DE308933C - - Google Patents

Info

Publication number
DE308933C
DE308933C DENDAT308933D DE308933DA DE308933C DE 308933 C DE308933 C DE 308933C DE NDAT308933 D DENDAT308933 D DE NDAT308933D DE 308933D A DE308933D A DE 308933DA DE 308933 C DE308933 C DE 308933C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
microphone
sound
listening
intermediate layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT308933D
Other languages
English (en)
Publication of DE308933C publication Critical patent/DE308933C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B11/00Transmission systems employing ultrasonic, sonic or infrasonic waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, Miniergeräusche oder sonstige akustische Schallwirkungen unter der Erdoberfläche vermittels eines Mikrophonstromkreises abzuhören. Den bekannten Anordnungen gegenüber zeichnet sich der durch die Ansprüche gekennzeichnete Erfindungsgegenstand durch besonders große Empfindlichkeit aus.
Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach A-B der
ίο Fig. i, die eine Seitenansicht des Horchmikrophons darstellt.
Der Apparat besteht in der Hauptsache aus einem Kohlenpulvermikrophon mit eigens konstruierter Membran.
Das Messingröhrchen 25 trägt bei 15 Außengewinde und bei 16 Innengewinde und erweitert sich zu einem größeren Profil. In das Gewinde 16 ist eine Hartgummibüchse 8 eingeschraubt. In dieser Hartgummibüchse steckt der Mikrophonkern 7. Die Vorderseite 13 ist zweckmäßig mit Nuten versehen, poliert und vernickelt. Diese Nuten sind zur Aufnahme des Mikrophonpulvers bestimmt. Ein weicher Filzstreifen 14, der sich leicht gegen die Membran 6 legt, verhindert ein Herausfallen des Pulvers. Die Membran besteht aus einer mit sternförmigen Ansätzen 26 versehenen glasharten Stahlplatte mit großem Eigenschwingungsvermögen, wie Fig. 3 zeigt. Infolge der sternförmigen Ausbildung der Membran ergibt sich eine leichte Vibration derselben. Der mittlere Vollkreis der Platte hat einen 2 mm größeren Durchmesser als der des Kernes 7. Die Stärke dieser Stahlmembran beträgt 0,4 mm. Auf dieser Platte liegt noch eine weitere volle Glimmerplatte von derselben Stärke. Dieselbe hat den Zweck, die störende Wirkung von im Erdreich vorhandenen Strömen besonders bei elektrisch geladenen Hindernissen zu vermindern. Der Ring 27 hält durch die Schrauben 24 die beiden Platten zusammen auf dem Wulst fest und schließt das Mikröphoninnere luftdicht ab. Dieses Mikrophon ist mit einem äußeren Mantel ι zum Schütze gegen Feuchtigkeit und zwecks Befestigung der zweiten Membran 2 umgeben. Der Wulst 3 besitzt eine Nut, worin sich ein Gummiring 17 befindet. Innerhalb dieses Gummiringes liegt die Membran 2. Sie besteht auch aus Stahlblech und ist 0,8 mm stark. Die Kante dieser Membran ist mit Gummi eingefaßt, damit eine Übertragung der Vibration auf den Mantel 1 vermieden wird. In die Membran 2 sind die Auffänger 4 hart eingelötet, derart, daß ein Stück von 5 mm Länge durch die Membran hindurchragt. Die Auffänger bestehen aus hartem Stahl von 2,5 mm Durchmesser. In der Fig. 2 sind der Deutlichkeit halber nur die Auffänger wiedergegeben, die im Schnitt liegen. Die Anzahl ist aus Fig. 1 zu ersehen, ebenso die Anordnung. Die Membran 2 wird durch den Ring 18, der ebenfalls eine 'Nut für den Gummiring trägt, mit den Schrauben 19 auf den Wulst 3 gedrückt. Die Übertragung der Vibration der ankommenden Schallwellen auf die Mikrophonmembran 6 wird durch die direkt in leitender Verbindung mit der Erde stehenden Auffänger durch eine schalleitende, eigenschwingende
Zwischenlage 5, beispielsweise durch kleine, schraubenförmig gewundene Federn, bewirkt. Dies hat zur Folge, daß die Schallwellen trotz der schweren Bauart des Mikrophons voll die Membran 6 treffen. Versuche haben ergeben, daß die Stahldrähte als Auffänger bei Resonanz mit den aufzunehmenden Schallwellen eine besonders große Schallwirkung hervorbringen. Die Mikrophonröhre 25 kann mittels der Schraube 12 auf- und abwärts im Gehäuse 1 bewegt werden, was ein Spannen und Entspannen der elastischen Zwischenlage 5 zur Folge hat. Die gute Einstellung des Druckes auf die Membran ist aber von größter Wichtigkeit, da bei guter Eigenschwingung die Wirkung am größten ist. Der Kern 7 wird durch die Schraube 11 mit untergelegter Feder 10 in der Jsolierbüchse 8 festgehalten. Durch den eingeschraubten Stahlstift 10 wird die Verbindung des Kernes mit der Klemme 23 durch die Isolierbüchse 22 hergestellt. Der andere Pol ist das Gehäuse selbst und durch Klemme 21 mit der Leitung zu verbinden. Der Ring 12 ist auf den Gewindering 28 aufgeschoben und wird durch die Schrauben 20 in seiner Lage festgehalten. Dies veranschaulicht die Fig. 4, die den Ausschnitt C-D nach Fig. 2 des ganzen Apparates, von E aus betrachtet, zeigt. Nicht gezeichnet sind der Deutlichkeit halber die Umrisse des tiefer liegenden Mikrophons.
Um nun ein gewisses Gebiet zu untersuchen, steckt man zweckmäßig die Auffänger in der Richtung, wo Geräusch vermutet oder festgestellt werden soll, bis nahezu an die äußere Membran 2 in die Erde und arbeitet dann in an sich bekannter Weise.
Das Mikrophon kann, dauernd im Erdboden belassen werden, da seine Wirksamkeit nicht leidet. Durch eine entsprechende Anzahl solcher Mikrophone ist es möglich, durch wenig Mannschaften einen verhältnismäßig großen Raum zu untersuchen und zu beobachten.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Horchmikrophon, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem übertragenden Mittel in Verbindung stehenden Schallauffänger durch eine elastische, schalleitende Zwischenlage mit der Membran des Mikrophons in unmittelbarer schalleitender Verbindung stehen.
2. Horchmikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrophonmembran sternförmig gestaltet und mit einer Glimmerplatte abgedeckt ist.
3. Horchmikrophon nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung, die den Druck der elastischen Zwischenlage auf die Membran regelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT308933D Active DE308933C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE308933C true DE308933C (de)

Family

ID=562145

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT308933D Active DE308933C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE308933C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69716010T2 (de) Elektrodynamischer lautsprecher und system mit diesem lautsprecher
DE3145105A1 (de) Mikrofon
DE1073546B (de) Richtmikrophon mit geringer Erschutterungs- und Windempfind lichkeit
DE3234692A1 (de) Lagerung fuer elektroakustische wandler
DE308933C (de)
DE415944C (de) Hoerapparat fuer Schwerhoerige
DE2615593B2 (de) Ultraschallkeramikmikrophon
DE3237520A1 (de) Kopplungsglied fuer ein stabfoermiges kondensatormikrophon
EP1039777B1 (de) Klein-Mikrophon
DE2714709C3 (de) Elektroakustischer Wandler mit einer hochpolymeren piezoelektrischen Membran
DE3325966A1 (de) Elektrostatischer wandler, insbesondere kondensatormikrophon
DE2646389C2 (de) Piezokeramischer elektroakustischer Wandler
AT107234B (de) Kohlekörnermikrophon.
DE1573936A1 (de) Druckgeber
AT228532B (de) Wandlervorrichtung zum Aufzeichnen oder Abtasten einer rillenförmigen Registrierungsspur
AT154255B (de) Mikrophon.
DE102006044862B3 (de) Kontaktfeder
DE2362874A1 (de) Mit einem elektret ausgeruestetes kondensatormikrophon, insbesondere fuer hoerbrillen
AT44625B (de) Schaltung für Telephon-Anlagen.
DE372019C (de) Mikrophonschalldose zur Wiedergabe von phonographischen Niederschriften
DE306020C (de)
DE3312326A1 (de) Membran fuer mikrophone
DE2119912A1 (de) Elektroakustischer Wandler
AT128996B (de) Einrichtung zur Herstellung photographischer Tonaufzeichnungen mittels einer variablen Glimmentladung.
DE3504189A1 (de) Schutzentladevorrichtung fuer einen kondensator in einem stosswellengenerator