspiegel gerichteten Strahlenbüschel
einen nur geringen Öffnungswinkel haben, wird im allgemeinen die Verwendung sphärischer Spiegel als
Kollimatorspiegel ausreichen.
Um zu verhindern, daß an den Ablenkspiegeln vorbei direktes Licht von dem einfallenden Strahlenbüschel in
das ausfallende Strahlenbüschel übergeht, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwischen
den Ablenkspiegeln ein zum geradlinigen Abschnitt des Strahlenbüschels im wesentlichen senkrecht stehender
Schirm angeordnet. Es gehört zu den Vorteilen des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes, daß der Strahlengang
die Anordnung eines solchen Schirmes ermöglicht, ohne daß ein solcher Schirm den Strahlengang
innerhalb des Zusatzgerätes stört.
Der Parabolspiegel kann im Bereich seines Scheitels eine Öffnung aufweisen, und es kann in diese öffnung
ein Probenhalter eingesetzt sein. Dabei ist es ohne weiteres möglich, am Parabolspiegel oder einer den
Parabolspiegel aufnehmenden Halterung Anschläge für den Probenhalter vorzusehen, die gewährleisten, daß
der die Probe tragende Abschnitt des Probenhalters genau in den Brennpunkt des Parabolspiegels zu liegen
kommt. Dabei sind unterschiedliche Ausführungsformen des Probenhalters denkbar, je nach dem, ob die
Reflexion an einer zur Spiegelachse senkrechten Stirnfläche oder einer in der Spiegelachse liegenden
Fläche stattfinden soll. Weiterhin sind Probenhalter denkbar, die das Einsetzen einer transparenten Probe
ermöglichen, die im Brennpunkt zu der den Brennpunkt enthaltenden Durchmesserebene des Parabolspiegels
senkrecht steht. Im übrigen kann der Probenhalter um die Achse des Parabolspiegels verschwenkbar sein, um
dadurch die Winkel zwischen der Oberfläche der Probe und den auftreffenden und reflektierten Strahlungsbüscheln
zu verändern.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
beschrieben und erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Zusatzgerät nach der Erfindung teilweise in Draufsicht und teilweise im Schnitt,
F i g. 2 eine Ansicht des Zusatzgerätes nach F i g. 1 in Richtung des Pfeiles II,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie HMiI durch das
Zusatzgerät nach F i g. 1 in verkleinertem Maßstab,
F i g. 4 einer. Schnitt ähnlich F ig· 3, jedoch mit
verschobenem Parabolspiegel,
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Strahlenganges
am Parabolspiegel der Anordnung nach F i g. 4 bei einer Betrachtung in Richtung des Pfeiles V und
F i g. 6 eine schematische Darstellung ähnlich F i g. 4 jedoch mit zu einer Durchmesserebene des Parabolspiegels
symmetrisch angeordneten, parallelen Strahlenbündeln und einer gegenüber dieser Ebene verschwenkten
Probe.
Das in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Zusatzgerät für ein IR-Spektrometer weist eine alle optischen Mittel
tragende Grundplatte 1 auf, mit der das Zusatzgerät als kompakte Baueinheit in ein IR-Spektrometer eingesetzt
werden kann. Zu den optischen Mitteln gehört ein rotationssymmetrischer Parabolspiegel 2, der an der
Vorderseite eines Montageblockes 3 angebracht ist. Gegebenenfalls kann es sich bei dem Spiegel 2
unmittelbar um die hochglanzpolierte und ggfls. beschichtete Vorderseite des Montageblockes 3 handeln.
Der Montageblock 3 ist seinerseits in einen Rahmen 4 in der Höhe verschiebbar gelagert. Zu diesem
Zweck weisen die senkrechten Rahmenschenkel Stege 5 auf, die in entsprechende Nuten 6 an den Seitenflächen
des Montageblockes 3 eingreifen. Der Rahmen 4 ist seinerseits in einem Gestell 7 horizontal verschiebbar
gelagert. Das Gestell 7 ist an der Grundplatte 1 befestigt und weist an seinen horizontalen Schenkeln Stege 8 auf,
die in entsprechende, nicht dargestellte Nuten eingreifen, welche an den Außenseiten der horizontalen
Schenkel des Rahmens 4 angebracht sind. Der Parabolspiegel 2 ist demnach in einer zu seiner Achse 9
senkrechten Ebene senkrecht und parallel zur Grundplatte 1 verschiebbar. Für die folgende Beschreibung
wird vorausgesetzt, daß das Zusatzgerät mit horizontaler Grundplatte in ein IR-Spektrometer einzubauen ist,
so daß zur Grundplatte parallele Ebenen und Richtungen auch als horizontal und dazu senkrechte Richtungen
auch als vertikal bezeichnet werden.
Koaxial zur Achse 9 des Parabolspiegels 2 weist der Block 3 eine Bohrung 11 auf, in die ein Probenhalter 12
eingesetzt ist. Der Probenhalter 12 weist einen zylindrischen Mittelteil auf, der genau in die Bohrung 11
hineinpaßt, und ist an seinem äußeren Ende mit einem knopfartigen Abschnitt 13 größeren Durchmessers
versehen, der ein gutes Ergreifen des Probenhalters 12 ermöglicht und mit seiner Stirnfläche an der Rückseite
des Montageblockes 3 zur Anlage kommt. Auf diese Weise wird das in das Innere des Parabolspiegels 2
hineinragende Ende des Probenhalters 12 genau in bezug auf den Brennpunkt 14 des Parabolspiegels 2
positioniert. Bei dem in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel trägt der Probenhalter 12 an
seinem inneren Ende einen Rahmen 15, in den eine strahlungsdurchlässige Probe 16 angeordnet ist, die im
Brennpunkt 14 in der vertikalen Durchmesserebene des Parabolspiegels 2 gehalten wird.
Im Abstand vor dem Parabolspiegel 2 sind auf der Montageplatte 1 auf einem Sockel 21 zwei Ablenkspiegel
22, 23 sowie im Abstand davon auf Säulen 24, 25 zwei Kollimatorspiegel 26, 27 angeordnet. Die Ablenkspiegel
und Kollimatorspiegel sind zu einer vertikalen Ebene, in der bei der Anordnung nach F i g. 1 auch die
Achse 9 des Parabolspiegels 2 liegt, derart symmetrisch angeordnet, daß ein auf den ersten Ablenkspiegel 22
einfallendes, konvergentes Strahlenbüschel 28, das zu der genannten vertikalen Ebene senkrecht steht und das
bei fehlendem Ablenkspiegel 22 in der genannten Vertikalebene einen Fokus hätte, auf den ersten
Kollimatorspiegel 26 gerichtet wird, der seinerseits ein paralleles Strahlenbündel 29 auf den Parabolspiegel 2
richtet. Bei dem Kollimatorspiegel 26 handelt es sich um einen sphärischen Spiegel, der so ausgerichtet ist, daß
sein Brennpunkt mit dem Fokus 30 des konvergenten Strahlenbüschels 28 zusammenfällt, der sich wegen des
Einschaltens des Ablenkspiegels 22 nicht in der Symmetrieebene der Anordnung, sondern dicht hinter
dem Ablenkspiegel 22 befindet, wie es in F i g. 1 dargestellt ist.
Wegen der symmetrischen Anordnung fokussiert der zweite Kollimatorspiegel 27 ein von der Oberfläche des
Parabolspiegels 2 ausgehendes, zu dessen Achse 9 paralleles Strahlenbündel 31 auf eine dicht vor dem
zweiten Ablenkspiegel 23 liegende Stelle, so daß das vom zweiten Ablenkspiegel 23 ausgehende, divergente
Strahlenbüschel 33 die gleiche Form und die gleiche Divergenz aufweist, als wenn sich das einfallende
Strahlenbüschel 28 bei fehlendem Zusatzgerät ungehindert geradlinig hätte fortsetzen können. Daher kann das
Zusatzgerät in ein vorhandenes IR-Spektrometer eingesetzt werden, ohne daß dessen Strahlerzeugungsund
Detektionseinrichtungen verändert werden müßten. Um bei Verwendung des Zusatzgerätes Störungen
durch einen direkten Übertritt von Strahlung vom einfallenden Strahlenbüschel 28 in das ausgehende
ίο Strahlungsbüschel 33 zu verhindern, ist zwischen den
Ablenkspiegeln 22, 23 ein Schirm 34 angeordnet, der sich in der vertikalen Symmetrieebene der beschriebenen
optischen Einrichtungen befindet.
Es entspricht der Eigentümlichkeit von Parabolspiegeln,
daß parallel einfallende Strahlenbündel in ihrem Brennpunkt fokussiert werden, und von ihrem Brennpunkt
ausgehendes Strahlung von der Spiegeloberfläche in Form eines parallelen Strahlenbündels reflektiert
wird. Dabei ergibt sich wegen der unterschiedlichen Krümmungsradien bzw. der unterschiedlichen Abständen
der Fokusebenen von den Spiegeloberflächen eine erhebliche Verkleinerung des Fokus im Brennpunkt 14
gegenüber dem Fokus 30 des einfallenden Strahlenbüschels 28, so daß das Zusatzgerät zur Untersuchung sehr
kleiner Proben geeignet ist. Deshalb kann das erfindungsgemäße Zusatzgerät auch als »Mikrofokussierungseinheit«
bezeichnet werden. Dabei ist ebenso eine Messung in Transmission möglich wie bei dem
IR-Spektrometer ohne solches Zusatzgerät. Für die Transmissionsmessung ist es erforderlich, daß, wie in
den F i g. 1 bis 3 dargestellt, die auf den Parabolspiegel 2 einfallenden, parallelen Strahlenbündel 29 und 31 in
einer gemeinsamen Durchmesserebene liegen, damit die die Probe 16 durchdringende Strahlung von dem
Parabolspiegel 2 möglichst vollständig auf den ausgangsseitigen Kollimatorspiegel 27 gerichtet wird.
Besonders zweckmäßig ist es. wenn dabei noch die Achsen 35 und 36 der parallelen Strahlenbündel 29 bzw.
31 auf den Parabolspiegel 2 an einer Stelle auftreffen, in der die durch den Brennpunkt gehende Querschnittsebene des Parabolspiegels 2 die Oberfläche des
Parabolspiegels schneidet, weil dann die Achsen 37, 38 der auf den Brennpunkt gerichteten bzw. davon
ausgehenden Strahlenbüschel 39 bzw. 40 die die Probe 16 enthaltende Durchmesserebene und damit auch die
Probe selbst senkrecht durchsetzen.
Wie bereits erwähnt, soll das erfindungsgemäße Zusatzgerät jedoch nicht primär zu Mikro-Transmissionsmessungen
dienen, sondern vielmehr zu Reflexionsmessungen. Der Übergang von der Transmissionsmessung gemäß F i g. 3 zur Reflexionsmessung ist durch
einfaches Verschieben des Parabolspiegels in einer zu
seiner Achse senkrechten Ebene möglich. Wie Fig.3 zeigt, befindet sich bei der Mikro-Transmissionsmessung
der Rahmen 4 im Gestell 7 in der linken und der Montageblock 3 mit dem Parabolspiegel 2 im Rahmen 4
in der oberen Stellung. Durch Verschieben des Montageblockes 3 im Rahmen 4 nach unten und des
Rahmens 4 im Gestell 7 nach rechts wird die in F i g. 4 wiedergegebene Stellung erreicht, bei der die parallelen
Strahlenbündel 29, 31 zwar noch immer parallel zur Achse des Parabolspiegels 2 gerichtet sind, sich jedoch
in einer oberhalb der Achse 9 des Parabolspiegels liegenden Horizontalebene 51 befinden. Außerdem ist
die Achse 9 des Parabolspiegels 2 gegenüber der vertikalen Symmetrieebene 51 für die beiden Strahlenbündel
29, 31 seitlich versetzt Hieraus ergibt sich, daß die Strahlenbündel 53, 54 zwischen dem Brennpunkt
und den parallelen Strahlenbündeln 29, 30 von der Spiegelachse 9 aus unter unterschiedlichen Winkeln
gegenüber der Senkrechten schräg nach oben gerichtet sind. Wird nun eine Probe in den Brennpunkt des
Parabolspiegels 2 mittels eines Probenhalters 55 gebracht, der einen Ansatz 56 aufweist, auf dem eine
Probe in solcher Weise angebracht werden kann, daß sie eine im Bereich des Brennpunktes angeordnete,
horizontale Oberfläche aufweist, so fällt die zugeführte Strahlung schräg auf diese Oberfläche ein und wird auch
entsprechend schräg von ihr reflektiert. Dabei gelangt wegen der unterschiedlichen Winkel gegenüber der
Senkrechten die Strahlung, die unter dem Einfallswinkel wieder spiegelnd reflektiert wird, nicht in den Bereich
des Strahlenbüschels 54, aus dem das auf den
Umlenkspiegel 27 auftreffende Strahlenbündel 31 entsteht. In den Bereich des Strahlungsbüschels 54
gelangt nur an der Probe diffus reflektierte Strahlung. Hinzu kommt, daß wegen der unterschiedlichen
Abstände der Strahlenbündel 29 und 31 von der senkrechten Durchmesserebene des Parabolspiegels 2
die Achsen 56 und 57 der Strahlenbüschel 53 bzw. 54 in der in F i g. 5 dargestellten Projektion in die Horizontalebene nicht mehr miteinander fluchten, so daß auch
insoweit die spiegelnd reflektierte Strahlung nicht mehr erfaßt wird.
Es ist ohne weiters ersichtlich, daß eine Verschiebung des Parabolspiegels 2 aus der in F i g. 3 gezeigten
Stellung nur nach unten zu einer symmetrischen Lage der Strahlenbündel 29 und 31 in bezug auf die durch die
Spiegelachse 9 verlaufende Vertikalebene 52 führt, bei welcher in das ausgehende Strahlenbüschel 54 im
wesentlichen an der Probe spiegelnd reflektierte Strahlung gelangen würde, wenn der Probenhalter mit
dem Ansatz 56 so orientiert wäre, wie es in F i g. 4 dargestellt ist. In diesem Fall läßt sich jedoch eine
spiegelnde Reflexion vermeiden, indem der Probenhalter 55 um seine mit der Spiegelachse 9 zusammenfallende
Achse gedreht wird, so daß die Oberfläche der auf dem Ansatz 56 angebrachten Probe mit der Horizontalebene
einen Winkel bildet und demgemäß die Achsen 57 und 58 wiederum mit der Oberfläche der Probe
unterschiedliche Winkel einschließen. Daher kann durch Drehen der Probe um die Spiegelachse ein beliebiges
Verhältnis von spiegelnder zu diffuser Reflexion eingestellt werden, und zwar von rein spiegelnder
Reflexion bis zu rein diffuser Reflexion.
Es sei auch noch erwähnt, daß die Lage der parallelen Strahlenbündel 29 und 31 in bezug auf den Parabolspiegel
2 dadurch verändert werden kann, daß der zugeordnete Ablenkspiegel 22 bzw. 23 um eine vertikale
Achse gedreht wird. Um eine solche Drehung zu ermöglichen, sind die Ablenkspiegel 22, 23 im Sockel 21
mittels Stangen 59, 60 befestigt, die im Sockel 21 drehbar gelagert sind. Am oberen Rand der Spiegel 22,
23 angebrachte Knöpfe 61 bzw. 62 erleichtern das Schwenken der Spiegel. Ebenso können auch die Säulen
24, 25, auf denen die Kollimatorspiegel 26, 27 befestigt sind, ein Verschwenken dieser Kollimatorspiegel zu
Justierzwecken erlauben.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern
Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Dies gilt insbesondere
für den mechanischen Aufbau des Gerätes, der in beliebiger Weise erfolgen kann. Dabei können die
behandelten Verstellmöglichkeiten nur teilweise vorgesehen sein, abgesehen von den notwendigen Mitteln zur
Justierung der einzelnen Bauelemente. Soweit Verstellmöglichkeiten vorhanden sind, können sie zwischen
zwei oder mehr vo· gegebenen beispielsweise gerasteten Stellungen oder aber auch stufenlos möglich sein. Da
bei dem erfindungsgemäßen Zusatzgerät die Abbildung des Fokus unter Zwischenschaltung eines parallelen
Strahlenbündels erfolgt, dessen Länge völlig unkritisch ist, braucht der Gesamtaufbau des optischen Systems
nicht symmetrisch zu sein, da parallele Strahlenbündel unterschiedlicher Länge ohne Einfluß bleiben und den
Aufbau des Gerätes mit unterschiedlichen Längen der optischen Wege für den auf die Probe einfallenden
Strahl und den von der Probe ausgehenden Strahl zulassen. Daher könnte beispielsweise auch mittels
Umlenkspiegeln eine Anordnung getroffen werden, bei welcher die Achse des Parabolspiegels parallel zur
Richtung des Strahlungsbündels in dem IR-Spektrometer verläuft. Insgesamt ergeben sich daher vielfältige
Variationsmöglichkeiten, was einen besonderen Vorteil des erfindungsgemäßen Zusatzgerätes ausmacht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Zusatzgerät zur Durchführung von Reflexionsmessungen mit einem IR-Spektrometer, das zur
Durchführung von Transmissionsmessungen ausgebildet ist und optische Mittel zur Erzeugung eines
Strahlenbüschels umfaßt, das in einer innerhalb eines geradlinigen Abschnittes liegenden, zur Aufnahme
der in Transmission zu untersuchenden Probe bestimmten Querschnittsebene fokussiert ist, welches
Zusatzgerät zwei zu beiden Seiten der Querschnittsebene in dem geradlinigen Abschnitt
des Strahlenbüschels einsetzbare Ablenkspiegel und zwei fokussierende Reflektoranordnungen umfaßt,
von denen die erste Reflektoranordnupg den Fokus, der sich in dem vom ersten Ablenkspiegel
abgelenkten Strahlenbüschel befindet, am Ort der zu untersuchenden Probe verkleinert abbildet, während
die zweite fokussierende Reflektoranordnung den verkleinerten Fokus im Abstand vor dem zweiten
Ablenkspiegel wieder vergrößert abbildet, derart, daß das vom zweiten Ablenkspiegel ausgehende
Strahlenbüschel sich in der gleichen Weise in Verlängerung des auf den ersten Ablenkspiege!
einfallenden Strahlenbüschels befindet als wenn das Zusatzgerät nicht vorhanden wäre, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Reflektoranordnung einen Kollimatorspiegel (26, 27) zum Parallelisieren
des vom zugeordneten Ablenkspiegel (22,23) ausgehenden, divergenten Strahlenbüschels und
einen Abschnitt eines gemeinsamen Parabolspiegels (2) umfaßt, zu dessen Achse (9) die von den
Kollimatorspiegeln (26, 27) ausgehenden Strahlenbündel (29, 31) parallel verlaufen und in dessen
Brennpunkt (14) die Probe (16) angeordnet ist.
2. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Parabolspiegel (2) in einer zu
seiner Achse (9) und zu der die Achsen (35, 36) der parallelen Strahlenbündel enthaltender! Ebene senkrechten
Richtung verschiebbar angeordnet ist.
3. Zusatzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Parabolspiegel (2) in einer
zu seiner Achse (9) senkrechten und zu der die Achsen (35, 36) der parallelen Strahlenbündel
enthaltenden Ebene parallelen Richtung verschiebbar angeordnet ist.
4. Zusatzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einer der Ablenkspiegel (22, 23) um eine zur Achse des einfallenden Strahlungsbüschels (28, 33)
und der die Achsen (35, 36) der parallelen Strahlenbündel enthaltenden Ebene senkrechte
Achse schwenkbar angeordnet ist.
5. Zusatzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse
(9) des Parabolspiegels (2) in der gleichen Ebene angeordnet ist wie die Achsen (35,36) der parallelen
Strahlenbündel, daß diese Achsen einen solchen Abstand voneinander haben, daß sie in der durch den
Brennpunkt (14) gehenden, zur Spiegelachse (9) senkrechten Ebene auf den Parabolspiegel (2)
auftreffen, und daß im Brennpunkt (14) eine in Transmission zu untersuchende Probe (16) angeordnet
ist.
6. Zusatzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollimatorspiegel
(26, 27) und der Parabolspiegel (2) auf entgegengesetzten Seiten des geradlinigen Ab-
schnittes des Strahlenbüschels (28, 33) angeordnet sind.
7. Zusatzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollimatorspiegel
(26,27) sphärische Spiegel sind.
8. Zusatzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Ablenkspiegeln (22, 23) ein zum geradlinigen Abschnitt des Strahlenbüschels (28,33) im wesentlichen
senkrecht stehender Schirm (34) angeordnet ist.
9. Zusatzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Parabolspiegel
(2) im Bereich seines Scheitels eine Öffnung (11) aufweist und in diese öffnung ein
Probenhalter (12) eingesetzt ist.
10. Zusatzgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Probenhalter (12) um die
Achse des Parabolspiegels (2) schwenkbar ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3147689A DE3147689C2 (de) | 1981-12-02 | 1981-12-02 | Zusatzgerät zur Durchführung von Reflexionsmessungen mit einem IR-Spektrometer |
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| DE3147689A DE3147689C2 (de) | 1981-12-02 | 1981-12-02 | Zusatzgerät zur Durchführung von Reflexionsmessungen mit einem IR-Spektrometer |
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Family Applications (1)
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