DE3135318C2 - Schrittmotor und mit diesem ausgerüstete Quarzuhr - Google Patents

Schrittmotor und mit diesem ausgerüstete Quarzuhr

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DE3135318C2
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Koichi Amagasaki Hyogo Inazumi
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schrittmotor nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine mit diesem ausgerüstete Quarzuhr nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 11.
Bei einem herkömmlichen Schrittmotor dieser Art besteht der Stator, wie in F i g. 1 der Zeichnung gezeigt, aus drei Teilen 1', 1" und Γ", die aus Blech ausgestanzt sind. Der Teil 1' verläuft geradlinig und ist als Kern einer auf ihn gewickelten Spule 2' benutzt. Die anderen, spiegelgleichgroß L-förmigen Teile 1" und Γ" sind so angeordnet, daß sie mit je einem Ende an jedes der beiden Längsenden des Teiles 1' anschließen, während ihre anderen Enden einander um einen Rotor 3' herum etwas vernetzt eng gegenüberliegen. Um diese Teile in ihrer richtigen Lage zu halten, sind auf einer Grundplatte 4' drei Paar Halteboizen 5', 5" und 5'" aufgesetzt; in den beiden Enden des geraden Statorteils 1' angebrachte Löcher passen auf das Bolzenpaar 5', die L-förmigen Statorteile 1" bzw. Y" passen auf die entsprechenden Bolzenpaare 5', 5" und 5'", und die Drehachse des zwischen den anderen Enden der Teile 1" und V" angeordneten Rotors 3' ist in ein Lager 6' auf der Grundplatte 4' eingesetzt. Bei dieser Ausbildung des Schrittmotors wird jedoch durch das Ausstanzen des Bleches beim Herstellen der Statorteile ein großer Anteil Abfälle erzeugt, wodurch die Herstellungskosten beträchtlich erhöht werden, da relativ wertvolle Rohstoffe verwendet werden. Da der gerade Teil 1' und die L-förmigen Teile 1" bzw. 1'" getrennt hergestellt und dann, wenn der Stator zusammengesetzt wird, miteinander verbunden werden, ergibt sich darüber hinaus der Nachteil eines hohen magnetischen Widerstandes. Wegen der Notwendigkeit, die gegenseitige Lage des Stators zum Rotor sehr genau einzuhalten, ist es auch notwendig, große Genauigkeit hinsichtlich der Lage und der Abmessungen der auf der Grundplatte 4' aufgesetzten Haltebolzen 5', 5" und 5'" zu sichern. Da der Stator aus drei Teilen hergestellt wird, ist das Zusammensetzen und Anbringen desselben auf den Haltebolzen ein komplizierter Vorgang.
Um diese Nachteile des herkömmlichen Schrittmo-
tors nach F i g. 1 zu beseitigen, ist in der JP-OS 26 910/1978 vorgeschlagen, gemäß Fig.2 der Zeichnung einen wesentlichen U-förmigen und aus einem Stück bestehenden Stator T durch Stanzen aus Blech so zu formen, daß er einen gerade verlaufenden Schenkel bildet, während der andere Schenkel zwecks Schaffung zweier magnetischer Pole im Stator T zwei Vorsprünge aufweist. Der Stator T ist dadurch so ausgebildet daß er keinerlei Verbindungsstelle enthält, so daß der magnetische Widerstand verkleinert und die Wirtschaftlichkeit der Herstellung durch die Verringerung der Anzahl der Teile zusätzlich verbessert werden kann. Jedoch ist es, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, immer noch notwendig, den anderen Schenkel des Stators T an zwei Stellen auf in die Grundplatte eingesetzten Haltebolzen passend zu befestigen, so daß die Arbeit des Zusammensetzens in dieser Hinsicht nicht vereinfacht wird. Da der Stator durch Stanzen hergestellt wird, fallen weiterhin Abfälle an, und die Wirtschaftlichkeit der Materialausnutzung ist unbefriedigend. _
In einer japanischen/Gebrauchsmusteranmeldung, die mit der Veröffentlichungs-Nummer 97 173/1980 offengelegt wurde, wurde ein weiterer Vorschlag gemacht, um die Nachteile jener Motoren nach F i g. 1 und 2 zu beseitigen. In diesem Falle wird, wie in F i g. 3 gezeigt, ein Stangenmaterial von Kreisquerschnitt auf passende Länge zugeschnitten und dann zu einem im wesentlichen U-förmigen Stator 8' gebogen, dessen einer Schenkel geradlinig verläuft, während der andere gekrümmt ist. Die Krümmung des anderen Schenkels dieses Stators 8' ist derart, daß nach dem Zusammenbau eine erste Richtung, in der der gekrümmte Schenkel einem Rotor 9' am nächsten liegt, und eine zweite Richtung, in welcher der gerade Schenkel dem Rotor 9' am nächsten liegt, unter einem solchen Winkel vorlaufen, daß sie die Drehrichtung des Rotors 9' fes!!egen. Während die Erzeugung von Abfällen des Stator-Werkstoffes im wesentlichen auf Null gebracht werden kann und Stanz-Arbeitsgänge vermieden werden können, so daß hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der Arbeitsweise und des Materialverbrauchs Verbesserungen erzielt werden, ist es jedoch bei dieser Ausbildung nicht möglich, hinsichtlich des Schrittmotors eine gleichbleibende Drehung und ein ausreichendes Drehmoment zu erreichen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Schrittmotors, bei dem die Stanzarbeit zur Herstellung des Stators vermieden wird und dennoch durch eine optimale Relativpositionierung zwischen Stator und Rotor eine gleichbleibende Drehung und ein genügendes Drehmoment erhalten werden können. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Schrittmotor wird nicht nur eine stetige Drehung des Rotors bei ausreichendem Drehmoment erreicht, sondern es'kann auch die Arbeit des Einbauens des Stators leicht und schnell ausgeführt werden.
Durch die Erfindung wird ferner eine Quarzuhr mit den im Oberbegriff des Anspruchs 11 genannten, bekannten Merkmalen geschaffen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß ihr Schrittmotor erfindungsgemäß ausgebildet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung näher erläutert, die auf eine bevorzugte Ausführungsform bezogen ist, welche in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines auseinandergenommenen herkömmlichen Schrittmotors,
Fig.2 eine Draufsicht auf einen anderen üblichen Schrittmotor, teilweise im Schnitt
F i g. 3 eine der F i g. 2 ähnliche Draufsicht auf einen noch anderen herkömmlichen Schrittmotor,
Fig.4 eine Draufsicht teilweise im Schnitt und in größerem Maßstabe, eines gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Schrittmotors, bei dem Stator und Rotor mittels einer Grundplatte für eine Quarzuhr wie im folgenden beschrieben zusammengebaut sird,
Fig.5 eine perspektivische Ansicht des in Fig.4 gezeigten Schrittmotors in auseinandergebautem Zustand,
Fig.6 eine graphische Darstellung der betrieblichen Kennwerte des in den F i g. 4 und 5 gezeigten, gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Schrittmotors und
F i g. 7 eine perspektivische Ansicht einer auseinandergenommenen Quarzuhr, in welche der in den F i g. 4 und 5 gezeigte, gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildete Schrittmotor eingegliedert ist.
Obwohl der Schrittmotor der vorliegenden Erfindung im folgenden mit Bezug auf die in den Zeichnungen gezeigte, am meisten bevorzugte Ausführungsform erläutert werden soll, ist nicht beabsichtigt die Erfindung nur auf das besondere Ausführungsbeispiel zu beschränken, sondern sie soll alle möglichen Abwandlungen, Abänderungen und äquivalente Anordnungen einschließen, die im Bereich der beigefügten Patentansprüche liegen. Weiter sollte verstanden werden, daß, obwohl eine Quarzuhr mit dem Schrittmotor der vorliegenden Erfindung auch erläutert werden wird, die mögliche Verwendbarkeit des Schrittmotors der vorliegenden Erfindung nicht nur auf Quarzuhren beschränkt ist.
Für das Folgende wird jetzt auf F i g. 4 und 5 Bezug genommen. Ein Stator 1 wird hergestellt, in dem ein stangenförmiges Material von großer magnetischer Permeabilität wie das unter dem Warenzeichen »Permalloy« gehandelte Material auf geeignete Länge geschnitten und in im wesentlichen U-förmige Gestalt gebogen wird, ein Schenkel von welcher am freien Endteil im vorliegenden Fall zu einer V-Form gebogen
*5 wird, während ihr anderer Schenkel gerade ausgebildet wird. Eine auf einen gesondert vorbereiteten Spulenkörper gewickelte Spule 2 ist auf den geraden Schenkel des Stators 1 passend aufgeschoben. Der gekrümmte Schenkel des Stators 1 ist in einer ersten in einer
so Grundplatte 3 angebrachten Ausnehmung 4 aufgenommen, die im wesentlichen dieselbe Form hat, wie der gekrümmte Schenkel, während der gerade Schenkel in einer zweiten Ausnehmung 5 aufgenommen ist, die in der Grundplatte 3 auch geradlinig verlaufend hergestellt ist. In einem Raum zwischen den freien Endteilen der beiden Schenkel des vorliegenden Beispiels des Stators 1 ist ein Rotor 6 angeordnet, dessen Drehachse in einem Lagerteil 7 gehalten ist, der mit der Grundplatte 3 aus einem Stück besieht
Wenn der gegenseitige engste Abstand zwischen dem äußeren freien Endteil des gekrümmten Schenkels des Stators 1 und dem Umfang des Rotors 6 gleich g\ gemacht wird, ferner der engste Abstand zwischen dem inneren Krümmungsabschnitt des V-Teils des gek/ümmten Schenkels und dem Rotorumfang gleich gi und der engste Abstand zwischen dem geraden Teil des Stators 1 und dem Rotorumfang gleich gi und diese Abstände so gewählt werden, daß gi > g\ und g2 gilt,
wird· ein magnetischer Pol des Rotors 6 bei Stillstand durch den Teil des Stators 1 angezogen werden, der g\ oder gi entspricht, und daher kann die Anlaufrichtung des Schrittmotors der vorliegenden Erfindung gleichbleibend gemacht werden. Falls die Beziehung zwischen den Abständen g\ und g2g\ > g2 ist können diese Abstände g\ und gi in den folgenden Beschreibungsteilen als miteinander vertauschbar angesehen werden. Daher soll im folgenden jedoch auf den Fall g3 > gi > g\ Bezug genommen werden. In der folgenden Tafel sind die unteren Grenzwerte und die oberen Grenzwerte der Spannungen für stetige Drehung gezeigt für die Fälle g\ = 0,6 bzw. 0,8 bzw. 1,0 mm sowie gi = 1,0 bzw. 1,2 bzw. 1,4 mm und g32,1 bzw. 2,5 mm. Der »untere Grenzwert« der Spannungen für stetige Drehung ist eine Spannung, bei der der Rotor 6 sich zu drehen beginnt, während die an die Spule 2 angelegte Spannung allmählich gesteigert wird, und der »obere Grenzwert« der Spannungen für stetige Drehung ist eine Spannung, bei der der Rotor 6 sich zu drehen aufhört, wenn die an die Spule 2 gelegte Spannung weiter gesenkt wird. Es ist deshalb notwendig, die unteren und die oberen Grenzwerte der Spannungen für stetige Drehung und auch die Werte von g\, g2 und gi in Abhängigkeit von dem Wert der an die Spule 2 angelegten Antriebsspannung zu wählen. Dies bedeutet, daß die Werte von gu g2 und gi so ausgewählt werden sollten, daß der Wert.der an die Spule 2 angelegten Antriebsspannung etwa in der Mitte zwischen dem unteren Grenzwert und dem oberen Grenzwert der Spannungen für stetige Drehung liegt. Für den Schrittmotor der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, daß der untere Grenzwert weniger als etwa 1,15V beträgt und der obere Grenzwert größer als etwa 1,6 V ist, wenn der Motor von einer Gleichstromquelle von z.B. 1,5V angetrieben wird. Es ist mit anderen Worten vorzuziehen, Verhältnisse zu verwirklichen wie 1,2 < g2lg\ < 1,8 und 2,i < gj/gt < 3,5. Die Versuchswerte in der Tabelle erhält man, wenn ein Rotor 6 benutzt wird, der einen Teller mit einem Durchmesser von 6,5 mm und einer Dicke von 2 mm darstellt und aus einem Ferrit-Serienmagnet hergestellt ist.
S3 g\ (mm) 0.8 1.0
(mm) (mm) 0.6 0.9-2.15 λΓ 0.87-1.16 V
1.0 2.1 1.1-2.25 V ft/ft = 1-25 ft/«, = 1-0
ft/«, = 1-67 ft/«, = 2.63 ft/«, - 2.1
ft/«, = 3.5 0.88-2.0 V 0.88-1.3 V
2.5 1.15-2.2 V ft/ft - 1.25 ft/«, = 1-0
ft/«, = 1-67 ft/«, =3.13 a/ft = 2.5
ft/?. - 4.17 0.9-2.1 V 0.88-1.6 V
1.2 2.1 1.2-2.24 V ft/ft - 1.5 ft/«. = 12
ft/ft = 2.0 ft/ft = 2.63 ft/«, = 2-1
ft/«, =3-5 0.92-2.09 V 0.88-1.7 V
2.5 1.24-2.3 V ft/«, = 1.5 ft/«, - 1-2
«2/«i = 2.0 ft/ft = 3.13 a/ft = 2.5
ft/«, = 4.17 1.08-2.2 V 0.97-1.6 V
1.4 2.1 1.25-2.32 V ft/«, = 1.75 ft/«, = 1-4
ft/«, - 2-33 ft/«, - 2.63 ft/«, = 2.1
ft/«i - 3-5 1.08-2.2 V 0.95-2.0 V
2.5 1.27-2.4 V ft/«, = 1-75 ft/«i = 1.4
ft/«, = 2.33 fe/ft =3-13 a/ft = 2-5
ft/«, = 4.17
Falls g] größer ist als 0,6 bis 1,0 mm, läßt sich eine stetige Rotation und ein ausreichendes Drehmoment weiter gut erreichen, solange die Werte von g2 und g3 im Hinblick auf ^i entsprechend den vorstehend angegebenen Verhältnissen ausgewählt werden, nachdem g\ bestimmt worden ist
Bei dem Schrittmotor der vorliegenden Erfindung bestehen weiter hinsichtlich der Anlaufspannung Beziehungen wie in F i g. 6 dargestellt, wenn gx bzw. ^2 bzw. g3 je für sich variiert werden. Die Versuchswerte in der obigen Tabelle wurden daher mit den Werten von g\, gi und gi beiderseits ihrer Mittelwerte von 0,8 bzw. 1,2 bzw. 23 mm ermittelt Wenn die Abmessungen und Werkstoffe des Rotors und des Stators geändert werden und der Wert der Antriebsspannung variiert wird, erhalten die Abmessungen von g\, gi und g3 natürlich andere
Werte als die erwähnten, aber das Verhältnis zwischen gu g2 und gi wird aufrechterhalten und demgemäß ist es
für den Schrittmotor der vorliegenden Erfindung
erforderlich, daß die oben beschriebenen Verhältnisse
von 1,2 < g2/g, < 1,8 und 2,1 < gslg\ < 3,5 eingehalten
60 werden.
Gemäß F i g. 6 ändert sich bei dem Schrittmotor der vorliegenden Erfindung eine Anlaufspannung G\ in Abhängigkeit von g\ stärker als die Anlaufspannungen G2 und G3 in Abhängigkeit von g2 bzw. gy. Es ist daher klar, daß man einen Schrittmotor höherer Leistungsfähigkeit erhält wenn g\ genauer bestimmt wird als g2 und gi. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der g\ zugeordnete Statorteil durch den abgebogenen freien
Endteil des Stators 1 gebildet und die Weite W\ der gekrümmten Ausnehmung 4 in der Grundplatte 3, in welche dieser gekrümmte freie Endteil eingepaßt ist, ist mit größerer Genauigkeit übereinstimmend mit der Breite des eingesetzten Teils des Stators 1 gewählt, als die Weiten W2 und Wj der Ausnehmungen 4 und 5 in der Grundplatte 3, die den Abständen g2 und gi zugeordnet sind, wodurch die für für die geeignete Bestimmung des Betrages von g\ erforderliche Genauigkeit größer gemacht werden kann und der Einbau des Stators 1 in die Grundplatte 3 schnell ausgeführt werden kann. Um die Weite Wi der Ausnehmung so wählen zu können, daß der Abstand g\ mit großer Genauigkeit eingehalten wird, ist vorzugsweise an einer Seitenwand der Ausnehmung 4 ein Halteansatz so ausgebildet, daß er sich über einen Teil der Ausnehmung in Längsrichtung erstreckt und den äußeren freien Endteil des Stators I hält. Weiter ist gemäß der vorliegenden Erfindung der Lagerteil 7 für die Drehachse des Rotors 6 wie erwähnt mit der Grundplatte 3 aus einem Stück geformt, wodurch der Abstand g\ ebenfalls leichter und genauer eingehalten werden kann. Wenn man die gekrümmte Ausnehmung 4 an ihrem dem freien Ende des Stators gegenüberliegenden Ende erweitert und die Weite W2 entsprechend g2 und die Weite VV3 der geraden Ausnehmung 5 größer als die Breite des Stators macht, kann der Stator 1 zuerst mit seinem freien Ende in den erweiterten Endteil der gekrümmten Ausnehmung 4 eingesetzt werden, dann nachfolgend mit den äußeren und inneren Teilen in die gekrümmte Ausnehmung 4 und schließlich mit dem geraden Schenkel in die gerade Ausnehmung 5 der Grundpaltte 3, das letztere unter Überwindung der eigenen Federkraft des Stators. Auf diese Weise kann bei dem Schrittmotor der vorliegenden Erfindung die Zusammenbauarbeit sehr leicht und schnell ausgeführt werden. Beim Einbau kann, weil der Querschnitt des Stators 1 kreisförmig ist, zusätzlich von einem Einschnappen des Stators 1 in die Ausnehmungen 4 und 5 der Grundplatte 3 Gebrauch gemacht werden, so daß hierdurch die Arbeit bemerkenswert erleichtert wird bei ausreichend sicherem Festhalten des Stators.
Im folgenden ist auf F i g. 7 Bezug genommen, welche eine Quarzuhr zeigt, bei der der oben beschriebene Schrittmotor der vorliegenden Erfindung benutzt ist, wobei wegen der besseren Obersicht der Stator 1 so dargesellt ist, als sei er von der Grundplatte 3 abmontiert und in einem Gehäuse 8 untergebracht, aber in Wirklichkeit wird der Stator 1 zuerst in die Grundplatte 3 eingebaut, wie beschrieben wurde und dann wird die zusammengebaute Einheit in das Gehäuse 8 eingepaßt, so daß der Stator 1 im Gehäuse 8 durch einige Haltebolzen gehalten wird. In dem Gehäuse 8 ist ein Schaltungsblock 9 untergebracht, der der Spule 2 ein Antriebssignal liefert und dieser Schaltungsblock 9 wird von einer Batterie 10 gespeist, die auch im Gehäuse 8 untergebracht ist; der Rotor 6 wird durch die Erregung der Spule 2 periodisch angetrieben. Entsprechend dem periodischen Antrieb des Rotors 6 wird ein Zweitrad 11 periodisch angetrieben, dessen Achse zwischen der Grundplatte 3 und einer auf das Gehäuse 8 passenden Rückwand 12 gelagert ist und das mit dem Rotor 6 in Eingriff steht. Die Drehung des Zweitrades 11 wird über dessen Ritzelstufe auf ein Sekundenrad 13 übertragen, das ebenfalls zwischen der Grundplatte 3 und der Rückwand 12 gelagert ist und eine durch die Grundplatte 3 und das Gehäuse 8 hindurchreichende Ausgangswelle besitzt. Die Drehung des Sekundenrades 13 wird dann durch dessen Ritzelstufe auf ein Zwischenrad 14 und weiter durch dessen Ritzelstufe auf ein Bodenrad 15 übertragen, das auf der Außenfläche der Grundplatte 3 angeordnet ist, wo der Stator 1 angebracht ist und das eine durch das Gehäuse 8
ίο hindurchgehende Ausgangswelle aufweist. Die Drehung des Bodenrades 15 wird durch seine Ritzelstufe auf ein Minutenrad 16 übertragen und durch dessen Ritzelstufe auf ein Stundenrad 17 mit einer durch das Gehäuse 8 hindurchgehenden Ausgangswelle. Im Gehäuse 8 ist ein mit dem Minutenrad 16 in Eingriff stehendes Zeiteinstellrad 18 vorgesehen, das mittels eines auf der Außenseite der Rückwand Ί2 angeordneten Zeiteinstellknopfes 19 von Hand antreibbar ist. Ein auch von der Außenseite der Rückwand 12 her betätigbarer Abstellknopf 20 ist durch eine öffnung 21 der Rückwand hindurch auf einem Ansatz 22 der Grundplatte 3 so geführt, daß bei seiner Betätigung ein Arm 2Oi mit seinem freien Ende in Eingriff mit der Ritzelstufe des Rotors 6 kommt und so dessen Drehung verhindert An den Außenkanten der Rückwand 12 sind federnde Klinken 23 angebracht, die in gegenüberliegende Winkelschlitze 24 des Gehäuses 8 eingreifen, wenn die Rückwand 12 auf das Gehäuse aufgesetzt wird.
Bei der Quarzuhr, bei der der Schrittmotor der vorliegenden Erfindung benutzt ist, können, wie nach dem Vorstehenden klar ist, der Stator 1 und der Rotor 6 auf der Grundplatte 3 montiert werden, welche das Getriebe mit den Rädern 11,13,14,15,16 und 17 trägt, wobei die Zahl der Einbauschritte gegenüber bekannten Bauarten verringert und die Genauigkeit der Abstände zwischen dem Stator 1 und dem Rotor 6 gleichzeitig sicher eingehalten werden kann. Demgemäß kann die Zahl der für den Schrittmotor erforderlichen Teile verringert und an dem Statormaterial kann in einfacher Weise gespart werden. Bei dem Schrittmotor der vorliegenden Erfindung kann der Stator durch bloßes Schneiden und Biegen eines stangenförmigen Materials hergestellt werden, so daß der magnetische Wirkungsgrad und die Anzahl der Spulenwindungen vergrößert werden können, während die äußeren Abmessungen der Erregerspule im Vergleich zu üblichen Schrittmotoren klein gehalten werden können, so daß die diesen Schrittmotor benutzende Quarzuhr auch wirksam klein und leicht gemacht werden kann.
Beim Biegen des einen der Schenkel des U-förmigen Stators des Schrittmotors der vorliegenden Erfindung ist es vorteilhaft, ihn derart zu krümmen, daß die Verteilung des magnetischen Flusses längs des gekrümmten Schenkels einen einzigen Gipfel aufweist.
Weil sich das Stangenmaterial aber leicht biegen läßt, kann der gekrümmte Stab von Kreisquerschnitt sauber in die Ausnehmung in der Grundplatte eingepaßt werden und der Rotor kann stoßfrei schrittweise angetrieben werden, so daß sich Vorteile dahingehend ergeben, daß die Wirtschaftlichkeit und die Laufgenauigkeit der Quarzuhr wirksam verbessert werden können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Schrittmotor mit einem durch Biegen eines stangenförmigen Materials von so hoher magnetischer Permeabilität wie Permalloy in im wesentlichen U-förmige Gestalt hergestellten Stator, dessen einer Schenkel gerade ist, mit einer auf diesem geraden Schenkel jenes Stators angebrachten Spule und einem Rotor, der zwischen dem geraden und dem anderen Schenkel des Stators angeordnet ist, wobei dieser andere Schenkel so gekrümmt ist, daß der engste Abstand zwischen jenem Rotor und dem genannten gekrümmten Schenke! des Stators nicht auf der von der Drehachse des Rotors auf den geraden Schenkel gefällten Normalen liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Abstand (gi) zwischen dem geraden Scnenk«;l des Stators (1) und dem Rotor (6) größer ist als der kleinste Abstand (g\) zwischen dem gekrümmten Schenkel und dem Rotor (6).
2. Schrittmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem genannten, ersten engsten Abstand (g\) zwischen dem besagten gekrümmten Schenkel jenes Stators (1) und jenem Rotor (6) ein zweiter engster Abstand (gz) auf der anderen Seite als derjenigen des ersten engsten Abstandes (g\) bezogen auf die erwähnte Normale vorgesehen ist, und daß der Abstand (gj) zwischen dem gekrümmten Schenkel und dem Rotor (6) an der zweiten Engstelle kleiner ist als der erwähnte kleinste Abstand (£3) zwischen dem geraden Schenkel und dem Rotor (6).
3. Schrittmotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abstand (g\) an der ersten engsten Stelle zwischen dem gekrümmten Schenkel und dem Rotor (6), dem Abstand (g-ΐ) an der zweiten engsten Stelle zwischen dem gekrümmten Schenkel und dem Rotor (6) und dem kleinsten Abstand (g$ zwischen dem geraden Schenkel und *o dem Rotor (6) folgende Beziehungen eingehalten sind: 1,2 < g2lg\ < 1,8 und 2,1 < gjg\ < 3,5.
4. Schrittmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (6) aus einem Ferritmagnet hergestellt ist und einen Durchmesser *5 von etwa 6,5 mm und eine Dicke von etwa 2 mm hat.
5. Schrittmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel des Stators (1) in Ausnehmungen (4; 5) festgelegt sind, die in einer Grundplatte ausgebildet sind, und daß der Rotor (6) in einem Lager (7) axial drehbar gehalten ist, welches mit der Grundplatte (3) aus einem Stück ausgebildet ist.
6. Schrittmotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Weite (W\) an einer Stelle der erwähnten Ausnehmungen (4) der genannten Grundplatte (3) zum Festhalten des gekrümmten Schenkels des Stators (1) an der ersten engsten Stelle gegenüber dem gekrümmten Schenkel mit dem Abstand (g\) mit der Breite des gekrümmten Schenkels ausgebildet ist, während die Weite des anderen Teils der Ausnehmungen (4; 5) größer gemacht ist als W\.
7. Schrittmotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte erste engste Stelle (g\) zwischen dem gekrümmten Schenkel des Stators (1) und dem Rotor (6) an einem äußeren freien Endteil des gekrümmten Schenkels liegt.
8. Schrittmotor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Weite (IV3) jener Ausnehmungen (5) der Grundplatte (3) zum Festhalten des geraden Schenkels des Stators (1) größer gemacht ist als die erwähnte Weite (Wt).
9. Schrittmotor nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (1) Kreisquerschnitt hat
10. Schrittmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erwähnte gekrümmte Schenkel für eine magnetische Flußverteilung ausgebildet ist, die nur einen einzigen Gipfel hat.
11. Quarzuhr mit einer elektrischen Antriebsstromquelle, mit einem mit dieser Stromquelle verbundenen Schaltungsblock, der ein periodisches Signal erzeugt, mit einem Schrittmotor, einem Getriebe, das vor der Rotorwelle des Schrittmotors angetrieben wird, nut die Zeit anzeigenden, von Ausgangswellen des Getriebes abhängigen Zeigern und mit einer Grundplatte, auf welcher der Schrittmotor und das Getriebe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet ist.
DE3135318A 1980-09-12 1981-09-05 Schrittmotor und mit diesem ausgerüstete Quarzuhr Expired DE3135318C2 (de)

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JP55126807A JPS5750678A (en) 1980-09-12 1980-09-12 Quartz timepiece

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DE3135318A1 DE3135318A1 (de) 1982-04-08
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US (1) US4415274A (de)
JP (1) JPS5750678A (de)
DE (1) DE3135318C2 (de)
FR (1) FR2490360B1 (de)
GB (1) GB2085668B (de)

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