DE314654C - - Google Patents

Info

Publication number
DE314654C
DE314654C DENDAT314654D DE314654DA DE314654C DE 314654 C DE314654 C DE 314654C DE NDAT314654 D DENDAT314654 D DE NDAT314654D DE 314654D A DE314654D A DE 314654DA DE 314654 C DE314654 C DE 314654C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outsole
frame
felt
sole
seam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT314654D
Other languages
English (en)
Publication of DE314654C publication Critical patent/DE314654C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/32Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels by adhesives

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Das Befestigen von Laufs ohlen an Filzsohlen mit einem Klebstoff leidet an dem Übelstand, daß die Verbindung dtr Laufsohle mit der Filzsohle nicht dauerhaft genug ist, weil sich die vom Klebstoff durchdrungene Schicht infolge des ziemlich lockeren Zusammenhangs der Filzfasern untereinander von der Filzsohle außerordentlich leicht losreißt.
Auch die Verbindung .der Filzsohle mit der
ίο Laufsohle durch eine Naht bringt manche Nachteile mit sich, denn um die Nahtkette einigermaßen zu schützen, muß die Laufsohle gerißt werden, was die Verwendung einer verhältnismäßig dicken Laufsohle voraussetzt.
Außerdem löst sich die Laufsohle' von der Filzsohle, sobald die Laufsohle etwas abgenutzt und die Nahtkette durchgelaufen ist.
Alle diese Ubelstände sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß auf die Filzsohle 1 zunächst ein Rahmen 2 genäht und auf diesen sodann die Laufsohle 3 aufgeklebt wird. Hierbei wird die Naht durch die aufgeklebte Laufsohle 3 vollständig verdeckt, sie ist also vor dem Durchlaufen gänzlich geschützt. Außerdem kann als Laufsohle das dünnste Material Verwendung finden, da die Befestigung mittels Klebstoffes von der Stoffdicke vollständig unabhängig ist.
Fig. ι stellt eine Ansicht, Fig. 2 den Querschnitt der neuen Sohle dar.
Es wird also einerseits die Lebensdauer der Verbindungsnaht der beiden Sohlenbestandteile verlängert, andererseits die Verwendung dünner Laufsohlen ermöglicht.
Der Rahmen 2 kann gestanzt sein oder aus einem um den Sohlenrand herumgelegten Streifen bestehen.
Die Verbindung der Filzsohle 1 ' mit dem Rahmen 2 geschieht durch eine Naht. 'Es können aber auch zwei oder mehrere Nähte ; zur Verwendung gelangen.
Nach dem Nähen wird der Rahmen 2 mit einem Klebstoff bestrichen, die Laufsohle 3 aufgelegt und das Ganze in eine Presse gebracht, damit, sich sämtliche Teile möglichst innig miteinander verbinden. Zweckmäßig ist es, den. Rahmen 2 aus Zelluloid anzufertigen und vor dem Auflegen der Laufsohle mit Azeton zu bestreichen, weil auf diese Weise ein Klebstoff von großer Bindekraft entsteht und-der angenähte Rahmen 2 mit der Laufsohle 3 nach dem Verkleben gewissermaßen ein Stück bildet:
Die Laufsohle erscheint. in diesem Falle dicker als sie in Wirklichkeit ist, was den Eindruck besonderer Dauerhaftigkeit erweckt.
Aus denselben Gründen empfiehlt es sich auch, dem Rahmen die gleiche Farbe, wie sie die Laufsohle aufweist,. zu geben. Die Laufsohle 3 kann aus Leder oder anderem Material bestehen und wird vorteilhafterweise auf der Klebstelle aufgerauht.

Claims (2)

  1. Paten t-An Spruch ε:
    ι. Verfahren zur Befestigung von Laufsohlen an Filzsohlen, dadurch gekennzeichnet i daß an die Filzsohle (1) ein Rahmen (2) genäht und auf diesen sodann die Laufsohle (3) aufgeklebt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) aus Zelluloid besteht und vor dem Auflegen der Laufsohle mit Azeton bestrichen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314654D Active DE314654C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE314654C true DE314654C (de)

Family

ID=567458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT314654D Active DE314654C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE314654C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE314654C (de)
DE4244293A1 (en) Portable shoes with outer soles, fixture straps and uppers - have sliding clasp fastener connections, hinges and fixture plate
DE548250C (de) Schuhwerk mit am Oberteil angeordneten Auf- oder Einlagen
DE896921C (de) Orthopaedische Fussstuetze
DE667946C (de) Mit Schnurauflage versehenes Achselstueck fuer Uniformen
DE457598C (de) Brandsohle oder Wendesohle fuer Schuhwerk
DE2654856A1 (de) Absatzschoner fuer schuhe
DE804898C (de) Befestigung des Schuhoberteils an einer Sohle
DE410290C (de) Schuhwerk mit eingearbeiteter Senkfusseinlage
DE190578C (de)
DE810009C (de) Schuhwerk
DE639491C (de) Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk mit aufgeklebter gespaltener Sohle und nach diesem Verfahren hergestelltes Schuhwerk
EP1612106A1 (de) Verbundhaut
DE8908109U1 (de) Hygiene-Schuheinlage
DE660458C (de) Netzartiges Gewebe und Vorrichtung zum Aufziehen von faltbaren Landkarten
DE558215C (de) Schuh mit elastischem Gummieinsatz
DE686076C (de) Verfzahren zum Herstellen von Schuhwerk mit als widerstandsfaehige Fussgewoelbestuetze ausgebildeter Sohle
DE588128C (de) Randverzierung fuer Leder-, insbesondere Schuhwaren
DE138039C (de)
DE107830C (de)
DE483866C (de) Verfahren und Mittel zum Flachdruecken des Naehrandes von Rahmenschuhwerk nach dem Einstechen
DE1662756U (de) Einlegesohle.
DE1713648U (de) Tages-abreiss-kalender.
DE1793610U (de) Vorrichtung zum reparieren von bezugsbeschaedigten louis xv-schuhabsaetzen.
DE1807411U (de) Befestigungsvorrichtung fuer fussstuetzen.