DE3128331C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine C-MOS-Oszillatorschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Sie bezieht sich insbesondere auf eine Oszillatorschaltung
zur Verwendung in einer Quarzarmbanduhr. Auf diesem Gebiet
besteht gegenwärtig die Tendenz, einerseits zu versuchen,
soweit als irgend möglich den Leistungsverbrauch der
integrierten elektronischen Schaltungen abzusenken, um
eine Betriebsautonomie dieser Uhren für mehrere Jahre zu
gewährleisten, obgleich diese nur Batterien geringen Volumens
und demgemäß geringer Energiekapazität enthalten können.
Andererseits versucht man aus ökonomischen Gründen, Schalt
kreise zu konzipieren, die weitgehend unempfindlich sind
gegen unvermeidliche Schwankungen während der Herstellungs
verfahren.
Ein wichtiger Parameter für alle MOS-Schaltkreise ist
der Wert der Transistor-Schwellenspannung. Wenn die
Differenzen zwischen den Schwellenspannungen der Transistoren
ein- und desselben Schaltkreises normalerweise extrem gering
sind (in der Größenordnung von hundertstel Volt), ist dies
jedoch nicht der Fall für Differenzen zwischen den Schwellungs
spannungen von Transistoren von einem Schaltkreis zum anderen.
Hier können diese Differenzen nämlich mehrere zehntel Volt
erreichen. Um ein Minimum an Ausschuß während der Fabrikation
zu erzielen, ist es wichtig, daß die Funktion der Schaltkreise
durch derartige Variationen nicht infrage gestellt
wird.
Die meisten gegenwärtig marktüblichen elektronischen
Uhren haben als Zeitbasis einen Quarz von 32 768 Hz. Ihr
Frequenzteiler ebenso wie das System, erforderlich zum
Antrieb eines Schrittmotors oder zum Steuern einer Digital
anzeige, bestehen aus C-MOS Schaltkreisen. Diese Technik
eignet sich sehr gut für alle jene Schaltkreise, in denen
die Transistoren praktisch als Schalter im "Ein-Aus-Betrieb"
arbeiten. Dies war jedoch gegenwärtig nicht der Fall beim
Oszillatorkreis, bei dem es sich um eine analog arbeitende
Schaltung handelt, obwohl es vom ökonomischen Standpunkt
höchst wünschenswert wäre, die Oszillatorschaltung mit
denselben Verfahren integrieren zu können, die für die
übrigen Schaltkreise der Uhr erforderlich sind.
Um Quarzoszillatoren mit sehr niedrigem Verbrauch
zu realisieren, wurden beispielsweise Widerstände verwendet,
insbesondere Dioden aus polykristallinem Silicium, die relativ
hohe Widerstände ausbilden können. Schichten von Silicium
werden mittels des CVD-Verfahrens auf der Siliciumdioxydschicht
niedergeschlagen und dann p-dotiert und n-dotiert, um
Dioden auszubilden, deren Kennlinien sich mehr oder weniger
denjenigen von Widerständen annähern. Diese Kennlinien sind
schwierig zu reproduzieren, und die Notwendigkeit, auf Wider
stände zurückzugreifen, bildet demgemäß einen erheblichen
Nachteil.
Eine C-MOS-Oszillatorschaltung, die gegenwärtig weit
verbreitet ist, ist in der FR-PS 21 10 109 offenbart.
Das aktive Element wird von einem Inverter gebildet,
gespeist von einer Gleichspannungsquelle. Ein Polarisations
widerstand hinreichend großer Resistenz (über 10 MΩ) zum
Begrenzen der Verluste ist zwischen den Ausgang und den
Eingang des Inverters gelegt, parallel zum Quarzresonator.
Zwei Kapazitäten sind zwischen eine Klemme der Spannungs
quelle und den Eingang bzw. Ausgang des Inverters gelegt.
Eine dieser Kapazitäten ist variabel, um die Schwingungs
frequenz einregulieren zu können. Neben der Tatsache, daß
sie einen Widerstand enthält, weist diese Oszillator
schaltung die folgenden Nachteile auf: Da die Steilheit
der Transistoren mit der Amplitude ihrer Steuerspannung
erheblich anwächst, erfolgt die Amplitudenbegrenzung
durch eine Übersteuerung der Transistoren. Daraus ergibt
sich ein erhöhter Verbrauch. Darüber hinaus erhöht bekanntlich
die Übersteuerung die Phasenverschiebung zwischen den Aus
gangs- und Eingangsspannungen der aktiven Transistoren, was
die Frequenzstabilität des Oszillators verringert.
Damit darüber hinaus der Oszillator anschwingt, ist
es erforderlich, daß die beiden Transistoren gleichzeitig
durchschalten, was für die Schaltung eine Speisespannung
erforderlich macht, die höher liegt, als die Summe der
Schwellenspannungen beider Transistoren. Dies bedingt
ernsthafte Beschränkungen hinsichtlich der zulässigen
Toleranzen für die Schwellenspannungen der Transistoren,
wenn die Speisespannung niedrig ist, wie dies bei einer
elektronischen Uhr zutrifft.
Bei den meisten gegenwärtigen elektronischen Uhren
kann die Schwellenspannung der verwendeten Transistoren
in den digitalen Schaltkreisen zwischen etwa 0,3 Volt
und Vp-ΔV liegen, wobei Vp die Spannung der Batterie be
zeichnet und ΔV die Minimalabweichung zwischen der Steuer
spannung und der Schwellenspannung der Transistoren in
den Frequenzteilerschaltkreisen.
Wenn die Schwellenspannung unter 0,3 Volt läge, könnten
die Ströme infolge des Betriebs mit geringer Inversion der
Transistoren der Gesamtheit der Schaltungen die Ursache für
einen unzulässigen Energieverbrauch sein. Für diesen Oszillator
muß demgemäß die Summe der Schwellenspannungen der beiden
Transistortypen zwischen 0,6 Volt und Vp-2ΔV liegen. Für
eine Speisespannung von z. B. 1,2 Volt und mit der Annahme,
daß eine Differenz ΔV von 0,1 Volt hinreicht, um das Anschwingen
sicherzustellen, kann die Summe der Schwellenspannungen der
Transistoren vom Typ P und vom Typ N zwischen 0,6 und 1 Volt
liegen, was viel engere Toleranzen für die Herstellung des
Oszillators erfordert als für die digitalen Schaltkreise.
Für die letzteren kann selbst bei Zulassung von ΔV bei 0,2
Volt die Schwellenspannung jedes Transistortyps zwischen
0,3 und 1 Volt liegen.
Eine Lösung, die es ermöglicht, in einem gewissen Maße
die Übersteuerung der Transistoren zu vermeiden und infolgedessen
den Stromverbrauch zu verringern, ist in der CH-PS 5 96 598 be
schrieben. Der in dieser Patentschrift beschriebene Oszillator
kreis, dargestellt in Fig. ₁, weist jedoch
die beiden anderen Nachteile der oben erwähnten FR-PS auf,
nämlich, daß die Schaltung einen Widerstand R aufweist, und
daß die Anforderungen hinsichtlich der Toleranzen für die
Schwellenspannung der Transistoren ebenso erheblich sind.
Während des Einschaltens nämlich wird die Kapazität Cp
entladen und die Steuerelektroden der Transistoren T₁ und
T₂ liegen auf gleichem Potential. Da diese Transistoren unter
diesen Bedingungen gleichzeitig durchschalten müssen, muß
die Speisespannung höher liegen als die Summe ihrer Schwellen
spannungen. Ein weiterer Nachteil resultiert aus der Tatsache,
daß der die Transistoren T₃ und T₄ durchfließende Strom
im eingeschwungenen Zustand von den Schwellenspannungswerten
abhängt, d. h., daß die Steuerbedingungen ihrerseits in diesem
Falle in gewissem Maße von den Schwellenspannungen abhängen.
Schließlich offenbart die CH-Patentanmeldung 6 13 357G
einen Oszillator, bei dem die beiden komplementären Transistoren
getrennt polarisiert werden in der Absicht, die Energieumsetzung
zu verringern. In diesem in Fig. 2
dargestellten Oszillator sind die Steuerelektroden der Transistoren
T₁ und T₂ vom Typ P bzw. Typ N mit der negativen Klemme bzw.
positiven Klemme der Speisespannungsquelle über Widerstände
R₁ bzw. R₂ verbunden. Zwei Koppelkondensatoren C und C′
verbinden die Steuerelektroden von T₁ und T₂ mit einer Klemme
des Quarzresonators Q, dessen andere Klemme mit dem Ausgang
des Inverters verbunden ist.
Eine solche Lösung erlaubt im Prinzip die Herabsetzung
der Speisespannung auf einen Wert etwas oberhalb der höchsten
Schwellenspannung beider Transistoren, vermeidet jedoch nicht
das Problem der Übersteuerung der Transistoren, und der Strom
verbrauch bleibt relativ hoch. Daneben weist dieser Oszillator
auch Widerstände auf.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Oszillator
schaltung, die es gestattet, jegliche Übersteuerung der aktiven
Transistoren zu vermeiden, wo daß ein niedriger Energieverbrauch
erzielbar ist, wobei die Schaltung ohne besonderen Vorsichts
maßnahmen mit den ihr zugeordneten digitalen Schaltkreisen
integriert werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 de
finiert; die Unteransprüche definieren Wetierbildungen dieses Kon
zepts.
Es ist anzumerken, daß aus DE-25 02 697 A1 bekannt ist, bei einem C-
MOS-Oszillator eine Stromquelle zwischen das jeweilige Gate des
C-MOS-Inverters und eine Versorgungsspannungsquelle zu schalten. Dabei
bildet jede Stromquelle mit dem zugehörigen Transistor einen Span
nungsteiler, und es ist unter sonst gleichen Bedingungen ein höherer
Stromverbrauch zu erwarten als bei der erfindungsgemäßen Schaltung.
Nachstehend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen im einzelnen erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen die Schaltelemente bekannter Oszillator
schaltungen;
Fig. 3 zeigt das Schaltbild einer ersten Ausführungsform
der Oszillatorschaltung gemäß der Erfindung;
Fig. 4 ist ein Schaltschema für einen Schaltkreis, der
verwendet werden kann, um die Stromquellen der Schaltung nach
Fig. 3 zu steuern;
Fig. 5 ist ein Erläuterungsdiagramm;
Fig. 6 zeigt das Schema der Oszillatorschaltung gemäß
Fig. 3, ergänzt um einen Hilfsschaltkreis zum Auslösen der
Schwingung in einer ersten Ausführungsform und
Fig. 7 ist das Schaltkreis einer Oszillatorschaltung
gemäß Fig. 3, ergänzt um einen Hilfsschaltkreis zum Auslösen
des Anschwingens in einer zweiten Ausführungsform.
Die Fig. 1 und 2 wurden einleitend bei der Diskussion
des Standes der Technik bereits erörtert.
Der in Fig. 3 dargestellte Oszillator gemäß der Erfindung
umfaßt einen P-Transistor T₁ und einen N-Transistor T₂, deren
Drainanschlüsse miteinander verbunden sind. Die Sourceanschlüsse
von T₁ und T₂ liegen an den Speiseklemmen P bzw. M der Schaltung,
über die eine Gleichspannungsversorgungsquelle gelegt ist, im
allgemeinen eine Batterie. Der positive Pol der Speisespannungs
quelle ist mit dem Punkt P verbunden.
Der Quarzresonator Q liegt zwischen dem gemeinsamen Punkt b
der Drains von T₁ und T₂ und einem Punkt a, der einerseits
verbunden ist mit dem Gate von T₁ über einen Kondensator C′₃
und mit dem Gate von T₂ über einen Kondensator C₃, dessen
Kapazität im wesentlichen gleich der von C′₃ ist. Zwei weitere
Kapazitäten C′₄ und C₄, im wesentlichen gleicher Größe, ver
binden die Gates von T₁ und T₂ mit den Klemmen P bzw. M.
Die Ausgangskapazität C₂ wird von einem variablen Kondensator
gebildet, der zwischen dem Punkt b und der Klemme M liegt,
parallel mit der Eingangskapazität eines an den Oszillator
angeschlossenen Schaltkreises, beispielsweise eines Frequenz
teilers. Diese Eingangskapazität ist der Figur gestrichelt
angedeutet.
Der Oszillator umfaßt ferner einen dritten Transistor
T₃ vom Typ P, dessen Gate und Drain mit dem Gate von T₁
verbunden sind, und dessen Source mit dem Drain von T₁
verbunden ist. In ähnlicher Weise liegt ein vierter Transistor
T₄ vom Typ N mit seinem Sourceanschluß am Drain von T₂ und
mit seinem Gate und seinem Drain an dem Gate von T₂.
Das Gate von T₁ ist ferner verbunden mit dem Drain
eines Transistors T₆ vom Typ N, dessen Source mit der Klemme
M verbunden ist. Dieser Transistor, gesteuert von einer
Gleichspannung nahe seiner Schwellenspannung, bildet eine
Stromquelle zum Liefern eines sehr niedrigen Stromes
(einige Nanoampere). In ähnlicher Weise ist das Gate
des Transistors T₂ mit der Speisequelle P über die
Stromquelle verbunden, welche von dem Transistor T₅
mit P-Kanal gebildet wird.
Man kann zum Steuern der Stromquellen T₅ und T₆
an sich bekannte Schaltkreise verwenden, wie jenen, der
in Fig. 4 dargestellt ist, und sogenannte Stromspiegel
schaltkreise verwendet. In dieser Schaltung haben
die Transistoren T₇ und T₉ den gleichen Typ wie der
Transistor T₅, d. h. P-Kanal, während die Transistoren
T₁₀ und T₁₂, wie der Transistor T₆ vom N-Kanal-Typ sind.
Der Strom I₀, der die Transistoren T₇ und T₁₀ durchfließt,
wird festgelegt durch die Speisespannung und die Kennlinien
des Transistors T₇, insbesondere durch das Verhältnis zwischen
der Breite und der Länge seines Kanals. T₇ wird demgemäß
mit einem Kanal gefertigt, der eine viel größere Länge als
Breite aufweist, um einen Strom I₀ geringster Höhe zu
erreichen.
Man weiß darüber hinaus, daß die Drain-Ströme von
Transistoren des gleichen Leitfähigkeitstyps, die in
ein und demselben Schaltkreis integriert sind und im
Sättigungsbereich arbeiten, in erster Annäherung
proportional sind zu ihrem Dimensionsverhältnis Wi/Li, wobei
Wi bzw. Li die Breite bzw. Länge des Transistorkanals definieren.
Der vom Transistor T₆ eingeprägte Strom I₆ ist demgemäß gegeben
durch
In ähnlicher Weise wird der vom Transistor T₅ eingeprägte
Strom I₅
Diese Ströme liegen in der Größenordnung von Nanoampere.
Schließlich umfaßt die Oszillatorschaltung nach Fig. 3
einen Transistor T₈ vom N-Typ, geschaltet zwischen den Punkt
ª und die Klemme M, dessen Gate mit demjenigen von T₆ ver
bunden ist. Dieser Transistor dient ausschließlich dazu,
das Dauerpotential des Punktes a festzulegen.
Anstatt einen Transistor zu verwenden, könnte man
an den Punkten a eine unabhängige p- oder n-Zone klemmen.
Fig. 3 zeigt, daß die Oszillatorschaltung zwei Elementar
kreise T₁, T₃, T₆, C′₃, C′₄, bzw. T₂, T₄, T₅, C₃, C₄ umfaßt,
welche abgesehen vom Leitfähigkeitstyp des Transistors identisch
sind hinsichtlich Aufbau und Verschaltung der Komponenten, wobei
die den beiden Schaltkreisen zugeordneten Komponenten einen
symmetrischen Platz relativ zum Resonator Q einnehmen. Man
kann sich demgemäß für die Beschreibung der Arbeitsweise
der Oszillatorschaltung auf den einen oder anderen dieser
Elementarkreise beziehen, die in analoger Weise arbeiten,
beispielsweise auf den Schaltkreis mit dem Transistor T₂.
Beim Anschalten der Speisequelle schwingt der Oszillator
an, sobald die Eingangsgleichspannungen der Transistoren T₁ und
T₂ hinreichend die Schwellenspannung überschritten haben, für
die die Schwingungen erfüllt sind. Die Amplitudenbe
grenzung der Schwingung erfolgt wie nachstehend erläutert:
Man kann zeigen, daß die Polarisationsspannung Vdo des
Transistors T₂ ziemlich genau gegeben ist durch
wobei VDmin der augenblickliche Minimalwert der Spannung
Source-Drain des Transistors T₂ ist, Vd die Amplitude der
Steuerspannung des Transistors T₂ ist, VT4 die extrapolierte
Schwellenspannung des Transistors T₄ ist, β ein Koeffizient
ist, definiert als der Kehrwert des Produkts aus der thermo
dynamischen Spannung UT und dem Imissionskoeffizienten n des
Transistors, wobei der Wert in der Größenordnung von 20-30
V-1 je nach der Dotierung des Transistorsubstrats und der
Dicke der Gateoxidschicht ist, is der von der Stromquelle T₅
eingeprägte Strom ist und i₀₄ der Stromwert des Transistors
T₄ ist entsprechend seiner extrapolierten Schwellenspannung.
Die Steuerspannung V′d, welche während eines Bruchteils
der Periodendauer des Eingangssignals die extrapolierte
Schwellenspannung des Transistors T₂ übersteigt, ist
V′d = Vd + Vdo - VT2.
Da die extrapolierten Schwellenspannungen der Transistoren
T₄ und T₂ gleich sind, erhält man für diese Spannung durch
Ersetzen von Vdo durch seinen Wert
Man kann den Transistor T₄ und die Stromquelle T₅ mit
ihrer Steuerung leicht derart dimensionieren, da i₀₄ im
wesentlichen gleich is ist. Der Ausdruck wird dem
gemäß praktisch null.
Die Tatsache, daß die Steuerspannung, welche die Schwellen
spannung des Transistors T₂ übersteigt, unabhängig vom Wert
der letzteren gleich der Minimalspannung des Drains dieses
Transistors ist, ist sehr wichtig, denn genau für diesen Fall
gilt, daß jegliche Übersteuerung vermieden wird. Diese quasi
idealen Steuerbedingungen stellen sich automatisch ein. Die
bestimmende Steilheit für die Verstärker, welche von den
Transistoren T₁ und T₂ mit ihrer Belastung gebildet werden,
verringert sich nämlich stark mit der Verringerung von VDmin′
d. h. mit der Erhöhung der Ausgangsspannung, und die Begrenzung
dieser letzteren erfolgt demgemäß ohne irgendeine Übersteuerung
der Transistoren.
Um alle unerwünschten Einflüsse der n-p Sperrschichten,
zugeordnet den Transistoren T₄ und T₅, zu vermeiden, muß
der Spannungsteiler C₃/C₄ so dimensioniert werden, daß
Vd 1/2 (VT + VDmin)
wird, worin VT der kleinste Schwellenspannungswert ist,
der in der Produktion erwartet werden kann.
Fig. 5 zeigt die Spannungen Vb, Vc, Vd an den Punkten
b, c, d der Schaltung in Abhängigkeit von der Zeit. VTN
bezeichnet die Schwellenspannung des N-Kanal Transistors.
Bei Verwendung von entsprechend dimensionierten Komponenten
kann man mit dem Oszillator gemäß der Erfindung eine Ausgangs
spannung erreichen, deren Spitze-Spitze-Wert etwa 90 Prozent
der Versorgungsgleichspannung erreicht. Da die Transistoren
praktisch nicht übersteuert werden, bleibt der Stromverbrauch
sehr niedrig, trotz der relativ hohen Amplitude des
Ausgangssignals. Wenn man den Wirkungsgrad η des Oszillators
als Verhältnis zwischen der vom Quarz dissipierten Leistung
Pq und der Speiseleistung Pe der Transistoren T₁ und T₂,
welche den eigentlichen Oszillatorantriebskreis bilden,
definiert, kann man zeigen, daß dieser Wirkungsgrad etwa
beträgt:
Dies ergibt sich beispielsweise mit folgenden Daten:
Versorgungsspannung Vp=1,2
Quarz: Schwingfrequenz 32 768 Hz
Statische Kapazität: 1 pF
Ausgangskapazität: C₂ : 10 pFEingangskapazität C₁ = 2 : 10 pF
Amplitude der Ausgangsspannung: Vb : 0,55 V.
Quarz: Schwingfrequenz 32 768 Hz
Statische Kapazität: 1 pF
Ausgangskapazität: C₂ : 10 pFEingangskapazität C₁ = 2 : 10 pF
Amplitude der Ausgangsspannung: Vb : 0,55 V.
Die im Quarz dissipierte Leistung beträgt 20 nW, was für
den oben angegebenen Wirkungsgrad einen Speisestrom von etwa
20 nA bedeutet. Zu diesem Strom kommen hinzu die Ströme der
Stromquellen, die 1 bis 2 nA betragen können, und der Strom I₀
(Fig. 4) für die Steuerung dieser Quellen. Mit einem Strom
I₀ in der Größenordnung von 10 nA kann man ohne weiteres einen
Stromverbrauch in der Größenordnung von nur einigen zehn
Nanoampere erzielen.
Da die Transistoren T₁ und T₂ getrennt polarisiert werden,
braucht die Versorgungsspannung nicht größer zu sein als der
höchste Schwellenspannungswert der Transistoren. Dies ermöglicht
sehr breite Toleranzen für die Schwellungsspannungswerte, die
von 0,3 bis 1 V reichen können, für eine Versorgungsspannung
von etwa 1,2 V. Dank diesem Umstand und der Tatsache, daß
er keinen Widerstand enthält, ist der Oszillator in hohem Maße
unempfindlich gegenüber Veränderungen der Fabrikationsparameter,
und kann ohne besondere Vorsichtsmaßnahme integriert werden,
unter Verwendung nur derselben Verfahrensschritte, wie sie
üblicherweise bei der Fertigung von digitalen C-MOS-Schaltkreisen
für eine elektronische Uhr eingesetzt werden.
Der beschriebene Oszillator kann auch durchaus für Resonatoren
mit hoher Frequenz (einige MHz) verwendet werden, ebenso wie für
niedrige Frequenzen in der Größenordnung von 32 kHz. Im Falle
eines Resonators mit niedriger Frequenz jedoch kann unter bestimmten
Umständen kein Anschwingen stattfinden, und zwar aus folgenden
Gründen: beim Anschließen der Versorgungsspannungsquelle können
die an den Gates der Transistoren T₁ und T₂ liegenden Gleich
spannungen sehr schnell relativ hohe Werte relativ zu der Schwellen
spannung erreichen. Diese Transistoren werden demgemäß von einem
ziemlich hohen Strom durchflossen und bilden jeweils, unter
Transformation der Quarzbelastung auf den Ausgang, einen in Klasse
A polarisierten Verstärker. Wegen der niedrigen dynamischen
differentiellen Widerstände, die dann von den Transistoren
T₃ und T₄ dargestellt werden, können möglicherweise die Phasen
bedingungen, welche für das Anschwingen erforderlich sind,
nicht erfüllt sein.
Dieses Phänomen, das insbesondere vorliegen kann, wenn
es sich um Kapazitäten geringen Wertes handelt, um den Verbrauch
zu begrenzen, kann vermieden werden, indem man den Oszillator
mit einem Hilfsschaltkreis verbindet, wie er etwa in Fig. 6
dargestellt ist.
Man erkennt in dieser Figur wieder den eigentlichen
Oszillator aus Fig. 3, wobei die verschiedenen Komponenten
mit den gleichen Bezugszeichen kenntlich gemacht sind. Darüber
hinaus kann man feststellen, daß der Hilfsschaltkreis für das
Anschwingen die gleiche Symmetrie bezüglich der die Punkte ª
und b verbindenden Linie aufweist, wie der eigentliche Oszillator
kreis. Die vier Transistoren, die sich oberhalb dieser Linie
befinden, sind vom P-Typ, während die vier korrespondierenden
Transistoren unterhalb der Linie vom N-Kanal-Typ sind.
Der Anschwingschaltkreis umfaßt zwei Transistoren T₁₈ und
T₁₉, deren Gates mit dem gemeinsamen Anschlußpunkt b der
Drains der Transistoren T₁ und T₂ verbunden sind, und deren
Sourceanschlüsse mit den Klemmen M bzw. P der Schaltung
verbunden sind.
Stromquellen T₁₇ und T₂₀ sind zwischen den Drainanschluß
von T₁₈ und die Klemme P zwischen den Drainanschluß von T₁₉
und die Klemme M gelegt.
Die Gates der Stromquellen T₁₇ und T₂₀ sind mit jenen
der Quellen T₅ bzw. T₆ verbunden. Jeder der Transistoren
T₁₈ und T₁₉ bildet mit seiner zugeordneten Stromquelle
einen Spannungsverstärker. Zwei Kapazitäten C₅ bzw. C′₅
sind zwischen Drain und Source von T₁₈ bzw. Drain und Source
von T₁₉ gelegt.
Der Anschwingschaltkreis umfaßt ferner einen Transistor
T₁₃ in Diodenschaltung, dessen Drain mit dem Gate von Transistor
T₁ verbunden ist, und einen Transistor T₁₅ zwischen Source von
T₁₃ und Klemme P. Die Steuerelektrode von T₁₅ ist verbunden mit
dem Drain von T₁₉. In gleicher Weise ist ein Transistor T₁₄
in Diodenschaltung vorgesehen und ein Transistor 16, dessen
Gate mit dem Drain von T₁₈ verbunden ist; T₁₄ und T₁₆ liegen
zwischen dem Gate von T₂ und der Klemme M.
Beim Anliegen der Versorgungsspannungsquelle befinden
sich alle diese Transistoren in einem Betriebszustand geringer
Inversion. Die Transistoren T₁₈ und T₁₉ sind zunächst praktisch
gesperrt; der Verbindungspunkt e wird auf das Potential der
positiven Klemme der Versorgungsspannung gebracht und der
Punkt f auf das des negativen Pols. Die Transistoren T₁₅ und
T₁₆ sind infolgedessen leitend. Wegen der Transistoren T₁₃
und T₁₄ bleiben die Steuergleichspannungen der Transistoren
T₁ und T₂ nahe deren Schwellenspannung. Die Transistoren
T₁₃ und T₁₄ bilden jeweils mit T₁ bzw. T₂ Stromspiegel.
Man kann die Transistoren T₁ und T₁₃ derart dimensionieren,
daß der in T₁ fließende Strom beispielsweise hundert mal
höher ist als der in T₁₃; entsprechendes gilt für die
Transistoren T₂ und T₁₄.
Wenn beispielsweise angenommen wird, daß sich nur
der Transistor T₂ in dem Sättigungsbereich befindet, so
steigt das Potential des Punktes b relativ zu dem
des Punktes M. Sobald die Ausgangsspannung einen Wert
nahe der Schwellenspannung der N-Transistoren erreicht,
wird T₁₈ leitend und das positive Potential des Punktes
e fällt ab, was zur Folge hat, daß der Transistor T₁₆
gesperrt wird. Der Potentialanstieg des Verbindungspunktes
d relativ zu dem des Punktes M, der darauf folgt, hat
einen inversen Effekt; er stellt sehr schnell einen Gleich
gewicht ein, bei dem die Ausgangsspannung nahe der Schwellen
spannung der N-Transistoren ist, und die Transistoren T₁
und T₂ sich im Sättigungsbereich befinden. Ein ähnlicher
Prozeß ergibt sich für die Transistoren T₁₃, T₁₅, T₁₉ und
T₂₀, wenn beim Anschließen der Versorgungsspannungsquelle
sich nur der Transistor T₁ im Sättigungsbereich befindet.
Die Ausgangsspannung des Oszillators erreicht demgemäß
die Schwellenspannung der P-Kanal Transistoren.
In diesem Zustand sind die Transistoren T₃ und T₄
gesperrt, und es ist leicht, die verschiedenen Komponenten
des Schaltkreises so zu dimensionieren, daß die für die
Schwingung erforderlichen Bedingungen dann erfüllt werden.
Wenn die Schwingung ausgelöst ist und ein Gleichge
wichtszustand sich eingestellt hat, werden die Transistoren
T₁₈ und T₁₉ alternierend und periodisch in den leitenden
Zustand gebracht. Wenn die Stromquellen T₁₇ und T₂₀ in
ihrem Polarisationssystem T₇, T₉, T₁₀, T₁₂ (Fig. 4) so
dimensioniert sind, daß Ströme von einigen Nanoampere
eingeprägt werden, genügt es für eine Frequenz von 32 kHz
der Schwingungen, daß die Werte der Kapazitäten C₅ und C′₅
einige Picofarad betragen, um die Fluktuationen der Spannungen
an den Verbindungspunkten e und f unter 0,1 Volt zu halten.
Die mittlere Spannung zwischen den Punkten e und M ist damit
praktisch gleich der Versorgungsspannung Vp. Die Transistoren
T₁₅ und T₁₆ bleiben gesperrt und die Funktion des Oszillators
im eigentlichen Betriebszustand ist demgemäß identisch mit der,
wie sie oben unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert wurde.
Obwohl meist ein Interesse besteht, den Oszillator so
arbeiten zu lassen, daß man eine geringstmögliche Schwingungs
amplitude erzielt, kompatibel mit der Steuerung des nachfol
genden Schaltkreises, kann manchmal ein Bedürfnis für ein Aus
gangssignal großer Amplitude bestehen, und für die Speisung
des Oszillators mit einer relativ hohen Spannung, größer als
die Summe der Schwellenspannung der beiden Transistortypen.
In diesem Falle kann es vorkommen, daß der beschriebene
Hilfsschaltkreis nicht immer in seiner symmetrischen Version
das Anschwingen ermöglicht. Es ist möglich, diesen Nachteil
zu vermeiden, indem man sicherstellt, daß einer der Transistoren
T₁ bzw. T₂ im Augenblick des Anschwingens des Oszillators
ungesättigt ist. Dies läßt sich beispielsweise dadurch verwirk
lichen (für den Transistor T₁) daß die Source des Transistors
T₁₃ direkt an die Klemme P gelegt wird, während die Transistoren
T₁₅, T₂₀ und die Kapazität C′₅ weggelassen werden, und
daß man diesen Transistor T₁₃ derart bemißt, daß er einen sehr
langen, jedoch schmalen Kanal aufweist, verglichen mit jenem
des Transistors T₁₄.
Eine weitere Lösung, ausgewertet in der Ausführungs
form des Anschwingschaltkreises gemäß Fig. 7, besteht darin,
im Augenblick des Einschaltens den Sourceanschluß des Transistors
T₁₃ auf ein bestimmtes Potential zu bringen, das niedriger
liegt als das des positiven Pols der Versorgungsspannungsquelle,
um so die Polarisationsspannung des Transistors T₁ zu regulieren
und infolgedessen den Anschwingstrom des Oszillators auf den
gewünschten Wert. Die Schaltung nach Fig. 7, in der die der
Fig. 6 entsprechenden Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen
versehen wurden, unterscheidet sich von der letztgenannten
durch die Tatsache, daß der Transistor T₁₅, der Verstärker T₁₉,
T₂₀, die ihm zugeordnet sind, und auch der Kondensator C′₅
weggelassen sind, und daß der Sourceanschluß des Transistors
T₁₃ jetzt mit dem Verbindungspunkt g verbunden ist, zwischen
dem Drain eines Transistors T₂₁ vom P-Typ und dem Source eines
anderen Transistors T₂₂ ebenfalls vom P-Typ, wobei diese beiden
Transistoren T₂₁, T₂₂ in Serie geschaltet sind zwischen die
Klemmen P und M der Versorgungsspannungsquelle und mit ihren
Gates beide an das Gate der Stromquelle T₅ angeschlossen sind.
Der Transistor T₂₁, als Stromquelle, und der Transistor T₂₂
bilden eine Spannungsquelle.
Wenn man einen Strom i₆ vorsieht, eingeprägt vom Transistor
T₆, der kleiner ist als der Strom i₂₁, welcher den Transistor
T₂₁ durchfließt, erscheint am Punkt g beim Einschalten des
Oszillators ein Potential Vg, das niedriger liegt, als das
der Klemme P der Schaltung und in hohem Maße unabhängig ist
vom Strom i₂₁. Man kann zeigen, daß dieses Potential Vg im
wesentlichen gleich ist
wobei W₂₁/L₂₁ bzw. W₂₂/L₂₂ die Abmessungsverhältnisse der
Transistoren T₂₁ bzw. T₂₂ sind, i₂₂ der Strom im Transistor
T₂₂, β der Kehrwert des Produkts der thermodynamischen Spannung
und des Emissionskoeffizienten und x ein Parameter, dessen
Größe bestimmt wird durch den "body effect", der für den
Transistor T₂₂ zutrifft; mit dem Ausdruck "body effect" be
zeichnet man das Phänomen, durch das ein Transistor seine
Schwellenspannung modifiziert "sieht", sobald seine Source
auf ein Potential abweichend von dem des Substrats gebracht
wird.
Der Ausdruck ln (i₂₂/i₂₂+i₆) ist dabei klein gegenüber
dem Ausdruck ln Das Potential Vg und infolgedessen
der Anschwingstrom im Transistor T₁ werden demgemäß im wesentlichen
bestimmt durch die Konfiguration der Transistoren T₂₁ und T₂₂.
Die Bedingung, daß i₆ kleiner ist als i₂₁, wird leicht
realisiert durch entsprechende Dimensionierung des Transistors
T₂₁ relativ zu den Transistoren T₅, T₆.
Im Normalbetrieb des Oszillators wird der Transistor T₁₃,
dessen Source demgemäß auf ein Potential gelegt ist,
das etwas kleiner ist als dasjenige, das an ihm im Augenblick
des Anschwingens liegt, wobei der Strom i₆ demgemäß durch
den Transistor T₃ fließt, dauernd von einem Strom durchflossen,
doch hat dieser sehr kleine Strom praktisch keinerlei Einfluß.
Es ist anzumerken, daß anstelle der Transistoren T₁₅,
T₁₉, T₂₀ und des Kondensators C′₅ die Transistoren T₁₆, T₁₇,
T₁₈ und der Kondensator C₅ weggelassen werden könnten, und
die Source des Transistors T₁₄ auf ein bestimmtes Potential
gebracht werden könnte, das höher liegt als das der Klemme M,
mit Hilfe einer Spannungsquelle, die in analoger Form realisiert
würde, zu der Konfiguration aus T₂₁, T₂₂, dargestellt in Fig. 7
und ausgerüstet mit Transistoren vom N-Typ.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten
und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Man kann
beispielsweise im Falle von höheren Frequenzen als Kondensatoren
C′₄ und C₄ die Kapazitäten Gate/Substrat der Transistoren T₁ und
T₂ verwenden und im Falle von niedrigen Frequenzen eine Eingangs
kapazität vorsehen, die zwischen die Punkte ª und M der Schaltung
gelegt ist, um den Platz zu verringern, der von den auf dem
integrierten Schaltkreis von den Kapazitäten eingenommen wird.
Es ist nicht erforderlich, daß es sich um einen Quarzresonator
handelt. Diese Schaltung ermöglicht die Verwendung anderer
Typen von Resonatoren, Piezo-elektrischen oder anderen, beispielsweise
einen L-C-Kreis.
Daneben sind auch andere als die dargestellten Ausführungs
formen möglich als Hilfsschaltkreise zum Anschwingenlassen
des Oszillators.
Claims (10)
1. C-MOS-Oszillatorschaltung mit geringem Leistungsverbrauch
mit einer Eingangs- und einer Ausgangsklemme, zwischen die ein Resonator
schaltbar ist, mit einer ersten, am positiven Pol einer Spannungs
quelle anschließbaren und einer zweiten, am negativen Pol derselben an
schließbaren Speiseklemme, mit einem ersten MOS-Transistor mit P-Kanal
und einem zweiten MOS-Transistor mit N-Kanal, deren Source-Anschlüsse mit
der ersten bzw. zweiten Speiseklemme und deren Drain-Anschlüsse mitein
ander sowie mit der Ausgangsklemme verbunden sind, mit einer Ausgangska
pazität, die zwischen die Ausgangsklemme und eine der Speiseklemmen ge
schaltet ist, und mit Schaltungskomponenten zum Sicherstellen der Vor
spannung des ersten und zweiten Transistors unabhängig voneinander, wel
che Schaltungskomponenten einen dritten MOS-Transistor mit P-Kanal, der
mit seinem Gate-Anschluß und seinem Drain-Anschluß an den Gate-Anschluß
des ersten Transistor sowie mit seinem Source-Anschluß an den Drain-An
schluß des ersten Transistors angeschlossen ist, und einen vierten MOS-
Transistor mit N-Kanal umfassen, der mit seinem Gate-Anschluß und seinem
Drain-Anschluß an den Gate-Anschluß des zweiten Transistors sowie mit
seinem Source-Anschluß mit dem Drain-Anschluß des zweiten Transistors
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungskomponenten zur
Sicherstellung der Vorspannung ferner umfassen:
Einerseits eine erste, zwischen den Gate-Anschluß des ersten Tran sistors (T1) und die zweite Speiseklemme (M) geschaltete Stromquelle (T6) und einen ersten kapazitiven Spannungsteiler (C′3, C′4), geschaltet zwischen die Eingangsklemme (a) und die erste Speiseklemme (P), während der Mittelabgriff mit dem Gate-Anschluß des ersten Transistors verbunden ist, und andererseits eine zweite, zwischen den Gate-Anschluß des zwei ten Transistors (T2) und die erste Speiseklemme (P) geschaltete Strom quelle (T5) und einen zweiten kapazitiven Spannungsteiler (C3, C4), an geschlossen zwischen der Eingangsklemme (a) und der zweiten Speisequelle (M), während der Mittelabgriff mit dem Gate-Anschluß des zweiten Transi stors (T2) verbunden ist, und daß die erste und die zweite Stromquelle sowie der dritte und der vierte Transistor (T3, T4) derart dimensioniert sind, daß die von der ersten und der zweiten Stromquelle gelieferten Stromgrößen im wesentlichen gleich sind den Stromgrößen in dem dritten beziehungsweise vierten Transistor, welche den extrapolierten Schwellen spannungen dieser Transistoren entsprechen.
Einerseits eine erste, zwischen den Gate-Anschluß des ersten Tran sistors (T1) und die zweite Speiseklemme (M) geschaltete Stromquelle (T6) und einen ersten kapazitiven Spannungsteiler (C′3, C′4), geschaltet zwischen die Eingangsklemme (a) und die erste Speiseklemme (P), während der Mittelabgriff mit dem Gate-Anschluß des ersten Transistors verbunden ist, und andererseits eine zweite, zwischen den Gate-Anschluß des zwei ten Transistors (T2) und die erste Speiseklemme (P) geschaltete Strom quelle (T5) und einen zweiten kapazitiven Spannungsteiler (C3, C4), an geschlossen zwischen der Eingangsklemme (a) und der zweiten Speisequelle (M), während der Mittelabgriff mit dem Gate-Anschluß des zweiten Transi stors (T2) verbunden ist, und daß die erste und die zweite Stromquelle sowie der dritte und der vierte Transistor (T3, T4) derart dimensioniert sind, daß die von der ersten und der zweiten Stromquelle gelieferten Stromgrößen im wesentlichen gleich sind den Stromgrößen in dem dritten beziehungsweise vierten Transistor, welche den extrapolierten Schwellen spannungen dieser Transistoren entsprechen.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie zusätzlich einen Hilfsschaltkreis zur Sicherstellung
des Anschwingens aufweist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsschaltkreis einen fünften MOS-Transistor
(T₁₃) und einen sechsten MOS-Transistor (T₁₅) mit P-Kanal
umfaßt, in Serie zwischen das Gate des ersten Transistors
(T₁) und die erste Speiseklamme (P) geschaltet, wobei
Gate und Drain des fünften Transistors miteinander verbunden
sind, daß ein siebter MOS-Transistor (T₁₄) und ein achter
MOS-Transistor (T₁₆) mit N-Kanal in Serie zwischen das
Gate des zweiten Transistors (T₂) und die zweite Speise
klemme (M) gelegt sind, wobei Gate und Drain des siebten
Transistors (T₁₄) miteinander verbunden sind, und daß Steuer
elemente an den Eingang (b) der Oszillatorschaltung ange
schlossen sind zum Steuern des sechsten und achten Transistors
derart, daß sie beim Ausbleiben der Schwingung durchschalten
und gesperrt werden, sobald ein stabiler Schwingungszustand
aufgebaut ist.
4. Oszillatorschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerelemente des sechsten und achten
Transistors einerseits für die Steuerung des sechsten
Transistors (T₁₅) einen neunten MOS-Transistor (T₁₉) mit
P-Kanal umfassen, dessen Source, Gate und Drain mit der
ersten Speiseklemme (P), der Ausgangsklemme (b) der
Schaltung bzw. dem Gate des sechsten Transistors (T₁₅)
verbunden sind, ferner eine dritte Stromquelle (20) umfassen,
die zwischen das Drain des neunten Transistors (T₁₉) und
die zweite Speisequelle (M) gelegt ist, sowie eine Kapazität
(C′₅) umfassen, die zwischen Source und Drain des neunten
Transistors gelegt ist, und anderersetis für die Steuerung
des achten Transistors (T₁₆) einen zehnten MOS-Transistor
(T₁₈) mit N-Kanal umfassen, dessen Source, Gate und Drain
mit der zweiten Speiseklemme (M), der Ausgangsklemme (b)
der Schaltung bzw. dem Gate des achten Transistors (T₁₆)
verbunden sind, ferner eine vierte Stromquelle (T₁₇) um
fassen, die zwischen die erste Speiseklemme (P) und das
Drain des zehnten Transistors (T₁₆) gelegt ist, sowie
einen Kondensator (C₅) umfassen, zwischen Source und Drain
des zehnten Transistors geschaltet.
5. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsschaltkreis umfaßt: einen fünften MOS-Transistor
(T₁₃) mit P-Kanal, der mit seinem Gate und seinem Drain
an das Gate des ersten Transistors (T₁) angeschlossen ist,
eine Spannungsquelle (T₂₁, T₂₂) zum Setzen des Source-An
schlusses des fünften Transistors (T₁₃) auf ein bestimmtes
Potential, das niedriger liegt, als das Potential der
ersten Speisequelle, zumindest solange, bis ein stabiler
Schwingungszustand erreicht ist, einen sechsten MOS-
Transistor (T₁₄) und einen siebten MOS-Transistor (T₁₆)
mit N-Kanal, in serie zwischen das Gate des zweiten
Transistors (T₂) und die zweite Speiseklemme (M) geschaltet,
wobei der sechste Transistor (T₁₄) mit seinem Gate an sein
Drain angeschlossen ist, und Steuerelemente, die an den
Ausgang (b) der Oszillatorschaltung angekoppelt sind zum
Steuern des siebten Transistors (T₁₆) derart, daß er
bei ausbleibenden Schwingungen durchschaltet, jedoch gesperrt
wird, sobald ein stabiler Schwingungszustand sich eingestellt
hat.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelemente des siebten Transistors (T₁₆) einen
achten MOS-Transistor (T₁₈) mit N-Kanal umfassen, dessen
Source, Gate und Drain mit der zweiten Speisequelle (M),
der Ausgangsklemme (b) bzw. dem Gate des siebten Transistors
(T₁₆) verbunden sind, ferner eine dritte Stromquelle (T₁₇)
umfassen, zwischen die erste Speiseklemme (P) und das
Drain des achten Transistors (T₁₈) gelegt, sowie eine
Kapazität (C₅) umfassen, angeschlossen zwischen dem Source
und dem Drain des achten Transistors.
7. Schaltung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spannungsquelle einen neunten MOS-Transistor
[T₂₁) mit P-Kanal umfaßt, dessen Source mit der ersten Speise
quelle (P) verbunden ist und der derart steuerbar ist, daß
er eine Stromquelle bildet, sowie einen zehnten MOS-Transistor
(T₂₂), ebenfalls mit P-Kanal, umfassen, dessen Source, Drain
und Gate mit dem Drain des neunten Transistors (T₂₁), mit
der zweiten Speisequelle (M) bzw. mit dem Gate des neunten
Transistors (T₂₁) verbunden sind, und daß die Source des
fünften Transistors (T₁₃) mit dem Verbindungspunkt (g)
zwischen dem Drain des neunten Transistor (T₂₁) und der
Source des zehnten Transistors (T₂₂) verbunden ist.
8. Oszillatorschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hilfsschaltkreis einen fünften MOS-Transistor
[T₁₃) und einen schsten MOS-Transistor (T₁₅) mit P-Kanal
umfaßt, in Serie zwischen das Gate des ersten Transistors (T₁)
und die erste Speiseklemme (P) gelegt, wobei der fünfte
Transistor mit seinem Gate an sein Drain angeschlossen
ist, ferner Steuerelemente, die an den Ausgang (b)
der Oszillatorschaltung angeschlossen sind, umfaßt
zum Steuern des sechsten Transistors derart, daß er bei
Ausbleiben der Schwingungen durchschaltet, aber blockiert
wird, sobald ein stabiler Schwingungszustand sich einge
stellt hat, schließlich einen siebten MOS-Transistor (T₁₄)
mit N-Kanal umfaßt der mit Gate und Drain an das Gate
des zuweiten Transistors (T₂) angeschlossen ist, und
eine Spannungsquelle umfaßt zum Klemmen der Source des
siebten Transistors auf ein bestimmtes Potential oberhalb
des Potentials der zweiten Speiseklemme mindestens solange,
bis ein stabiler Schwingungszustand erreicht ist.
9. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelemente des sechsten Transistors (T₁₅) einen
achten MOS-Transistor (T₁₉) mit P-Kanal umfassen, dessen
Source, Gate und Drain mit der ersten Speisequelle (P),
der Ausgangsklemme (b) der Schaltung bzw. dem Gate des
sechsten Transistors (T₁₅) verbunden sind, ferner eine
dritte Stromquelle (T₂₀) umfassen, die zwischen das Drain
des achten Transistors (T₁₉) und die zweite Speiseklemme
(M) gelegt ist, sowie schließlich eine Kapazität (C′₅)
umfassen, die zwischen Source und Drain des achten Transistors
liegt.
10. Schaltung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spannungsquelle einen neunten MOS-Transistor
mit N-Kanal umfaßt, dessen Source mit der zweiten Speiseklemme
verbunden ist und der derart steuerbar ist, daß er eine
Stromquelle bildet, sowie einen zehnten MOS-Transistor, eben
falls mit N-Kanal umfaßt, dessen Source, Drain und Gate
mit dem Drain des neunten Transistors mit der ersten Speise
klemme bzw. mit dem Gate des neunten Transistors verbunden
sind, wobei die Source des siebten Transistors mit einem
Verbindungspunkt zwischen dem Drain des neunten Transistors
und der Source des zehnten Transistors verbunden ist.
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