-
Optisches System mit zwei Brennweitenbereicfren
-
Die Erfindung betrifft ein optisches System bestehend aus einem positiven
oder negativen ersten Systemteil und einem aus einem Vorsatz variabler Vergrösserung
sowie einem fixbrennweitigen positiven Grundobjektiv bestehenden pankratischen einen
ersten Brennweitenbereich definierenden zweiten Systemteil) wobei der Vorsatz ein
negatives erstes zur Fokuseinstellung axial verschiebbares Glied-, ein darauffolgendes
aus einer einzelnen oder einer Gruppe von zueinander beweglichen oder aus zwei zueinander
beweglichen Elementen, deren vorderes positiv oder negativ, deren hinteres jedoch
immer positiv ist,bestehendes positives zweites Glied und ein hierauf folgendes
negatives drittes Glied aufweist.
-
Es sind Objektive des Typs - + - + bekannt, welche durch axiales
Verschieben der Frontlinse eine Fokussierung bis in den Makrobereich zulassen. Die
Brennweitenvariation wird hierbei entweder mittels der beiden ersten Glieder, oder
des zweiten und dritten Gliedes oder mittels zweier, das zweite Glied bildender
Elemente durchgeführt, wobei das vordere der beiden Elemente negativ oder positiv
sein kann, das hintere aber positiv sein muss.
-
Hieraus ergeben sich vier Familien dieses Objektivtyps, wobei in
einer dieser Familien das Frontglied sowohl zur Fokussierung als auch zur Brennweitenveränderung
verschoben wird. Mit Systemen dieser Art lässt sich jedoch bei Durchführung der
später beschriebenen erfindungsgemässen Massnahmen keine exakte Konstanz der Bildebene
erreichen, obwohl sie für die Einhaltung des erlaubten Zerstreuungskreises ausreichen
würde.
-
Heute ist es jedoch üblich Objektive so zu rechnen, dass die Bildlage
auch innerhalb der Toleranz weitgehend konstant ist, um die Toleranzen für die Fertigung
der Objektive ausnützen zu können. Aus diesem Grunde ist die oben erwähnte Familie
nur bedingt brauchbar.
-
Mit Objektiven der drei verbleibenden Familien lässt sich die Entfernung
dank des negativen Frontgliedes bis in den Makrobereich kontinuierlich einstellen,
wobei in jeder Entfernung also auch im Makro die volle Brennweitenvariation zur
Verfügung steht.
-
Es ist Aufgabe der Erfindung den vollen Brennweitenbereich bei gleichbleibender
Abbildungsqualität mit einfachsten Mitteln wesentlich zu vergrössern, gegebenenfalls
in Richtung auf kürzere Brennweiten zu verdoppeln,
wobei der vergrösserte
Bereich ebenfalls für alle Entfernungen gilt.
-
Erfindungsgemäss geschieht das dadurch, dass mittels des ersten Systemteils
sowie der Fokuseinstellung am zweiten Systemteil auf eine vom ersten Systemteil
gebildete Zwischenbildebene ein zweiter Brennweitenbereich definierbar ist.
-
Der erste Systemteil wird hierzu nach dem Retrofokusprinzip vor der
Frontlinse angeordnet, wobei der Brennpunkt der Vorsatzlinse mit einem vorzugsweise
im Makrobereich liegenden Punkt, auf den das System ohne Vorsatzlinse fokussiert
ist, zusammenfällt.
-
Durch diese Anordnung entfällt eine weitere Entfernungseinstellung
des Gesamtsystems, da in weiten Bereichen das virtuelle Bild des tatsächlichen Objektes
mit unwesentlichen Unterschieden immer im Brennpunkt der Vorsatzlinse liegt, auf
den das Restsystem fokussiert ist.
-
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, wobei die
Fig. la und lb einen Objektivtyp zeigen, bei welchem das Frontglied sowohl eine
Fokussier- als auch eine Zoombewegung ausführt, a ohne und b mit Vorsatzlinse.
-
Die Fig. 2a und 2b zeigen einen Typ, wobei die Fokussierbewegung mit
dem Frontglied, die Zoombewegungen mit dem zweiten und dritten Glied ausgeführt
werden. Die Fig. 3a und 3b zeigen einen Typ nach Fig. 1, wobei eine schwach positive
Frontlinse vor das Frontglied geschaltet ist, welches stationär bleibt. Die Fig.
4a und 4b zeigen einen Typ nach Fig. 2 mit einem komplizierteren Aufbau der einzelnen
Glieder. Die Fig. 5a und 5b, 6a und 6b zeigen in der gleichen Darstellungsweise
Objektivtypen, bei denen die einzelnen Glieder ohne Qualitätsverluste als Einzellinsen
optimiert wurden.
-
Die Fig. la zeigt ein System des Typs - + - +, wobei die Variations-
bzw. Kompensationsbewegung von den beiden ersten Gliedern L1 und L2 ausgeführt wird.
Die Entfernungseinstellung erfolgt ebenfalls mittels des ersten Gliedes L1, wobei
der maximale Verstellbereich a von unendlich bis zur Makrostellung reicht.
-
Mittels des Gliedes L3 wird das Strahlenbündel ß afokalisiert, durchläuft
die Blende B1 und wird hernach auf einen Punkt auf der Bildebene BE fokalisiert.
-
Wie bereits erwähnt ist mit einem derartigen System keine völlige
Konstanz der Bildebene zu erreichen, da die Positionierung des Frontgliedes L, L1
in Abhängigkeit von der Entfernung nicht notwendigerweise für alle Brennweiteneinstellungen
gleich ist. Es ist jedoch möglich den Ecart ß t in derart engen Grenzen zu halten,
dass der Zerstreuungskreis des Bündels auf der Bildebene unterhalb von 0.03mm, einer
allgemein üblichen Toleranz, bleibt.
-
Die Fig. lb zeigt das gleiche System wie die Fig.la, wobei die Frontlinse
L1 auf Makro eingestellt und eine asphärische Vorsatzlinse PMA vor die Frontlinse
aufgesetzt ist.
-
Der Brennpunkt F1 der asphärischen Vorsatzlinse fällt mit dem Objektpunkt
im Makrobereich, auf den das Grundsystem eingestellt ist, zusammen.
-
Auf diese Weise ist das Gesamtsystem exakt auf unendlich eingestellt,
doch ist wegen der kurzen Brennweite der Vorsatzlinse PMA die Variation der Bildebene
der Vorsatzlinse PMA und damit die Variation der Objektebene für das Grundsystem
derart gering, dass für Entfernungen von unendlieh bis zu wenige Zentimetern die
Bildlage in der Ebene BE praktisch konstant bleibt.
-
Die Vorsatzlinse PMA ist fest mit der Frontlinse L1 verbunden und
bewegt sich mit dieser bei einer Brennweitenvariation mit. Ein derartiges System
weist eine Brennweite FT' auf, welche durch die Formel
bestimmt wird, wobei FT die Brennweite des ursprünglichen Systems und e den Abstand
der Vorsatzlinse PMA zur Frontlinse L1 bedeutet.
-
Im Nachfolgenden sind raten für ein derartiges System angegeben,
welches sehr einfach aufgebaut ist, und bei Einhaltung allgemein üblicher Qualitätsmasstäbe
mit einer Einzellinse für das Frontglied L1 auskommt.
-
Radius Distanz 1/2 Diam Glas
| PMA 1 40 asph. 3.0000 15.7000 |
| 2 19.2800 10.4000 13.1000 |
| L r3 - 89.5800 1.9000 11.0000 F2 |
| L1 t4 36.1000 43.7 VW 10.3000 |
| 6.7 Tele |
| 5 - 1141.0000 3.0000 8.-9000 K5 |
| L2 #7 25.4600 3.2000 9.3500 K5 |
| 8 0.0000 4.46 WW 9.2000 |
| 28.43 Tele |
| L3 # 10.1400 2.6000 5.4000 F 8 |
| 11 35.4000 1.0000 5.3000 |
| Pr #12 0.0000 5.000C 5.3000 BK 7 |
| #13 0.0000 1.8000 5.3000 |
Bl 14 0.0000 2.5000 5.3000 Blende
| 15 10.8600 3.4000 5.3000 * La FN 2 |
| 16 - 73.1400 0.7500 4.9000 |
| 17 - 23.7000 5.3000 4.6500 S F 6 |
| L | 18 8.0900 1.3000 3.6700 |
| 19 14.0600 3.2000 3.8000 La K 8 |
| 20 - 14.0600- 3.7000 |
Der normale Brennweitenbereich erstreckt sich hierbei von 10.59
mm bis 29.80 mm, bei aufgesetzter Vorsatzlinse erniedrigt er sich bei der kurzen
Brennweite auf 6.25mm, bei den anderen um denselben Faktor.
-
Die maximale Entfernungseinstellverschiebung beträgt 16.04 mm.
-
Ein anderes System des Objektivtyps - + - + wird in den Fig. 2a und
2b dargestellt Die Fig. 2a zeigt ein der Fig. la verwandtes System, bei dem die
Zoombewegungen mittels des zweiten und dritten Glieds L'2 und L'3 ausgeführt werden,
die Entfernungseinstellung jedoch mit dem Frontglied L'1 erfolgt.
-
Mittels der Verschiebung des Frontglieds L'1 wird von jedem Objektpunkt
A ein imaginärer Bildpunkt fB erzeugt, so dass für das System L'2, L'3 und L'4 immer
die gleichen Verhältnisse zwischen Objekt- und Bildweite herrschen.
-
Die Brennweitenvariation ist daher bei jeder Entfernungseinstellung
gleich, da sie sich nur auf den konstanten Punkt IB bezieht. Ein derartiges System
weist daher eine absolut konstante Bildlage auf, und ist für kommerzielle Objektive
besonders geeignet.
-
Die Fig. 2b zeit das eben beschriebene System in Makrostellung mit
einer Vorsatzlinse PMA', welche wie bereits beschrieben, den gesamten Brennweitenbereich
in Richtung auf kleinere Brennweiten verschiebt.
-
Daten für ein derartiges System sind in den nachfolgenden Tabellen
zusammengestellt.
-
Radius Distanz 1/2 Diam Glas
| PMA # 1 asph. 32.5000 2.0000 14.5000 Plexiglas 7N |
| 2 14.4300 8.5000 11.8000 |
| 3 -112.4000 1.7000 13.5000 La F 22 |
| L1' # |
| 4 42.0700 variabel 13.4000 |
| 5 508.0000 3.4000 13.0000 Ba K 4 |
| 6 -39.7700 0.1000 13.0000 |
| L2' # |
| 7 27.0000 4.2000 13.0000 Ba K 4 |
| 8 -508.0000 variabel 13.0000 |
| 9 -49.3500 1.0000 5.4000 Ba K 4 |
| L3' # |
| 10 34.7000 variabel 5.3500 |
B1' 11 0.0000 2.5000 5.3500 Blende
| 12 12.3500 3.4000 5.3500 La P 22 |
| 13 - 24.0200 0.9000 5.0000 |
| L'4 14 - 15.0000 6.2500 4.6000 SF 6 |
| 15 9.5000 0.9000 3.5200 |
| 16 17.0600 3.2000 3.6000 La KN 9 |
| 17 - 13.7500 3.6000 |
wobei die Asphäre durch folgende Formel definiert ist:
R a2 a4 r1 32 1.10-5 1.10-8 in welcher Formel x der auf eine Referenzebene bezogenen
Durchbiegung der Asphäre im jeweiligen Abstand s von der optischen Achse und c dem
reziproken Wert des Radius R entspricht.
-
Der normale Brennweitenbereich erstreckt sich hierbei von 10.4mm
bis 29.25mm, bei aufgesetzter Vorsatzlinse erniedrigt er sich bei der kurzen Brennweite
auf 5.62mm, bei den anderen um denselben Faktor. Die Verschiebung bei der Entfernungseinstellung
beträgt 14.92mm.
-
Ein weiteres Beispiel zeigt die folgende Tabelle: Radius Distanz
1/2 Diam. Glas
| 1 asph.31.0000 2.0000 15.0000 Plexiglas 7N |
| PMA' # |
| 2 14.1000 8.5000 12.0000 |
| 3 -73.1400 1.9000 12.7000 La F 22 |
| L1' |
| 4 58.8200 35.17 WW 12.7000 |
| 5.72 Tele |
| 5 359.0000 3.3000 13.5000 La Kn 9 |
| 6 - 51.0300 0.1000 13.5000 |
| Lt2 7 37.2600 4.2000 13.5000 La Kn 9 |
| 8 -359.0000 0.68 WW 13.5000 |
| 21.74 Tele |
| 9 0.0000 2.4000 7.5000 SF 8 |
| L3' #10 - 26.4000 1.0000 7.3500 La F 23 |
| 26.4000 5.6 WW 7.0000 |
| 13.99 Tele |
B 12 0.0000 2.5000 7.0000 Blende
| 13 26.7700 2.3000 7.0000 La K 21 |
| 14 -136.2000 0.1000 6.9000 |
| 15 13.7500 2.7000 6.5000 La K 21 |
| 16 29.0900 3.7000 5.9500 |
| L4 17 - 14.8000 2.5000 5.0000 - SF 57 |
| 18 14.8000 2.7500 4.9000 |
| 19 -306.4001 3.5500 5.4000. La K 8 |
| 20 - 10.3300 0.1000 5.7000 |
| 21 16.5300 2.0000 5.2000 La KN 9 |
| 22 237.5000 4.9000 |
wobei die Asphäre durch folgende Formel definiert ist:
2 4 + a2 + 4 R a2 a4 r1 31 1.10-5 1.10 in welcher Formel x der auf eine Referenzebene
bezogenen Durchbiegung der Asphäre im jeweiligen Abstand s von der optischen Achse
und c dem reziproken Wert des Radius R entspricht.
-
Die maximale Verschiebung der Frontlinse zur Entfernungseinstellung
beträgt 16.42 mm.
-
Der normale Brennweitenbereich erstreckt sich hierbei von 10.4 bis
24.6mm, bei aufgesetzter Vorsatzlinse e-rniedrigt er sich bei der kurzen Brennweite
auf 5mm, bei den anderen um denselben - Faktor.
-
Die Fig. 3a und 3b zeigen in der-bekannten Darstellungsweise ein
weiteres Beispiel, wobei die Zoombewegungen wieder mittels der Glieder L"1 und L"2
durchgeführt werden, wobei jedoch eine schwach positive Linse PL vor das Glied Lf?1
geschaltet ist, welche stationär bleibt und somit die Gesamtlänge des Objektives
konstant hält.
-
Die Vorsatzlinse PtA" bleibt ebenfalls stationär und kann entweder
vor oder hinter der Linse PL eingeschwenkt werden.
-
Da die Entfernungseinstellung- mittels des Glieds erfolgt, welches
auch eine Zoombewegung ausführt, ist die Bildlage nicht völlig konstant, bleibt
aber innerhalb der üblichen Grenzen.
-
Daten für ein derartiges System sind im folgenden angeführt:
Radius
Distanz 1/2 Diam. Glas
| PMA"#1asph. 100.0000 3.0000 50.0000 Plexiglas 7N |
| 2 35.4000 15.7000 50.000 |
| #4 350.000 8.77 WW 19.8500 |
| 28.38 Tele |
| 5 5 100.0000 1.8000 15.5000 La K 22 |
| 6 6 26.4426 9.0000 13.6500 |
| L"1 7 -64.9852 0.9000 12.4000 La K 8 |
| #8 26.0000 5.3000 12.0000 SF 56 |
| 9 88.6023 5.37 WW 11.8000 |
| 2.81 Tele |
| 10 0.0000 1.0000 12.6000 SF 57 |
| 11 55.1000 4.5000 13.1000 La K 8 |
| 12 12 - 33.7076 0.2000 13.1000 |
| L2 13 27.3500 4.8000 13.7000 La K 8 |
| 14 - 82.5000 1.0000 13.7000 .SF 57 |
| #15 308.3857 1.27 WW 13.3000 |
| 24.22 Tele |
| 16 - 32.50C0 2.0000 7.3000 SF 6 |
| 17 -14.5000 0.8000 7.2000 La K 22 |
| L"3 # 18 31.9044 2.0000 6.9000 |
| 19 0.0000 5.0000 6.9000 BK 7 |
| 20 0.0000 1.8000 6.9000 |
B1" 21 0.0000 2.3000 6.9000 Blende
Radius Distanz 1/2 Diam. Glas
| 22 24.5000 2.3000 6.9000 SS KN 5 |
| 23 -106.5000 0.1000 6.7500 |
| 24 16.0000 2.7000 6.4000 S KN 18 |
| 25 33.7000 3.4000 5.8000 |
| 1? |
| L4 26 - 14.8000 1.7500 4.9500 SF 57 |
| 27 14.8000 2.9000 4.8500 |
| 28 300.0000 3.8500 5.4000 LA KN 9 |
| 29 - 10.7800 0.1000 5.9000 |
| 30 15.5275 2.0000 5.4000 LA KN 9 |
| 31 137.1802 5.1000 |
wobei die Asphäre durch folgende Formel definiert ist:
+ a2s² + a4s4 R a2 a4 rl 100 1.2.10-6 0 in welcher Formel x der auf eine Referenzebene
bezogenen Durchbiegung der Asphäre im jeweiligen Abstand s von der optischen Achse
und c dem reziproken Wert des Radius R entspricht.
-
Die maximale Verschiebung der Frontlinse zur Entfernungseinstellung
beträgt 6.Omm.
-
Der normale Brennweitenbereich erstreckt sich hierbei von 7.62mm
bis 28.33mm, bei aufgesetzter Vorsatzlinse erniedrigt er sich bei der kurzen Brennweite
auf 4.77mm, bei den anderen um denselben Faktor.
-
Die Fir. 4a und 4 b zeigen ein Ausführungsbeispiel wobei die Zoombewegungen
mittels zweier zueinander beweglichen Teile T1 und T2 des positiven zweiten Gliedes
L2''' ausgeführt werden.
-
Die Entfernungseinstellung erfolgt mittels des ersten Gliedes Daten
für ein derartiges System gibt die nachfolgende Tabelle: Radius Distanz 1/2 Diam.
Glas
| PMA''' # 1 asph. 100.0000 3.0000 18.0000 Plexiglas 7N |
| 2 35.4000 5.0000 15.6000 |
| 3 100.0000 1.8000 15.5000 La K 22 |
| 4 26.4426 6.0000 14.5000 |
| 1 5 5 - 64.9852 0.9000 14.5000 L.å K 22 |
| 6 6 24.0000 5.3000 14.0000 SF 56 |
| 7 68.2520 45.16 WW 14.0000 |
| 0.56 Tele |
| # 8 0.0000 1.0000 12.0000 SF 57 |
| T1 55.1000 4.5000 12.0000 |
| 10 -33.4000 1.0 WW 12.0000 |
| 10. OlTele |
| # 11 27.5558 4.8000 12.0000 La K 8 |
| T2 i -82.5000 1.0000 12.0000 SF 57 |
| 308.3857 1.85 WW 12.0000 |
| 37.44 Tele |
| 14 -32.5000 2.0000 7.1000 SF 6 |
| '''# 15 -14.5000 0.8000 7.1000 La K 22 |
| 3 16 31.9044 5.6000 6.8000 |
Bl''' 17 0.0000 2.0000 6.8000 Blende
| 18 15.6200 2.2000 6.8000 La K 22 |
| 19 148.4800 0.1000 6.6500 |
| 20 14.2800 2.7700 6.2500 La K 22 |
| L4'''' # 21 20.0400 2.8600 5.5000 |
| 22 -14.1200. 0.9500 5.0000 SF 57 |
| 23 14.1200 2.8600 5.0000 |
| 24 -1088.7900 2.8600 5.6000 La KN 9 |
| 25 -10.0200 0.1000 5.8000 |
| 26 14.5000 2.0000 5.8000 Lå KN9 |
| 27 120.9000 5.9000 |
wobei die Asphäre durch folgende Formel definiert ist:
a2s2 4 a4s4 R a2 a4 rl 100 5.10-6 0 in welcher Formel x der auf eine Referenzebene
bezogenen Durchbiegung der Asphäre im jeweiligen Abstand s von der optischen Achse
und c dem reziproken Wert des Radius R entspricht.
-
Die maximale Verschiebung der Frontlinse zur Entfernungseinstellung
beträgt 5.06mm.
-
Der normale Brennweitenbereich erstreckt sich hierbei von 6.93 bis
28.9mm, bei aufgesetzter Vorsatzlinse erniedrigt er sich bei der kurzen Brennweite
auf 5.25mm, bei den anderen um denselben Faktor.
-
Die Fig. 5a und 5b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel wobei
die Zoombewegungen vom zweiten Glied und vom dritten Glied L5IV ausgeführt werden.
-
Dieses Beispiel ist sehr günstig bezüglich seiner Kosten, da es unter
Einhaltung der üblichen Qualitätsnormen mit je einer Einzellinse pro Glied vor der
Blende auskommt.
-
Entsprechende Linsendaten gibt die folgende Tabelle: radius Distanz
1/2 Diam. Glas
| IV#1 asph. 142.00 3.00 30.00 Plexiglas 7 N |
| PMA#2 32.75 10.00 25.00 |
| 3 -112.40 1.70 18.80 La F 22 |
| L1IV |
| 4 42.07 43.2 WW 18.60 |
| 6.08 Tele |
| 5 asph. 26.40 9.00 19.20 K 5 |
| L2IV |
| 6 asph. -26.40 2.02 WW |
| \ 26.22 Tele 19.20 |
| 7 -53.64 1.00 19.20 PK 5 |
| 8 25.88 2.00 WW 19.20 |
| 14.90 Tele |
| 9 # 5.00 19.20 |
| PrIV # Ba K 4 |
| 10 # 1.80 19.20 (Prisma) |
B1IV 11 Co 2.50 10.80 Blende
| 12 13.90 3.70 10.80 La FN 2 |
| 13 -140.80 3.50 10.00 |
| 14 12.60 1.00 8.00 SFS 7 |
| L4IV # 15 19.44 1.00 7.90 |
| 16 -20.00 2.90 8.00 La KN 9 |
| 17 -10.50 0.10 8.20 |
| 18 30.39 3.70 8.20 |
| 19 -18.63 8.20 |
wobei die Asphäre durch folgende Formel definiert ist:
2 4 + a2s + a4s R a2 a4 rl 142.0 3.50 .10-6 0 r5 26.4 1.25 .1,-5 C r6 -26.4 1.25
.10-5 5 in welcher Formel x der auf eine Referenzebene bezogenen Durchbiegung der
Asphäre im jeweiligen Abstand s von der optischen Achse und c dem reziproken Wert
des Radius R entspricht.
-
Die maximale Verschiebung der Frontlinse zur Entfernungseinstellung
beträgt 12mm.
-
Der normale Brennweitenbereich erstreckt sich hierbei von 10.2mm bis
28.55mm, bei aufgesetzter Vorsatzlinse erniedrigt er sich bei der kurzen Brennweite
auf 6.00mm, bei den anderen um denselben Faktor.
-
Die Fig. 6a und 6b zeigen ein weiteres Beispiel mit einzelnen Linsen
in den ersten drei Gliedern bei dem die Zoombewegungen mit den beiden ersten Gliedern
1 und L2V ausgeführt werden, wobei wiederum das erste Glied eine Doppelfunktion
für Zoom und Entfernung hat.
-
Dieses Beispiel hat neben der asphärischen Vorsatzlinse PMA noch
vier weitere asphärische Flächen.
-
Die folgende Tabelle zeigt Daten für dieses System:
Radius
Distanz 1/2 Diam. Glas
| 3 asph. - 46.70 1.20 21.20 F 2 |
| L1V # |
| 4 asph. 46.70 38.06 WW 21.20 |
| 4.40 Tele |
| 5 asph. 24.41 5.00 20.00 K 11 |
| L2V # |
| 6 asph. - 24.41 1.29 WW |
| 23.24 Tele |
| 7 asph. - 55.00 8.00 11.20 F K 5 |
| L3V # |
| 8 asph. 23.90 2.00 11.20 |
| 9 # 5.00 10.00 Ba K 4 |
| PrV # |
| 10 # 1.80 10.00 |
B1V 11 Co 2.50 9.90 Blende
| 12 11.50 3.50 10.00 La F 22 |
| 13 - 6.90 0.80 9.20 |
| L4V 14 - 22.00 5.20 8.60 S F 6 |
| 15 9.47 0.90 6.80 |
| 16 19.00 3.30 7.00 La K 8 |
| 17 - 13.46 7.00 |
wobei die Asphäre durch folgende Formel definiert ist:
+ a2s² + a4s4 R a2 a4 r1 129.85 3.50 . 10-6 0 r3 ~ 46.70 1.70 . 10-6 0 r4 46.70
- 1.70 . 10-6 0 r5 24.41 - 1.75 . 10-5 0 r6 ~ 24.41 1.75 . 10-5 0
in
welcher Formel x der auf eine Referenzebene bezogenen Durchbiegung der Asphäre im
jeweiligen Abstand s von der optischen Achse und c dem reziproken Wert des Radius
R entspricht.
-
Die maximale Verschiebung der Frontlinse zur Entfernungseinstellung
beträgt 12mm.
-
Der normale Brennweitenbereich erstreckt sich hierbei von 10.42mm
bis 29.18Mm, bei aufgesetzter Vorsatzlinse erniedrigt er sich bei der kurzen Brennweite
auf 6,°mm, bei den anderen um denselben Faktor.
-
Die besprochenen Beispiele erstrecken sich auf eine Vielzahl von
verschiedenen Objektivarten mit negativem Frontglied mit Frontgliedentfernungseinstellung.
-
Es ist evident, dass bei allen Objektivtypen mit negativem Frontglied
diese Art der Entfernungseinstellung am günstigsten ist, so dass praktisch die Erfindung
auf alle diese Objektive anwendbar ist.
-
Bei Objektiven welche aus Einzellinsen pro Glied bestehen, hat die
Rechenerfahrung gezeigt, dass drei Konditionen eingehalten werden sollen:
wobei A das Verhältnis der längsten zur kürzesten Brennweite des Grundobjektives,
n der Brechungsindex des Frontgliedes, f seine Brennweite und # L1 seine Abbe'sche
Zahl ist.
-
Für Objektive deren Glieder aus mehreren Linsen bestehen gibt es
keinerlei zwingende Bedingungen.
-
L e e r s e i t e