DE3139877C2 - Elektrischer Kondensator - Google Patents

Elektrischer Kondensator

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DE3139877C2
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Paul Dr. Petrick
Roland 8300 Landshut Zeranski
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Roederstein Spezialfabriken fur Bauelemente Der E
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Ero Tantal Kondensatoren 8300 Landshut De GmbH
Ero Tantal Kondensatoren 8300 Landshut GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/04Electrodes or formation of dielectric layers thereon
    • H01G9/06Mounting in containers

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Abstract

Bei einem elektrischen Tantal-Elektrolyt-Kondensator mit einer Tantal-Anode (1), einer Kathoden-Silberschicht (4) auf der Anode (1) und einem becherförmigen Metallgehäuse (5), in das die mit der Kathoden-Silberschicht (4) versehene Tantal-Anode (1) eingelötet ist, ist zur Ermöglichung der Verwendung von Aluminium für das becherförmige Metallgehäuse (5) eine Zwischenschicht (30) aus einem sowohl mit Silber als auch mit Aluminium elektrisch und mechanisch stabilverbindbaren Metall vorgesehen.

Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Kondensator nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem nach der DE-OS 25 57 201 bekannten Kondensator dieser Art ist als Zwischenschicht ein Einlageblech oder ein Einlagedraht vorgesehen, das bzw. der am Aluminiumgehäuse angeschweißt werden muß. Das ist nicht nur herstellungstechnisch unbequem, sondern führt auch nicht zu einem ausreichenden, großflächigen Kontakt hoher elektrischer Güte.
Nach der US-PS 34 95 323 ist es bekannt, einen Tantal-Elektrolyt-Kondensator in einen verzinnten Messingbecher einzulöten. Verzinntes Messing ist ohne Schwierigkeit lötbar. Die Zinnschicht von dem Messing ist kein Aluminium-Lot.
Nach dem Buch von Dr. W. Espe, »Werkstoffkunde der Hochvakuumtechnik«, Band I, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1959, Seite 314, ist es bekannt, eine Aluminiumfolie dadurch iötfähig zu machen, daß man sie mit einem Film aus Zink bezieht, daraufhin in einem kalten Kupfer-Cyanid-Bad mit Kupfer überzieht, daraufhin in einem Kupfer-Sulfat-Bad eine dickere Kupferschicht niederschlägt und schließlich die Kupferschicht verzinnt. Dies ist ein sehr umständlicher Vorgang. Nach dem Buch von Lueger, »Lexikon der Technik«, Band 8,4. Auflage, Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart, 1967, Seite 395, ist es bekannt, Leichtmetall mit einem Lot zu löten, das 80 bis 93% Aluminium und überdies Zink, Zinn und Silicium enthält. Beim Löten sind als Flußmittel Gemische aus Chloriden und Fluoriden zu verwenden. Auch diese Löttechnik ist sehr umständlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Kondensator nach dem Oberbegriff des Anspruchs I anzugeben, der mit geringem Aufwand ohne Schweißen herstellbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angeführt.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnung beschrieben.
Der elektrische Kondensator nach dem Ausfühi ungsbeispiel weist einen Kondensatorkörper 1 auf, der eine Anode aus zu einem rechteckigen oder runden Körper gepreßtem und gesintertem Tantal-Pulver enthält. Auf die Anode sind Schichten aus einem dielektrischen Oxidfilm und einem Mangandioxidfilm aufgebracht DJsse Schichten sind ihrerseits von einer die Kathode des Kondensators bildenden Silberschicht 4 bedeckt. Die Anode weist einen aus Tantal hergestellten Anodenanschluß 2 auf, an den ein äußerer Kondensstoranschluß 3 angeschweißt ist
Ein becherförmiges Aluminiumgehäuse 5 mit einem angeschweißten Kathodenanschluß 7 dient zur Aufnahme des vorstehend beschriebenen Kondensatorkörpers 1 mit der auf ihn aufgebrachten, als Kathode dienenden Silberschicht 4. Die Kombination aus Kondensatorkörper 1 und Silberschicht 4 ist mittels einer Lötschicht 6 in das becherförmige Aluminiumgehäuse 5 eingelötet. Das verbleibende freie !nrrje des Aluminiumgehäuses 5 ist von der Außenseite her mit Epoxydharz 8 ausgegossen.
Für die Verlötung des mit der Silberschicht 4 versehenen Kondensatorkörpers 1 mit dem Aluminiumgehäuse 5 ist eine Zwischenschicht 20 vorgesehen, die aus einem Aluminium-Lot besteht. Das Alu;ninium-Lot ist eine Legierung aus Zink, Zinn und Antimon oder Zinn, Blei und Silber.
Das Aluminium-Lot für die Zwischenschicht 20 ist vor dem Einlöten des mit der Silberschicht 4 versehenen Kondensatorkörpers t in das Aluminiumgehäuse 5 auf der Innenwand des Aluminiumgehäuses 5 durch chemische Abscheidung, Aufdampfen oder Aufbrennen aufgebracht.
Die Lötschicht 6 zum Einlöten des mit der Silberschicht 4 versehenen Kondensatorkörpers 1 in das die Zwischenschicht 20 enthaltende Aluminiumgehäuse 5 besteht aus einem Zinn-Blei-Lot mit einem Schmelzpunkt von 160 bis 260° C.
Da der Schmelzpunkt des vorgenannten Aluminium-Lots für die Zwischenschicht 20 wesentlich über der Fließtemperatur des Zinn-Blei-Lots 6 liegt, schmilzt das Aluminium-Lot der Zwischenschicht 20 beim Einlöten des mit der Silberschicht 4 versehenen Kondensatorkörpers 1 nicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Kondensator, insbesondere Tantal-Elektrolyt-Kondensator, mit einem eine Anode aus Ventilmetall enthaltenden Kondensatorkörper (1), mit einer auf den Kondensatorkörper (1) aufgebrachten Silberschicht (4) als Kathode und mit einem becherförmigen Aluminiumgehäuse (5), in das der Kondensatorkörper (1) mit der auf ihm aufgebrachten Silberschicht (4) mittels einer Lötschicht (6) eingelötet ist, wobei zwischen dem Aluminiumgehäuse (5) und der Lötschicht (6) eine Zwischenschicht (20) aus einem sowohl mit dem Aluminiumgehäuse (5) als auch mit der Lötschicht (6) elektrisch und mechanisch stabil verbindbaren Material angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (20) aus einem auf die Innenwand des Aluminiumgehäuses (5) durch chemische Abscheidung, Aufdampfen oder Aufbrennen aufgebrachten Aluminium-Lui (20) und die Lötschicht (6) aus einem Zinn-Blei-Lot (6) besteht und daß der Schmelzpunkt des Aluminium-Lots über der Fließtemperatur des Zinn-Blei-Lots liegt.
2. Elektrischer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zinn-Blei-Lot (6) einen Schmelzpunkt von 160° C bis 260° C aufweist
3. Elektrischer Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium-Lot (20) aus einer Legierung von Zink, Zinn und Antimon besteht.
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