DE30943C - Schmiervorrichtung für Gas-, Dampf- oder Luftmaschinen - Google Patents

Schmiervorrichtung für Gas-, Dampf- oder Luftmaschinen

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Publication number
DE30943C
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DE
Germany
Prior art keywords
gas
steam
lubricating device
locking pin
lubricant
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30943D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. LATOWSKI, Eisenbahn - Maschinenmeister in Posen, Mühlenstrafse Nr. 22 II
Publication of DE30943C publication Critical patent/DE30943C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/02Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication
    • F16N7/10Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication incorporating manually-operated control means, e.g. spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1884 ab.
Die vorliegende Schmiervorrichtung soll während des Maschinenganges den Schmierstoff in veränderlicher, der jeweiligen Cylinderspannung entsprechender Menge abgeben und beim Stillstand der Maschine gesperrt sein. Sie besteht aus einer Vase α mit einfacher, Fig. 1 und 2. oder doppelter Wand, Fig. 4 und 5, welche mittelst des Zapfens b auf dem Cylinder u. s. w. befestigt ist. Die Füllöffnung der Vase ist durch eine Schraube c geschlosssen.
Der Abgang des Schmierstoffes aus der Vase soll durch eine Nadelöffnung d stattfinden. Diese Oeffnung soll durch die Spitze des stellbaren Sperrstiftes bei Maschinenstillstand geschlossen, beim Gange der Maschine mehr oder weniger geöffnet sein.
Der Sperrstift ist an der oberen Wandung eines elastischen, aufserhalb der Vase befindlichen, mittelst eines Rohres g und der Oeffnung Z mit dem Cylinderraume verbundenen, bei geschlossenem Sperrstifte dampf-, gas- oder luftdichten Gefäfses f befestigt und kann von aufsen mittelst eines feststellbaren Knopfes und eines Gewindes mit mehr oder weniger Spannung gegen die Nadelöffnung eingestellt werden.
Beim Arbeiten der Maschine wird je nach der gröfseren oder geringeren Cylinderspannung das Gefä'fs f in der Richtung des Sperrstiftes mehr oder weniger erweitert und der Stift dementsprechend von dem Verschlufs der Nadelöffhung entfernt. Es wird also mehr oder weniger Schmierstoff austreten.
Damit der Hub des Sperrstiftes in gewissen Grenzen bleibe, kann derselbe aus zwei durch Gewinde verbundenen Theilen bestehen, Fig. 2 und 3. Der eine Theil ist durch das Vierkant h und die Vierkantführung i, welche mit Schlitzen für den Dampf-, Gas- oder Lufteintritt, Fig. 3 (Schnitt A-B), versehen ist, gegen Drehung gesichert. Der andere Theil ist mit einem festen Ventil k versehen. Das Gewinde der Verschraubung beider Theile des Sperrstiftes ist steiler als das für die Regulirung desselben am Ge-Ms/.
Bei der Drehung behufs Regulirung des Sperrstiftes wird einerseits die Spitze gegen die Nadelöffnung gedrückt, .andererseits aber das Ventil infolge der Nachgiebigkeit der Gefäfswandung und der Verschiedenheit der beiden Gewinde seinem Sitze genähert. Je fester also die Sperrstiftspitze die Nadelöffnung verschliefst, je mehr Anfangsspannung also in dem elastischen Gefäfs erforderlich ist, die Oeffnung frei zu machen, bei desto weniger Druckvermehrung verhindert das Ventil k den Dampf-, Gas- oder Luftzutritt zu dem elastischen Gefäfs und eine vermehrte Erweiterung der Nadelöffnung, und in desto engere Grenzen ist der Schmierstoffabgang gebracht.
Die Ausführung kann nach Fig. 1 und 2 oder nach Fig. 4, 5 und 6 (Schnitt C-D) stattfinden. Im ersten Falle befindet sich die Füllöffnung der Vase in der Mitte und die Regulirvorrichtung an der Seite; im letzteren Falle ist dies umgekehrt.
Das elastische Gefäfs kann sowohl aus glatten Platten, Fig. 1,2,4 un<^ 51 a^s aus gewellten Platten gebildet sein, Fig. 7 und 8.
Soll die Schmiervorrichtung auch während des Leerganges der Maschine Schmierstoff abgeben, so wird das Rohr g an dem aufserhalb der Vase befindlichen Theile in der Richtung des Pfeiles P mit einer Verschraubung versehen und mit dieser und einem Röhrchen mit dem Dampf-, Gas- oder Luftbehälter in Verbindung gebracht, so dafs auch bei Leergang der Maschine in dem Rohr g eine gewisse, der geringeren Weite der Oeffnung / nach zulässige Spannung zur Wirkung gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schmiervorrichtung für Gas-, Dampfoder Luftmaschinen, welche mit einem aufsen angebrachten elastischen Gefäfsy versehen ist, an welchem der regulirbare Sperrstift e einer Nadelöffnung d für den Schmierstoffabgang angehängt ist, damit je nach der auf die Vorrichtung einwirkenden gröfseren oder geringeren Dampf-, Gas- oder Luftspannung die Nadel-Öffnung mehr oder weniger frei gemacht und dementsprechend Schmierstoff ausgelassen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30943D Schmiervorrichtung für Gas-, Dampf- oder Luftmaschinen Expired - Lifetime DE30943C (de)

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