DE3139727A1 - "durchgangsnetz fuer zeitmultiplex-fernmeldesysteme" - Google Patents

"durchgangsnetz fuer zeitmultiplex-fernmeldesysteme"

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DE3139727A1
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Withdrawn
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DE19813139727
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English (en)
Inventor
Amilcare Milano Bovo
Francesco Gaggiano Milone
Giuseppe Lecco Valsecchi
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Italtel SpA
Original Assignee
Italtel SpA
Italtel Societa Italiana Telecomunicazioni SpA
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

(DB 473) 11094/H/Elf
Ital.Anm. No. 3533 A/80
vom 7.10.1980
15
ITALTEL
Societä Italiana Telecomunicazioni s.p.a. Piazzale Zavattari, 12, Mailand (Italien) 20
Durchgangsnetz für Zeitmultiplex-Fernmeldesysteme
Die Erfindung bezieht sich auf ein Durchgangsnetz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Durchgangsnetz ist aus der IT-PS 1 037 256 bekannt, Jeder Durchschaltteil seines Durchschaltnetzes hat ZRZ-Struktür (Zeit-Raum-Zeit) und umfaßt eine erste Zeit-Durchschaltstufe zur Übertragung jeder PCM-Abtastprobe aus der Phase des Eingangs-PCM-Kanals in eine jedesmal von der Zentralsteuereinheit bestimmte Arbeitsphase,eine Raum-Durchschaltstufe und eine zweite Zeit-Durchschaltstufe zur übertragung der PCM-Abtastproben aus der Arbeitsphase in die Phase des Ausgangs-PCM-Kanals. Die erste Zeit-Durchschaltstufe besteht
aus einer vorbestimmten Anzahl von Eingangs-Zeitdurchschaltgruppen, von denen jede mit einer vorbestimmten Zahl von PCM-Systemen verbunden ist. Analog besteht die zweite Zeit-Durchschaltstufe aus einer Zahl (gleich der Anzahl der Eingangs-Zeitdurchschaltgruppen) von Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen, von denen jede mit einer vorbestimmten Anzahl von PCM-Systemen verbunden ist, die gleich der Zahl der mit einer Eingangs-Zeitdurchschaltgruppe verbundenen PCM-Systerne ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Durchgangsnetz anzugeben, in dem der Befehlsfluß von der Zentralsteuereinheit im Falle von Paritätsfehlern oder Reihenfolgefehlern dieser Befehle , ferner bei fehlender Synchronisierung der beiden Durchgangskontrolleinheiten sowie im Falle von Fehlern in den Befehlen blockiert werden kann, welche von den Durchgangskontrolleinheiten für entsprechende Organe des Durchschaltnetzes erzeugt werden. Außerdem sollen eventuelle Abweichungen der von den beiden synchronen Durchschaltteilen verarbeiteten Informationen festgestellt werden, wobei ggf. der Zentralsteuereinheit mit deren Zustimmung ein Alarmsignal gesendet wird, wenn sich eine Unstimmigkeit auf demselben Ausgangskanal für eine vorgegebene Anzahl
aufeinanderfolgender Rahmen wiederholt. 25
Die Erfindung löst die ihr gestellte Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß bei der oben erläuterten Alarmmeldung der Zentralsteuereinheit Informationen über den Zustand der dem Durchschaltnetz bzw. dessen Teilen zugeordneten Ausgangskanäle geliefert werden können.
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
-7-Figur 1 ein Blockschaltbild des Durchgangsnetκακ;
Figur 2 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Durchgangskontrolleinheiten; und
Figur 3 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Gruppenidentifizierkreise.
Gemäß Fig. 1 wird das Durchgangsnetz 1 von einer Zentraleinheit 2 gesteuert. Das Durchgangsnetz und die Zentraleinheit bilden eine Durchgangs-Fernsprechvermittlungsstelle zur Durchschaltung numerischer Signale. Das Durchgangsnetz 1 enthält Leitungseinheiten 3 (von denen in Fig. 1 nur eine dargestellt ist), welche als Schnittsteile mit den bidirektionalen PCM-Systemen dienen, die das Durchgangsnetz mit jeder peripheren Einheit verbinden. Ferner werden durch die Leitungseinheiten 3 Leitungsalarmzustände erfaßt und die PCM-Abtastproben vom zentralen Taktgeber zu denen der Leitungen übertragen und umgekehrt.
Mit den Leitungseinheiten 3 ist ein Netz 4 verbunden, das die räumlich-zeitliche Durchschaltung der PCM-Signale durchführen soll. Es besteht aus zwei gleichen, synchron schaltenden Abschnitten 4a, 4b. Die Abschnitte 4a, 4b sind mit entsprechenden Durchgangskontrolleinheiten 5a, 5b verbunden, welche die Schnittstelle zwischen dem Durchgangsnetz 1 und der Zentraleinheit 2 bilden. Diese Durchgangskontrolleinheiten verteilen die Befehle der Zentraleinheit 2 an die abhängigen Organe des Durchschaltnetzes 4 und sieben und verarbeiten die von diesen Organen empfangenen Alarmmeldüngen, bevor sie dieselben zur Zentraleinheit weiterleiten. Bei dem Beispiel nach Fig. 1 besteht die Zentraleinheit 2 aus zwei Rechnern A,B, die nach dem Master-Slave-Prinzip parallel bestrieben werden. Die Durchgangskontrolleinheiten 5a,5b , die mit den beiden Rechnern verbunden sind, verkehren im Dialogbetrieb mit demjenigen der beiden, der jeweils als "Master" in Betrieb ist.
Auch die beiden räumlich-zeitlichen Durchschaltabschnitte 4a, 4b arbeiten parallel gemäß dem Master-Slave-Prinzip. Die Wahl des Master-Abschnitts erfolgt jeweils durch die Zentraleinheit und wird der Leitungseinheit 3 mitgeteilt, damit nur die vom Master-Abschnitt verarbeiteten Kanäle auf die Leitung übertragen werden.
In Fig. 1 sind mit ausgezogenen Linien der Verlauf der PCM-Kanäle angedeutet und mit gestrichelter Linie der physisch hiervon getrennte Verlauf der Befehle und Alarmmeldungen.
Das Durchschaltnetz 4 unterzieht die jeden PCM-Kanal bildenden Bit-Gruppen einer doppelten Umschaltung, nämlich räumlich und zeitlich. Durch die räumliche Durchschaltung werden sie von dem einen zu dem anderen der an das Durchgangsnetz 1 angeschlossenen PCM-Systeme übertragen , und durch die zeitliche Durchschaltung werden sie von der Phase des PCM-Systems am Eingang zu der des PCM-Systems am Ausgang übertragen. Gemäß dem in der schon erwähnten IT-PS 1.037.256 beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die zeitliche Durchschaltung in zwei aufeinanderfolgenden Zeiten, zwischen denen eine Arbeitsphase liegt, in welcher die räumliche Durchschaltung erfolgt. Jeder Durchschaltabschnitt 4a, 4b umfasst demnach eine erste Zeit-Durchschaltstufe, bestehend aus einer vorgegebenen Anzahl von Eingangs-Zeitdurchschaltgruppen, eine Raum-Durchschaltstufe 150 (bestehend aus einem "Raumnetz") und eine zweite Zeit-Durchschaltstufe, bestehend aus einer vorgegebenen Anzahl von Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen gleich derjenigen der Eingangs-Zeitdurchschaltgruppen. Jede Eingangs-Zeitdurchschaltgruppe ist mit einer entsprechenden Leitungseinheit 3 über Kanäle verbunden, die mit 118 bezeichnet sind, während jede Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppe mit der entsprechenden Leitungseinheit 3 über die Kanäle 8 verbunden ist. Die von zwei entsprechenden, den Abschnitten 4a, 4b zugeordneten Ausgangsgruppen kommenden Informationen werden durch eine Gruppenidentifizierschaltung 6 kontrolliert, die noch beschrieben wird.
In Fig. 2 ist mit 27 ein Kanal bezeichnet, der die von der Zentralsteuereinheit kommenden Bfefehle für die Durchgangskontrolleinheit 5a,5b überträgt, während die Kanäle 61,62 die Durchgangskontrolleinheiten 5a, 5b mit einem von mehreren (z.B. 16) vorgesehenen Modulen 100 des Durchgangsnetzes verbinden. Unter einem Modul ist hier die Zusammenfassung einer gleichen Anzahl von Eingangs- und Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen zu verstehen(z.B. 8 Gruppen, 4 für jeden Durchschaltabschnitt 4a, 4b), die zu einer vorgegebenen Anzahl von Leitungseinheiten 3 (z.B. 32 Leitungseinheiten, 8 je Gruppe) und zu einer vorgegebenen Anzahl von Schaltungen 6 (z.B.: vier) gehören. Die Kanäle 61,62 übertragen die jeweils zu den Modulen gesandten Befehle bzw. die von den Modulen kommenden Alarm- und Antwortmeldüngen. Gemäß Fig. 2 ist jeder Modul mit der räumlichen Durchschaltstufe 150, die von der' Zentralsteuereinheit über den Kanal 66 gesteuert wird, über zwei Kanäle 63,64 verbunden, die zur Übertragung der PCM-Abtastproben von bzw.
zu der Raum-Durchschaltstufe 150 dienen. 20
Der Kanal 27 ist mit einer Empfangs-Schnittstelle 33 verbunden, welcher mit 24, 25,26, 31 und 39 bezeichneten Blöcke zugeordnet sind. Der Block 24 , der z.B. aus einer üblichen Flip-Flop-Schaltung besteht, teilt der Zentral-Steuereinheit 2 über den Kanal 28 die durch die Schnittstelle 33 erfolgte Verarbeitung einer (oder mehrerer) Meldungen mit. Die Blöcke 25,26 melden einen Paritätsfehler einer von der Zentralsteuereinheit kommenden Nachricht bzw. einen Befehls- oder Reihenfolgefehler einer ebenfalls von der Zentralsteuereinheit kommenden Meldungsfolge. Der Block 29 meldet fehlenden Synchronismus der beiden Durchgangskontrolleinheiten 5a, 5b, welche synchron arbeiten sollen, wobei die Toleranz einige Mikrosekunden beträgt. Selbstverständlich meldet der Block 29 keinen Fehler, falls nur eine Durchgangskontrolleinheit das Durchschaltnetz steuert. Die Ausgänge der Blöcke 25, 26, 29 sind an den Block 31 geschaltet, der ferner mit den Ausgängen der
-ΙΟΙ Blöcke 131 verbunden ist, die jeweils einem entsprechenden Kanal 61 zugeordnet und dazu bestimmt sind, Fehler in den darin übertragenen Befehlen oder Meldungen zu erfassen. Der Block 31, der aus einer üblichen Flip-Flop-Schaltung bestehen kann, ist mit seinen zwei Ausgängen 31a, 31b mit der Zentralsteuereinheit 2 bzw. mit einer Schaltung 37 zur Bildung der Meldungen verbunden, die noch beschrieben wird. Der Binärwert an diesen Ausgängen (hoher und niedriger Pegel) gibt an, ob ein Fehler in mindestens einem der Blöcke 25,26,29,131 festgestellt wird oder nicht.
Die Zentralsteuereinheit 2 sendet Meldungen zur Empfangs-Schnittstelle 33, von der aus die Befehle bzw. Meldungen dann zu einem Befehlsdecodierer 34 und weiter zu einem Adressendecodierer 35 gelangen, wo die von der Zentralsteuereinheit gesendete Anweisung und das Organ des Durchschaltnetzes (Module 100 bzw. Stufe 150) , auf das sich diese Meldungen beziehen, erkannt werden. Vor der Verarbeitung der Meldung durch das Durchschaltnetz 4, d.h. die Abschnitte 4a, 4b, die aus den genannten Modulen 100 sowie aus der Durchschaltstufe 150 bestehen, "liest" die Zentralsteuereinheit die Blöcke 24 und 31, wobei die Aktivierung des Blockes 24 bedeutet, daß die Durchgangskontrolleinheit die Meldung verarbeitet hat, während der Block 31 nur bei einem Fehler in der soeben von der Zentralsteuereinheit übertragenen Meldung aktiviert ist. Falls durch den Block das Vorhandensein eines Fehlers gemeldet wird, sperrt die Zentralsteuereinheit 2 die Sendung weiterer Meldungen zur Empfangs-Schnittstelle 33. Dies ist besonders günstig, denn hierdurch wird eine Fortpflanzung des Fehlers zum Durchschaltnetz vermieden, der Inhalt der Meldungen, die der fehlerhaften folgen, geht nicht verloren, und die Zentralsteuereinheit kann die Meldung wiederholen, welche die Alarmmeldung verursacht hat, um festzustellen, ob die Ursache der Betriebsstörung behoben ist oder weiterbesteht.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform (vgl. nochmals die genannte IT-PS)gelangen die von den verschiedenen Organen des Durchgangsnetzes 1 kommenden Antwort-und/oder Alarmmeldungen zu einer Nachrichtenbildungsschaltung 37, die sie über eine Sende-Schnittstelle 36 zur Zentralsteuereinheit 2 leitet. Zu der Schaltung 37 gelangt auch die
die
Fehlermeldung r/vom Block 31 kommt, dessen Aktivierung außer den oben genannten Folgen gleichzeitig über die Schaltung die Bildung einer Alarmmeldung bewirkt, die zu der Zentrai-Steuereinheit geleitet wird.
Um zu vermeiden, daß die Zentralsteuereinheit weiterhin auch dann Meldungen , insbesondere Alarmmeldüngen empfängt, wenn diese nicht mehr nötig sind, z.B. wenn die Zentral-Steuereinheit die Wiederholung der Meldung veranlasst und bei andauerndem Fehler Diagnoseprogramme eingeleitet und/oder schon Verfahren zum Isolieren des fehlerhaften Organs im Gange sind, ist ein binäres Schaltwerk 38 vorgesehen. Es ist einem Speicher 138 zugeordnet, der den Zustand aller Alarmmeldungen enthält, und dient zur Vorverarbeitung der vom Durchgangsnetz 1 kommenden Meldungen sowie dazu, einige dieser Meldungen gemäß von der Zentralsteuerung 2 gelieferter Befehle, d.h. unter Steuerung der Signale b von dem Decodierer 34 zu sperren. Die Vorverarbeitung durch das Schaltwerk 38 ist nicht Gegenstand der Erfindungs.
Das Feststellen fehlenden Synchronismus zwischen den beiden Durchgangskontrolleinheiten 5a, 5b oder fehlende Parität der von der Zentralsteuereinheit 2 kommenden Meldungen oder falsche Reihenfole dieser Meldungen oder das Auftreten eines Fehlers in den durch die Kanäle 61 übertragenen Meldungen, haben somit die oben erläuterten Folgen und verursachen gleichzeitig die Aktivierung der Schaltung 37 zur Bildung von Alarmsignalen in der vom Schaltwerk 38 und von der Zentralsteuereinheit 2 bestimmten Art und Weise.
Wie bereits angegeben, arbeiten die beiden Abschnitte 4a, 4b parallel nach dem Master-Slave-Prinzip. Die Wahl des "Master"-Abschnitts erfolgt jeweils durch die Zentralsteuereinheit 2 und wird der Leitungseinheit 3 mitgeteilt, damit nur die von dem als "Master" bezeichneten Abschnitt verarbeiteten Kanäle auf die Leitung übertragen werden. Die Meldungen für die Master-Slave-Bestimmung der beiden Abschnitte 4a, 4b gelangen zu jeder Gruppenidentifizierschaltung 6, für die Fig. 3 ein mögliches Blockschaltbild zeigt, d.h. zu einer Schaltung 200 (vgl. IT-PS 1 037 256). Diese besteht aus Speichern 7a, 7b für die genannten Meldungen, welche nach einer vorzugsweise einen als Signal a dargestellten veränderlichen Teil haben, der aus einem oder mehreren Bits besteht, die angeben, ob die Meldung von der einen oder von beiden Durchgangskontrolleinheiten 5a, 5b kommen soll, und aus einem oder mehreren Bits, die angeben, welcher der beiden Durchschaltabschnitte als "Master" bezeichnet ist. Ferner haben sie einen festen Teil, der an sich bekannten Kontrollschaltungen 51 und 52 in der Schal— tung 200 gestattet, zu kontrollieren, ob die internen Verbindungswege des Durchgangsnetzes 1 unversehrt sind, und ggf. entsprechende Alarmmeldungen für Kanäle 53 zu erzeugen. Ein binäres Schaltwerk 9, das zu der Schaltung 200 gehört, steuert auf Grund des Inhaltes der empfangenen Signale a einen Taktgeber 32 sowie eine ebenfalls in der Schaltung 200 enthaltene bistabile Kippstufe 10, die ihrerseits die Leitungseinheit 3 steuert.
Die zu den Leitungseinheiten 3 führenden Kanäle 8 kommen von zwei einander entsprechenden , d.h. für synchronen Betrieb bestimmten Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen. Diese Kanäle 8 übertragen die von den erwähnten Taktgebergruppen kommenden Informationen, die über die Leitungseinheiten in die PCM-Ausgangskanäle geleitet werden sollen, welche an die Leitungseinheiten 3 angeschlossen sind. Sind beispielsweise mit jeder der Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen acht Leitungseinheiten 3 verbunden, von denen jede die Schnittstelle zu einem entsprechenden PCM-System bildet.
so wird ein durch die Kanäle 8 übertragener elementarer Rahmen von den Sprech- oder Toninformationen von 256 Kanälen bestimmt.
Die Informationen der Kanäle 8 gelangen über Abzweigungen 6a zum Eingang eines Komparators 14, welcher durch den Taktgeber 32 gesteuert wird. Der Komparator 14 vergleicht bitweise die synchron durch die genannten Kanäle 8 laufenden 8-Bit-Gruppen, und falls in einer solchen Gruppe bei mindestens zwei einander entsprechenden Bits eine Abweichung vorhanden ist, erzeugt er an seinem Ausgang 14a ein dafür charakteristisches Signal, wie z.B. ein Bit vom Wert 1. Dieses charakteristische Signal wird zum Eingang eines Digitalfilters 15 geleitet, das z.B. aus einer Verzögerungsleitung und aus einem Torglied 17 besteht und am Ausgang 17a ein Fehlersignal wie z.B. ein Bit 1 erzeugt, falls das charakteristische Signal für die Dauer einer vorgegebenen Anzahl von Rahmen andauert, z.B. während zwei aufeinanderfolgender Rahmen, in welchem Fall die Verzögerungsleitung 16 eine Verzögerung einführt, die der Zeit eines ganzen Rahmens entspricht.
Der Ausgang 17a des Digitalfilters 15 ist an zwei Abschnitten M-, M„ angeschlossen, die untereinander gleich sind.
Dort ist er jeweils mit dem ersten Eingang 18a eines Torgliedes 18 verbunden, dessen anderer Eingang 18b an den Ausgang eines zyklischen Speichers (UmlaufSpeichers) 19 geschaltet ist, der durch den Taktgeber 32 weitergeschaltet und durch die ZentralSteuereinheit 2 jeweils auf den neuesten Stand gebracht wird: In dem Speicher 19 sind soviele elektrische Zustände oder Bits gespeichert, wie einen Rahmen bildende Kanäle vorhanden sind. Ein Bit vom Wert 1 bedeutet hier, daß die Zentralsteuereinheit bereit ist, von dem zugehörigen Kanal Alarmmeldungen zu empfangen, während bei einem Bit "0" die Zentralsteuereinheit vom betreffenden Kanal keine Alarmmeldungen annimmt.
Der Ausgang des Torgliedes 18 ist also jeweils aktiviert, wenn seine beiden Eingänge auf hohem Potential liegen, was am Eingang 18a einem Alarm in einem vorgegebenen Kanal entspricht und am Eingang 18b andererseits bedeutet, daß die Zentralsteuerung Alarmmeldungen von diesem Kanal annimmt. Mit dem Ausgang des Torgliedes 18 ist ein Block 22 verbunden, der z.B. aus einer Flip-Flop-Schaltung besteht und an seinem Ausgangskanal 23 zwei unterschiedliche Binärwerte (hohes und niedriges Potential) haben kann, von denen der erste die unmittelbare Folge mindestens einer Aktivierung (erster Kanal im Alarmzustand) des Torgliedes 18 ist. Die durch den Ausgangskanal 23 gelieferte Alarmmeldung gelangt zu den Durchgangskontrolleinheiten 5a, 5b, welche daraufhin einen mit dem Ausgang des Torgliedes 18 verbundenen Kanal aktivieren, um auf diese Weise den Zustand eines vollständigen vom Speicher 19 ausgesiebten Rahmens zu erkennen; dadurch können die Durchgangskontrolleinheiten beim "Lesen" des Rahmens sowohl den von dem Alarm betroffenen Kanal als auch den Zustand aller Kanäle eines vollständigen Rahmens feststellen. Die Durchgangskontrolleinheiten 5a, 5b können ferner einen Kanal 20 aktivieren, der mit dem Ausgang des Speichers 19 verbunden ist, um zu prüfen, ob der Inhalt des im Speicher 19 enthaltenen Rahmens tatsächlich mit dem von der Zentralsteuereinheit 2 verlangten Rahmen übereinstimmt.
Alle Taktsignale, die für den einwandfreien Betrieb des Speichers 19 und des Komparators 14 notwendig sind, werden vom Taktgeber 32, der gemäß der schematischen Darstellung der Fig. 3 durch die Tore 11, 12 und den Inverter 13 gebildet ist, aus dem Taktsignal CK., CK2 des von der Zentralsteuereinheit 2 als "Slave" bestimmten Durchschaltabschnitts abgeleitet. Die Wahl des Taktsignals des Slave-Abschnitts hat folgenden Grund: Eine Betriebsstörung in einem Durchschaltabschnitt 4a, 4b erkennt die Gruppenidentifizierschaltung 6 bei der ersten auf die Betriebsstörung folgenden 8-Bit-Gruppe, wie oben erläutert wurde. Verwendet man den
Takt des Master-Durchschaltabschnittes, ist es der Schaltung 6 bei einer Betriebsstörung in diesem Durchschaltabschnitt wegen der fehlenden Taktsignale nicht möglich, einzugreifen, weshalb die vorhandene Betriebsstörung nicht auf die Ausgangsleitungen signalisiert wird. Verwendet man hingegen den Takt des Slave-Abschnittes, kann bei einer Betriebsstörung im Master-Abschnitt die Schaltung 6 unverzüglich ansprechen, und wenn die Betriebsstörung im Slave-Abschnitt auftritt, steuert der Master-Abschnitt weiterhin die vom Durchgangsnetz abgehenden Leitungen; der Fehler, der die Betriebsstörung verursacht hat, wird hierbei von den in Fig. 2 dargestellten Blöcken mit der darauffolgenden Nachricht erkannt, die von der Zentralsteuereinheit mittels der Blöcke 25, 26, 29, 131, 31 mit einer gewissen Verzögerung nach Auftreten der Betriebsstörung geliefert wird, was in vorteilhafter Weise durch den einwandfreien Betrieb der Verbraucher (Teilnehmer) kompensiert wird.
Die Gruppenidentifizierchaltung 6 stellt also ggf. fehlende Übereinstimmung der Informationen von zwei zur gleichen Leitungseinheit geführten synchronen Kanäü en fest, und wenn dies während einer festgelegten Anzahl von Rahmen der Fall ist, kann sie mit Zustimmung der Zentralsteuereinheit das Auftreten einer Betriebsstörung in einem Kanal melden und Informationen über den Zustand der einen elementaren Rahmen bildenden Kanäle liefern.
ι 46..
Leerseite

Claims (2)

  1. Patentanwälte
    Dr. Dieter ν. Bezold
    Dipl.-Ing. Peter Schütz
    Dipl.-Ing. Wolfgang Heusler
    8 München 86, Postfach 860260
    (DB 473) 11094/H/Elf
    Ital.Patentanm. No.3533 A/80
    vom 7.10.1980
    ITALTEL
    Societä Italiana Telecomunicazioni s.p.a.
    Piazzale Zavattari, 12, 1-20149 Mailand 20
    Durchgangsnetz für Zeitmultiplex-Fernmeldesysteme
    Patentansprüche
    QJ. Durchgangsnetz für bidirektionale PCM-Zeitmultiplex-Fernsprech- oder sonstige Fernmeldesysteme, das in einem Durchschaltknoten mit einer als Befehlszentrale dienenden Zentraleinheit verbunden ist, mit
    einer Mehrzahl von Leitungseinheiten entsprechend der Anzahl der PCM-Systeme, von denen jede als Schnittstelle zwischen dem Durchgangsnetz und einem zugehörigen PCM-System dient;
    einem Durchschaltnetz, das mit den Leitungseinheiten verbunden ist, von der Zentraleinheit gesteuert wird, zur räumlich-zeitlichen Durchschaltung (Zeit-Raum/Raum-Zeit-Umwandlung) der einzelnen PCM-Kanäle dient und aus zwei gleichen, synchron arbeitenden Teilen besteht, von denen jedes eine
    erste Zeit-Durchschaltstufe, die jede PCM-Abtastprobe aus dem jeweiligen PCM-Eingangskanal in eine von der Zentraleinheit bestimmte Arbeitsphase überträgt, eine Raum-Durchschaltstufe für die PCM-Abtastprobe sowie eine zweite Zeit-Durchschaltstufe für die Übertragung jeder PCM-Abtastprobe aus der Arbeitsphase in die Phase des entsprechenden Ausgangskanals enthält , wobei die beiden Zeit-Durchschaltstufen aus einer vorbestimmten Anzahl von Eingangs- bzw. Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen bestehen, an die jeweils eine vorbestimmte Anzahl von Leitungseinheiten angeschlossen ist;
    einer der Anzahl der Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen eines der Durchschaltteile entsprechenden Anzahl von Gruppenidentifizierkreisen, von denen jeder zwischen mindestens zwei entsprechende Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen des einen bzw. des anderen Durchschaltteils geschaltet ist und dazu dient, ggf. Abweichungen zwischen den Daten am Ausgang der beiden Gruppen festzustellen und sie der Zentraleinheit zu melden;und
    mindestens zwei untereinander gleichen Durchgangskontrolleinheiten, die als Schnittstelle zwischen der Zentraleinheit und dem Durchgangsnetz dienen und jeweils eine Schnittstelle für den Empfang der Befehle der Zentraleinheit, einen mit der Empfangs-Schnittstelle verbundenen Befehlsdecodierer, der in der Lage ist, einen in den von der Zentraleinheit gesendeten Nachrichten enthaltenen Befehl zu erkennen, einen mit dem Befehlsdecodierer verbundenen Adressendecodierer zur Erfassung des von der Zentraleinheit gewählten Organs des Durchgangsnetzes , einen Nachrichtenbildungskreis, der von den Organen des Durchgangsnetzes Antwort- und/oder Alarmnachrichten empfängt und entsprechende Nachrichten für die Zentraleinheit erzeugt, sowie eine mit dem Nachrichtenbildungskreis und mit der Zentraleinheit verbundene Sende-Schnittsteile enthalten;
    dadurch gekennzeichnet, daß für jede Durchgangskontrolleinheit (5a,5b) Fehlererkennungsschaltungen (25,26) zum Feststellen von Fehlern der Parität und der Reihenfolge der von der Zentraleinheit (2) kommenden Befehle, eine Synchronismusfehlererkennungsschaltung (29) zum Feststellen fehlender Synchronisierung der beiden Durchgangskontrolleinheiten sowie eine Befehlsfehlererkennungsschaltung (131) zum Feststellen von Fehlern in den von der Durchgangskontrolleinheit gelieferten, für entsprechenie Organe des Durchschaltnetzes (4) bestimmten Befehlen vorgesehen sind;
    daß an die Ausgänge der Fehlererkennungsschaltungen (25,26, 29,131) eine Binärschaltung (31) angeschlossen ist, die an zwei mit der Zentraleinheit bzw. mit dem Nachrichtenbildungskreis (37) verbundenen Ausgängen (31a, 31b) binäre elektrische Signale erzeugt, die das Vorhandensein eines Fehlers bei mindestens einer der Fehlererkennungsschaltungen (25,26, 29,131) bzw. das Fehlen einer Fehlermeldung aller Fehlererkennungsschaltungen melden;
    und daß jeder Gruppenidentifizierkreis (6) folgendes enthält: einen Vergleichsschaltkreis (14), der mit zwei entsprechenden Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen der Durchschaltteile (4a, 4b) verbunden ist und Bit für Bit die Ausgangssignale dieser Gruppen vergleicht und bei Feststellen einer Abweichung von mindestens zwei entsprechenden Bits einer 8-Bit-Gruppe ein hierfür charakteristisches Signal erzeugt; ein mit dem Vergleichsschaltkreis (14) verbundenes Digitalfilter (15), welches ein Fehlersignal erzeugt, wenn das charakteristische Fehlersignal sich für eine vorbestimmte Anzahl von Rahmen wiederholt; eine mit dem Digitalfilter (15) verbundene, von der Zentraleinheit gesteuerte Alarmschaltung , die in Abhängigkeit von Befehlen der Zentraleinheit ein Alarmsignal sowie Informationen über den Zustand der Ausgangskanäle der beiden Ausgangs-Zeitdurchschaltgruppen erzeugt; eine Schaltung (200), die von der Zentraleinheit (2) Nachrichten empfängt, die den als Master arbei-
    tenden Durchschaltteil melden, die Richtigkeit dieser Nachrichten prüft und die Leitungseinheiten (3) steuert; sowie einen von dieser Schaltung (200) gesteuerten Taktgeber (32) , der die Taktsignale der genannten Alarmschaltung und des VergleichsSchaltkreises (14)von dem als Slave bezeichneten Durchschaltteil (4a, 4b) herleitet.
  2. 2. Durchgangsnetz nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß die Alarmschaltung aus mindestens zwei gleichen Teilen (M-, M-) besteht, von denen jeder ein Torglied (18) enthält, dessen erster Eingang (18a) an das Digitalfilter (15) und dessen zweiter Eingang (18b) an einen zyklischen Speicher (19) angeschlossen ist und dessen Ausgang mit den Durchgangskontrolleinheiten verbunden ist; daß der zyklische Speicher (19) mit den Durchgangskontrolleinheiten (5a,5b) verbunden ist (über Kanal 20), jeweils von den Befehlen der Zentraleinheit (2) auf den neuesten Stand gebracht wird und so viele elektrische Signale speichert, wie Kanäle des Rahmens am Eingang des Vergleichs-Schaltkreises (14) vorhanden sind, wobei jedes dieser elektrischen Signale durch seinen Binärwert angibt, ob ein Alarm auf dem entsprechenden Kanal festgestellt wird oder nicht; und daß jeder Teil (M.. , M-) ferner eine an den Ausgang des . Torgliedes (18) geschaltete , mit den Durchgangskontrolleinheiten (5a, 5b) verbundene Schaltung enthält, die in dem betreffenden Ausgangskanal (23) zwei binäre Zustände annehmen kann, die angeben, ob mindestens ein Kanal des Rahmens einen Alarm aufweist oder nicht, wobei der Alarmzustand bis
    zur Übernahme durch die Zentraleinheit andauert. 30
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