DE312010C - - Google Patents

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DE312010C
DE312010C DENDAT312010D DE312010DA DE312010C DE 312010 C DE312010 C DE 312010C DE NDAT312010 D DENDAT312010 D DE NDAT312010D DE 312010D A DE312010D A DE 312010DA DE 312010 C DE312010 C DE 312010C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C29/00Arrangements of tyre-inflating valves to tyres or rims; Accessories for tyre-inflating valves, not otherwise provided for
    • B60C29/06Accessories for tyre-inflating valves, e.g. housings, guards, covers for valve caps, locks, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Die Erfindung erstreckt sich auf solche Staubkappen für Ventile von Luftreifen öder ähnlichen Vorrichtungen, bei denen der Kappenteil federnde Arme trägt, deren freie, mit Innengewinde versehene Enden mittels eines über die federnden Arme geschobenen1 hülsenförmigen Fußteiles mit dem Außengewinde des Ventiles in Eingriff gebracht werden. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser
ίο Art besteht die Erfindung darm,* daß das der Radfelge zugekehrte Ende des Fußteiles im Innern einen nach dem" Kappenteil hin sich erweiternden Konus trägt, der sich beim Niederdrücken des Kappenteiles gegen entsprechende äußere, an den freien Enden der federnden Arme angebrachte konische Flächen legt, um das Gewinde der federnden Arme mit dem Ventilgewinde in Eingriff zu bringen. Die Erfindung besteht des weiteren darin, daß eine Feder vorgesehen ist, die. die Spreizung der federnden Arme beim Abnehmen der Kappe unterstützt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 ist eine Ansicht der Kappe und Fig. 2 ein Querschnitt derselben, wobei die Kappe auf ein Ventil gesetzt ist. Fig. 3 zeigt die Kappe in Ansicht bei geschnittenem Fuß, und Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3; Fig. 5 zeigt in Ansicht eine etwas abgeänderte Ausführung, und Fig. 6 ist ein Querschnitt durch den unteren Teil einer mit Unterlagscheibe versehenen' Kappe.
Ä bezeichnet ein Schlauch ventil üblicher Konstruktion, das außen mit Gewinde versehen ist derart, daß, es die Felgenmutter B o. dgl. sowie die Staubkappe aufnehmen kann. Die Kappe C ist aus zwei Teilen hergestellt, und zwar aus dem oberen Teil D und dem unteren oder Fußteil E. Der TeUJ1D wird vornehmlich aus Blech in Form einer· Kappe oder eines geschlossenen Rohres hergestellt, das an seinem unteren' Ende mit federnden Armen F versehen ist, die vorzugsweise in der Zahl von 4, vorhanden und an ihren unteren; Teilen mit Gewinde ausgestattet sind. Bei der dargestellten Ausführung bestehen diese Arme aus einem Stück mit dem oberen Teil der Kappe, sind, wie bei G gezeigt, durch Einschlitzen des unteren Kappenteiles gewonnen und mit öffnungen H versehen, um die Federwirkung zu erhöhen. Bei der bevorzugten Konstruktion sind die Teile so ausgebildet, daß die Gewindeabschnitte in der normalen Lage des Kappenteiles genügend weit getrennt sind, um zu ermöglichen, daß die Vorrichtung über das Gehäuse eines Schlauchventiles pi. dgl. nach unten gebracht werden kann, ,ohne in das Gewinde einzugreifen. ' ■:.,
Um die Arme F bei sachgemäßer Lage der Vorrichtung auf dem Ventil nach innen in Eingriff mit dem Gewinde bringen zu können, ist der Fußteil E mit einer Schulter I verversehen, die die Arme fassen und einwärts drücken kann. Diese Schulter, ist wie bei der dargestellten Ausführung zweckmäßig abgeschrägt, wobei vorteilhaft eine; ebensolche Schräge an den Außenseiten der federnden Arme vorgesehen ist., '
Bei der bevorzugten Ausführung hat der Fuß teil E eine beträchtliche 'Länge, und er erstreckt sich längs der Außenseite des* oberen Kappenteiles bis zu einer über den Armen F liegenden Stelle. Die Teile liegen an dieser Stelle dicht zusammen, so daß ein Teil des Fußes (z. B. K) eine Anlagefiäche für den nicht geschnittenen Teil der oberen Kappe (z. B. /) bildet. Bei der dargestellten Ausführung ist

Claims (2)

an dem oberen Kappenteil eine Schulter L gebildet, über die ein an dem Fußteil vorgesehener Flansch M greift, wodurch die Teile zusammengehalten werden, jedoch eine geringe Auszugsbewegung derselben ermöglicht 'wird. Die Keilflächen sind so bemessen, daß die Federwirkung der Arme F das Bestreben hat, den Kappenteil längs des Fußteiles zu bewegen, wodurch die federnden Arme getrennt ίο werden, oder ihnen ermöglicht wird, sich zu trennen, bis sie in die Lage nach Fig. 3 kommen. ; Zwecks Aufsetzens der Kappe ist es nur nötig, sie über ein Ventil 0. dgl. zu schieben, bis der Fußteil eine Anlagefläche, z. B. die Felgenmutter B oder die Radfelge JP, erreicht, worauf die federnden Arme durch einen geringen Druck auf den Kappenteil D gezwungen werden, mit den Keilflächen 1 zusammen zu greifen und die Gewindeteile in Eingriff mit dem Gewinde des Ventils zu bringen. ^ Ist dies geschehen, so wird die Kappe durch eine geringe Drehbewegung des oberen Teiles an dem Ventil festgelegt. Durch eine Rückwärtsdrehung werden die Teile genügend ge- 25. löst, um die Kappe von dem Ventil abnehmen zu können. Die beschriebene Vorrichtung ist einfach, billig herzustellen und wirksam im Gebrauch. Ein wichtiges Merkmal besteht in der Anordnung der federnden Arme, die eine Erweiterung des Teiles D bilden. Sie werden zweckmäßig aus einem Stück mit diesem Teil hergestellt, können aber auch an dem Teil D auf andere Weise befestigt sein. Der Fußteil besitzt eine erhebliche Länge und erstreckt sich nach oben um den Kappenteil herum. Befindet sich die Kappe auf dem Ventil, so legen sich die mit Gewinde versehenen Arme gegen das Ventil, so daß eine Lagerstelle nahe dem unteren Ende der Vorrichtung entsteht, Diese Lagerstelle genügt aber nicht, um ein Kippen des oberen Kappenteiles zu verhindern. Durch die Anordnung eines langen Fußteiles und besonders eines solchen, der sich bis über die Enden der federnden Arme erstreckt, wird eine zweite Anlagestelle, z. B. der ringförmige nicht geschnittene Teil J1K gebildet, der ,von den Gewindeenden der Arme entfernt liegt. Hierdurch wird der Kappenteil gegen Kippen sicher und angemessen gehalten. Bei der Konstruktion von Kappen dieser Art wird gewöhnlich Messing oder anderes nicht rostendes Metall verwendet, wobei sich aber gezeigt hat, daß die aus diesem Metall bestehenden federnden Arme mit der Zeit ihre Elastizität verlieren. Um dies zu vermeiden, wird eine Hilfsfeder Q verwendet, die zweckmäßig ringförmig ist und sich von innen gegen die Arme F legt, wie dies am besten aus den Fig. 2 und 4 zu ersehen ist. Der Teil I kann entweder aus einem Stück mit dem Fußteil bestehen oder als besonderer Ring ausgebildet sein. In letzterem Fall wird der Fuß mit einem Flansch R versehen, gegen den sich der Ring legt. Wenn der Fußteil aus Blech hergestellt ist, kann der Flansch R in denselben gedruckt oder sonstwie gebildet sein, so daß er eine Schulter für den Ring darstellt. Die Keilfläche kann vornehmlich, wie in Fig. 5 bei I1 gezeigt, durch Einwärtsziehen oder -drücken des Metalls aus , einem Stück hergestellt sein. Die' Arme F sind als federnd bezeichnet und zweckmäßig auch so' konstruiert, jedoch könnten sie auch durch andere bewegliche Arme ersetzt werden. In Fig. 6 ist eine Ausführung gezeigt, bei der ein Dichtungsring Γ an dem Boden der Kappe vorgesehen ist/ der, wenn gewünscht, auf der Kappe drehbar sein kann. Bei dieser Ausführung ist die Kappe· mit einem unteren wagerechten Flansch X und der Ring T mit einem Flansch" W versehen, der über den Flansch X greift. Der Ring Γ ist ebenfalls zweckmäßig mit einem Ausschnitt V versehen, in dem eine Dichtungsscheibe U· gehalten wird, um entweder mit der Mutter B oder mit der Radfelge P in Berührung zu kommen. Die Erfindung könnte anstatt bei einer Staubkappe auch bei einer Pumpenkupplung oder anderen Vorrichtungen verwendet werden,' wo man eine schnell lös- und wiederherstellbare Verbindung mit einem Gewindeteil vorsehen will. Paten τ-An Sprüche:
1. Staubkappe für Ventile von Luftreifen oder ähnlichen Vorrichtungen, bei der der Kappenteil federnde Arme trägt, deren freie, mit Innengewinde versehene Enden mittels eines über die federnden Arme geschobenen hülsenförmigen Fußteiles mit dem Außengewinde des Ventils in Eingriff gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß das der Radfelge zugekehrte Ende des Fußteiles (E) im Innern einen nach dem Kappenteil (D) hin sich erweiternden Konus (J) trägt, der sich beim Niederdrücken des Kappenteiles (D) gegen entsprechende äußere, an den1 freien Enden der federnden Arme (F) angebrachte konische Flächen legt, um das Gewinde der federnden Arme mit dem Ventilgewinde in Eingriff zu bringen.
2. Staubkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (Q) voigesehen ist, die die Spreizung der federnden Arme (F) beim Abnehmen der Kappe unterstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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