DE31273C - Neuerung an einem Keimapparate für Sämereien - Google Patents

Neuerung an einem Keimapparate für Sämereien

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DE31273C
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Germany
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seeds
grains
seed
depressions
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31273D
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English (en)
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H. TH. ENTEL, in Firma H. TH. ENTEL in Zittau i. S
Publication of DE31273C publication Critical patent/DE31273C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Die gute, die Keimung fördernde Wirkung des Apparates beruht nun aber hauptsächlich mit auf der eigenthümlichen Zusammensetzung der Masse zu den Kastentheilen α a\ die bisher meist aus gebranntem Thon gefertigt wurden. Ich stelle die Kasten aus einem Gemisch von 24 Theilen gebranntem Gyps und 1 Theil Holzkohlenpulver her, die, trocken innig vermischt, mit Wasser angerührt und als Brei in die Formen gegossen werden. Die Holzkohlentheile geben dem Gyps eine ganz vorzügliche Porosität, so dafs das Wasser leicht zum Samen dringen kann, und verhindern und vermindern aufserdem infolge ihrer antiseptischen Wirkung die Bildung von Schimmelpilzen, welche sich bei nicht keimfähigen Körnern leicht einstellen.
Obgleich die Masse im Ganzen wasserfest ist, findet doch an den Oberflächen eine gelinde Erweichung statt, welche der Ernährung der Wurzelkeime sehr zu statten kommt, die auf der schleimigen Oberfläche besser die Nahrung anziehen, als auf der harten und scharfen der gebrannten Thonplatten. Um das Wasser auch gut unter den eigentlichen Keimkasten treten zu lassen und diesen von der kältenden metallenen Fläche zu isoliren, ist der Boden des Blechkastens mit einem Stück Tuch oder Filz c belegt.
Wird eine Kastenhälfte als Decke aufgelegt, so saugt auch diese Feuchtigkeit an und befördert auf der Oberfläche des Samens die Entwickelung des keimfähigen Zustandes.
Patent-Anspruch:
Die Herstellung der Kastentheile α und a1 aus einem mit Wasser angerührtem Gemisch von 24 Theilen gebranntem Gyps und 1 Theil Holzkohlenpulver, um eine poröse, an der Oberfläche etwas erweichende Masse zu erhalten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Der von mir erfundene Keimapparat, welcher auf beiliegender Zeichnung in:
    Fig. ι im Verticalschnitt,
    Fig. 2 in der Oberansicht auf dem unteren Theil und in
    Fig. 3 in der Modification einer Hälfte dargestellt ist, dient zur Prüfung des im Handel vorkommenden Samens auf seine Keimfähigkeit, dann aber auch für Gärtnereien, um den Samen ankeimen zu lassen und nur den guten auszupflanzen.
    Eine der in Quadrat- oder Rechteckform gestalteten Kastenhälften α α1 wird in den Blechkasten b gesetzt, der etwa bis zur halben Höhe von α mit Wasser angefüllt ist. Nun wird der Samen in die Vertiefungen e der Kastenhälfte a gefüllt, welche Vertiefungen rund, länglich oder rechtwinklig und so grofs sind, dafs jede derselben nur ein Samenkorn aufzunehmen vermag. Da weiterhin in jeder Kastenhälfte genau hundert derartiger Vertiefungen angebracht sind, so erhält man bei Zählung der nicht gekeimten Körner sofort ohne weitere Rechnung den Procentsatz und kann auch ohne Zählung genau 100 Körner in den Apparat legen.
    Auf den unteren Kastentheil α mit den Körnern wird entweder ein gleicher Theil al oder eine Glasplatte, welche die .Beobachtung gestattet, gelegt. Die Luft kann durch die Kanteneinschnitte d zu den Samen treten.
DENDAT31273D Neuerung an einem Keimapparate für Sämereien Expired - Lifetime DE31273C (de)

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DE (1) DE31273C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2722778A (en) * 1951-01-04 1955-11-08 Marmar Corp Seed tester
US4107874A (en) * 1977-01-28 1978-08-22 Richardson David A Sprouter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2722778A (en) * 1951-01-04 1955-11-08 Marmar Corp Seed tester
US4107874A (en) * 1977-01-28 1978-08-22 Richardson David A Sprouter

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