DE304589C - - Google Patents
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- DE304589C DE304589C DENDAT304589D DE304589DA DE304589C DE 304589 C DE304589 C DE 304589C DE NDAT304589 D DENDAT304589 D DE NDAT304589D DE 304589D A DE304589D A DE 304589DA DE 304589 C DE304589 C DE 304589C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Bisher konnte ein Bearbeiten von geteilten Lagerschalen nur dann bewirkt werden, wenn
die Schalenhälften vor ihrer Bearbeitung mittels Zinns zusammengelötet wurden. In diesem
Zustande wurden sie in üblicher Weise auf der Drehbank, auf der ihr Ausrichten viel
Arbeitszeit beanspruchte, fertiggestellt und dann nach Beendigung aller Arbeitsvorgänge
wieder entlötet. Nach diesem Verfahren bearbeitete Schalenhälften mußten bekanntlich
auch zusammen verwendet werden.
Nach der Erfindung fällt das Löten der Schalenhälften und die Ausübung der damit
verbundenen Arbeitsvorgänge fort, so daß Löt-
X5 zinn und Arbeitszeit erspart wird. Auch kann
jede Schalenhälfte mit einer nicht mit ihr zusammen bearbeiteten verwendet werden, was
für eine Massenherstellung von großem Wert ist. Die Erfindung, die die Fertigstellung der
Lagerschalen in drei Arbeitsvorgängen vorsieht, sei in Verbindung mit den dazu benötigten
Spannvorrichtungen, von denen die Zeichnung als Beispiel dienende Ausführungsformen zeigt,
beschrieben.
Um an den rohen Schalenhälften bearbeitete Stirnflächen zu schaffen, die für / eine weitere
Bearbeitung der Schalen als Anschläge und Maßgrundlagen dienen, spannt man eine Schalenhälfte c zentrisch auf das die Verlängerung
des Domes α einer Drehbank bildende flache Auflager 5 (Fig. ι bis 3) und dreht die
beiden Endflanschen der Schalenhälfte an ihren Stirnseiten und ihren zylindrischen Mantelflächen
fertig ab. Zum Festspannen der Schalenhälfte c auf dem Auflager b dienen
eine an diesem scharnierartig befestigte und mittels Flügelschraube verschließbare Schelle d
mit Druckschrauben d1 und zwei durch Flügelschraube
f und Keilstück g auseinandergetriebene Klemmbacken h (Fig. 2). Letztere
werden durch Zugfedern i in ihre wirkungslose Lage zurückgeholt. Das Auflager b ist,
wie besonders aus Fig. 3 zu ersehen ist, so gestaltet, daß die beiden Endflanschen der
aufgespannten Schalenhälfte c an ihren beiden Stirnseiten und ihren zylindrischen Mantel- s
flächen zur Bearbeitung freiliegen.
Nach diesem ersten Arbeitsvorgang werden zwei derart vorbearbeitete Schalenhälften c zusammengelegt
und zwecks Bearbeitung der äußeren Mantelfläche mit einer Endfläche gegen die mit einer dem Durchmesser der
Schalenendfläche entsprechenden Eindrehung m versehene Stirnseite eines Domes ft (Fig. 4
und 5) gespannt. Die Spannvorrichtung des Domes ft besteht aus einer mit Längsschlitzen
k (Fig. 5) und Außengewinde versehenen Hülse I, über die eine mit Muttergewinde versehene
Kapsel I1 geschraubt wird, die die mit Schlitzen versehene Hülse zusammendrückt,
wodurch das in der Eindrehung m liegende Schalenstirnende festgeklemmt wird. Zum
Festspannen der Schale in der Längsrichtung dient die gleichfalls mit einer Eindrehung m1
versehene Scheibe n, die mittels des Schraubenbolzens n1, der sich in ein im Dorn ft befindliches
Muttergewinde n% hineinschraubt, fest
gegen das äußere Stirnende der Schale c gepreßt wird.
Die nach diesem zweiten Arbeitsvorgange außen fertig bearbeiteten Schalenhälften werden
dann zwecks Ausbobrens in ein Futter 0
(Fig. 6) gespannt, das stumpfkegelig ausgebohrt ist und auf der Außenfläche Gewinde q besitzt.
In der stumpfkegeligen Innenfläche des Spannfutterkopfes wird ein geteiltes Keilringstück u
geführt, dessen innerer Ringradius r1 dem äußeren Mantelradius der Lagerschalen c entspricht
(Fig. 7). Durch die mit Muttergewinde versehene Kapsel s wird das geteilte Keilringstück,
in welches die Lagerschalenhälften eingelegt sind, in den Spannfutterkörper 0 hineingeschoben,
wodurch die Lagerschalen festgeklemmt werden, so daß sie ausgebohrt werden können.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. · Verfahren zum Bearbeiten von geteilten Lagerschalen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitung der Lagerschalen in drei Arbeitsvorgängen derart geschieht, daß im ersten Arbeitsvorgang jede Schalenhälfte für sich in einer geeigneten, die Stirn- und Mantelflächen der Endflanschen zur Bearbeitung freilassenden Vorrichtung verspannt und an den genannten Flächen bearbeitet wird, worauf die bearbeiteten Endflanschen die Spannflächen zum Einspannen des Schalenpaares für die Bearbeitung der Schalenmantelfläche im zweiten Arbeitsgange bieten, während für den dritten Arbeitsgang, das Ausbohren, die Mantelfläche als Einspannfläche dient.
- 2. Vorrichtung zur Herbeiführung des ersten Arbeitsvorganges nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein mit einer Drehbankspindel umlaufendes Auflager (b), de*ssen Auflagefläche durch die Umlaufachse geht und so umgrenzt ist, daß sie die Stirn- und die Mantelflächen der Schalenendflanschen zur Bearbeitung freiläßt (Fig. 1 bis 3).
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (b) mit einer den Schalenkörper umschließenden, verschließbaren Schelle (d) und mit spreizbaren, im Inneren der Schalenhälfte liegenden Klemmbacken (h). versehen ist.
- 4. Vorrichtung zur Herbeiführung des zweiten Arbeitsvorganges nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine geschlitzte, mittels einer Gewindkapsel (I1) zusammendrückbare und mit einer dem Durchmesser der Schalenendflanschen entsprechenden Eindrehung (m) versehenen Hülse (I) in Vereinigung mit einer ebenfalls eingedrehten Gegenscheibe (n), die durch einen Bolzen (w1) mit der Hülse (I) verschraubt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304589C true DE304589C (de) |
Family
ID=558185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304589D Active DE304589C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304589C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2839308A (en) * | 1955-08-30 | 1958-06-17 | Western Electric Co | Rotatable work holders for irregularly shaped parts |
| DE1111912B (de) * | 1956-07-05 | 1961-07-27 | Hoeveler & Dieckhaus | Verfahren zum Herstellen von mit Bleibronze ausgeschleuderten Stahlblechzylindern, die durch mehrfaches Unterteilen in zu Verbundlagerschalen zu pressende Rohlinge zerlegt werden |
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- DE DENDAT304589D patent/DE304589C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2839308A (en) * | 1955-08-30 | 1958-06-17 | Western Electric Co | Rotatable work holders for irregularly shaped parts |
| DE1111912B (de) * | 1956-07-05 | 1961-07-27 | Hoeveler & Dieckhaus | Verfahren zum Herstellen von mit Bleibronze ausgeschleuderten Stahlblechzylindern, die durch mehrfaches Unterteilen in zu Verbundlagerschalen zu pressende Rohlinge zerlegt werden |
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