DE3040239C2 - Filmende-Feststellvorrichtung für eine Kamera mit automatischen Filmtransport - Google Patents

Filmende-Feststellvorrichtung für eine Kamera mit automatischen Filmtransport

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Description

60
Die Erfindung betrifft eine Filmende-Feststellvorrichtung für eine Kamera, bei der der Film mittels eines durch einen Motor angetriebenen Filmtransportmechanismus automatisch transportiert wird gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine herkömmliche Kamera mit automatischem Filmtransport enthält eine Filmende-Feststellvorrichtung in Gestalt einer Drehscheibe, die an einer Antriebswelle eines mit einem Fümtranspoi tmechanismus verbundenen Motors angeordnet ist In die Drehscheibe ist eine Raste von bestimmter Breite eingearbeitet, um zum Betätigen eines Mikroschalters oder der Kontaktstücke eines Zungenrelais das Einrasten eines mechanischen Arms in die Raste und das Lösen desselben au aus der Raste zu ermöglichen. Somit wird das Filmende durch Schließen oder öffnen der Kontakte festgestellt
Die Arbeitsweise ist folgende: Wenn das Filmende nicht erreicht ist führt die Antriebswelle des Motors eine Umdrehung aus, um ein einem Bild entsprechendes Stück des Films aufzuwickeln bzw. den Film um ein solches Stück weiterzutransportieren. In diesem Falle gehen die Kontaktstücke aus dem AUS-Zustand in den EIN-Zustand und wieder zurück in den AUS-Zustand. Wenn dagegen das Filmende im Verlaufe eines Transportsvorganges erreicht wird, kann die Antriebswelle keine volle Umdrehung ausführen, sondern beendet ihre Drehung vor Vollendung der einen Umdrehung. Folglich werden die Kontaktstücke nur aus ihrem AUS-Zustand in den EIN-Zustand umgelegt in dem sie verharren. Das Nichtzurückgehen der Kontaktstücke in ihren AUS-Zustand zeigt an, daß das Filmende erreicht fct Bei einer Winkel- oder Drehstellungs-Feststellvorrichtung dieser mit mechanischen Kontakten versehenen Art bestehen jedoch Probleme hinsichtlich der Haltbarkeit. Weiterhin ist bei ihr nachteilig, daß sie einen größeren Raumbedarf hat
Bei einer herkömmlichen Filmende-Feststellvorrichtung dieser Art kann es, wenngleich mit geringerer Wahrscheinlichkeit, zu Störungen kommen, insofern als angezeigt werden kann, daß noch ein Stück Film zur Verfugung steht, obwohl die ganze Länge des Films exakt aufgebraucht worden ist. Untersuchungen haben als Ursache für ein solches fehlerhaftes Funktionieren ergeben, daß sich die Drehscheibe, wenn sie zum Stillstand kommt, nachdem sich die in ihr ausgebildete Raste etwas über den Arm hinaus bewegt hat, beim Abschalten des Motors, wenngleich nur etwas, in der Gegenrichtung dreht, wodurch sie ein erneutes Einrasten des Armes ermöglicht Eine solche Funktionsstörung verhindert ein normales fotografisches Abbilden auf den Film und kann Ursache dafür sein, daß wichtige Aufnahmen nicht gemacht werden können. Dies ist beim Fotografieren durch ein Mikroskop hindurch von besonderer Bedeutung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine filmende-Feststellvorrichtung der angegebenen Art so auszubilden, daß alle möglichen Zustände bei Auftreten eines Filmendes mit Sicherheit und störungsfrei erfaßt werden können.
Die erfindungsgemäße Filmende-Feststellvorrichtung besitzt die Merkmale des Kennzeichens des Patentanspruchs 1.
Durch Anordnen einer photoelektrischen Feststellvorrichtung, welche die Drehbewegung des Filmtransportmechanismus überwacht und entsprechende Signale abgibt, die in einer Verknüpfungsschaltung uner Berücksichtigung der zeitlichen Beziehungen verknüpft werden, lassen sich sämtliche möglichen Situationen bei Her Feststellung des Filmendes abdecken.
Aus der DE-AS 26 41 035 ist es zwar bekannt, anhand der Filmperforierung und abhängig von einem durch einen Spiegelbetätigungselektromagneten angestoßenen Zeitkonstanten-Kreis den Wickelmotor zum Film-
transport zu erregen und diesen abzuschalten, sobald eine Fühleinrichtung eine Perforationsöffnung im Film abfühlt. Hierbei ist es allerdings notwendig, daß ein Film verwendet wird, der nur eine Perforationsöffnung je Bildfeld aufweist Ferner dient die bekannte Vorrichtang lediglich dazu, einen Filmtransport zu vermeiden, während sich der Spiegel noch nicht in der Ausgangsstellung nach einer Verschlußauslösung befindet oder während die Kamerarückwand noch nicht geschlossen ist Für eine exakte Feststellung eines Filmendes kann diese Vorrichtung nicht verwendet werden.
Aus der US-PS 37 33 508 ist es zwar bekannt, auf photoelektrischem Wege festzustellen, ob der Filmtransport um ein voltes Bild erfolgt ist Hierbei werden die Perforationen am oberen und unteren Rand abgetastet und die Signale miteinander verknüpft, um Fehlsignale auszuschließen. Hierbei muß Koinzidenz der von den beiden Perforationen abgeleiteten Signale vorliegen, wenn der Filmtransport um ein volles Bild angezeigt werden soll.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Filmende-Feststellvorrichtung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Filmende-Feststellvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung für eine Kamera mit automatischem Filmtransport
F i g. 2A eine Vorderansicht einer Drehscheibe für die Feststellvorrichtung gemäß F i g. 1,
F i g. 2B eine vergrößerte Teilansicht der Filmende-Feststellvorrichtung gemäß F i g. 1,
F i g. 3 ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform einer Verknüpfungsschaltung für die Filmende- Feststellvorrichtung gemäß F i g. 1 und
Fig.4 eine Reihe von Signalformen, die an verschiedenen Stellen der in Fig.3 dargestellten elektrischen Schaltungsanordnung auftreten.
Gemäß F i g. 1 ist ein Filmtransportmechanismus 1 mit einem Motor 2 verbunden, der eine Antriebswelle 2A aufweist, mit der eine Drehscheibe 3 mit einem lichtdurchlässigen Bereich 3/4 drehfest verbunden ist Wenn die Antriebswelle 2-4 des Motors 2 eine Umdrehung ausführt, wird ein Stück Film weitertransportiert, das einem Bild entspricht Der Motor 2 ist an eine Motorantriebsschaltung 4 angeschlossen, die mit einer Verknüpfungsschaltung 5 verbunden ist Die Verknüpfungsschaltung 5 hat eine Eingangrklemme 6a, der ein Startsignal zugeführt wird. Auf das Startsignal so hin betätigt die Verknüpfungsschaltung 5 die Motorantriebsschaltung 4, um den Motor 2 für eine bestimmte Dauer einzuschalten. Ein Ausgangssignal einer fotoelektrischen Feststellvorrichtung 7, das die Winkelstellung der Antriebswelle IA bzw. der Drehscheibe 3 anzeigt, wird einer Eingangsklemme 66 (F i g. 3) der Verknüpfungsschaltung 5 zugeführt
Die in Fig.2A in Vorderansicht dargestellte Drehscheibe 3 ist so ausgebildet daß sie Licht nur im bogenförmigen lichtdurchlässigen Bereich 3Λ hindurchläßt Gemäß Fig.2B ist die Drehscheibe 3 an der Antriebswelle 2A des Motors 2 gleichachsig angeordnet und mit ihr drehfest verbunden. Die fotoelektrische Feststellvorrichtung 7 enthält eine Lichtquelle TB in Form beispielsweise einer lichtemittierenden Diode, Wolframlampe, Neonlampe od. dgl. und einen lichtempfangenden fotoelektrischen Wandler TC in Gestalt beisDielsweise eines Fototransistors, einer CdS-ZeIIe, eines Fotoelementes od. dgl. Die Lichtquelle 727 und der fotoelektrische Wandler 7Csind einander gegenüber so angeordnet daß sich ein Lichtstrahlengang zwischen ihnen mit der Drehbewegungsbahn des lichtdurchlässigen Bereiches 3Λ der Drehscheibe 3 deckt Wenn als fotoelektrischer Wandler 7Cein Fototransistor verwendet wird, ist sein Kollektor über einen Lastwiderstand TD mit einer Stromquelle verbunden und sein Emitter an Masse angeschlossen.
Gemäß F i g. 1 ist die Verknüpfungsschaltung 5 mit einer Treiberschaltung 9 verbunden, die einem Warnanzeigeelement 8 zugeordnet ist welches eine lichtemittierende Diode aufweist Das Aufleuchten des Warnanzeigeelementes 8 zeigt dem Benutzer an, daß das Filmende erreicht ist
F i g. 3 zeigt ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform der Verknüpfungsschaltung 5. Das der Eingangsklemme 6a zugeführte Startsignal wird an fünf Verzögerungsschaltungen 11,12,13,14 und 15 angelegt, die je eine Verzögerung fi, t2, ts, U bzw. fe aufweisen. Das Ausgangssignal der ersten Verzögerungsschaltung 11 wird dem Setzeingang einer bistabilen Kippschaltung 16 zugeführt das Ausgangssignal der zweiten Verzögerungsschaltung 12 einem Eingang eines ODER-Gliedes 18 und dem Rücksetzeingang einer bistabilen Kippschaltung 17, das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 13 dem Setzeingang der bistabilen Kippschaltung 17 und die Ausgangssignale der Verzögerungsschaltungen 14 und 15 der jeweiligen Eingangsklemme einer monostabiien Kippschaltung 19 bzw. 20. An seinem anderen Eingang erhält das Oder- Glied 18 ein Ausgangssignal eines Flankendetektors 21, der die abfallende Flanke eines von der fotoelektrischen Feststellvorrichtung 7 gelieferten Signals erfaßt Der Ausgang des ODER-Gliedes 18 ist mit dem Rücksetzeingang der bistabilen Kippschaltung 16 verbunden. Das Q-Ausgangs-Signal der bistabilen Kippschaltung 16 stellt ein Motorantriebssignal dar, das über eine Ausgangsklemme 22 der Motorantriebsschaltung 4 zugeführt wird. Das Q-Ausgangs-Signal der bistabilen Kippschaltung 17 wird einem von drei Eingängen eines UND-Gliedes 23 zugeführt Die Ausgangssignale der monostabilen Kippschaltungen 19 und 20 werden einem ODER-Glied 24 zugeführt, dessen Ausgang mit einem anderen Eingang des UND-Gliedes 23 und mit einem von drei Eingängen eines UND-Gliedes 26 verbunden ist. Ein Signal aus der fotoelektrischen Feststellvorrichtung 7 wird dem verbleibenden Eingang des UND-Gliedes 23 und über einen Inverter 25 auch einem anderen Eingang des UND-Gliedes 26 zugeführt Der verbleibende Eingang des UND-Gliedes 26 empfängt das Q-Ausgangs-Signal der bistabilen Kippschaltung 17. Jedes Ausgangssignal der UND-Glieder 23 und 26 wird einem ODER-Glied 27 zugeführt, dessen Ausgang über eine Ausgangsklemme 28 mit der Treiberschaltung 9 des Warnanzeigeelementes 8 verbunden ist
Die Arbeitsweise der so aufgebauten Filmende-Feststellvorrichtung wird nun anhand der in Fig.4 dargestellten Signalformen erläutert
1) Als Ausgangssituation sei angenommen, daß eine ausreichende Länge Film noch zur Verfügung steht und daher ein normaler Filmtransport möglich ist Das in F i g. 4 dargestellte Signal SA stellt ein Startsignal dar, das der Eingangsklemme 6a zugeführt und abhängig von einer Betätigung eines nicht dargestellten Filmtransportgliedes erzeugt wird. Im Zeitpunkt TA, wenn das Startsignal SA erzeugt wird, nimmt der lichtdurchlässige Bereich 3-4 der Drehscheibe 3 eine Stellung im
■ Strahlengang des von der Lichtquelle TB der fotoelektrisclien Peststellvorrichtung 7 ausgesandten Lichtes ein. Wenn das Startsignal SA erzeugt worden ist. wird die bistabile Kippschaltung 16 mit der Verzögerung t\ der ersten Verzögerungsschaltung 11 gesetzt. Das Motorantriebssignal SB (F i g. 4) an seinem (?-Ausgang nimmt einen hohen Signalwert an, um die Motorantriebisschaltung 4 einzuschalten und so den Motor 2 zu speben. Wenn der Motor 2 eingeschaltet ist, führt er eine: Umdrehung aus, was bewirkt, daß der Fimtransponmechanismus 1 den Film um ein Bild weitertransportiert Nachdem die Drehscheibe 3 fast eine Umdrehung ausgeführt hat, kehrt der lichtdurchlässige Bereich ZA in den Lichtstrahlengang der fotoelektri-5chi:n Feststellvorrichtung 7 zurück, wodurch ein in F i g. 4 durch das Signal SC dargestelltes Winkelstellun,g;s-Erfassungssignal im Zeitpunkt TB auf einen niedrigen Signalwert zurückgeht Die abfallende Flanke des Erfassungssignals SC wird vom Flankendetektor 21 erfaßt, wobei ein Erfassungsimpuls dem ODER-Glied 18 zugeführt und von dort zum Rücksetzeingang der bistabilen Kippschaltung 16 weitergeleitet wird. Folglich kehrt das (^-Ausgangs-Signal der bistabilen Kippschaltung 16 auf einen niedrigen Signalwert zurück, wodurch das Motorantriebssignal SB beendet wird.
DcT Zeitpunkt TC liegt um die Verzögerung h nach dem Auftreten des Startsignals SA Die Verzögerung f3 ist etwas größer als das Zeitintervall gewählt, das der Motor 2 zur Ausführung einer Umdrehung benötigt Zu diesem Zeitpunkt TC wird die bisatabi'e Kippschaltung 17 gesetzt, dessen Q-Ausgangs-Signal einen hohen Sigiialwert annimmt (Signal SD in Fi g. 4). Das Signal SD wird dem UND-Glied 23 zugeführt. Wie durch das Signai! SE in Fig.4 dargestellt wird mit einer Verzögerung is nach dem Zeitpunkt TA des Auftretens des Startsignals SA dem UND-Glied 23 ein Impuls Px von hohem Signalwert aus der monostabilen Kippschaltung 20 zugeführt Jedoch nimmt das durch das Signal SCiiri Fig.4 dargestellte Winkelstellungs-ErfassungssignaJl einen niedrigen Signalwert an, so daß der Ausgang des UND-Gliedes 23 auf L-Niveau bleibt wodurch der Treiberschaltung 9 des Warnanzeigeelemenics 8 kein Signal zugeführt wird.
2) IEs wird nun eine normale Filmende-Feststellung beschrieben. In einem solchen Fall kann der Motor 2 keine volle Umdrehung ausführen. Folglich kann das Winkelstellungs·Erfassungssignal nicht auf seinen niedrigen Signalwert zurückgehen, sondern bleibt, wie durch das Signal SF in Fig.4 dargestellt, auf seinem Η-Niveau. Wie in Fig.4 durch das Signs! SC dargestellt, ist das Motorantriebssignal im Zeitpunkt TB nicht beendet Das Signal SG wird jedoch im Zeitpunkt TD beendet, als Folge der erzwungenen Rücksetzung der bistabilen Kippschaltung 16 aufgrund eines von der zweiten Verzögerungsschaltung 12 mit der Verzögerung f2 nach dem Auftreten des Startsignals SA abgegebenen Signals. Auf diese Weise läßt sich eine Beschädigung der automatischen Filmtransportvorrichtung vermeiden. Abhängig vom Impuls P\, den die monniitabile Kippschaltung 20 zwischen den Zeitpunkten 7TC und TD erzeugt (Signal SE in Fi g. 4), geht das Ausgangssignal des UND-Gliedes 23 auf H-Niveau, wodurch ein durch das Signal SH in F i g. 4 dargestellter Impuls P2 der Treiberschaltung 9 des Warn-anzeigeele- $ mentes 8 zugeführt wird. Die Treiberschaltung 9 kann beispielsweise eine bistabile Kippschaltung aufweisen, die durch den Impuls Pi gesetzt wird und das Warnanzeigeelement 8 eingeschaltet hält
3) Es wird nun der Fall betrachtet, daß während eines to vorausgegangenen fotografischen Aufnahmevorganges der Film exakt aufgebraucht worden ist und durch das Startsignal SA kein Filmtransport ausgelöst wird. In diesem Falle bleibt das Winkelstellungs-Erfassungssignal auf seinem niedrigen Signalwert, wie in Fig.4 5 durch das Signa! S/ dargestellt, und wird über den Inverter 25 dem UND-Glied 26 zugeführt Wie durch das Signal S£in F i g. 4 dargestellt, wird andererseits mit der Verzögerung U nach dem Auftreten des Startsignals SA von der monostabilen Kippschaltung 19 ein Impuls Pi erzeugt, der ebenfalls dem UND-Glied 26 zugeführt wird. Da dem UND-Glied 26 das Q-Ausgangs-Signal der bistabilen Kippschaltung 17 zugeführt worden ist und letztere bis zum Zeitpunkt TC rückgesetzt bleibt, erzeugt das UND-Glied 26 einen durch das Signal S/in F i g. 4 dargestellten Impuls Pa, der die Treiberschaltung 9 des Warnanzeigeelementes 8 betätigt In diesem Falle ist das Motorantriebssignal gleich mit dem Signal SG in F i g. 4 und wird im Zeitpunkt TD beendet
4) Zum Schluß wird der Fall betrachtet, daß ein sehr kleines Stück Film verfügbar geblieben ist und die Drehscheibe 3 sich so verdreht hat, daß der lichtdurchlässige Bereich 3A etwas aus dem Lichtstrahlengang heraus versetzt ist Wie eingangs erwähnt, ist in einem solchen Falle eine Funktionsstörung wahrscheinlich. Wie durch das Signal SK in F i g. 4 dargestellt, nimmt das Winkelstellungs-Erfassungssignal einen hohen Signalwert an und kehrt nach dem Zeitpunkt TB nicht auf sein L-Niveau zurück. Wenn folglich der in F i g. 4 durch das Signal SE dargestellte Impuls Pi mit der Verzögerung fs nach dem Auftreten des Startsignals SA erzeugt wird, gibt das UND-Glied 23 den durch das Signal SHin Fig.4 dargestellten Impuls Pi und betätigt so die Treiberschaltung 9 des Warnanzeigeelementes 8. Obwohl, wie in F i g. 4 durch das Signal SK dargestellt, das Erfassungssignal aus der fotoelektrischen Feststellvorrichtung 7 vom H- auf L-Niveau geht, wenn sich die Drehscheibe 3 bei Beendigung des Motorantriebssignals im Zeitpunkt TD (sh. Signal SG in F i g. 4) etwas in der Gegenrichtung verdreht wird dadurch keine Funktionsso störung hervorgerufen, da die Treiberschaltung 9 des Warnanzeigeeleinentes 8 in der weiter oben beschriebenen Weise im Zeitpunkt TD bereits betätigt worden ist Mit anderen Worten, das Filmende wird in einem Zeitintervall festgestellt das zwischen dem Zeitpunkt TB, in dem die Drehscheibe 3 eine Umdrehung vollendet hat und dem Zeitpunkt TD liegt in dem das Motorantriebssignal bei Erreichen des Filmendes gelöscht wird, so daß die Wahrscheinlichkeit, ein fehlerhaftes Funktionieren hervorzurufen, ausgeschlossen ist
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Fihnende-Feststellvorrichtung für eine Kamera, bei der der Film durch einen mittels eines Motors angetriebenen Filmtransportmechanismus automatisch transportiert wird und bei der eine von der Motordrehung abhängige Vorrichtung ein Warnsignal abgibt, wenn der Film nicht um ein volles Bild transportiert wurde, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstellung des Motors (2) durch eine fotoelektrische Feststellvorrichtung (7) optisch überwacht wird, die ein Signal abgibt, das während der Dauer des Filmtransportvorgangs einen ersten Signalwert annimmt und auf einen zweiten Signalwert übergeht, wenn der Filmtransport um ein ganzes Bild erfolgt ist, und daß eine Verknüpfungsschaltung (5) vorgesehen ist, der ein Signal zur Auslösung des Filmtransports sowie das Ausgangssignal der Feststellvorrichtung (7) zugeführt wird und die bei Ausbleiben des ersten Signals sowie beim Ausbleiben oder zeitlich zu spät auftretendem zweiten Signal wert eine Warnanzeige auslöst.
2. Filmende-Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoelektrische Feststellvorrichtung (7) eine Lichtquelle (7B), einen fotoelektrischen Wandler (7C) und eine mit dem Filmtransportmechanismus gekuppelte Drehscheibe (3) mit einem lichtdurchlässigen Bereich (3A) aufweist, wobei die Lichtquelle (7B) und der Μ fotoelektrische Wandler (7C) an gegenüberliegenden Seiten der Drehscheibe (3) in der Bewegungsbahn des lichtdurchlässigen Bereichs (3A) angeordnet sind.
3. Filmende-Feststellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch das Filmtransportauslösesignal angestoßene Taktgeberschaltung (11 bis 20) vorgesehen ist, deren Ausgangssignale mit dem ersten und zweiten Signalwert mittels UND-Gliedern (23,26) verknüpft sind.
4. Filmende-Feststellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktgeberschaltung fünf Verzögerungsschaltungen (11 bis 15) umfaßt, von denen ein Teil ausgangsseitig mit den Eingängen zweier bistabiler Kippschaltungen (16, 17) und die anderen mit den Eingängen monostabiler Kippschaltungen (19,20) verbunden sind.
5. Filmende-Feststellvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoelektrische Feststellvorrichtung (7) an einen den Übergang des Ausgangssignals der Feststellvorrichtung (7) vom ersten Signalwert auf den zweiten Signalwert feststellenden Flankendetektor (21) in der Verknüpfungsschaltung (5) angelegt wird, dessen Ausgang an den Rückstelleingang der einen bistabilen Kippschaltung (16) angelegt ist, die die Erregung des Motors steuert.
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DE3040239A1 DE3040239A1 (de) 1981-05-07
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