DE3045258C2 - Streckentrenner mit zwei parallelen Isolierstoffgleitleisten - Google Patents

Streckentrenner mit zwei parallelen Isolierstoffgleitleisten

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DE3045258C2
DE3045258C2 DE19803045258 DE3045258A DE3045258C2 DE 3045258 C2 DE3045258 C2 DE 3045258C2 DE 19803045258 DE19803045258 DE 19803045258 DE 3045258 A DE3045258 A DE 3045258A DE 3045258 C2 DE3045258 C2 DE 3045258C2
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Hermann 2410 Mölln Menhorn
Georg Ing.(grad.) 8520 Buckenhof Müller
Christoph Dipl.-Ing. 8520 Erlangen Nitschke
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/18Section insulators; Section switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Streckentrenner der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art
Aus der DE-PS 15 15 326 ist ein Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen bekannt, bei dem die beiden Fahrleitungsenden jeweils über eine Fahrdrahtendklemme und ein AbfangstUck an zwei mit ihren Flachseiten in einer Ebene angeordneten Isolierstoffgleitleisten befestigt sind. Die Isolierstoffgleitleisten, die aus3 faserverstärktem Kunststoff bestehen, bilden mit ihren Breitseiten Schleifflächen für einen Stromabnehmer. An den Abfangstücken sind zwischen den beiden Isolierstoffgleitleisten Funkenhörner befestigt, wobei die engste Stelle der einander zugewandten gebogenen Funkenhörner etwa in der Ebene der beiden Isolierstoffgleitleisten liegt Die Faserverstärkung der Isolierstoffgleitleisten wird durch parallel zur Schleiffläche angeordnetes Glasgewebe gebildet
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Streckentrenner anzugeben, der eine höhere Lebensdauer und Betriebssicherheit aufweist und ein kleineres Gewicht hat als die bekannte Ausführung.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Streckentrenner der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst
Durch die Erfindung wird bei Erzielung gleichbleibender Gleiteigenschaften eine höhere mechanische Festigkeit und eine größere Steifigkeit erreicht Dadurch ergibt sich eine höhere Verwindungssteifigkeit des Streckentrenners. Dabei wird verhindert daß ein Lichtbogen in unmittelbarer Nähe der beiden Isolierstoffgleitleisten brennt und auf sie zerstörend einwirkt Damit wird die Lebensdauer und Betriebssicherheit erhöht Ferner wird ermöglicht die Isolierstoffgleitleisten sehr eng aneinanderzurücken, so daß Verwindungen sich nur unmerklich auf die Befahrungseigenschaften durch den Stromabnehmer auswirken.
Durch die im Anspruch 3 angegebene Ausbildung ist es möglich, den Streckentrenner ohne Zuhilfenahme einer Spannvorrichtung zu montieren und dadurch eine wesentliche Herabsetzung der Montagezeit zu erzielen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt Darin zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Streckentrenners,
Fig.2 eine Draufsicht auf den Streckentrenner gemäß F ig. 1,
F i g. 3 einen Klemmenkörper der Fahrdrahtendklemme des Streckentrenners und
Fig.4 eine an einem Fahrdrahtende montierte Fahrdrahtendklemme mit angeklemmter Auflaufkufe eines Funkenhorns.
In F i g. 1 sind mit 1 und 2 die Enden der Fahrdrähte zweier Fahrleitungsabschnitte bezeichnet die durch einen Streckentrenner isolierend überbrückt sind. Der Streckentrenner besitzt zwei Fahrdrahtendklemmen 3 zum Abfangen der Enden 1, 2 der Fahrdrähte, die mittels Klemmbacken 4a am Klemmenkörper 3a der
4S Fahrdrahtendklemme 3 angeklemmt werden. An dem Klemmenkörper 3a der Fahrdrahtendklemme 3 ist ferner ein Klemmbacken Ab für ein kurzes Fahrdrahtstück la bzw. 2a vorgesehen, das dem befahrenen Fahrdraht beigeklemmt wird und einen weichen Übergang beim Befahren durch einen Stromabnehmer erzielen läßt. Weiter ist am Klemmenkörper 3a der Fahrdrahtendklemme 3 ein Klemmbacken 5 zum Anklemmen der Auflaufkufe 6a (unteren Kufe) eines Funkenhorns 6 angebracht
Über einen Bolzen 8 ist an jedem Klemmenkörper 3a ein Abfangstück 7 justierbar gelagert. An diesem Abfangstück 7 sind waagrechte Bohrungen für eine Befestigung zweier Isolierstoffgleitleisten 10, 11 durch Gewindebolzen 12 mit Muttern 13 vorgesehen. Diese Isolierstoffgleitleisten 10, U sind parallel zueinander, seitlich der Funkenhörner 6 hochkant angeordnet (siehe auch F i g. 2), so daß sie gemeinsam mit den Gewindebolzen 12 an den Abfangstücken 7 befestigt werden können. Die Isolierstoffgleitleisten 10,11 sind mit ihren Flachseiten senkrecht zur Gleitfläche des Stromabnehmers angeordnet Dadurch können die Maße und das Gewicht der Abfangstücke 7 klein gehalten werden. Es ist vorteilhaft, die Fahrdrahtendklemme und das
Abfangstück 7 aus einer Kupfer-Zinn-Silizium-Legierung herzustellen. Dadurch wird eine hohe Korrosionsbeständigkeit bei großer Festigkeit erreicht
Die unteren Schmalseiten der Isolierstoffgleitleisten 10. 11 (Fig. 1) bilden Gleitflächen für die Schleifleisten des Stromabnehmers. Die IsolierstoffgleUleisten 10,11 sind dabei an ihren Enden schmaler als in der Mitte, so daß eine gewünschte Profillinie erreicht wird, damit ein einwandfreies Auflaufen der Schleifflächen des Stromabnehmers gewährleistet ist Um bei einer Beschädigung der Gleitflächen der Isolierstoffgleitleisten eine Wiederverwendung zu ermöglichen, verläuft die Verjüngung an den beiden Enden der Isolierstoffgleitleiste oben und unten symmetrisch. Bei einer Beschädigung der Gleitfläche braucht daher die betreffende Isolierstoffgleitleiste lediglich abgeschraubt und um 180° in ihrer Längsachse gedreht wieder eingesetzt zu werden.
Vorzugsweise bestehen die Isolierstoffgleitleisten 10, 11 aus faserverstärktem Kunststoff, wobei die Faserveritärkung durch parallelgeschichtete, senkrecht zur Schleiffläche angeordnete Filamentgewcbe, insbesondere aus Glas, gebildet ist, das mit cycloaliphatischem Epoxidharz zu einem festen Körper verpreßt ist. Dadurch wird bei Gewährleistung einer guten Gleitfähigkeit und hohen mechanischen Festigkeit eine große Beständigkeit gegen Wärme- und UV-Strahlen sowie eine hohe Kriechstromfestigkeit des Streckentrenners erreicht
Die Funkenhörner 6, die dieselbe Querschnittsform haben wie der Fahrdraht, sind zumindest annähernd U-förmig ausgebildet, wobei der eine Schenkel die Auflauf kufe 6a, der andere Schenkel einen zum Abfangstück 7 zurückgeführten Einstellbügel 6c und der die beiden Schenkel verbindende Steg einen V-förmigen Lichtbogenführungsteil 66 bildet.
Zweckmäßigerweise sind die die Lichtbogenführungsteile 6b bildenden Stege der Funkenhörner 6 derart angeordnet, daß die Spitzen der V-förmigen Stege einander zugewandt sind und in Betriebslage oberhalb der beiden Isolierstoffgleitleisten 10,11 liegen. Auf diese Weise ist es möglich, die beiden Isolierstoffgleitleisten 10, 11 sehr nahe aneinanderzurücken, ohne daß die Gefahr besteht, daß entstehende Lichtbogen eine Zerstörung der Isolierstoffgleitleisten hervorrufen.
Die oberen Enden der Funkenhörner 6 sind als Einstellbügel 6c ausgebildet und über Isolierzwischenstücke 14 elektrisch isoliert mit dem jeweiligen Abfangstück 7 durch Muttern 9 einstellbar verbunden. Auf diese Weise wird vermieden, daß ein brennender Lichtbogen über das Abfangstück 7 und den Einstellbügel 6c parallel zur unteren Kufe 6a gespeist wird, so daß eine rasche Löschung des Lichtbogens erreicht wird. MitteLs einer an einer Nase des Abfangstücks 7 angeordneten Justierschraube 15, die sich auf der Fahrdrahtendklemme 3 abstützt, kann eine Einstellung der Lage der unteren Kufe 6a (Auflaufkufe) der
ίο Funkenhörner 6 zum Verlauf des Fahrdrahtes 1 bzw. 2 erreicht werden.
Bei der üblichen Montage des Streckentrenners wird der ununterbrochene Fahrdraht 1 bzw. 2 an der Einbaustelle durch eine parallel geklemmte Abspann vorrichtung (Kettenzug od. dgl.) entlastet und die für den Einbau des Streckentrenners erforderliche Schnittlänge ausgemessen. Dann wird das entsprechende Fahrdrahtstück herausgeschnitten. Hierbei können sich die Enden der Fahrdrähte verbiegen oder verdrehen.
Dadurch wird das Anklemmen -des Streckentrenners erschwert
Eine wesentliche Vereinfachung der Montage ohne Zuhilfenahme einer Spannvorrichtung wird bei dem erfindungsgemäßen Streckentrenner dadurch erreicht, daß in dem Klemmenkörper 3a der Fahrdrahtendklemmen 3 zwischen dem Klemmbacken 4a für den Fahrdraht und dem Klemmbacken 5 für das Funkenhorn 6 eine von unten senkrecht zur Gleitebene verlaufende Aussparung 16 zum Einführen eines Schneidwerkzeuges für das Durchtrennen eines durchgehenden Fahrdrahtes vorgesehen ist (F i g. 3).
Diese Aussparung ist vorzugsweise U-förmig. Dadurch kann der Streckentrenner ohne Hilfsabspannungen in eine vorhandene Fahrleitung an beliebiger Stelle eingesetzt werden. Hierzu wird der Streckentrenner ohne Funkenhörner auf den durchgehenden Fahrdraht aufgesetzt und an ihm mittels der Klemmbacken 4a festgeklemmt. Dann wird der Fahrdraht an den in den Klemmenkörpern 3a der Fahrdrahtendklemmen vorge sehenen Aussparungen 16 durchgetrennt und das dazwischenliegende Fahrdrahtstück entfernt. Dann werden die beiden Funkenhörner 6 mit ihrer unteren Kufe 6a spaltfrei an die Enden der Fahrdrähte 1 und 2 angesetzt und mittels der Klemmbacken 5 angeklemmt.
Auf die Bolzenenden 12 und Muttern 13 werden zur Vermeidung von Überschlägen Kunststoff kappen 17 aufgesetzt (F i g. 1).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen, bei dem die Enden (1,2) zweier Fahrdrähte über je eine Fahrdrahtendklemme (3) und ein Abfangstück (7) an zwei Isolierstoffgleitleisten (10, 11) befestigt sind, die aus faserverstärktem Kunststoff bestehen und deren untere Seiten Gleitflächen für einen Stromabnehmer bilden, wobei an den Abfangstücken (7) zwischen den beiden Isolierstoffgleitleisten (10, 11) Auflaufkufen (6a) von Funkenhörnern (6) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserverstärkung durch parallelgeschichtete, senkrecht zur Schleiffläche angeordnete Filamentgewebe gebildet ist und daß die Funkenhörner (6) zumindest annähernd U-förmig ausgebildet sind, wobei der eine Schenkel die Auflaufkufe {6a), der andere Schenkel einen zum Abfangstück (7) zurückgeführten Einsteilbügel (6c) und der die beiden Schenkel verbindende Steg einen •V-förmigen Lichtbogenführungsteil (einbildet
2. Streckentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbügel (6c) der Funkenhörner Ober Isolierzwischenstücke (14) mit dem zugehörigen Abfangstück (7) verbunden sind.
3. Streckentrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Klemmkörper (3a) der Fahrdrahtendklemmen (3) zwischen dem Klemmbacken (4a) für den Fahrdraht und dem Klemmbacken (5) für das Funkenhorn (6) eine von unten senkrecht zur Gleitebene verlaufende Aussparung (16) zum Einführen eines Schneidwerkzeuges für das Durchtrennen eines durchgehenden Fahrdrahtes vorgesehen ist.
4. Streckentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lichtbogenführungsteile fcb) bildenden Stege der Funkenhörner (6) derart angeordnet sind, daß die Spitzen der V-förmigen Stege einander zugewandt sind und in Betriebslage oberhalb der beiden Isolierstoffgleitleisten (10, 11) liegen.
5. Streckentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filamentgewebeschichten mit cycloaliphatische!!! Epoxidharz verpreßt sind.
6. Streckentrenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffgleitleisten (10, 11) an ihren beiden Enden verjüngt sind.
7. Streckentrenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrdrahtendklemmen (3) und/oder die Abfangstücke (7) aus einer Kupfer-Zinn-Silizium-Legierung bestehen.
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