DE308933C - - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B11/00—Transmission systems employing ultrasonic, sonic or infrasonic waves
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- Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, Miniergeräusche oder sonstige akustische Schallwirkungen unter der
Erdoberfläche vermittels eines Mikrophonstromkreises abzuhören. Den bekannten Anordnungen
gegenüber zeichnet sich der durch die Ansprüche gekennzeichnete Erfindungsgegenstand
durch besonders große Empfindlichkeit aus.
Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach A-B der
ίο Fig. i, die eine Seitenansicht des Horchmikrophons
darstellt.
Der Apparat besteht in der Hauptsache aus einem Kohlenpulvermikrophon mit eigens
konstruierter Membran.
Das Messingröhrchen 25 trägt bei 15 Außengewinde und bei 16 Innengewinde und erweitert
sich zu einem größeren Profil. In das Gewinde 16 ist eine Hartgummibüchse 8 eingeschraubt.
In dieser Hartgummibüchse steckt der Mikrophonkern 7. Die Vorderseite 13 ist
zweckmäßig mit Nuten versehen, poliert und vernickelt. Diese Nuten sind zur Aufnahme
des Mikrophonpulvers bestimmt. Ein weicher Filzstreifen 14, der sich leicht gegen die Membran
6 legt, verhindert ein Herausfallen des Pulvers. Die Membran besteht aus einer mit
sternförmigen Ansätzen 26 versehenen glasharten Stahlplatte mit großem Eigenschwingungsvermögen,
wie Fig. 3 zeigt. Infolge der sternförmigen Ausbildung der Membran ergibt sich eine leichte Vibration derselben. Der mittlere
Vollkreis der Platte hat einen 2 mm größeren Durchmesser als der des Kernes 7. Die Stärke
dieser Stahlmembran beträgt 0,4 mm. Auf
dieser Platte liegt noch eine weitere volle Glimmerplatte
von derselben Stärke. Dieselbe hat den Zweck, die störende Wirkung von im Erdreich
vorhandenen Strömen besonders bei elektrisch geladenen Hindernissen zu vermindern.
Der Ring 27 hält durch die Schrauben 24 die beiden Platten zusammen auf dem Wulst fest
und schließt das Mikröphoninnere luftdicht ab. Dieses Mikrophon ist mit einem äußeren Mantel
ι zum Schütze gegen Feuchtigkeit und zwecks Befestigung der zweiten Membran 2 umgeben.
Der Wulst 3 besitzt eine Nut, worin sich ein Gummiring 17 befindet. Innerhalb
dieses Gummiringes liegt die Membran 2. Sie besteht auch aus Stahlblech und ist 0,8 mm
stark. Die Kante dieser Membran ist mit Gummi eingefaßt, damit eine Übertragung der
Vibration auf den Mantel 1 vermieden wird. In die Membran 2 sind die Auffänger 4 hart
eingelötet, derart, daß ein Stück von 5 mm Länge durch die Membran hindurchragt. Die
Auffänger bestehen aus hartem Stahl von 2,5 mm Durchmesser. In der Fig. 2 sind der
Deutlichkeit halber nur die Auffänger wiedergegeben, die im Schnitt liegen. Die Anzahl
ist aus Fig. 1 zu ersehen, ebenso die Anordnung. Die Membran 2 wird durch den Ring 18,
der ebenfalls eine 'Nut für den Gummiring trägt, mit den Schrauben 19 auf den Wulst 3
gedrückt. Die Übertragung der Vibration der ankommenden Schallwellen auf die Mikrophonmembran
6 wird durch die direkt in leitender Verbindung mit der Erde stehenden Auffänger
durch eine schalleitende, eigenschwingende
Zwischenlage 5, beispielsweise durch kleine, schraubenförmig gewundene Federn, bewirkt.
Dies hat zur Folge, daß die Schallwellen trotz der schweren Bauart des Mikrophons voll die
Membran 6 treffen. Versuche haben ergeben, daß die Stahldrähte als Auffänger bei Resonanz
mit den aufzunehmenden Schallwellen eine besonders große Schallwirkung hervorbringen.
Die Mikrophonröhre 25 kann mittels der Schraube 12 auf- und abwärts im Gehäuse 1
bewegt werden, was ein Spannen und Entspannen der elastischen Zwischenlage 5 zur
Folge hat. Die gute Einstellung des Druckes auf die Membran ist aber von größter Wichtigkeit,
da bei guter Eigenschwingung die Wirkung am größten ist. Der Kern 7 wird durch die Schraube 11 mit untergelegter Feder 10 in
der Jsolierbüchse 8 festgehalten. Durch den eingeschraubten Stahlstift 10 wird die Verbindung
des Kernes mit der Klemme 23 durch die Isolierbüchse 22 hergestellt. Der andere Pol ist das Gehäuse selbst und durch Klemme
21 mit der Leitung zu verbinden. Der Ring 12 ist auf den Gewindering 28 aufgeschoben und
wird durch die Schrauben 20 in seiner Lage festgehalten. Dies veranschaulicht die Fig. 4,
die den Ausschnitt C-D nach Fig. 2 des ganzen Apparates, von E aus betrachtet, zeigt.
Nicht gezeichnet sind der Deutlichkeit halber die Umrisse des tiefer liegenden Mikrophons.
Um nun ein gewisses Gebiet zu untersuchen, steckt man zweckmäßig die Auffänger in der
Richtung, wo Geräusch vermutet oder festgestellt werden soll, bis nahezu an die äußere
Membran 2 in die Erde und arbeitet dann in an sich bekannter Weise.
Das Mikrophon kann, dauernd im Erdboden belassen werden, da seine Wirksamkeit nicht
leidet. Durch eine entsprechende Anzahl solcher Mikrophone ist es möglich, durch wenig
Mannschaften einen verhältnismäßig großen Raum zu untersuchen und zu beobachten.
Claims (3)
1. Horchmikrophon, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem übertragenden
Mittel in Verbindung stehenden Schallauffänger durch eine elastische, schalleitende
Zwischenlage mit der Membran des Mikrophons in unmittelbarer schalleitender Verbindung
stehen.
2. Horchmikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mikrophonmembran
sternförmig gestaltet und mit einer Glimmerplatte abgedeckt ist.
3. Horchmikrophon nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung,
die den Druck der elastischen Zwischenlage auf die Membran regelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308933C true DE308933C (de) |
Family
ID=562145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308933D Active DE308933C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308933C (de) |
-
0
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