DE301616C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE301616C DE301616C DENDAT301616D DE301616DA DE301616C DE 301616 C DE301616 C DE 301616C DE NDAT301616 D DENDAT301616 D DE NDAT301616D DE 301616D A DE301616D A DE 301616DA DE 301616 C DE301616 C DE 301616C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- cooling
- cooler
- temperature
- heat
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 17
- 239000002826 coolant Substances 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- 238000009835 boiling Methods 0.000 claims description 6
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 6
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 claims description 6
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 239000000110 cooling liquid Substances 0.000 claims description 3
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 6
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 3
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P3/00—Liquid cooling
- F01P3/22—Liquid cooling characterised by evaporation and condensation of coolant in closed cycles; characterised by the coolant reaching higher temperatures than normal atmospheric boiling-point
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P3/00—Liquid cooling
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P3/00—Liquid cooling
- F01P2003/001—Cooling liquid
- F01P2003/003—Cooling liquid having boiling-point higher than 100°C
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
Description
Im Hauptpatent ist ein Verfahren geschildert, bei welchem Verbrennungsmotoren vermittels
einer schwer siedenden, nicht verdampfenden Kühlflüssigkeit im geschlossenen
Kreislauf gekühlt werden. Das Kühlmittel soll dabei eine Temperatur von über 100 ° erhalten.
Durch diese Temperatursteigerung läßt sich ein eigenartiger Neueffekt beim Kühlvorgang erzielen, welcher Gegenstand des
vorliegenden Zusatzpatents ist, und welcher nachstehend an einem zeichnerischen Ausführungsbeispiel zunächst erläutert werden mag.
In der Zeichnung ist M ein Verbrennungsmotor beliebiger Art, z. B. ein Dieselmotor.
Eine Pumpe 7 drückt im geschlossenen Kreislauf das schwer siedende, im Sinne des Hauptpatents
auf über 100 ° erwärmte Kühlmittel vermittels der Rohrleitungen 1 und 2 einerseits
wärmeaufnehmend durch den Motor M, anderseits wärmeabgebend durch den Wärmeabgeber (Kühler) 3. Bisher wurde nun entweder
dieser Kühler von außen mit Luft gekühlt oder aber mit gewöhnlichem Wasser, und da man bisher auch innerhalb des Kreislaufs
gewöhnliches Wasser anwandte, so war man gezwungen, die mittlere Temperatur auf höchstens 500 C zu halten, so daß, wenn der
Kühler an Luft oder Wasser von 200 seine Wärme abgab, eine Temperaturdifferenz von
nur 50—20 = 30° zu erzielen war. Jedes Kilogramm Kühlwasser vermochte also nur
etwa 30 Kai. zu transportieren. Selbst wenn man Rückkühler mit offenem Kreislauf anwandte,
brachte die Wasserkühlung ähnliche Wärmeförderungsverhältnisse. Eine verhältnismäßig
große Pumpenarbeit, und wenn man mit Kühlwa;ser im offenen Kreislauf — also ohne
Rückkühler ·— arbeitete, eine große Wasser- .: Verschwendung, war bisher Voraussetzung.
Das neue Verfahren benutzt nun neuartig die hohe Temperatur der schwer siedenden
Kühlflüssigkeit, um bei der Rückkühlung Kühlwasser zu verdampfen. Bekanntlich ist zum .·.
Verdampfen von Wasser von etwa 20 ° Anfangstemperatur bis auf ioo° Verdampfungs- 45,
temperatur — bei Atmorphärendruck — pro
Kilogramm zu verdampfendes Wasser an Flüssigkeits- und latenter Wärme mehr wie 600 Kai. Wärme aufzuwenden.
Diese Erkenntnis macht sich vorliegende Erfindung eigenartig zunutze. Gemäß dem
Hauptpatent kann man mit den schwer siedenden Flüssigkeiten bei sehr hohen Temperaturen,
also z. B. bei etwa 200° bis 300 ° C oder mehr, die Verbrennungsmaschine »vorteilhaft
für ihren eigenen Prozeß« kühlen.
Nehmen wir nun einmal an, eine Ausflußtemperatur des Kühlmittels von 325 ° aus den
Kühlmänteln des Motors M sei für einen speziellen Fall als zulässig erkannt und im Kühler 3
soll das Medium mit 325 ° zulaufen und mit
275° abgekühlt austreten, so daß eine mittlere Temperatur von 3000 C im Kühler 3 herrschen
möge, so leuchtet ohne weiteres ein, daß man
mit dieser über ioo° liegenden Temperatur
beliebige Dampfprozesse über ioo0 durchführen könnte. Würde man also den Kühler 3 in
bekannter Weise als Wärmeaustauschvorrichtung durchbilden, so daß durch den Kühler
die schwer siedende Flüssigkeit von 300 ° läuft, während auf den Kühler eine Kühlflüssigkeit
— ζ. B. Wasser — einwirkt, so wird in einem z. B. atmosphärischen Gefäß dieses Wasser
verdampfen.
In der Zeichnung ist der Wasserraum mit 4 bezeichnet und der Einfachheit halber das
Wassergeiäß mit 6.
Es möge nun durch die Rohrleitung 5 Kühlwasser von 200 wiederum eingeführt werden,
dieses Wasser wird aber (am vorteilhaftesten vollständig) zur Verdampfung geb acht, im
vorliegenden Beispiel bei Atmosphärend.uck = ioo°. Man hat also in dem Kühler eine
Temperaturdifferenz von 3000 — ioo° = 200°
gegenüber früher 300. Der Kühler 3 fällt also außerordentlich klein aus.
Da man aber auch mit einem Kilogramm zu verdampfenden Wasse· s mehr wie 600 Kai.
beim Verdampfen pro Kilogramm bindet, so braucht die Kühlwasserpumpe, welche früher
. mit ι kg nur 30 Kai. abführte, während sie jetzt mehr wie 600 Kai. pro Kilog amm absorbieren
kann, nur etwa 1Z20 der früheren
Förderarbeit zu leisten. Die Wassermenge ist so klein, daß man in vielen Fällen, bei kleineren
stationären Anlagen, die Wasserleitung benutzen wird.
Bei großen Zentralen von Verbrennungskraftmaschinen waren bisher große Rückkühlungsanlagen
notwendig, die viel Platz und Kosten erforderten. Durch Einführung dieser Verdampfungskühler fallen die Rückkühler
weg. Es wird also auch an Platz und Kosten bei großen Zentralen gespart.
Die vorstehend beschriebenen Rückkühler sind jedoch von ganz besonderer Wichtigkeit
bei Kleinanlagen, die in eng bebauten Städten aufgestellt werden. Hierselbst scheitert oft
die Frage der Anlage eines Gasmotors am hohen Kostenpunkt des Kühlwassers. Teuere
Rückkühler hingegen nahmen zu viel Platz weg und konnten nirgendwo Aufstellung finden,
infolgedessen mußte vielfach stait eines Gasmotors ein Elekt omotor gewählt werden.
Nachdem jetzt die höh en Temperaturdifferenzen in Frage kommen, kann der Kühler, da das
Kühlmittel fast ohne Druck kreist, aus sehr dünnen Blechlamellen hergestellt werden,
welche in ein kleines Wassergefäß gesetzt werden können. Der ganze Rückkühler nimmt
so wenig Raum in Anspruch, daß man ihn unbedenklich in jedem Raum aufstellen könnte.
Ein einfaches Schwadenrohr könnte den entstehenden Dampf abführen.
Der kleine leichte Kühler kann natürlich sehr leicht von außen vom Kesselstein gereinigt
werden, im Innern bleibt er vollständig blank, da stets dasselbe Kühlmedium umläuft.
Claims (1)
- P ATENT-Anspruch:Verfahen zum Heißkühlen von Verbrennungsmotoren, bei denen eine schwer siedende Kühlflüssigkeit geschlossen durch die Kühlmäntel und Wärmeabgeber umläuft, gemäß Patent 301286, dadurch gekennzeichnet, daß der von der nicht verdampfenden Heißkühlflüssigkeit mit einer Temperatur von über ioo°Odurchflossene Wärmeabgeber von außen mit Flüssigkeit (speziell Wasser) gekühlt wird, welches durch den Kühlvorgang zur Verdampfung gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301616C true DE301616C (de) |
Family
ID=555475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301616D Active DE301616C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301616C (de) |
-
0
- DE DENDAT301616D patent/DE301616C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2005075045A1 (de) | Ausdampfverfahren zur reinigung und/oder aufkonzentrierung verunreinigter flüssigkeiten | |
| DE301616C (de) | ||
| DE1508077B2 (de) | Reduktion von eisenerzen unter anwendung von atomwaerme | |
| DE3429017C2 (de) | ||
| DE2254523B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von radioaktiven Flüssigkeiten | |
| DE653625C (de) | Kuehlung von Flugmotoren mit einem Heisskuehlkreislauf | |
| DE420204C (de) | Verfahren zur Ausnutzung der Kuehlwasserwaerme von Brennkraftmaschinen | |
| DE362461C (de) | Dephlegmierungsanlage | |
| DE2552746A1 (de) | Einsatz eines duennschichtverdampfers bei kondensations-aufheizanlagen | |
| DE400300C (de) | Verfahren zur Destillation waessriger Loesungen | |
| DE2558194A1 (de) | Kuehlung von maschinen, insbesondere verbrennungskraftmaschinen | |
| DE304389C (de) | ||
| EP0011141A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Nutzung der Wärme der bei der Bierherstellung anfallenden Brüden | |
| DE361260C (de) | Verfahren zur Verdampfung von Kesselspeisewasser | |
| DE2310794C3 (de) | Anlage zum Erzeugen von Schutzgas | |
| DE308587C (de) | ||
| DE579022C (de) | Einrichtung zur Destillation von hochsiedenden Stoffen | |
| DE427425C (de) | Kompressor fuer Verdampfungsanlagen mit Bruedenverdichtung | |
| DE2118824C3 (de) | ||
| DE597340C (de) | Rueckkuehler fuer Transformatorenoel in Form eines Kaminkuehlers | |
| DE3727164A1 (de) | Verfahren zur erzeugung niedriger absoluter druecke fuer die verarbeitung von oelen und fetten | |
| DE427693C (de) | Siedekuehlung unter Druck mit Rueckkuehlung im Kreislauf fuer Verbrennungsmotoren aller Art | |
| DE482571C (de) | Verfahren zur Trennung von Dampfgemischen bei der Destillation von Fluessigkeiten, deren Daempfe ein hohes spezifisches Gewicht besitzen | |
| DE432882C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Destillation | |
| DE387484C (de) | Siedekuehlverfahren bei atmosphaerischem und hoeherem Druck mit Rueckkuehlung im Kreislauf fuer Vergasermotoren |