DE3104891C2 - Chemische Stromquelle - Google Patents
Chemische StromquelleInfo
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Abstract
Die chemische Stromquelle enthält ein zylindrisches Gehäuse mit Metalldeckel (8) und Dichtung (7). Im Gehäuse (1) sind konzentrisch zwei Elektroden (2, 4) von entgegengesetzter Polarität, die durch eine ionenleitende Trennwand (3) getrennt sind, und eine in der Achse des Gehäuses (1) liegende stabförmige Stromableitung (5) der Elektrode (4) angeordnet. Die Stromableitung (5) verläuft durch eine Zentralbohrung in der Dichtung (7), wobei der Durchmesser dieser Bohrung etwas kleiner ist als der Durchmesser der stabförmigen Stormableitung (5), und steht stirnseitig mit dem Metalldeckel (89) in Berührung. Erfindungsgemäß hat der Deckel (8) zumindest einen zum Innern des Gehäuses (1) abgebogenen und zwischen den Seitenflächen der stabförmigen Stromableitung (5) und der Zentralbohrung in der Dichtung angeordneten Streifenkontakt. Die erfindungsgemäße Stromquelle findet in Konsumelektrogeräten der Massenproduktion Anwendung.
Description
dadurch gekennzeichnet,daß
— der Deckel (8) zumindest einen zum Innern des Gehäuses hin abgebogenen und zwischen den
Seitenflächen der stabförmigen Stromabieitung (5) und der Zentralbohrung in der Dichtung (7)
angeordneten Streifenkontakt (9) hat.
Die Erfindung betrifft chemische Stromquellen.
Die chemischen Stromquellen finden weitgehende Anwendung in verschiedenartigen Konsumelektrogeräten
— in Rundfunkempfängern, Magnettonbandgeräten, in elektrifizierten Kinderspielzeugen usw.
Bei solchen Stromquellen ist die Schaffung eines sicheren Kontaktes zwischen der Stromableitung der Minuselektrode
und dem Stromabnahmeteil der Stromquelle, zum Beispiel, dem Meialldeckel de." Stromquelle,
ein gewisses technisches Problem, das bei verschiedenen Stromquellenkonstruktionen auf verschiedene Art
und Weise gelöst wird.
Es ist eine chemische Stromquelle bekannt, die ein zylindrisches Gehäuse mit Metalldeckel und Dichtung
enthält. In dem Gehäuse sind konzentrisch zwei durch eine ionenleitende Trennwand getrennte Elektroden
von entgegengesetzter Polarität und eine stabförmige Stromableitung der Minuselektrode angeordnet, die in
der Gehäuseachse liegt und stirnseitig mit dem Deckel über eine stromleitende Blattfeder, deren elastische Eigenschaften
einen zuverlässigen Kontakt sichern, in Berührung steht (siehe US-Patent 38 41 913,1974). Jedoch
führ die Einführung eines zusätzlichen Teils, nämlich der Blattfeder, in die Konstruktion der Stromquelle zu einer
Komplizierung der Konstruktion und folglich des Herstellungsverfahrens der Stromquelle.
Bekannt ist auch eine chemische Stromquelle, bei der die stabförmige Stromabieitung durch die Zentralbohrung
in der Dichtung geführt ist, wobei der Durchmesser dieser Bohrung etwas kleiner als der Durchmesser
der stabförmigen Stromableitung ist, und stirnseitig direkt mit der Oberfläche des Metalldeckels in Berührung
steht. Der Kontakt zwischen der Stirnfläche der Stromableitung und dem Deckel wird durch das Anpressen
der Deckeloberfläche an die Stirnfläche der Stromableitung durch die Kante des zylindrischen Gehäuses beim
Einwalzen (siehe den Urheberschein der UdSSR Nr. 5 58 331, 1974) gesichert Jedoch ist dieser Kontakt
nicht hinreichend zuverlässig und im Laufe der Entladung der Quelle, der Thermozyklierung usw. findet in
einigen Stromquellen ein Verlust des Kontaktes statt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine chemische Stromquelle zu schaffen, die einen zuverlässigen elektrischen Kontakt zwischen der stabförmigen Stromableitung und dem Deckel hat, ohne daß dabei die Konstruktion der Stromquelle und deren Herstellungsverfahren komplizierter wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine chemische Stromquelle zu schaffen, die einen zuverlässigen elektrischen Kontakt zwischen der stabförmigen Stromableitung und dem Deckel hat, ohne daß dabei die Konstruktion der Stromquelle und deren Herstellungsverfahren komplizierter wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei der chemischen
Stromquelle, die ein zylindrisches Gehäuse mit Metalldeckel und Dichtung und zwei im Gehäuse konzentrisch
angeordnete, durch eine ionenleitende Trennwand getrennte Elektroden von entgegengesetzter Polarität
sowie eine in der Gehäuseachse liegende, durch die Zentralbohrung der Dichtung verlaufende stabförmige
Stromableitung einer der Elektroden, wobei der Durchmesser dieser Bohrung etwas kleiner als der
Durchmesser der stabförmigen Stromableitung ist, welche stirnseitig mit dem Metalldeckel in Berührung steht,
enthält gemäß der Erfindung der Deckel zumindest einen zum Innern des Gehäuses hin abgebogenen und
zwischen den Seitenflächen der stabförmigen Stromableitung und der Zentralbohrung in der Dichtung angeordneten
Streifenkontakt hat.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführte chemische Stromquelle weist einen zuverlässigen Kontakt
rwischen der stabförmigen Stromabieitung und dem Deckel auf, ist konstruktiv einfach (der zuverlässige
Kontakt wird ohne Einführung von zusätzlichen Teilen in die Konstruktion der Stromquelle gesichert) und erfordert
für ihre Herstellung keine komplizierten technologischen Operationen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 den Längsschnitt einer chemischen Stromquelle,
Fig. 2 eine Ausführungsform des Deckels im Schnitt,
F i g. 3 die Draufsicht auf den Deckel der F i g. 2,
F i g. 4 eine weitere Ausführungsform des Deckels im Schnitt und
F i g. 5 die Draufsicht auf den Deckel der F i g. 4.
F i g. 4 eine weitere Ausführungsform des Deckels im Schnitt und
F i g. 5 die Draufsicht auf den Deckel der F i g. 4.
Die chemische Stromquelle enthält ein zylindrisches Gehäuse 1 (Fig. 1), das gleichzeitig als Stromableitung
der Pluselektrode 2 dienen kann, die durch eine ionenleitende Blende 3 von der MinuselektrDde 4 mit stabförmiger
Stromabieitung 5 getrennt ist. Die Elektroden 2, 4, die Blende 3 und die Stromableitung 5 sind im Gehäuse
1 konzentrisch angeordnet, wobei die Stromableitung 5 in der Achse des Gehäuses liegt.
Die Quelle enthält außerdem eine Dichtung 6, die die Minuselektrode 4 gegen das Gehäuse 1 isoliert, eine
Dichtung 7 und einen Metalldeckel 8. In der Dichtung 7 ist eine Zentralbohrung vorhanden, deren Durchmesser
etwas kleiner (um den Wert des Übermaßes) als der Durchmesser des stabförmigen Stromableitung 5 ist. Im
Deckel 8 sind Streifenkontakte 9 zwischen den Seitenflächen der stabförmigen Stromableitung 5 und der
Zentralbohrung in der Dichtung 7 vorgesehen.
Da nach den Abdichtungsbedingungen der Stromquelle der Durchmesser der Zentralbohrung der Dichtung
7 kleiner als der Durchmesser der Stromableitung 5 ist, wird zwischen den Streifenkontakten 9 (und folglich
dem Deckel 8) und der Stromableitung 5 ein zuverlässiger elektrischer Kontakt gewährleistet. Die Elastizität
der Polyäthylendichtung 7 trägt auch zur Zuverläs-
3ί 04 891
sigkeit des Kontaktes bei.
Die Streifenkontakte 9 werden aus dem Material des Deckels 8 unmittelbar beim Stanzen desselben hergestellt
und zum Innern des Deckels hin unter einem Winkel von 90 ± 10° zur Oberfläche des De.kels 8 abgebogen.
Die Streifenkontakte 9 (F i g. 2, 3) sind nach der Form der Seitenfläche der stabförmigen Stromableitung
5 (Fig. 1) gebogen und stehen voll mit dieser in
Kontakt
Die Streifenkontakie 9 (Fig.4, 5) sind einfacher in
der Herstellung, stehen aber mit der Seitenfläche der stabförmigen Stromableitung 5 (Fi g. 1) nur mit einem
Teil ihrer Räche in Berührung.
Bei den beschriebenen Reaiisierungsbeispielen der Erfindung ist der Deckel 8 (F i g. 1) mit zwei Streifenkontakten
9 gezeigt, jedoch können mehr als zwei Kontakte oder nur ein Kontakt vorgesehen sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:
Chemische Stromquelle, enthaltend— ein zylindrisches Gehäuse mit Metalldeckel und Dichtung— zwei im Gehäuse konzentrisch angeordnete, durch eine ionenleitende Trennwand getrennte Elektroden von entgegengesetzter Polarität und— eine in der Gehäuseachse liegende, durch die Zentralbohrung der Dichtung verlaufende stabförmige Stromableitung einer der Elektroden, wobei— der Durchmesser dieser Bohrung etwas kleiner ist als der Durchmesser der stabförmigen Stromableitung, die stirn;>eitig mit dem Metalldeckel in Berührung steht,
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