DE3132092C2 - Chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffdepolarisation - Google Patents
Chemische Stromquelle mit LuftsauerstoffdepolarisationInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft chemische Stromquellen. Die chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffdepolarisation enthält ein zylindrisches Gehäuse (1) und zwei im Gehäuse (1) konzentrisch angeordnete, durch ein ionenleitendes Diaphragma (4) getrennte Elektroden (2, 3) entgegengesetzter Polarität. Die Quelle enthält eine stabförmige Stromableitung (5) der Elektrode (3) und eine aus einer abdichtenden Zwischenlage (9) und einem Metalldeckel (6) mit mindestens einem mit dem Werkstoff der Zwischenlage (9) gefüllten Luftloch (7). Auf der Außenfläche des Deckels (6) liegt ein aus dem Werkstoff der Zwischenlage (9) hergestelltes und mit dieser über das Luftloch (7) mittels des Füllstoffes im Luftloch (7) verbundenes Abreißzeichen (10). Die chemische Stromquelle ist zum Einsatz vorzugsweise in Heimempfängern und -magnettongeräten der Massenfertigung vorgesehen.
Description
(Fig.3) eine nach innen der Stromquelle gerichtete
scharfe Kante 13 besitzen. Diese Ausführung des Loches 7 erleichtert das Abreißen des Zeichens 10 zur
Ermöglichung eines Luftzutritts zum Inneren der Stromquelle und zu deren positiver Elektrode 2.
Die erfindungsgemäße Stromquelle befindet sich vor ihrem Einsatz in hermetisch abgeschlossenem Zustand,
was eine beträchtliche Lagerzeit ohne erheblichen Kapazitätsverlust gewährt
Die Anschlußkontakte der Stromquelle sind tür die Durchführung einer Kontrolle ihrer Spannung, EMK
u. ä, offen. Vor Beginn der Arbeit der Quelle wird von
der Zwischenlage 9 (F i g. 1) erst derjenige Teil des Zeichens 10 abgerissen, der an diese über das Hilfsloch 8
angeschlossen ist Dann wird das Zeichen 10, indem an t5 dieses eine auf ein Abreißen des Zeichens 10 vom Dekkel
6 abzielende geringfügige Kraft angelegt wird, abgerissen. An der Abreißstelle des Zeichens 10 bildet sich
ein Loch aus, durch welches Luftsauerstoff ins Innere der Stromquelle zu ihren positiven Elektroden 2 gelangt;
die Quelle ist im Betrieb.
Das Abreißzeichen 10 kann derart ausgeführt werden, daß es möglich ist, die Stromquelle an eine Belastung
zu legen, ohne das Zeichen 10 abzureißen, und die Energie der Stromquelle zum Teil in deren hermetisch
abgeschlossenem Zustand auszunutzen, worauf das Zeichen 10 abgerissen wird und die Stromquelle durch
Luftsauerstoffzutritt zu dieser zu arbeiten anfängt
Das Abreißzeichen 10 kann auch in der Weise ausgeführt werden, daß es die Rolle eines Kreuzbandes übernimmt,
d. h. die Ausnutzung der Stromquelle ohne Abreißen des Zeichens 10 unmöglich macht Das Abreißen
hat erst nach einer Kontrolle auf die Brauchbarkeit der Stromquelle zu erfolgen.
In diesem Fall befindet sich auf der Oberfläche des Zeichens 10 die Aufschrift: »Vor öffnen prüfen«.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
45
50
60
65
Claims (3)
1. Chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffde- Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch
polarisation, die ein Zylindergehäuse, zwei im Ge- 5 die im Patentanspruch 1 beschriebenen Maßnahmen
häuse konzentrisch angeordnete, durch ein ionenlei- gelöst
tendes Diaphragma getrennte Elektroden entgegen- Zur Erleichterung der Entfernung des Abreißzei-
gesetzter Polarität, eine Stab-Stromableitung einer chens samt dem Werkstoff der Zwischenlage, der die
der Elektroden, und eine aus einer abdichtenden Luftlöcher füllt, ist es zweckmäßig, die letzteren mit zum
Zwischenlage und einem Metalldeckel mit minde- io Inneren der Stromqueik gekehrten scharfen kanten zu
stens einem mit dem Werkstoff der abdichtenden versehen.
Zwischenlage gefülltem Luftloch bestehende Bau- Zur Vereinfachung der Herstellung der Quelle ist es
gruppe zum Abdichten enthält, dadurch ge- erwünscht, das Abreißzeichen in Form eines flachen
kennzeichnet, daß auf der Außenfläche des Ringes auszuführen.
Deckels (6) ein aus dem Werkstoff dar Zwischenlage ;5 In der erfindungsgemäßen chemischen Stromquelle
(9) hergestelltes und mit dieser über das Luftloch (7) mit Luftsauerstoffdepolarisation werden die Luftlöcher
mittels des Füllstoffes im Luftloch (7) verbundenes einfach durch Abtrennung des Abreißzeichens geöffnet
Abreißzeichen (10) liegt. ohne daB von irgendwelchen Behelfswerkzeugen Ge-
2. Chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffde- brauch gemacht wird.
polarisation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 20 Zur selben Zeit wird eine sichere hermetische Ab-
net, daß fitz Luftlöcher |[7) mit ins Innere der Strom- dichtung dieser Quelle bei deren Dauerlagerung ge-
queilc gekehrten scharfen Kanter, (i3) verschen sind. währleistet Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen
3. Chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffde- Stromquellen wird keine Fertigung von gegenüber den
polarisation nach Ansprach 1 oder 2, dadurch ge- bekannten Konstruktionen der Quellen zusätzlichen
kennzeichnet daß das Abreißzeichen (10) in Form 25 Teilen benötigt, das Abreißzeichen wird aus dem Werkeines flachen Ringes ausgeführt ist stoff der abdichtenden Zwischenlage bei der Herstellung der Baugruppe zum Abdichten der Stromquelle
gefertigt Die Herstellung dieser Stromquelle ist einfach.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den
30 Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher
Die Erfindung betrifft elektrische Stromquellen, ins- erläutert Es zeigt
besonderechenischeStromquellen mit einer Luftsauer- Fig. 1 die Gesamtansicht einer chemischen Strom-
stoffdepolarisation. quelle mit Luftsauerstoffdepolarisation im Längsschnitt
Die chemischen Stromquellen mit Sauerstoffdepola- Fig.2 eine Ansicht der Stromquelle der Fig. 1 von
risation finden in Heim-Elektvogeräten der Massenferti- 35 unten und
gung, vorzugsweise in Rundfunkempfängern, Magnet- F i g. 3 die Einzelheit A der F i g. 1.
tongeräten usw. weitere Anwendung. Die chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffdepola-Es ist eine chemische Stromquelle mit Luftsauerstoff- risation enthält ein zylindrisches Gehäuse 1 (F i g. 1), in
depolarisation bekannt, in der die Luftlöcher mit einem dem konzentrisch zueinander eine positive Elektrode 2
Klebeband (s. den US-Urheberschein Nr. 2 03 567,1966) 40 und eine negative Elektrode 3 ι geordnet sind, die
abgeschlossen sind. durch ein ionenleitendes Diaphragma (Membran) 4 ge-Bei einer derartigen Quelle ist aber eine hermetische trennt sind. In Achsrichtung des Gehäuses 1 liegt eine
Abdichtung bei der Lagerung nicht gewährleistet stabförmige Stromableitung 5 der negativen Elektrode
Außerdem ist eine chemische Stromquelle mit Luft- 3. Die Baugruppe der Stromquelle setzt sich aus einem
sauerstoffdepolarisation bekannt, die ein Zylinderge- 45 Metalldeckel 6 mit einem Luftloch 7 und mit einem
häuse enthält, in dem zwei durch ein ionenleitendes Dia- Hilfsloch 8, einer hermetisch abdichtenden Zwischenlaphragma getrennte Elektroden entgegesetzter Polarität ge 9 und einem Abreißzeichen 10 zusammen. Darüberkonzentrisch angeordnet sind. In Achsrichtung des Ge- hinaus sind in der Quelle eine Isolierzwischenlage 11 zur
häuses liegt eine Stromableitung der negativen Elektro- Vermeidung eines Kontaktes der negativen Elektrode 3
de. Die Quelle enthält auch eine Baugruppe zum Ab- 50 und ihrer Stromableitung 5 mit dem als Stromableitung
dichten, die aus einem Metalldeckel mit mindestens ei- der positiven Elektrode 2 dienenden Gehäuse 1 und eine
nem Luftloch und einer abdichtenden Zwischenlage be- Hülse 12 zum Schutz der negativen Elektrode 3 gegen
steht, mit deren Werkstoff auf die Luftlöcher gefüllt einen Kontakt mit Luftsauerstoff beim öffnen des Luftsind, wodurch eine hermetische Abdichtung bei der La- loches 7 vorgesehen. Das Abreißzeichen 10 (F i g. 2) hat
gerung erreicht wird. Bei der Notwendigkeit, die Quelle 55 die Form eines flachen Ringes, liegt an der Außenseite
in Betrieb zu setzen, wird zur Sicherung eines Luftzu- des Deckels 6, ist aus dem Werkstoff der abdichtenden
tritts zur negativen Elektrode in dem das Luftloch fül- Zwischenlage 9 hergestellt und mit dieser über das Luftlenden Werkstoff und in der abdichtenden Zwischenla- loch 7 mit Hilfe des das Luftloch 7 füllenden Werkstoffe ge ein Durchstich gemacht, wobei von einem beliebigen fes der Zwischenlage 9 verbunden. Das Hilfsloch 8 befe j Stechwerkzeug, beispielsweise von einem Vorstecher, 60 findet sich im Deckel 6 diametral entgegengesetzt zum
Il Nagel u. ä. (s. den US-Urheberschein Nr. 5 58 331 vom Loch 7 und dient zur Befestigung des Abreißzeichens 10.
Pf 24. Dezember 1974) Gebrauch gemacht wird. Falls es mehrere Luftlöcher 7 gibt und sie am Umfang
p Eine derartige chemische Quelle ist aber für den Be- des Deckels 6 verteilt sind, fehlt das Hilfsloch 8. Als
VX trieb ungeeignet denn zu ihrem Einsatz wird ein Be- Werkstoff der abdichtenden Zwischenlage 9 kommen
j: .i helfswerkzeug zum Durchstechen gebraucht. 65 Kunststoffe in Frage, die alkalibeständig und elastisch
I' Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kon- sind, beispielsweise Niederdruckpolyäthylen.
(, struktion einer chemischen Stromquelle mit Luftsauer- Das Luftloch 7 kann eine beliebige Form aufweisen.
•v: stoffdeoolarisation in der Weise zu vervollkommnen. Es ist aber erwünscht, daß die Ränder des Loches 7
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| DE3132092A DE3132092C2 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffdepolarisation |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3132092A DE3132092C2 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Chemische Stromquelle mit Luftsauerstoffdepolarisation |
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Family Applications (1)
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| DE3132092A1 (de) | 1983-03-03 |
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