DE3103751C2 - Verfahren zur Herstellung von porösem Glas, poröser Glaskeramik und porösen keramischen Sintermassen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von porösem Glas, poröser Glaskeramik und porösen keramischen Sintermassen

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DE3103751C2
DE3103751C2 DE19813103751 DE3103751A DE3103751C2 DE 3103751 C2 DE3103751 C2 DE 3103751C2 DE 19813103751 DE19813103751 DE 19813103751 DE 3103751 A DE3103751 A DE 3103751A DE 3103751 C2 DE3103751 C2 DE 3103751C2
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Abstract

Das Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern aus Glas, Glaskeramik oder keramischen Sintermassen besteht darin, daß einem sinterfähigen Pulver eine organische Substanz beigemischt wird, die später verbrennt und dadurch die Poren liefert. Das Gemisch aus dem sinterfähigen Pulver und der organischen Substanz wird geknetet, in eine vorgegebene Form eingepreßt und vorgetrocknet. In einer ersten Aufheizstufe wird die organische Substanz verbrannt, und in einer zweiten Aufheizstufe wird das Material zusammengesintert.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von porösem Glas, poröser Glaskeramik und porösen keramischen Sintermassen mit offenen Poren und geringer Dichte.
Es ist eine Reihe von "Verfahren zur Herstellung von porösen Körpern bekannt Eine Gruppe von Verfahren befaßt sich mit der Herstellung von Schaumkörpern, wie z. B. Schaumglas und Schaumglaskeramik. Bei diesen Verfahren werden die Poren bei einem Aufschäumprozeß meist bei hohen Temperaturen erzeugt Je nach dem angewandten Verfahren ist dabei immer ein mehr oder weniger großer Anteil der Poren geschlossen.
Eine weitere Gruppe von Verfahren befaßt sich mit der Herstellung von Filterplatten, die offene Poren unterschiedlicher Größe besitzen. Bei diesen Verfahren werden die unterschiedlichen Porengirößen durch Sinterung von Glas oder Keramikpulver verschiedener Korngröße erziel!. Hierbei können jedoch keine sehr niedrigen Dichten erreicht werden.
Poröse Gläser lassen sich auch durch Auslaugen entmischter Gläser erzeugen, jedoch können auch hier mit vertretbaren Kosten keine niedrigen Dichten erzielt werden.
Für bestimmte Produkte ist es jedoch nötig, daß die Poren der porösen Körper offen sind, d. h, daß sie mit der Außenluft und untereinander in Verbindung stehen, und daß die porösen Körper gleichzeitig eine geringe Dichte besitzen. Zum Beispiel wird für einen Spiegelträger für den Weltraum eine poröse Glaskeramik benötigt, die offene Poren und eine möglichst geringe Dichte, vorzugsweise <0,3 g/cm3, besitzt. Zusätzlich soll diese poröse Glaskeramik noch eine möglichst geringe Wärmeausdehnung, vorzugsweise um Null, und eine über den gesamten Körper vollständig gleichmäßige Porenverteilung bei ausreichender mechanischer Festigkeit besitzen.
Die Offenporigkeit wird benötigt, da die in den Poren eingeschlossene Luft im Vakuum eine Längenänderung hervorrufen würde.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein neues Verfahren, welches es ermöglicht, die ßleichzeitigen
3 4
Forderungen nach Offenporjgkeit, gleichmäßiger Po- das kristalline Pulver bezüglich der Wärmedehnung, _ renverteilung und sehr geringer Dichte erfüllen zu Für eine poröse Glaskeramik mit niedriger Wärmekönnen, Dieses Ziel wird mit einem Verfahren gemäß ausdehnung muß der Anteil an Glaspulver möglichst den Patentansprüchen erreicht, niedrig gehalten werden, da die Wärmeausdehnung des
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird 5 Glaspulvers in diesem Fall höher liegt als die
feingemahlenes sinterfähiges Pulver mit organischen Wärmeausdehnung des kristallinen Pulvers, Die Wär-
Substanzen unter Zugabe einer Flüssigkeit gemischt, in meausdehnung der porösen Glaskeramik setzt sich in
eine Form eingebracht, vorgetrocknet und getempert etwa additiv aus den Einzelkomponenten zusammen.
Das Vortrocknen erfolgt bei Raumtemperatur. Nach Zur Kompensation der positiven Wärmeausdelming
dem Vortrocknen kann die Form wieder entfernt io des Glaspulvers muß daher ein Teil des kristallinen
werden. Der vorgeformte Körper wird in mindestens Pulvers eine negative Wärmeausdehnung aufweisen,
zwei Stufen aufgeheizt In der ersten Temperstufe Das kristalline Pulver mit negativer Wärmeausdehnung
erfolgt die Verbrennung der organischen Substanz und kann sowohl eine Glaskeramik als auch ein Mineral, wie
die Bildung der offenen Poren. Bei der zweiten z. B. Eukryptit, sein.
Temperstufe sintert das Pulver zusammen. Die Sinter- 15 Anstelle von Glaspulver bzw. Glaslot kann auch
temperatur wird dabei so gewählt daß die Poren bei kristallisierendes Glaslot eingesetzt werden. Das kristal-
dem Sintervorgang offen bleiben. Das sinterfähige lisierende Glaslot hat den Vorteil, daß es bei relativ
Pulver, kann aus Glas, leicht kristallisierendem Glas, niedriger Temperatur eine Verbindung zwischen den
leicht kristallisierendem Glas mit Keimbildner, kristall»- kristallinen Teilchen herstellt und, nachdem es selbst
sierter Glaskeramik, kristallinen sinterfähigen Produk- 20 kristallisiert ist, eine niedrige Wärmeausdehnung
ten oder Mischungen dieser Substanzen bestehen. aufweist Aufgrund der niedrigen Wärmeausdehnung
Am einfachsten läßt sich nach diesem Verfahren kann der Anteil an Glaspulver und damit die
poröses Glas herstellen, da Glas bereits bei relativ mechanische Festigkeit der porösen Glaskeramik
niedrigen Temperaturen zusammensintert, ohne daß die erhöht werden,
entstehenden Poren sich schließen. 25 Ein Vorteil des Verfahrens liegt darin, daß die Größe
Bei Verwendung von Pulver aus leicht kristallisieren- der Poren und deren Verteilung sehr exakt vorgegeben
dem Glas oder leicht kristallisietindem Glas mit werden können. Die Größe der organischen Körper,
Keimbildner steht der Sinterprozeß in Konkurrenz zum vorzugsweise aufgeschäumte Kunststoffkugeln, be- Kristallisationsprozeß. Bei sonst gleicher Zusammenset- stimmt die Porengröße. Es ist somit möglich, gleich
zung und gleicher Aufheizgeschwindigkeit kristallisie- 30 große Poren oder Poren unterschiedlicher Größe in
ren Gläser mit Keimbildner früher als Gläser ohne vorgegebenem Verhältnis zu erzeugen.
Keimbildner. Der Unterschied wird jedoch um so Erfindungsgemäß können Dichten von < 0,5 g/cm3
geringer, je langsamer die Aufheizrag erfolgt Beide durch das Verhältnis des Gewichts des sinterfähigen
Glasarten sintern um so besser zusammen, je rascher Pulvers zum Volumen des aufgeschäumten Kunststoffes
der Aufheizprozeß abläuft Der Aafheir-jeschwindigkeit 35 recht genau eingestellt werden.
sind jedoch Grenzen gesetzt, da zum einen die Der Vorteil des aufgeblähten Kunststoffes besteht
organische Substanz ausbrennen muß und zum anderen darin, daß zur Erzeugung der Poren eine relativ kleine
bei der Kristallisation eine Schrumpfung stattfindet, die Menge an organischer Substanz benötigt wird. Für die
sich um so stärker bemerkbar macht je rascher die Erzeugung einer hohen mechanischen Festigkeit ist es
Aufheizung erfolgt und je größer die Dimensionen des *o wichtig, daß die organischen Besiandtehe während des Schaumkörpers sind. Aufheizprozesses und Sinterprozesses möglichst voll- Die Schwierigkeiten der Schrumpfung treten bei dem ständig verbrannt werden. Die Verbrennungsgase der Pulver aus kristallisierter Glaskeramik oder den organischen Substanz erzeugen die offenen Poren. Der
kristallinen Produkten nicht auf, wenn beim Aufheizen Sinterprozeß darf daher nicht bei Temperaturen
und Sinern keine Strukturumwandlungen, wie Umkri- 45 stattfinden, bei denen die Poren während des Sinterns
stallisation und Abgabe von Kristallwasser erfolgen. Die wieder geschlossen werden.
Sintertemperaturen der kristallinen Produkte liegen Die Flüssigkeit, die erfindungsgemäß zugegeben wird,
dafür im allgemeinen recht hoch, meist über 9000C. hat im wesentlichen zwei Aufgaben: Zum einen soll sie
Für die Herstellung von poröser Glaskeramik mit für eine gleichmäßig/; Verteilung zwischen dem
geringer Wärmeausdehnung, vorzugsweise um Null, ?o sinterfähigen Pulver und der organischen Substanz
muß von einer Glaskeramik mit Hochquarzmischkristal- sorgen, und zum anderen soll sie die vollständige
len ausgegangen werden. Da die Umwandlung von Verbrennung der organischen Substanz beschleunigen.
Hochquarzmischkristall in Spodumen bereits oberhalb Reinej Wasser hat sich als Flüssigkeit nicht bewährt da
8000C beginnt, muß in diesem Falle die Sintertempera- sich das sinterfähige Pulver zu leicht absetzt Dagegen
tür unterhalb 85O0C, vorzugsweise unterhalb 8000C, 55 hat sich die Zugabe von solchen Flüssigkeiten als
liegen. Versuche haben gezeigt daß bei kristallisierter vorteilhaft erwiesen, die sowohl eine hydrophiel als auch
Glaskeramik mit einer Wärmeausdehnung um Null bei eine hydrophobe Gruppe besitzen, wie z. B. Glycerin,
einer Temp^rung kaum eine Sinerung stattfindet und Durch diese Flüssigkeiten wird nicht nur die Haftung
daher unterhalb 850° C keine guten mechanischen des Pulvers an der organischen Substanz, z. B. am
Festigkeiten bei geringen Dichten zu erhalten sind. eo aufgeschäumten Kunststoff, verbessert sondern auch Diese Schwierigkeiten können erfindungsgemäß das Gleitvermögen beim Mischen und Kneten wesent-
umgangen werden, wenn dem kristallinen Pulver ein lieh erhöht Günstig auf die Haftung und das
gewisser Anteil an Glaspulver beigegeben wird. Das Gleitvermogen wirken auch kleine Mengen an Schwe-
zugemischte Glaspulver hat die Aufgabe, die Verbin- feisäure und Ammoniumsulfat (N H^hSO«.
dung zwischen den kristallinen Körpern herzustellen. <* Versuche haben ergeben, daß durch Zugabe von H2O2
Die mechanische Festigkeit der porösen Körper ist zur Flüssigkeit die Verbrennung; der organischen
abhängig vom Anteil an Glaspulver, von der Körnung Substanz rascher und vollständiger abläuft. Hierbei
des Glaspulvers und der Anpassung des Glaspulvers an wirken Katalysatoren, die den Sauerstoff des H2O2
freisetzen, beschleunigend. Als Katalysator hat sich z, B, MnQ2 in Mengen von < 0,1 Gew.-% bewährt, H Die Dichte und die Festigkeit der porösen Körper ist
p auch abhängig von der Korngröße des sinterfähigen Pulvers, Die Korngröße sollte <200μηι sein. FOr Dichten unter 0,5 g/cm3 sollte die Korngröße vorzugs- ' weise <20 μπι betragen. Wird dem kristallinen Pulver ίΛ zur besseren Versinterung bezw. zur Verlötung Glaslot
, oder kristallisierendes Giaslot zugegeben, dann sollte
ί ' die Körnung dieses Glaslotes <20μιη, vorzugsweise
<5μm1 betragen.
Um eine möglichst homogene Mischung zu erhalten, wird zuerst das sinterfähige Pulver mit eventuellen Zusätzen, wie Glaslot und (NHO2SO4 gut durchmischt Anschließend wird das sinterfähige Pulver mit der organischen Substanz, z. B. dem aufgeschäumten Kunststoff, unter langsamer Zugabe der Flüssigkeit gemischt Die homogene Masse wird danach in eine Form, z. B. aus Keramik, gegeben. Um die Bildung von kleinen Zwischenräumen zu vermeiden, wird die Masse fest eingestampft
je nach Größe des Sinterkörpers muß die Masse längere Zeit bei Raumtemperatur gehauen werden, damit das zugegebene Wasser langsam verdunsten kann. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Oberfläche mit einem glyceringetränkten Tuch abzudecken. Nach dem Vortrocknen bei Raumtemperatur kann die äußere Form bereits entfernt werden.
Die Aufheizung erfolgt in mindestens 2 Stunfen. In der ersten Stufe erfolgt das Ausbrennen der organischen Substanz und die Bildung der offenen Poren.
In der zweiten Stufe kann eine Keimbildung bei glasigen Glaskeramiken oder kristallisierenden Glasloten erfolgen.
Die dritte Aufheizstufe dient zur Sinerung unter
Beibehaltung der offenen Poren und der äußeren Form.
Die Kristallisation einer glasigen Glaskeramik oder
eines kristallisierenden Glaslots sollte während der Sinterung oder im Anschluß daran stattfinden.
Die Auiheizgeschwindigkeit hängt sowohl von der Größe des porösen Körpers als auch von der Art des verwendeten sinterfähigen Pulvers ab. Während des Aufheizprozesses darf innerhalb des porösen Körpers keine allzu große Temperaturdifferenz entstehen. Diese Temperaturdifferenz sollte besonders im Temperaturgebiet der Sinterung möglichst klein sein.
Bei der Verwendung von Glaspulver oder bei Zusatz von Glaspulver bzw. Glaslot zu kristallinem Pulver kann die Aufheizung sehr langsam erfolgen. Dagegen erfordert die Verwendung von leicht kristallisierendem Glaspulver oder von leicht kristallisierendem Glaspulver mit K.eimbildner eine bestimmte Aufheizgeschwindigkeit, die nicht unterschritten werden darf. Durch diese Aufheizgeschwindigkeit wird indirekt auch die Größe des porösen Körpers vorgegeben, und zwar wegen der auftretenden tolerierbaren Temperaturdifferenz im porösen Körper während des Aufheizens. Bei Einsatz von kristallisierendem Glaslot muß das Temperprogramm (Keimbildung und Kristallisation) für dieses kristallisierende Glaslot eingehalten werden.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung von porösem Glas, poröser Glaskeramik und porösen, keramischen Sintermassen bestehen darin, daß gleichzeitig geringe Dichte und Offenporigkeit erzielt werden. Darüber hinaus wird eine gleichmäßige Porenverteilung mit genau festlegbaren Porendurchmessern erreicht. Daj Verfahren ist sehr flexibel hinsichtlich der zu erzielenden Eigenschaften und der Gestalt der porösen Körper, So lassen sich beim Einsatz eines geeigneten sinterfähigen Pulvers poröse Glaskeramiken herstellen mit linearer Wärmeausdehnung um Null.
Die folgenden Beispiele sollen dazu dienen, das erfindungsgemäße Verfahren näher zu erläutern.
M)
Beispiel 1
In einem Mischer werden 135 g Zerouurpulver der Körnung < 60 μπι, 15 g Duranpulver der Körnung <20 μπι und 10 g Ammoniumsulfat gemischu (Zerodur ist eine im Handel erhältliche Glaskeramik mit einer linearen Wärmeausdehnung um Null; Duran ist das bekannte Borosilikatglas für Laborgläser.) Dieses sinterfähige Pulver wird mit 10 g Styropor P 401 (Polystyrol) als organischer Substanz unter Zugabe von 44 ml Flüssigkeit gemischt und geknetet Die Flüssigkeit besteht aus 12 ml Perhydrol (H2O2 30%), 12 ml Glycerin (87%) und 20 ml Wasser. Die gekr.:;tete Masse wird in eine Form gegeben und 20 h bei 75" C getrocknet Nach dem Trocknen wird die Form entfernt und der Körper mit 2 K/min auf 8500C aufgeheizt und 2 h bei dieser
>5 Temperatur belassen, bevor er wieder abgekühlt wird. Bei vollkommen gleichmäßiger Porenverteilung besitzt der poröse Glaskeramikkörper eine Dichte von 032 g/cm3, einen Ε-Modul von 340 N/mm2 und eine Druckfestigkeit von 0,24 N/mm2.
Eine zweite Probe mit 540 g Zerodur < 20 μπι, 60 g Duran <20μΐη, 40 g (NHO2SO4, 6OmI H2O2 (30%), 75 ml Glycerin (87%), 150 ml H2O und 50 g Styropor P 401 wurde wie die erste Probe gemischt getrocknet und getempert
Die Dichte der Probe war 0,25 g/cm3, der E-Modul 230 N/mm2 und die Druckfestigkeit 0,23 N/mm2.
Durch die feinere Körnung von Zerodur war es möglich, die Dichte von 0,32 auf 0,25 g/cm3 zu reduzieren ohne wesentliche Verminderung der Druckfestigkeit.
Beispiel 2
In der Tabelle 1 sind Beispiele für verschiedene sinterfähige Pulver zusammengestellt Die Zusammensetzung von Gleitmittel, Oxidationsmittel, organischer Substanz und Flüssigkeit ist unverändert Unter Nr. 1 wird ein poröses offenporiges Glas aus dem Glaspulver Duran mit Körnung <60 μπι hergestellt. Die Nummern 2, 3, 4 und 5 führen zu porösen Glaskeramiken. Pulver aus kristallisierter Glaskeramik läßt sich bei Temperaturen unterhalb 85O0C nicht sintern. Ihm muß daher als Additiv Glaspulver (Nr. 2), Glaslot oder kristallisierendes Giaslot beigegeben werden.
Mit sinterfähigem Pulver aus Glaskeramik (Zerodur), die noch nicht keramisiert ist (Nr. 3), können durch rasches Aufheiznn kleine poröse Glas!;eramikkörper hergestellt werden. Das gleiche gilt für leicht zur Oberflächenkristallisation neigendes sinterfähiges Pulver. Ein solches Pulver ist z. B. ein Glaspulver mit d^r Zusammensetzung von Zerodur, aber ohne die Keimbildner TiOj und ZrO2(Nr. 4).
Zur Einstellung der Wärmeausdehnung kann dem sinterfähigen Pulver auch eine Glaskeramik oder ein Mineral (Eukryptit) mit negativer Wärmeausdehnung zugegeben werden (Nr. 5). Eukryptit läßt sich wie keramisierte Glaskeramik bei Temperaturen <850°C nicht zusammensintern (Nr. 6). Durch Zusatz von Glaspulver, Glaslot oder kristallisierendem Glaslot
J5
40
50
lassen sich auch aus Mineralien poröse Sintermassen herstellen (Nr. 7).
Beispiel 3
Der Einfluß der verschiedenen Gleit- und Oxidationsmitlelzusätze geht aus Tabelle 2 hervor. Die Mischung, Trocknung und Temperung erfolgte wie in Beispiel 1 beschrieben. Bei Abwesenheit der Oxidationsmittel verbrennt die organische Substanz (Styropor P 401) nur unvollständig. Die Schichten mit Resten anorganischer Substanz krümeln leicht.
Beispiel 4
Der Einfluß der organischen Substanzen (Styropor) geht aus Tabelle 3 hervor. Die Größe der Kunststoffku geln hat nur einen geringen Einfluß auf die Dichte (Nr. 1, 2 und 3). Die geringste Dichte wurde mit der Größe P 401 (Nr. 2) erzielt. Durch Mischen verschiedener Kugelgrößen (Nr. 4, 5 und 8) läßt sich die Dichte etwas verringern.
Sehr stark abhängig ist jedoch die Dichte von der zugegebenen Menge an Kunststoff (Nr. 2,6 und 7).
Tabelle 1 Zusammenstellung von sinterfähigem Pulver (Körnung = 60 μηι
Lfd. Zusammensetzung
Nr· Sinterfähiges
Pulver
Temperprogramm
Gleit-, Oxidationsm. org. porenbild. Subst. Eigenschaften
Dichte Druckfestigkeit
(g/cm3) (N/mm2)
Ε-Modul 11IOOX (N/mm2) (K"1)
1 100% Duran 50 7 g Ammoniumsulfat
8 g Glycerin (87%)
100 g Perhydrol (30%)
0,01 g Mangandioxid
20-30 g Wasser
4,8 g Styropor Γ 401 (BASF)
doppelt geschiiumt
2 90% Zerodur
10% Duran
desgl.
3 100% Zerodur
nicht keramistert
desgl.
4 100% Zerodur o. Keim
bildner nicht keram.
desgl.
S 88% Zerodur
2% Eukryptit
10% Duran 50
desgl.
6 100% Eukryptit desgl.
7 80% Eukryptit
20% Duran 50
desgl.
100°C
7700C, 1 h
100°C
85O0C, 2 h
1000C e> S5QPC, 2 h
1000C
85O°C, 2 h
1000C > 85O0C, 2 h
10-200C/'
1000C > 9900C, 2 h
100°C
850°C, 2 h
n. b.
0,24
(Zugfest, nach
PE-Methode)
0,58
0,5
-2-8
-0,30
sehr schw.
n. meßbar
-0,1
η. b.
-250
n. b. -700 n. b.
n. b. n. b.
η. b.
-3-5
n. b. n. b. n. b.
n. b. n. b.
Tabelle 2 Einfluß verschiedener Gleit- und Oxidationsmittelzusätze
Lfd. Sinterfähiges Gleitmittel, Oxidationsmittel Ammo Mangan Perhydrol Wasser Organische Eigenschaften Druck
Nr. Pulver Glycerin Zucker niumsulfat dioxid (30%) Substanz Dichte festigkeit
(87%) g/100 g P. g/100 g P. ml/lOOgP. ml/100 g P. (N/mm2)
Gew.-% ml/100 g P. g/100 g P. g/100 g P. (g/cm3)
80% Zerodur 20% Duran
80% Zerodur 20% Duran
80% Zerodur 20% Duran 80% Zerodur 20% Duran
8$)% Zerodur 20% Duran
80% Zerodur 20% Duran
80% Zerodur 20% Duran
80% Zerodur 20% Duran
10
10 10 10 10
0,01 0,01
0,01 0,01
0,01
-30 -30
-30 -30
-30
-30
-30
0,33 0,30
0,21 0,10
0,10
neigt zu Rißbildung
neigt zu Schichtenbildung und krümelt
neigt zu Schichtenbildung, nicht alle Poren geöffnet
neigt zu Schichtenbildung, nicht alle Poren geöffnet
Porenverbindung besteht, org. Subst. nicht völlig verbrannt
Pulver setzt sich in ca.
1 cm dicker Schicht ab, viele
Poren geschlossen
*) Keine einheitliche Festigkeit, Schichten mit Resten organischer Substanz krümeln leicht.
13
Tabelle 3
Einlluß der organischen Substanzen (Styropor)
14
Lfd. Sinterfahiges
Nr. Pulver
Gew.-%
Gleitmittel,
Oxidationsmittel
g/100g Pulver
Organische Substanz (Kugelgröße*)
g/100 g Pulver Kugelgröße
Eigenschaften
90% Zerodur
10% Duran
7 g Ammoniumsulfat
8 g Glycerin (87%) 10 ? Perhydrol (30%) 0,01 g Mangandioxid 20-30g Wasser
2 90% Zerodur desgl.
10% Duran
3 90% Zerodur desgl.
!C% Duran
4 90% Zerodur desgl.
10% Duran
5 90% Zerodur desgl.
i0% Duran desgl.
6 90% Zerodur desgl.
10% Duran
7 90% Zerodur desgl.
10% Duran
8 90% Zerodur desgl.
10% Duran
5 g P 501
5 g P 401 5g PJUl
2,5 g P 2,5 g P
4 g P 401 Ig P 301
7 g P 401 3 g P 401
6 g P 401 Ig P 301
*) = P 501 - Kugelgröße nach dem Aufschäumen 0 0,4-1,5 mm. = P 401 - Kugelgröße nach dem Aufschäumen 0 1,5-2,0 mm. = P 301 - Kugelgröße nach dem Aufschäumen 0 2,0-3,0 mm.
Dichte: 0,31 g/cm3
Druckfestigkeit: 0,30 N/mm2
Dichte: 0,28 g/cm3
Druckfestigkeit: 0,30 N/mm2
Uicnte:
Dichte:
u,ju g/cnr
0,28 g/cm3
Dichte: 0,26 g/cm3
Druckfestigkeit: 0,24 N/mm2
Dichte: 0,24 g/cm3
Dichte:
Dichte:
0,42 g/cm3
0,22 g/cm3

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren zur Herstellung von porösem Glas, poröser Glaskeramik und porösen keramischen Sintermassen geringer Dichte, bei dem feingemahlenes sinterfähiges Pulver und organische Substanzen vermischt und unter Zugabe von Flüssigkeit bei Raumtemperatur geknetet werden, worauf das Gemisch in eine Form eingepreßt, unterhalb 1000C vorgetrocknet und unter Verbrennung der organischen Substanzen erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die organischen Substanzen in einer ersten Aufheizstufe unter Bildung offener Poren vollständig verbrannt werden und das is sinterfähige Pulver unter Beibehaltung der Form und der offenen Poren in einer zweiten Temperstufe zu einem von geschlossenen Hohlräumen im wesentlichen freien porösen Körper zusammengesintert wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß als das sinterfähige Pulver gemahlenes Glas, leicht kristallisierendes Glas, leicht kristallisierendes Glas mit Keimbildner, keramisierte Glaskeramik, kristalline sinterfähige Produkte und Mi- schungen dieser Stoffe verwendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem sinterfähigen Pulver zur Erniedrigung der Sintertemperatur niedrig schmelzendes Glaslot und/oder niedrig schmelzendes kristallisie- jo rendes Glaslot beigemischt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von poröser Glaskeramik und porösen keramischen Sintermassen mit niedriger linearer Wärmeausdehnung, vorzugsweise um Null, ein sinterfähiges Pulver aus leicht kristallisierendem Glas, leicht kristallisierendem Glas mit Keimbildner, kristallisierter Glaskeramik, kristallinen sinterfähigen Produkten oder Mischungen dieser Stoffe verwendet wird, dessen Zusam- w mensetzung so gewählt ist, daß es Kristalle der Hochquarzmischkristall-Familie vor oder während des Sinterprozesses bildet, bereits enthält oder vollständig daraus aufgebaut ist.
    5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glaslot, welches eine niedrige Wärmeausdehnung besitzt, bzw. ein kristallisierendes Glaslot, welches beim Sintern eine niedrige Wärmeausdehnung annimmt, verwendet wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn- so zeichnet, daß ein sinterfähiges Pulver mit einer Körnung von <200μιη, vorzugsweise <60μηι, verwendet wird.
    V. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als organische Substanz aufgeschäum- te Kunststoffkugeln, z. B. aus Polystyrol, verwendet werden, deren Durchmesser dem angestrebten Porendurchmesser entspricht.
    8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als diese Flüssigkeit Wasser oder wäßrige Lösungen verwendet werden.
    9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gemisch Substanzen zur Verbesserung der Gleit- und Knetfähigkeit, wie z. B. Glycerin und/oder Schwefelsäure und/oder (NH^2SO* zugegeben werden.
    10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gemisch Oxidationsmittel, wie
    z, B, H2O2, zugegeben werden.
    11, Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß dem sinterfähigen Pulver ein Katalysator, vorzugsweise <0,l% MnOi zugegeben wird,
    IZ Veifahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder mehrere der folgenden Schritte: Trocknung, Aufheizung und Sinterung so langsam durchgeführt werden, daß keine Schrumpfrisse entstehen. :
    13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den porösen Körpern an bestimmten Stellen größere Hohlräume vorbestimmter Größe dadurch erzeugt werden, daß bsim Einpressen in die Form an den gewünschten Stellen nur der organische Stoff ohne das sinterfähige Pulver eingepreßt wird.
    14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung von porösen Körpern mit Dichten <0,50 g/cm3, vorzugsweise < 0,3 g/cm3, das Verhältnis des Gewichts des sinterfähigen Pulvers zum Volumen des organischen Stoffes < 0,5, vorzugsweise < 0,3 g/cm3, gewählt wind.
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