DE30712C - Spiralbohrer für Metall - Google Patents

Spiralbohrer für Metall

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DE30712C
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DE
Germany
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drill
cutting edge
drills
metal
twist drill
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DENDAT30712D
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A. SÖDERSTRÖM in Stockholm
Publication of DE30712C publication Critical patent/DE30712C/de
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    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/02Twist drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23B2251/18Configuration of the drill point
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23BTURNING; BORING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Bohrer besitzt den bekannten amerikanischen Bohrern gegenüber nur eine einzige tiefe und breite Spiralnuth 1, welche den Bohr-' spänen einen grofsen Querschnitt darbietet, auch ist die Schneide 2 desselben rechtwinklig gestellt oder läuft radial vom Mittelpunkte des Bohrers aus, Fig. 2 und 6. Es ist zwar bekannt, dafs zum Bohren in Holz bereits Bohrer benutzt werden, die nur eine einzige Spiralnuth besitzen, doch ist deren Schneide von derjenigen der vorliegenden Bohrer ganz verschieden.
Die Schneide 2 läuft nicht bis zum Mittelpunkte, wodurch der Bohrer während seiner Arbeit in der Mitte des Bohrloches bei 3 einen dünnen Kern von der ganzen Länge des Bohrloches stehen läfst. Je nach der Natur des Metalles, in welches gebohrt wird, kann sogar die Länge dieses Kernes gröfser sein als die Tiefe des Bohrloches.
Durch die Fig. 2 und 6 ist eine solche Form der Schneide dargestellt, welche einen Kern von ganz bestimmtem Durchmesser stehen läfst; doch hat man es in der Hand, die Form des Bohrers an der Schneide so zu modificiren, dafs der Durchmesser des Kernes in beliebigem Verhältnisse zu demjenigen des Bohrloches steht, je nachdem dies nöthig sein sollte.
Die. Spitze 4 der Schneide 2 ist, wie dies aus den Fig. 2 und 6 hervorgeht, abgerundet, um zu erreichen, dafs sie nicht so häufig abbricht, wie dies bei Bohrern von der bisher gebräuchlichen Construction vorkommt, und um glatte Löcher zu erzielen.
Um sicher zu sein, dafs die Bohrer gut arbeiten, um zu verhüten, dafs dieselben während der Arbeit zu sehr angegriffen werden, und um dieselben bequem aus dem Bohrloch herausziehen zu können, ist der Bohrschaft von einer gewissen Entfernung von seinem unteren Ende an, z. B. vom Punkte 6 an, Fig. ι und 7, bis zu seinem oberen Ende um ungefähr x/5 dünner als unten, so dafs sich die obere Partie des Bohrschaftes in dem Bohrloch frei bewegen kann. Aufserdem wird der dickere untere Theil des Bohrschaftes an der zwischen den Punkten 7 und 4, Fig. 2 und 6, liegenden Partie seines Umfanges mittelst Feile, Fräse oder in anderer passender Weise abgeschwächt, so dafs er dort nur die Dicke des oberen Schafttheiles behält. Der übrige Theil des Umfanges am unteren Schafttheil dient dazu, den Bohrer zu führen und die Weite des Bohrloches zu bestimmen.
Zur Fabrikation der Bohrer ist es am besten, zuvörderst die Spiralnuth auszufräsen, dann das Abschwächen des unteren Schafttheiles vorzunehmen und schliefslich der Schneide die gewünschte Form und Lage zu geben.
Um an den Kosten grofser Bohrer, die ganz aus feinem Stahl bestehen, zu sparen, wird eine Rückenschneide oder Klinge 8, Fig. 6 und 7, aus bestem Stahl in das Endstück des Bohrers eingesteckt. Diese Klinge ist an ihrer inneren Seite mit einem Zapfen 9 versehen, wodurch sie Steifigkeit erhält und bei der Arbeit vor dem Abbrechen geschützt wird. Auf diese Weise läfst sich der Bohrer selbst
aus Stahl geringerer Qualität oder sogar aus festem und sehnigem Schmiedeisen herstellen. Für die Erhaltung bezw. Reparatur der Bohrer, welche mit den ersten. . der beschriebenen Neuerungen versehen sind, ist es zuvörderst nöthig, die Enden wieder zu härten, wenn dieselben durch die Arbeit abgenutzt sind; dann bringt man die Bohrer in den normalen, für die Arbeit geeigneten Zustand zurück, indem man ihre Enden und besonders die Schneiden staucht oder hämmert. Sodann wird die Abschwächung des dickeren unteren Schafttheiles zwischen den Punkten 7 und 4 seines Umfanges auf der Drehbank vorgenommen. Um dieses mit der erforderlichen Genauigkeit auszuführen, ist es nöthig, hierfür eine Form ι ο, Fig. 5, aus Gufseisen oder anderem geeigneten Material anzuwenden, deren Aushöhlung zu beiden Seiten ganz vollkommen mit der äufseren Gestalt des Bohrers übereinstimmt und deren Oberfläche mit einer färbenden Substanz, z. B. einer rothen, überzogen ist, welche, wenn man den Bohrer in die Form legt, jede noch zu verbessernde fehlerhafte Stelle erkennen läfst.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Spiralbohrer mit nur einer schraubengangförmigeir Nuth 1 mit einer Schneide 2, deren schneidende Kante in derselben Ebene mit der Bohrerachse liegt, gegen den Umfang des Bohrers hin bei 4 abgerundet ist und nach der Bohrerachse, zu Raum läfst für einen beim Bohren stehen bleibenden cylindrischen Kern 3, und mit einem Führungstheile 5, 6, welcher dicker ist als der obere Theil des Bohrers.
2. An solchen Bohrern zur Ersparung von Stahl eine eingesetzte Schneide 8 mit Befestigungsstück 9.
3. Zur Controle bei der Reparatur solcher Bohrer die dieselben halb umschliefsende Form 10.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT30712D Spiralbohrer für Metall Expired - Lifetime DE30712C (de)

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DENDAT30712D Expired - Lifetime DE30712C (de) Spiralbohrer für Metall

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DE (1) DE30712C (de)

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