DE304334C - - Google Patents
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- DE304334C DE304334C DENDAT304334D DE304334DA DE304334C DE 304334 C DE304334 C DE 304334C DE NDAT304334 D DENDAT304334 D DE NDAT304334D DE 304334D A DE304334D A DE 304334DA DE 304334 C DE304334 C DE 304334C
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- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B5/00—Optical elements other than lenses
- G02B5/04—Prisms
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
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Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Abart des bekannten Amiciprismas
,mit zwei reflektierenden Flächen, die ein einfallendes Strahlenbündel so reflektieren,
daß die auf der Austrittsfläche senkrecht stehenden Achsenstrahlen des austretenden
Bündels mit den auf der Eintrittsfläche senkrecht steherfden Achsenstrahlen des eintretenden
Bündels einen bestimmten Winkel einschließen. Es weist im übrigen die gleichen Eigenschaften auf wie ein »Pentaprisma« beschriebenes
optisches System.
' Während bei dem Pentaprisma die gespiegelten Bilder der Hauptebene mit dieser s.elbst zusammenfallen, ist dies bei dem Amiciprisma nur insofern der Fäll, als eine Umlegung des gespiegelten Bildes der Hauptebene um i8o° in diese selbst ,stattfindet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine solche Abart des Amiriprismas, bei welcher die in der einen oder anderen Richtung gespiegelten Bilder der Hauptebene mit dieser selbst einen Winkel einschließen.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Schnittkante Ί-m der reflektierenden Flächen des Prismas" die Schnittkante p-q der Eintritts- und Austrittsflächen des Prismas unter einem von 900 abweichenden Winkel kreuzt und daß die Kante l-m zu der Winkelhalbierungsebene des Außemvinkels der Ein- und Austrittsfläche parallel verläuft. Für die hier gewählte Verwendung des Prismas kommen nur ' Neigungen der Kante l-m gegen die Kante p-q von mehr als 72 ° in Frage.
' Während bei dem Pentaprisma die gespiegelten Bilder der Hauptebene mit dieser s.elbst zusammenfallen, ist dies bei dem Amiciprisma nur insofern der Fäll, als eine Umlegung des gespiegelten Bildes der Hauptebene um i8o° in diese selbst ,stattfindet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine solche Abart des Amiriprismas, bei welcher die in der einen oder anderen Richtung gespiegelten Bilder der Hauptebene mit dieser selbst einen Winkel einschließen.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Schnittkante Ί-m der reflektierenden Flächen des Prismas" die Schnittkante p-q der Eintritts- und Austrittsflächen des Prismas unter einem von 900 abweichenden Winkel kreuzt und daß die Kante l-m zu der Winkelhalbierungsebene des Außemvinkels der Ein- und Austrittsfläche parallel verläuft. Für die hier gewählte Verwendung des Prismas kommen nur ' Neigungen der Kante l-m gegen die Kante p-q von mehr als 72 ° in Frage.
Die Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform des Amiciprismas -nach der Erfindung,
Fig. ι im Aufriß, Fig. 2 im Grundriß.
Das in den Figuren dargestellte Prisma dient dazu, den eintretenden Strahl a-b unter
rechtem Winkel zu reflektieren in der Richtung c-d, jedoch so, daß das rückwärts gespiegelte
Bild i-i-a der Hauptebene 2-2-d mit
dieser selbst den Winkel von 300 einschließt.
Das Prisma ist mit zum einfallenden und reflektierten Achsenstrahl senkrechten Aus-
und Eintrittsflächen A und E versehen. Die
Reflektionsflächen R1 und R2 sind so angeordnet, daß sie nacheinander die Strahlenbündel
reflektieren. , b-c sind diejenigen Punkte, in denen die dargestellten Achsenstrahlen
auf die Flächen R1 und R2 treffen
und reflektiert werden. Die Reflektionen erfolgen an den Flächen so, daß das gespiegelte-Bild
ί-ΐ-α der Hauptebene mit der Einfallsebene
a-b-c, und die Hauptebene 2-2-d selbst mit der Einfallsebene, b-c-d weder zusammenfallen
noch darauf senkrecht stehen.
: Die Kante l-m, in welcher die beiden reflektierenden Flächen R1 und R2 zusammenstoßen, liegt in einer zur Hauptebene senkrechten Ebene, welche den von den einfallenden und reflektierten Strahlen gebildeten Nebenwinkel halbiert. Im vorliegenden-Falle bildet die
: Die Kante l-m, in welcher die beiden reflektierenden Flächen R1 und R2 zusammenstoßen, liegt in einer zur Hauptebene senkrechten Ebene, welche den von den einfallenden und reflektierten Strahlen gebildeten Nebenwinkel halbiert. Im vorliegenden-Falle bildet die
Kante l-m mit der Hauptebene einen Winkel von io° 44'. Der innere Flächenwinkel der
beiden reflektierenden Flächen beträgt 79° 27'. . > .
Die im vorstehenden an Hand des Strahlenganges erläuterten Eigenschaften ■ des
neuen Prismas können auch anschaulicher durch die Lage der Kanten und Flächen des
Prismas selbst ausgedrückt werden, wit dies
im Anspruch geschehen ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Verwendung eines derartigen Prismas als Okularprismensystem
für Entfernungsmesser gemäß der Figur, welches als sogenanntes Trennungsprisma ausgebildet ist und einen schrägen
Einblick von 221I2 0 zur Ebene des Meßdreiecks
ermöglicht. Es besteht aus zwei Teilen I und II. Der Teil I ist'ähnlich wie
das mit. Bezug auf Fig. 1 erläuterte Prisma konstruiert. Es wird mit dem Prisma II verbunden,
dessen Fläche A als Austrittsfläche für die aus dem Prisma I austretenden und
durch die Grenzschicht hindurchgehenden Strahlen dient. Im- übrigen dient das Prismall dazu, die von dem zweiten Objektiv
herrührenden, in der Richtung e-f eintretenden Strahlen in der Richtung des
Strahles c-d in das Okular zu reflektieren.
. Zu diesem Zwecke ist die Grenzschicht mit einer Versilberung versehen. .
Für eine Neigung von 221J2 0 des gespiegelten
'Bildes i-i-a der Hauptebene gegen dies'e
selbst sind die im vorliegenden Falle in Betracht kommenden Winkel die folgenden:
Winkel der reflektierenden Flächen 82°4',.
Winkel der Kante l-m gegen die Hauptebene 8° o'.
In der vorliegenden Ausführungsform hat diese Prismenkombination gegenüber den bisherigen
bereits bekannten Systemen mit schrägem Einblick den Vorteil, daß sie zu
verhältnismäßig kleinen Dimensionen des Okularsystems führt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Abart des bekannten Amiciprismas, bei dem der zur ersten Fläche senkrecht eintretende Achsenstrahl die letzte Fläche senkrecht verläßt, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kante (l-m) des Prismas die andere (p-q) unter einem von 900 abweichenden Winkel von mindestens 720 kreuzt, und daß die Kante (l-m) zu der Winkelhalbierungsebene des Außenwinkels der Ein- und Austrittsflächen parallel verläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304334C true DE304334C (de) |
Family
ID=557947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304334D Active DE304334C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304334C (de) |
-
0
- DE DENDAT304334D patent/DE304334C/de active Active
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