DE3044762C2 - Papiermachergewebe - Google Patents
PapiermachergewebeInfo
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- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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- Woven Fabrics (AREA)
Description
κ- -
K~ b ■
(oder
mit Wiederholung der Zählzahlen η und k, bis
mit k der erste Faden wiederkehrt, ist, wobei
35
bei
b < η < α und b ^ k<, a
η Φ k und η + A: Φ α + b
40
sind.
6. Papiermachergewebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Geweberapport in Querrichtung
doppelt so viel Fäden wie in Längsrichtung umfaßt.
7. Papiermachergewebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Geweberapport in Quci
richtung acht und in Längsrichtung vier Fäderj umfaßt.
richtung acht und in Längsrichtung vier Fäderj umfaßt.
55
Die Erfindung betrifft ein Papiermachergewebe in Köperbindung, wie es beispielsweise aus der DE-OS
53 564 bekannt ist.
Bei der Konstruktion eines Papiermachergewebes sind mehrere Grundforderungen zu beachten:
(1) Es muß auf seiner Papierseite über die Fläche möglichst gleichförmig jedoch unregelmäßig verteilte
Bindungspunkte aufweisen, um im Papier keine auffallenden Markierungen zu hinterlassen;
(2) es muß ausreichend dehnungsstabil sein, damit das
aufgezogene Sieb im Betrieb sich auf der Papiermaschine nicht längt;
(3) es muß als Querfadenläufer mit ausreichender Rauhigkeit seiner Laufseite ausgebildet sein, damit
es eine gute Reinigungswirkung beim Lauf über die Saugkästen usw. der Maschine ausübt und auch mit
möglichst geringem Schlupf transportiert wird;
(4) es muß eine möglichst hohe Verschleißfestigkeit haben, d.h. trotz des unvermeidbaren Vrrschleißens
der Laufseite dennoch möglichst lange ausreichende Festigkeit haben, so daß Längsrisse
im Kantenbereich erst auftreten, nachdem ein möglichst großes Volumen verschlissen ist;
(5) es muß gute Entwäsierungseigenschaften und gute Selbstreinigungseigenschaft Haben;
(ö) es muß sich möglichst ohne aufwendige und
komplizierte Herstellungsmaschinen weben lassen.
Es hat sich im Hinblick auf die vorstehenden Punkte (1), (3), (5) und (6) die Köperbindung bei Papiermachergeweben
als günstig herausgestellt.
Ausgangspunkt für die Erfindung ist die aus Erfahrungen und Messungen erhärtete Erkenntnis, daß
im wesentlichen unabhängig von der Art des Gewebes das Gesamtverschleißvolumen eines Siebes pro Zeiteinheit
konstant ist, wobei, wie oben gesagt, die Randzonen erhöhtem Verschleiß unterliegen. Wenn nun bei dem an
sich vorteilhaften Querfadenläufersieb mit mehr als dreischäftiger Kreuzköperbindung alle Querfäden in
Sieblängsrichtung gleiche Abriebbeanspruchung erfahren, dann werden sie alle gleich abgeschliffen und haben
alle im wesentlichen gleichzeitig eine solche Schwächung erreicht, daß sie gleichzeitig brechen und das Sieb
bei diesem Abrieb der Querfäden wegen der Längsrisse im Kantenbereich von der Maschine genommen werden
muß. Dieser Zeitpunkt bestimmt die Lebensdauer eines Siebes.
Aufgabe ist es nun, die Lebensdauer des Siebes durch einfache Maßnahmen zu verlängern oder, mit anderen
Worten, Kantenrisse erst nach Verschleiß eines Abriebvolumens auftreten zu lassen, das größer, als
vorstehend angeführt, ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den kennzeichnenden Merkmalen der Patentansprüche 1 oder 2.
Die erfindungsgemäße Idee besteht darin, bei Blick in Maschinenlängsrichtung auf der Sieblauffläche in
dichter Folge Querfäden bereitzustellen, die aufgrund des unterschiedlichen Niveaus ihrer Kröpfungen verschieden
stark verschlissen werden. Bei den im Randbereich auftretenden Beanspruchungen nehmen
dann trotz bereits starker Schwächung der am weitesten aus der Gewebeebene vorragenden Querfadenabschnitte
die ihnen benachbarten, noch nicht bis zur Zerreißgrenze abgearbeiteten Querfadenabschnilte die
Belastung auf, so daß das Auftreten von Längsrissen hinausgeschoben ist. Die kritischen Schwächungsstellen
sind also, in Maschinenlängsrichtung gesehen, seitwärts versetzt.
Bei der nach Patentanspruch I gegebenen ersten Lösung der Aufgabe erfolgt somit nur eine Verschiebung
zwischen Grundrapport und Nachbarrapport, während die Lösung nach Anspruch 2 als Grundgedanken
zunächst eine Spiegelung des Grundrapportes im Nachbarrapport vorsieht, wobei dann nach vorteilhafter
Ausgestaltung der Nachbarrapport zusätzlich noch gegenüber dpm Grundrapport verschoben werden
kann.
Bei offen gewebten Papiermachergeweben ist der
Begriff »Nachbari αμροΠ« so definiert, daß er hei Blick
in Kettrichtung neben dem Grundrapport liegt.
Eine den einleitend aufgeführten Forderungen an Papiermachergewebe besonders vorteilhaft gerecht
werdende Ausgestaltung der Erfindung ge-iiiäö Anspruch
4 verwendet sowohl die Längsverschiebung zwischen Grund- und Nachbarrapport ais <;u ·;>. dm,
Prinzip der Spiegelung, wobei jedoch Grund- und Nachbarrapport gemeins?m gespiegelt und zusätzlich
verschoben sind.
Mit dem neuartigen Gewebe, das in Ausführung geroäö Anspruch 6 als durch Verschiebung der jeweils
zweiten Rapportgruppe eines Vierschaft-Kreuzkörpergewebes in Längsfadenrichtung um einen halben
Rapport entstanden betrachtet werden kann, wird die unerwünschte Schußpaarigkeit eines wegen der Verteilung
der Bindungspunkte an sich günstigen Vierschaft-Kreuzköpergewebes umgangen. Dies vermindert die
Siebmarkierung und erhöht die Faserretention.
Allgemein ist zu dem erfindungsgemäßen Gewebe festzustellen, daß die Querfäden auf der Oberseite in
jeder Patronenzeile mindestens zweimal über nur einen Längsfaden hinweggehen, während auf der Patrunenunterseite
die Querfadenkröpfungen mindestens zwei verschiedene Längen haben und dadurch in verschiedene
Ebenen vortreten, wobei die längste Kröpfung sich über mindestens drei Längsfäden erstreckt
In Anbetracht des etwas höheren Aufwandes beim Weben des Papiermachergewebes mit den erfindungsgemäßen
Merkmalen kann es von Vorteil sein, die besondere Gestaltung nur dort vorzusehen, wo
besonders hoher Verschleiß auftritt, d. h. das Gewebe nach der Erfindung nur in Teilbereichen von der
Gesamtbreite eines Papiermaschinensiebes auszubilden. Diese Teilbereiche können vorzugsweise die Randzonen
des Papiermaschinensiebes sein.
Nachfolgend werden einige Ausführungsbeispiele anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert,
woraus die Besonderheiten und Vorteile der Erfindung noch deutlicher werden. Im einzelnen zeigen
Fig. IA und IB bis Fig.4A und 4B Bilder der
Bindungsschemata auf Papier- und Laufseite von verschiedenen Gewebegestaltungen,
F i g. 5 das Bindungsschema eines besonderen Gewebes von der Papierseite gesehen,
Fig.6 die Papierseite eines fixierten Gewebes mit
dem Bindungsschema nach Fig. 1 in starker Vergrößerung,
F i g. 7 und 8 Schnitt A-B und C-D durch das Gewebe nach F i g. 6,
Fig.9 die Papierseite eines fixierten Gewebes, das
mit acht Schäften und vierfädigem Grundrapport nach einem anderen Bindupgsschema hergestellt ist, in
starker Vergrößerung,
Fig. 10 bis 12 Schnitt A'-B', C-D'und E-Fdurch das
Gewebe der F i g. 9.
Es soll hier noch ein Hinweis zur Terminologie der Bindungsformel gegeben werden, nach der das erfindungsgemäße
Gewebe zweckmäßigerweise gewebt wird. Es wird dazu auf das Buch »Gewebetechnik«, VEB
Fachbuchverlag Leipzig, 1968, verwiesen, aus dessen allgemeinen Erläuterungen die Bedeutung der Kennbuchstaben
und -Zahlen hervorgeht.
Mit Bindungsformeln der beispielsweise in Patentanspruch 5 genannten Art werden Neuordnungen von
Köperbindungen beschrieben. Letztere können sowohl Kett- und Schußköperbindungen als auch Breitgratköperbindungen
sein Die Zahl a gibt an, wieviel
aufeinanderfolgende Schußfäden vom Kettfaden überquert werden. Die Zahl b legt fest, unter wievieiep
aufeinanderfolgenden Schußnoen -)i- K.et;i'.iäen verläuft,
bis er wieder en die Oberseile des Gewebü iriti.
Beispiele: K = — Z = 4bindiger Schußkörper,
λ
K = -- S = 5 bindiger Kettkörper,
K = -- S = 5 bindiger Kettkörper,
K-- Z = 5bindiger Breitgratköroer.
Die Buchstaben Z, 5 geben die Gratrichtung an
(Links-bzw. Rechtsköper).
Die Zählzahlen η und ^beschreiben die Neuordnung
der Kettdrähte im Gewebe wie folgt:
In der Bindungspatrone werden die Rapportbegrenzungen so gewählt, daß sich in der linken unteren Ecke
des Rapports ein Ketthoch- oder Kettiefgang b2w. der Beginn einer Kettkröpfung befindet (F i g. 1 B).
Dann ist die entsprechende Kröpfung des 2. Kettfadens um η Schuß nach oben versetzt, der 3.
Kettfaden ist gegenüber dem 2. um k Schuß nach oben versetzt, der 4. gegenüber dem 3. Kettfaden wieder um η
Schuß usw. Dabei ist zu beachten, daß bei Erreichen einer Rapportbegrenzung an der gegenüberliegenden
Begrenzung weitergezählt wird. Dieses Zählverfahren wird so lange fortgesetzt, bis mit k Schuß die Lage des
ersten Kettfadens wieder erreicht wird. Damit ist der Rapport abgeschlossen, und die Reihenfolge wiederholt
sich zyklisch. Nach dieser Festlegung gilt für das mit F i g. 1A und 1B dargestellte Gewebe die Formel
-I s»-
Soll das erfindungsgemäße Gewebe um 90° gedreht hergestellt werden, brauchen Kette und Schuß im
Zählverfahren nur miteinander vertauscht zu werden.
Das Bindungsschema nach den Fig. IA und IB
betrifft ein mit acht Schäften und vierfädigem Grundrapport hergestelltes Papiermachergewebe, bei
dem, wie für alle Darstellungen gleich, die Kettfaden It
vertikal und die Schußfäden 12 horizontal verlaufen.
In den Darstellungen ist außerdem der Grundrapport
<x von einem Rahmen 13 mit ausgezogenen Linien und der Nachbarrapport β von einem Rahmen 14 mit
gestrichelten Linien umgeben.
so Fig. IA zeigt den Grundrapport α eines Vierschaft-Kreuzköpergewebes,
doch setzt sich die Bindung in Schußrichtung an den Grundrapport nicht mit einem
diesem identischen Nachbarrapport fort, sondern der Nachbarrapport β ist, wie es die Fig. IA deutlich
erkennen läßt, gegenüber dem Grundrapport in Längsrichtung um zwei Fäden versetzt. Das sich so
ergebende achtsciiäftige, mit vierfädigem Gnmdrapport
herzustellende Gewebe zeigt auf seiner Laufseite gemäß F i g. 1B zwei unterschiedlich lange Querfadenkröfifungen.
die folglich verschieden weit aus der Siebunterseite hervortreten. Diese unterschiedlich langen
Querkröpfungen sind seitlich versetzt, womit sieh
der gewünschte Effekt ergibt, daß, in die Richtung eines Längsfadens 11 betrachtet, uie hintereinander folgen-
den Querfäden Vl stark unterschiedlich verschleißen.
Zi'rlem werden heim Fixieren die Läng;.,rt>ri'»n 11
aufgrund der verschieden langen Querfadenkröpfuf-sen
sehr unregv !mäßig verdrängt, was auf der Papier <eite zu
einer solchen Anordnung der Qiierfadenkröpfungen
fuhrt, daß das Gewebe auf dem Papier keine ausgeprägten Markierungen hervorruft.
Das Bindungsschema der Fig. 2A und 2B zeigt ein mit zehn Schäften und fünffädigem Grundrapport
herzustellendes Gewebe, bei welchem der Nachbarrapport β gegenüber dem Grundrapport ix in Längsrichtung
um vier und in Querrichtung um einen Faden verschoben ist. Auf der Gewebeunterseite dieser
wie eine genaue Betrachtung besonders des fixierten Gewebes zeigt, bei drei unterschiedlich langen Querkröpfungen
auf der Laufseite und damit drei verschiedenen Verschleißebenen eine wirre Verteilung der
Bindungspunkte auf der Papierseite hat und mit weiteren Vorteilen aufwartet.
Die Darstellungen der F i g. 6 bis 8 und 9 bis 12 sind
aus hergestellten und fixierten Gewebemustern durch Makrophotographie dieser Gewebe bzw. ihrer Schliff-
abgeleiteten Köperbindung treten dann die Kröpfungen io bilder entlang der eingezeichneten Schnittlinien gewon-
der Querfäden 12 in zwei stark unterschiedlichen Längen auf. wobei die Querfadenkröpfungen in
Längsrichtung betrachtet, erhebliche Versetzungen gegeneinander aufweisen und immer wieder die langen
Kröpfungen durch kurze Kröpfungen voneinander getrennt sind, was gute Festigkeit des Gewebes
gegenüber Längsrissen bedeutet.
Bei dem mit sechs Schäften und dreifädigem Grundrapport hergestellten Gewebe, dessen Bindungsprinzip in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist. ist der
Nachbarrapport β durch eine Spiegelung des Grundrapportes
λ um eine quer verlaufende Achse gebildet. Die Ansicht der Laufseite des Gewebes zeigt Querkröpfungen
von drei unterschiedlichen Längen in starker seitlicher Versetzung, so daß ein besonders gutes
Verhalten gegenüber Längsrissen eines Papiermaschinensiebes zu erwarten ist.
Ein mit acht Schäften und vierfädigem Grundrapport hergestelltes Papiermachergewebe ist in den Fig. 4 \
und 4B schematisch dargestellt. Man kann sich den Nachbarrappori β als eine Spiegelung des Grundrapportes
χ an dessen dem Nachbarrapport zugewandter Längsseite und Verschiebung um einen Faden in
Längsrichtung entstanden denken. Während auch dieses nen. In die Draufsichten auf die Papiersei'.e der F i g. 6
und 9 sind jeweils ausgezogene Umgrenzjngslinien 13
des Grundrapportes λ und gestrichelte Umgrenzungslinien 14 des Nachbarrapportes β eingezeichnet.
Das Gewebe nach den F i g. 6 bis 8 hat einen Aufbau,
wie er schematisch in den Fig. IA und IB gezeigt ist.
Die Fig. 6 lab; gut die Verkröpfungen sowohl der
Längsfäden 11 als auch der Querfäden 12 erkennen, wodurch die Bindungspunkte auf der Papierseite des
Gewebes eine gute Verteilung erhalten.
F i g. 8 läßt erkennen, daß das Papiermachergewebe ein reiner Querfadenläufer ist, wobei jedoch, was aus
Fig. 7 deutlich hervorgeht, aufgrund der unterschiedlich langen Querfadenkröpfungen zwei verschiedene
Verschleißebenen vorhanden sind, da die Querfäden 12
abwechselnd unter vier und unter zwei Längsfäden 11 flottieren.
Das Papiermachergewebe, dessen Papierseite in starker Vergrößerung in der F i g. 9 wiedergegeben ist.
ist ebenfalls mit acht Schäften und vierfädigem Grundrappc.rt hergestellt, doch ist hier der Nachbarrapport
β durch eine Spiegelung des Grundrapportes χ an der den· Grundrapport und dem Nachbarrapport
gemeinsamen Längskantc und eine zusätzliche Ver
Gewebe, wie die Darstellung zeigt, eine besonders gute, 35 Schiebung des Nachbarrapportes in Langsrichtuig um
einen Faden entstanden Die ""riding aei Bindungspunkie
auf der Papierseite ist hinsichtlich eines
markierungsfreien Produktes sehr günstig, was ein Blick auf die Darstellung der Fig. 9 zeigt. Aus den
verschiedenen Längs- und Querschnitten durch das Gewebe, die in den Fig. 10 bis 12 dargestellt sind, geht
außerdem hervor, daß drei unterschiedliche Querfadenkröpfungen zu drei verschiedenen Verschleißebenen auf
der Laufseite des Gewebes führen, wobei hinsichtlich der Darstellungen ner Schnitte A'-B' und C-D' zu
berücksichtigen ist, .Ja3 die gezeigten Verschleißebenen
16und 17 nicht zusammenfallen, vielmehrdie Verschleißebene 17 über der Verschleißebene 16 jedoch unter
derjenigen anzuordnen ist. die durch die tierst gv':genen
Punkte der unter zwei Längsfäden 11 hindurchgeführten
Querkröpfungen der Querfäden 12 gebildet wiH.
Die Erfindung umfaßt weitere, mit den Figuren der Beschreibung von Ausführungsbeispielen nicht direkt
wiedergegebene Papiermachergewebe, wobei man sich
wirre Anordnung der Bindungspunkte auf der Papierseite hat. sind auf der Laufseite drei unterschiedlich
lange Kröpfungen der Querfäden 12 ausgebildet, die folglich auch drei unterschiedliche Verschleißebenen
haben.
Ein gegenüber den bisher beschriebenen und in den F i g. 1 bis 4 gezeigten Bindungsarten weiter entwickeltes
Rindungsschema zeigt die F i g. 5. Der Grundrapport ■χ eines Vierschaftkreuzköpergewebes wird zur Bildung
des Nachbarrapportes β zunächst gemäß der Gewebeausbildung nach Fig. IA und IB im Nachbarrapport in
Längsrichtung verschoben, im Anschluß an den Nachbarrapport ,3 jedoch wiederholt sich das Gewebe
nicht erneut mit dem Grundrapport, sondern an der dem Grur.drapport gegenüberliegenden Längskante des
Nachbarrapportes β wird die aus dem Grundrapport λ und dem Nachbarrapport β bestehende Rapportgruppe
gespiegelt und die gespiegelte Rapportgruppe aus dem Nachbarrapport ß' und dem Grundrapport tx' zusätzlich
noch in Längsrichtung um einen Faden in der Richtung, 55 mit den Möglichkeiten der gekennzeichneten Bildungsin
der auch der Nachbarrapport β gegenüber dem prinzipien auch speziellen Anforderungen anpassen und
Grundrapport χ verschoben worden ist. verschoben.
Man erhält also ein mit sechzehn Schäften und
vierfädigem Grundrapport hergestelltes Gewebe, das.
Man erhält also ein mit sechzehn Schäften und
vierfädigem Grundrapport hergestelltes Gewebe, das.
dennoch die durch die Erfindung gebotenen Vorteile wahrnehmen kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Papiermachergewebe aus Kunststoff-Fäden in Köperbindung, dadurch gekennzeichnet,
daß gegenüber einem Körpergrundrapport sein Nachbarrapport um einen oder mehrere Fäden,
jedoch weniger als die Fadenzahl des Grundrapportes, in Quer- und/oder Längsrichtung verschoben ist.
2. Papiermachergewebe aus Kunststoff-Fäden in
Köperbindung, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachbarrapport eine Spiegelung des Grundrapportes
um eine längsverlaufende und/oder eine querverlaufende Achse ist
3. Papiermachergewebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachbarrapport um einen
oder mehrere Fäden, jedoch weniger als die Fadenzahl des GrumJrapportes, in Quer- und/oder
Längsrichtung gegenüber dem Grundrapport verschoben ist
4. Papiermachergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der beiden an
die dem Grundrapport gegenüberliegende Begrenzungslinie des Nachbarrapportes anschließenden
Rapporte als um einen oder mehrere Fäden, jedoch weniger als die Fadenzahl des Grundrapportes,
verschobene Spiegelung der Anordnung aus Grund- und Nachbarrapport ausgebildet ist.
5. Papiermachergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindung eine abgeleitete
Köperbindung der Bindungsformel
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803044762 DE3044762C2 (de) | 1980-11-27 | 1980-11-27 | Papiermachergewebe |
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| DE3044762A1 DE3044762A1 (de) | 1982-05-27 |
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ID=6117758
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803044762 Expired DE3044762C2 (de) | 1980-11-27 | 1980-11-27 | Papiermachergewebe |
Country Status (2)
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| EP (1) | EP0053317A1 (de) |
| DE (1) | DE3044762C2 (de) |
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|---|---|---|---|
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: F. OBERDORFER GMBH & CO KG INDUSTRIEGEWEBE-TECHNIK |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |