DE3139503C2 - - Google Patents
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vereinzelungsanlage
für eine Mehrzahl von weichverpackten Gebinden, insbe
sondere für Sackhieven oder dergleichen, gemäß Oberbe
griff des Anspruches 1.
Der Umschlag von Kisten und Fässern, d. h. von Gütern,
die mit einer festen und starren Umhüllung versehen sind,
ist in Großbetrieben weitestgehend automatisiert worden.
Die Handhabung durch kraftbetätigte Einrichtungen bietet
wegen der starren Umhüllung keine besonderen Schwierig
keiten. Da an sich nur eine starre Fläche für die Hand
habung benötigt wird, werden kleinere Packungen auch
vielfach mittels Paletten als Trägereinrichtungen zu
Großgebinden zusammengefaßt, die ähnlich wie Kisten und
Fässer behandelt werden können. Dagegen ist bei Gütern, die in Säcken verpackt
sind, bislang an den Umschlagspunkten noch in großem Umfange körperliche Arbeit
erforderlich. Das gilt besonders für die Auflösung von Sackhieven, wenn z. B. beim
Entladen eines Überseeschiffes oder eines Leichters jeweils etwa ein Dutzend Säcke
mit einem Taustropp zu einer Hieve zusammengefaßt werden, die vom Haken eines
Hebezeuges aufgenommen und übergesetzt wird und am Absetzplatz zwecks Lagerung
oder Verarbeitung des Inhaltes der Säcke wieder aufgelöst werden muß. Selbst bei
Benutzung von Fördermitteln für den Weitertransport bedeutet bislang das Auflösen
von Hieven, daß nach Abnahme einer Öse des Taustropps vom Haken des Hebezeuges
die Säcke einzlen nacheinander auf ein Förderband mittels körperlicher Arbeit abge
worfen werden müssen.
Aus der DE-OS 29 27 750 ist eine Vereinzelungsanlage für Buchblöcke bekannt,
bei der von einer Fördervorrichtung mit einer ersten Geschwindigkeit geförderte
Buchblöcke auf eine zweite in Förderrichtung nachgeordnete, schräggestellte Fördervor
richtung übergeleitet werden, die eine höhere Fördergeschwindigkeit aufweist.
Ferner ist aus der DE-AS 12 85 393 eine Vereinzelungsvorrichtung für Flaschenkästen
bekannt, bei der die Rollen eines Zwischenförderers entweder im Freilauf oder alterna
tiv mit dem Zuförderer oder dem Abförderer gekuppelt werden.
Vereinzelungsanlagen, mit denen insbesondere Sackhieven aufgelöst werden können,
sind bisher nicht bekannt. Die Erfindung bezweckt, eine solche Einrichtung zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung eine Vereinzelungsanlage mit
den Merkmalen des Anspruches 1 geschaffen. Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Eine erfindungsgemäße Einrichtung gestattet, weichverpackte Gebinde, insbesondere
Säcke, die in einer größeren Zahl eng aufeinanderliegen, schnell und ohne Beschä
digung der Um
hüllungen derart zu vereinzeln, daß dieses Gebinde mit einer
üblichen, selbsttätig arbeitenden Fördereinrichtung z. B.
in Reihenfolge in einem Lager abgesetzt oder aber auch einer
Weiterverarbeitung zugeführt werden können.
Bei der Auflösung von Sackhieven wird durch die Erfindung der
Einsatz körperlicher Arbeit auf das Abnehmen einer Öse des
Taustropps vom Haken des Hebezeuges beschränkt. Für jede Um
schlagstelle bedeutet das nach bisherigen Erfahrungen bei
Sackhieven z. B. die Einsparung von drei Arbeitskräften.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich aus
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen.
Es zeigt in vereinfachter Darstellung
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Ein
richtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Eingangsabschnitt der
Einrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Eingangsabschnittes,
Fig. 4 und 5 Einzeldarstellungen von Teilen des Eingangsab
schnittes und
Fig. 6 ein Steuerungsschema.
Eine erfindungsgemäße Vereinzelungsanlage, die zur Auflö
sung von Sackhieven benutzt wird, weist am Eingangsende
einen Rollentisch 10 auf, der aus einer waagerechten Grund
stellung um eine an seinem Ausgangsende liegende Achse 11
hochgeschwenkt werden kann, insbesondere nacheinander in
zwei Schräglagen 10′ und 10′′. An das Ausgangsende des Rol
lentisches 10 schließen drei weitere Fördereinrichtungen an,
wobei die Fördergeschwindigkeit einer Fördereinrichtung je
weils größer als die der vorhergehenden ist. Im vorliegen
den Fall sind drei Förderbänder 12, 14 und 16 vorgesehen,
wobei jeweils das Eingangsende eines Förderbandes von
der vorhergehenden Fördereinrichtung überlappt wird. Das
fördernde Trumm des Förderbandes 12 steigt in Förderrich
tung an, vorzugsweise um einen Winkel, der mindestens so
groß oder größer als der Winkel ist, mit dem der Rollen
tisch 10 in der größten Schräglage 10′′ zum Übergabepunkt
abfällt. Das fördernde Trumm des Förderbandes 14 fällt
vom Übergabepunkt zum anschließenden Förderband ab, und
zwar vorzugsweise um einen Winkel, der etwa 1/2 bis 3/4
des Anstiegwinkels des Förderbandes 12 beträgt, vorzugs
weise etwa die Größenordnung von 2/3 des vorhergehenden An
stiegwinkels hat. Das anschließende Band 16 hat wieder ein
ansteigendes, förderndes Trumm, wobei der Anstiegswinkel
etwa das 1,3- bis 1,5fache des vorhergehenden Fallwinkels
betrifft und vorzugsweise in der Größenordnung das 1,4
fachen liegt. Diese Beziehungen sind bedingt durch Ober
flächeneigenschaften des Sackmaterials und durch das Vo
lumengewicht. Säcke mit durch Pressung verdichtetem Inhalt
bedingen andere, vorzugsweise geringere Winkel als Säcke
mit verhältnismäßig lose eingeschüttetem Inhalt, z. B.
Kaffeebohnen, für die das vorstehende Beispiel gilt.
Fig. 2 bis 5 zeigen Einzelheiten des als Eingangsabschnitt
der Anlage dienenden Rollentisches 10. Der Tisch 10 hat
eine Länge, die bei Benutzung für die Auflösung von Sack
hieven vorzugsweise länger als die geschlossene Sackhieve
ist. Auf dem Ausgangsende des Tisches 10, d. h. auf dem
zum Band 12 liegenden Ende, soll nach Öffnen der Sackhieve
so viel Platz sein, daß bei waagerechtem Tisch etwa aus
dem Hievenstapel rutschende Säcke noch auf dem Tisch liegen.
Die Oberseite des Tisches bildet eine Reihe von Rollen 22,
deren Achse rechtwinklig zur Förderrichtung und waagerecht
liegt. Die Rollen 22 sind in einem Rahmen 20 angeordnet,
der auf einer Grundplatte 28 mittels eines Ständers 32 und
eines Hydraulikzylinders 36 abgestützt ist. Der Tisch 10
ist dabei um die an seinem Ausgangsende parallel zu der
letzten Rollenachse liegende Achse 34 im Ständer 32 dadurch
schwenkbar, daß der in einer Halterung 38 um eine Achse 39
schwenkbare Hydraulikzylinder betätigt wird, so daß die bei
40 am Tischrahmen 20 angelenkte Kolbenstange ausgefahren
wird. Die Halterung 38 ist ebenfalls mit der Grundplatte 28
fest verbunden. Der Tisch 10 wird an seinen Längsseiten von
Platten 24 begrenzt, die fest mit dem Rahmen 20 verbunden
sind und mit dem Tisch hochgeschwenkt werden. An der Ein
gangsseite des Tisches 10 ist, unabhängig von dem Tisch
rahmen 20, eine Schieberplatte 18 angeordnet. Die Schieber
platte 18 ist an ihrer Oberseite in der Mitte mit einem
Einschnitt 19 ausgebildet. Die Schieberplatte 18 ist an der
Kolbenstange 30 eines Hydraulikzylinders 26 befestigt, der
auf der Grundplatte 28 befestigt oder abgestützt ist. Außer
dem kann die Schieberplatte 18 in nicht dargestellten Füh
rungen gehalten werden. Durch entsprechende Beaufschlagung
des zur Kolbenstange 30 gehörenden Kolbens im Zylinder 26
kann die Schieberplatte 28 bei Bedarf hochgefahren und
wieder eingezogen werden. Die Schieberplatte 18 dient da
zu, nach Aufsetzen einer Sackhieve auf den Tisch 10 des
Eingangsendes abzuschließen, derart, daß nach Abnahme einer
Öse des Taustropps das an einer Laufkatze hängende Hebe
zeug den Taustropp durch den Einschnitt 19 herausziehen
kann, während die Säcke durch den Schieber zurückgehalten
werden und die während dieses Arbeitsabschnittes freilau
fenden Rollen 22 das Herausziehen des Taustropps erleich
tern.
Die Achsen 23 der Rollen 22 , siehe Fig. 4, stehen über Ge
triebeelemente 54, 53 in Antriebsverbindung mit einer Welle
oder Spindel 52, die über eine Kupplung 50 und ein Ge
triebe 48 an einen Antriebsmotor 46 angeschlossen ist. Im
vorliegenden Fall sind die Rollen 22 des Tisches 10 zu
mehreren Gruppen zusammengefaßt. Die Gruppen können nach
einander an den Antriebsmotor 46 angeschlossen werden.
Hierzu ist die Spindel 52 in Abschnitte unterteilt, von
denen z. B. der mittlere Abschnitt 57 und
der am Eingangsende liegende Abschnitt 59 durch Kupplungen
56 bzw. 58 nacheinander mit einem unmittelbar an die Kupp
lung 50 anschließenden Abschnitt in Antriebsverbindung ge
bracht werden können. Für drei Rollengruppen ist jeweils
eine Bremse 42 vorgesehen, die z. B. eine mit einem Reib
belag versehene Leiste sein kann, die durch eine Einrich
tung 44, die am Tischrahmen 20 befestigt ist, gegen die
Unterseite der entsprechenden Rollengruppe gedrückt wird.
Die Einrichtung 44 enthält außer einer kraftbetätigten Stell
vorrichtung, die z. B. ein Druckmittelzylinder sein kann,
eine Rückstellfeder, die bei Abschaltung der Stellvorrich
tung die Freigabe der Rollen ermöglicht. Bei dem hier vorge
sehenen Betrieb der Anlage kann die Lösung der Bremse 42 mit
dem Einschalten der jeweils zugeordneten Kupplung 50 bzw. 56
bzw. 58 gekoppelt sein, so daß bei Ausschalten des Stell
motors 44 und Rückstellung der Bremse 42 gleichzeitig die
Kupplung 50 bzw. 56 bzw. 58 in Eingriff gebracht wird. Die
Rollen 22 sind jeweils mit Freilauf auf den Achsen 23 ange
ordnet, so daß bei Abschaltung des Antriebs 46 und nicht an
gezogener Bremse 42 die Rollen 22 entgegen der Förderrich
tung rollen können. Vorzugsweise ist am Ausgangsende des
Tisches 10 eine Gruppe von Rollen 22 vorgesehen, die außer
halb des Eingriffsbereiches einer Bremse drehbar gelagert
und an den Drehantrieb anschließbar sind. Für diese Aus
führungsform ist zwischen den Kupplungen 50 und 56 noch
eine zusätzliche Kupplung 50 a vorgesehen, die die Spindel 52
zusätzlich unterteilt.
Für Sackhieven, die etwa 12 Sack Kaffee oder dergl. umfassen,
weist der Tisch 10 am Ausgangsende 3 Rollen auf, die außer
halb des Eingriffsbereiches der Bremsen 42, 44 liegen,
ferner in Reihenfolge daran anschließend eine Gruppe mit
sechs, eine mit neun und eine mit acht Rollen auf, bei einer
Gesamtlänge des Tisches 10 von etwa 2300 mm und Breite von
etwa 1000 mm.
Fig. 6 zeigt vereinfacht ein Schaltschema für die in Ver
bindung mit den Fig. 1 bis 5 beschriebene Anlage. Eine
Steuerungseinheit 22 ist über einen Hauptschalter 70 an
eine nicht dargestellte Kraftquelle angeschlossen. Gegebenenfalls
unter Benutzung einer zusätzlich aus Sicherheitsgründen
vorgesehenen Handsteuerung 73 werden der Laufkatzen-Motor
74 und der Hebezeug-Motor 76 in dem Sinne betätigt, daß
eine Sackhieve, bezogen auf Fig. 1 von rechts kommend,
auf den Tisch 10 eingefahren und dort abgesetzt wird,wo
rauf die zum Ausgangsende des Tisches liegende Öse vom
Haken des Hebezeugs genommen wird. Sodann wird über die
Steuereinheit 72 ein Magnetschalter 78 betätigt, der ein
Ventil 26 a für den Hydraulikzylinder 26 stellt, so daß der
Schieber hochfährt. Nach Hochfahren des Schiebers 18
fährt die Laufkatze 74 zurück, d. h. bezogen auf Fig. 1
nach rechts, und zieht dabei den Taustropp unter der Sack
hieve heraus. Dieser Vorgang wird durch die nicht ange
triebenen und gebremsten und entgegen der Förderrichtung
freilaufenden Rollen 22 erleichtert. Falls erforderlich,
kann auch zusätzlich das Hebezeug 76 auf Auswärtsfahrt ge
schaltet werden.
Nach Herausziehen des Taustropps, gleichbedeutend mit Rück
fahrt der Laufkatze 74, werden über Magnetschalter 82, 84
und 86 die Stellmotoren 44 a, 44 b und 44 c für die Bremsen
der drei Rollengruppen betätigt derart, daß die Bremsen
angezogen werden. Gleichzeitig werden die Kupplungen 50,
56 und 58 gelöst. Ferner wird praktisch gleichzeitig über
einen Magnetschalter 80 ein Ventil 36 a für den Stellmotor 36
derart betätigt, daß der Tisch 10 in die mit 10′ in Fig. 1
bezeichnete Schräglage gestellt wird. Während des Hochfah
rens des Tisches in die Stellung 10′, ggf. auch etwas früher,
aber auf jeden Fall nach dem Festlegen der Rollen 22, werden
die Motoren 46 für den Rollenantrieb des Tisches 10, 12 a
für das Förderband 12, 14 a und für das Förderband 14 und
16 a für das Förderband 16 eingeschaltet. Ein bereits durch
das Hochkippen in die erste Stufe vom Tisch fallender Sack
wird danach sofort von dem Band 12 abtransportiert.
Anschließend wird der Tisch durch erneute Schaltung des
Magnetschalters 80 und des Steuerventils 36 a in die mit 10′′
bezeichnete Hubstellung gefahren und sodann über den Schal
ter 82 und die Vorrichtung 44 a die zugehörige Bremse der
ersten, am Ausgangsende des Tisches 10 liegenden Rollen
gruppe gelöst, gleichzeitig die Kupplung 50 zum Eingriff
gebracht und die erste Rollengruppe in Förderrichtung in
Drehung versetzt.
Nach einer Zwischenzeit, die in der Größenordnung von etwa
20 bis 50 sek liegen kann, wird über den Schalter 84 und
die Betätigungsvorrichtung 44 b die Bremse der zweiten
oder mittleren Rollengruppe gelöst und gleichzeitig die
Kupplung 56 zum Eingriff gebracht. Damit sind die Rollen
der mittleren Gruppe ebenso wie die der ersten Gruppe an
den Antriebsmotor 46 angeschlossen. Nach einer weiteren,
etwa gleichgroßen Zwischenzeit wird über den Schalter 86
die Stellvorrichtung 44 c der Bremse der dritten Rollen
gruppe betätigt und diese Bremse gelöst, gleichzeitig die
Kupplung 58 zum Eingriff gebracht. Damit wird auch die
dritte Rollengruppe in Förderrichtung angetrieben. Nach
einer weiteren Zeitspanne von etwa 30 sek ist der Tisch
frei und die Steuereinheit 72 stellt die Gesamteinrich
tung unter Berücksichtigung der Laufzeit, die der letzte
vom Tisch abgegebene Sack für die Förderung über die Bän
der 12, 14 und 16 braucht, in die Ausgangsstellung zurück.
Falls die Rollenanordnung des Tisches am Ausgangsende eine
außerhalb des Bremseingriffes liegende Rollengruppe auf
weist, ist in der Steuerung eine zusätzliche Schaltvor
richtung erforderlich, die die zusätzliche Unterteilung
der Spindel 52 durch die Kupplung 50 a berücksichtigt.
Claims (13)
1. Vereinzelungsanlage für eine Mehrzahl von weichverpack
ten Gebinden, insbesondere für Sackhieven oder derglei
chen, mit mehreren, aneinander anschließenden und in
Reihenfolge mit zunehmenden Geschwindigkeiten antreib
baren Fördermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß das
erste der aneinander anschließenden Fördermittel (10,
12, 14, 16) ein Rollentisch (10) ist, der um eine Achse
(11), die in der Nähe und parallel zur letzten, am Aus
gangsende des Tisches befindlichen Rollen (22) liegt,
aus der Waagerechten nach oben verschwenkbar ist und
dessen Rollen mindestens zwei Gruppen bilden und grup
penweise an einen Drehantrieb (46) anschließbar sind,
wobei die jeweils nicht angetriebenen Rollen mit einer
Bremse (42) gegen Drehung festlegbar sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rollentisch (10) von der waagerechten Grundstellung aus
in zwei verschieden stark zum Ausgangsende abfallende
Winkelstellungen (10′, 10′′) schwenkbar ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollen (22) des Tisches (10) zu drei unmittel
bar aufeinanderfolgenden Rollengruppen zusammengefaßt
sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die an den Rollentisch anschließenden
Fördermittel (12, 14, 16) mit ihren Förderflächen gegen
über den jeweils anschließenden Förderflächen verschie
dene Schrägstellungen gegenüber der Waagerechten auf
weisen.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Förderfläche des an den Rollentisch (10) anschließenden
Fördermittels (12) vom Anschlußpunkt aus ansteigt, das
unmittelbar darauffolgende Fördermittel (14) abfällt
und ein daran anschließendes, weiteres Fördermittel (16)
wieder ansteigt.
6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
an den Rollentisch (10) anschließenden Fördermittel (12, 14, 16) Förder
bänder sind.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tisch (10) von in Längsrichtung sich
erstreckenden, am Rahmen (20) befestigten Wänden (24)
flankiert ist.
8. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß am Eingangsende des Tisches (10)
ein über die Tischbreite sich erstreckender Schieber
(18) höhenverstellbar angeordnet ist (Fig. 3).
9. Anlage nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Aus
schnitt (19) in der Oberkante des Schiebers (18).
10. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rollen (22) auf ihren Achsen
(23) mit Freilauf angeordnet sind und über eine Kupp
lung (50; 56; 58) an einen Drehantrieb anschließbar
sind.
11. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Rollengruppe des Rollentisches
(10) mit einer Bremse (42) versehen ist, deren Betäti
gung mit der Lösung einer Antriebskupplung verbunden
ist.
12. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn
zeichnet durch eine von der Unterseite des Tisches (10)
gegen die Rollenmäntel festziehbaren Bremsleiste (42).
13. Anlage nach Ansprüchen 10-12, gekennzeichnet durch
eine das Ausgangsende des Tisches (10) bildende Gruppe
von Rollen (22), die außerhalb des Eingriffsbereiches
der Bremsen (42) drehbar gelaget und nach Wahl an einen
Drehantrieb anschließbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813139503 DE3139503A1 (de) | 1981-09-29 | 1981-09-29 | Vereinzelungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813139503 DE3139503A1 (de) | 1981-09-29 | 1981-09-29 | Vereinzelungsanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3139503A1 DE3139503A1 (de) | 1983-04-07 |
| DE3139503C2 true DE3139503C2 (de) | 1987-11-12 |
Family
ID=6143403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813139503 Granted DE3139503A1 (de) | 1981-09-29 | 1981-09-29 | Vereinzelungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3139503A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018107582A1 (de) * | 2018-03-29 | 2019-10-02 | Homag Plattenaufteiltechnik Gmbh | Werkstückauflagetisch, Werkstückbearbeitungsanlage, und Verfahren zum Betreiben eines Werkstückauflagetisches |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3327953A1 (de) * | 1983-08-03 | 1985-02-21 | Luco-Technic Gmbh Verfahrenstechnische Anlagen, 6474 Ortenberg | Sackvereinzelungsvorrichtung zur aufloesung eines aus einzelgebinden gebildeten haufwerkes, sowie ein ergaenzendes verfahren |
| DE102021130439A1 (de) | 2021-11-22 | 2023-05-25 | Krones Aktiengesellschaft | Umformen eines Behältermassenstroms in einen einspurigen Behälterstrom |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285393B (de) * | 1964-12-04 | 1968-12-12 | Enzinger Union Werke Ag | Vorrichtung zum Foerdern und Vereinzeln von auf einer Rollenbahn od. dgl. ankommenden Flaschenkaesten |
| DD138183A1 (de) * | 1978-08-29 | 1979-10-17 | Thrandorf Hans Peter | Vereinzelungsbaustein |
-
1981
- 1981-09-29 DE DE19813139503 patent/DE3139503A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018107582A1 (de) * | 2018-03-29 | 2019-10-02 | Homag Plattenaufteiltechnik Gmbh | Werkstückauflagetisch, Werkstückbearbeitungsanlage, und Verfahren zum Betreiben eines Werkstückauflagetisches |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3139503A1 (de) | 1983-04-07 |
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