DE314435C - - Google Patents
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- DE314435C DE314435C DENDAT314435D DE314435DA DE314435C DE 314435 C DE314435 C DE 314435C DE NDAT314435 D DENDAT314435 D DE NDAT314435D DE 314435D A DE314435D A DE 314435DA DE 314435 C DE314435 C DE 314435C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
- B63H25/18—Transmitting of movement of initiating means to steering engine
- B63H25/24—Transmitting of movement of initiating means to steering engine by electrical means
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Antrieb für
Rudermaschinen von Schiffen, insbesondere zur Verstellung des Seiten- oder Höhensteuers
von U-Booten. Der Antrieb dieser Steuer wird gewöhnlich durch einen Elektromotor
besorgt; es muß jedoch auch zur Sicherheit - ein Handantrieb für das Steuer leicht anschaltbar
sein. Bisher wurde ein Elektromotor mit zwischengeschaltetem Schneckengetriebe
ίο für den motorischen Antrieb verwendet, wäh-,.
rend für den Handantrieb ebenfalls ein besonderes Übersetzungsgetriebe vorgesehen war
und durch besondere, durch Druckluft gesteuerte Kupplungen die Verbindung des mo-
torischen oder des Handantriebs mit der Vorrichtung zur Bewegung des Steuers hergestellt
wurde. Die besonderen Zwischengetriebe für die beiden Arten des Antriebs nahmen viel
Platz fort, und die Druckluftsteuerung für die Kupplungen komplizierte die Anlage. Die
Erfindung' schafft einen Antrieb für derartige
Rudermaschinen, der bei gedrungenem Aufbau eine einfache Umsteuerung auf die eine oder
andere Antriebsart gestattet. Die Erfindung besteht darin, daß der motorische und der
Handantrieb auf ein gemeinsames Übersetzungsgetriebe unter Zwischenschaltung ausrückbarer
Kupplungen zur Wirkung gelangen können, wobei die Umschaltung selbsttätig durch den
Motorstrom bewirkt werden kann.,
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert. In Fig. 1 bedeutet 1 eine
Welle, welche· die Bewegung des Steuers bewirkt und auf der ein Schneckenrad 2 aufgekeilt
ist, welches zusammen mit der Schnecke 3 das erforderliche Übersetzungsgetriebe darstellt.
Die Schneckenwelle 4 ist durch eine ausrückbare Kupplung 5, 6 mit dem Anker 7 eines
Elektromotors verbunden, während durch eine zweite ausrückbare Kupplung 8, 9 die Verbindung
der gleichen Welle 4 mit einer vom Handantrieb kommenden Welle 10 beispielsweise
über ein Kegelradgetriebe 11, 12 hergestellt
werden kann. Die eine Kupplungshälfte 5 ist auf der Welle 4 fest aufgekeilt, während der
Teil 8 der andern Kupplung auf der Welle 4 achsial verschiebbar zwecks Ein- und Ausrückung
angeordnet ist. Der andere Teil der einen Kupplung 6 ist achsial verschiebbar auf
der mit dem Motoranker 7 verbundenen Welle 13 angeordnet, während der Kupplungsteil 9 der
anderen Kupplung für den Handantrieb mit dem Kegelrad 11 fest verbunden ist. Die
Schaltorgane der beiden beweglichen Teile 6, 8 der beiden Kupplungen, welche im Beispiel
als doppelarmige Hebel 14, 15 dargestellt sind,
sind durch einen Lenker 16 miteinander derart verbunden, daß beim Einrücken der einen
Kupplung zwangläufig die andere Kupplung ausgerückt wird.
Auf den beweglichen Teil der zwischen Handantrieb und Schneckengetriebe angeordneten
Kupplung wirkt eine beständige Kraft, beispielsweise eine Federkraft 17 in der Weise,
daß sie diese Kuppluug ständig eingerückt zu erhalten sucht, wobei die andere Kupplung
zwischen dem Schneckengetriebe und dem elektromotorischen Antrieb" infolge ihrer Verbindung
mit der ersteren Kupplung ausgerückt bleibt. Die andere Kupplung zwischen motorischem
Antrieb und Schneckengetriebe ist im Beispiel unmittelbar als Elektromagnet-Kupp-
lung ausgebildet, indem der Teil 5 eine Magnetwicklung 18 trägt. Eiese Wicklung ist so .
bemessen, daß sie bei einem bestimmten Stromwert den Kupplungsteil 6 untei Uberwindung
der Gegenkraft der Feder 17 anzuziehen vermag, so daß die Kupplung 5, 6
eingerückt und die Kupplung 8, 9 gleichzeitig zwangläufig ausgerückt wird.
Bei dieser Ausführung ist gewährleistet, daß stets nur t der eine oder der andere Antrieb
ausgeschaltet ist, obwohl nur eine Kupplung beeinflußt wird. Außerdem erfordert die Schaltkraft
ganz einfache Einrichtungen für elektrische Ein- und Ausschaltung. : Schließlich
kommt ein gemeinsames Übersetzungsgetriebe für beide Antriebe in Betracht, so daß auch
der Aufbau sehr vereinfacht wird.
Gemäß' der weiteren Erfindung wird auch die Schaltvorrichtung für die Kupplungen bedeutend
vereinfacht und eine Sicherheit dafür geschaffen, daß im Bedarfsfalle stets die eine
oder andere Kupplung eingeschaltet ist. Dies geschieht gemäß Fig. 2 beispielsweise dadurch,
daß die Magnetwicklung 18 an die gleiche Stromquelle wie der Motor für den motorischen
Antrieb- der Rudermaschine gelegt ist und der zum Einschalten der Wicklung 18 erforderliche
Schalter ig mit dem Schalter 20 zum Ein- und
-' Ausschalten des Motors für den Antrieb. der Rudermaschine zwangläufig bewegt wird. Der
Motor besteht aus dem Anker 7, einer Haupt-. stromwicklung 21 und einer Nebenschlußwicklung 22; ferner ist ein Anlaßwiderstand 23
vorgesehen, der gewöhnlich selbsttätig, nach Einschalten des Motors allmählich kurzgeschlossen
wird.
Die Einrichtung nach Fig. 2 kann noch weiter dadurch vereinfacht worden, daß die
Spule 18 unmittelbar vom Motorstrom oder einen Teil desselben durch Anwendung eines
Abzweigwiderstandes gespeist wird. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, in welcher die
Magnetwicklung 18 unmittelbar in den Hauptstromkreis des Motorankers 7 gelegt ist.
Hierdurch wird sowohl an Leitungen als auch Schaltern gespart. Die Wicklung 18 muß so
bemessen sein, daß sie bei jeder vorkommenden Stromstärke die Kupplung einrückt.
Eine weitere Vereinfachung der gesamten Antriebseinrichtung wird dadurch erzielt, daß die Magnetwicklung 18 zum Anlassen des Motors dadurch benutzt wird, daß sie als induktiver Vorschaltwiderstand für' den Motoranker 7 wirkt. Fig. 4 zeigt diese Anordnung, wobei die entsprechend bemessene Magnetspule 18 notwendig im Haüptsttomkreis des Ankers 7 angeordnet ist und hierbei der Anlaßwidei stand 23 vollkommen fortfällt. Die Selbstinduktion der Magnetspule 18 muß hierbei so bemessen sein, ■ daß der erforderliche langsame Anstieg des Motorstroms, gewährleistet ist.
Eine weitere Vereinfachung der gesamten Antriebseinrichtung wird dadurch erzielt, daß die Magnetwicklung 18 zum Anlassen des Motors dadurch benutzt wird, daß sie als induktiver Vorschaltwiderstand für' den Motoranker 7 wirkt. Fig. 4 zeigt diese Anordnung, wobei die entsprechend bemessene Magnetspule 18 notwendig im Haüptsttomkreis des Ankers 7 angeordnet ist und hierbei der Anlaßwidei stand 23 vollkommen fortfällt. Die Selbstinduktion der Magnetspule 18 muß hierbei so bemessen sein, ■ daß der erforderliche langsame Anstieg des Motorstroms, gewährleistet ist.
,. In den Fällen der Fig. 2 bis 4 fällt demnsch eine besonders zu bedienende Schaltvorrichtung
für die Umschaltung der beiden Kupplungen zwischen elektromotorischem und
Handantrieb Vollkommen fort. Bei ihr. ist gewährleistet, daß .beim Einschalten des
Motors und während dessen Umlaufs die zugehörige Kupplung zwischen Motor und Schnekkengetriebe
sicher eingeschaltet ist, während nach Abstellen des Motors . oder beim Ausbleiben
des Stromes für diesen der Handantrieb sofort und dauernd, betriebsbereit eingeschaltet
ist. Da ferner der elektromotorische Antrieb ■ in dem Moment ausgeschaltet wird*
in dem ..das Ruder die gewünschte Stellung eingenommen hat, wird im gleichen Augenblick
auch die Elektromägnetkupplung gelöst werden, das Übersetzungsgetriebe infolge eigener
Reibung ebenfalls sofort zum Stillstand kommen, und der abgekuppelte Motor 7 _ kann
ohne Stoßwirkung allmählich abgebremst werden. Bei der Ausführung der Fig. 3 ist selbst
die Zahl der notwendigen Leitungen für den Elektromotor nicht vermehrt, obwohl auch die
Elektromagnetkupplung mitgesteuert wird, während bei der Ausführung: nach Fig. 4
unter Beibehaltung dieser Vereinfachung auch noch ein besonderer .Anlaßwiderstand für den
Elektromotor erspart wird. . .
Claims (5)
- Pate nt-An Sprüche:ι. Antrieb für Rudermaschinen, .der von Hand oder elektromotorisch erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft auf ein gemeinsames Zwischengetriebe (2, 3) über zwei ausrückbare Kupplungen (5, 6 und 8, 9) übertragen wird, von denen je eine dem elektromotorischen Antrieb (7, 21, 22) und dem Handantrieb (10, 12) zugeordnet ist. . ■..:.'...
- 2. Antrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Kupplung der Schaltorgane (14, 15) für die beweglichen Teile (6, 8) der beiden Kupplungen, so daß beim Einrücken der einen Kupplung die andere zwangläufig ausgerückt wird.
- 3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, da- durch gekennzeichnet, daß die eine, dem Handantrieb' zugeordnete Kupplung (8, 9) durch die Kraft einer Feder (17) eingerückt bleibt, bis eine auf die andere Kupplung (5, 6) zur Einwirkung gelangende größere Gegenkraft, die elektromagnetisch erzeugt wird, die Umsteuerung der Kupplungen bewirkt. . ~
- 4. Antrieb nach -Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Aus-, schaltung der elektromagnetischen Gegenkraft zwangläufig_ beim Ein- und Abschalten des elektromotorischen Antriebs (7) erfolgt, indem z. B. ein Schalter (19) fürdie Magnetspule (i8) der Kupplung (5, 6) mit dem Schalter (20) für den Elektromotor (7,2i, 22) gekuppelt ist, oder die Magnetspule (18) durch den Motorstrom erregt wird.
- 5. Antrieb nach Anspruch 4, dad irch gekennzeichnet, daß die Magnetspule (18) in den Stromkreis des Ankers (7) des Elektromotors gelegt ist und als induktiver Anlaßwiderstand wirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314435C true DE314435C (de) |
Family
ID=567251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314435D Active DE314435C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314435C (de) |
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