DE3015686C2 - Elektrophotographisches Kopiergerät mit einer beweglichen photoleitfähigen Fläche mit Entwicklung und Reinigung in jeweils einem Umlauf - Google Patents

Elektrophotographisches Kopiergerät mit einer beweglichen photoleitfähigen Fläche mit Entwicklung und Reinigung in jeweils einem Umlauf

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DE3015686C2
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Description

a) die Walze (11) aus einem porösen, elastischen Material besteht, daß
b) die Walze (11) bei der Entwicklung an der photoleitfähigen Fläche (2) anliegt und sich zur Aufbringung des flüssigen Entwicklers mit der Relativgeschwindigkeit Null mit der photoleitfähigen Fläche (2) dreht, und daß
c) die Walze (11) beim zweiten Umlauf der photoleitfähigen Fläche (2) mit der Relativgeschwindigkeit φ Null zur photoleitfähigen Fläche (2) gedreht wird.
2. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Jo Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze
(11) aus dem flüssigen Entwickler herausragt.
3. Elektrophotographisches Kopiergerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (11) zur Reinigung in der entgegengesetzten Richtung zur Bewegung der photoleitfähigen Fläche (2) gedreht wird.
4. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Walze (11) eine Quetschwalze (12, 13) -to angeordnet ist.
5. Elektrophotographisches Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalzen (12, 13) sich in unterschiedlichen Richtungen drehen.
6. Elektrophotographisches Kopiergerät nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Quetschwalze (12, 13) in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Walze (11) von der Oberfläche der Walze (11) abhebbar ist.
7. Elektrophotographisches Kopiergerät nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung der Walze (11) die beiden Quetschwalzen (12, 13) von der Oberfläche der Walze (11) abhebbar sind.
8. Elektrophotographisches Kopiergerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine beim ersten Umlauf der photoleitfähigen Fläche (2) abschaltbare Antriebsrichtung für die Walze (11).
9. Elektrophotographisches Kopiergerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine umsteuerbare Antriebseinrichtung für die Walze (11).
10. Elektrophotographisches Kopiergerät nach <>5 mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an die Walze (11) eine Spannung angelegt ist, die in Abhängigkeit von der
Entwicklung oder der Reinigung variierbar ist.
11. Elektrophotographisches Kopiergerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Walze (11) einen spezifischen Widerstand hat, der nicht größer Δ% 107 Ohmemist.
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Kopiergerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bei elektrophotographischen Kopiergeräten, die mit flüssigem Entwickler arbeiten, muß die bewegliche, photoleitfähige Fläche im allgemeinen zwei Umläufe, beispielsweise bei Verwendung einer photoleitfähigen Trommel zwei Umdrehungen, pro Kopie durchführen; dabei erfolgen während des ersten Umlaufs die Aufladung und Belichtung der phololeitfähigen Fläche, die Entwicklung der elektrostatischen, latenten Abbildung zu einem Tonerbild und die Übertragung des Tonerbild« auf ein Bildempfangsmaterial, während beim zweiten Umlauf die photoleitfähige Fläche gereinigt werden, also der zurückgebliebene Entwickler entfernt werden können.
Aus de>- DE-OS 25 23 777 ist ein mit flüssigem EntwicKler arbeitendes, elektrophotographisches Kopiergerät bekannt, bei dem die Reinigungseinrichtung während des ersten Umlaufs von der photoleitfähigen Fläche abgehoben und während des zweiten Umlaufs gegen die photoleitfähige Fläche gedrückt wird. Die Reinigungseinrichtung weist eine Reinigungsrolle aus einem porösen, elastomeren Material und eine Reinigungsklinge auf, die zeitlich exakt gesteuert verschoben werden müssen.
Ein elekirophotographisches Kopiergerät der angegebenen Gattung ist aus der DE-OS 15 22 620 bekannt und weisi eine in der Entwicklungseinrichtung angeordnete Walze auf, die beim zweiten Umlauf der photoleitfähigen Fläche den zurückgebliebenen Entwickler abstreift, also als Reinigungseinrichtung dient. Als Walze wird eine rotierende Bürste verwendet, die vollständig in den flüssigen Entwickler eingetaucht ist und sich in direktem Kontakt mit der photoleitfähigen Fläche befindet. Während der eigentlicher. Entwicklung erfüllt diese rotierende Bürste keinerlei Funktion, da die Aufbringung des flüssigen Entwicklers auf die elektrostatische, latente Abbildung durch Benetzung mit dem flüssigen Entwickler erfolgt, wie sie durch das Eintauchen der photoleitfähigen Fläche in den flüssigen Entwickler erreicht wird. Offensichtlich muß also während der Entwicklung die rotierende Bürste von der photoleitfähigen Fläche weggeschwenkt werden, um die elektrostatische, latente Abbildung nicht zu zerstören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrophotographisches Kopiergerät der angegebenen Gattung zu schaffen, das auch ohne Wegschwenken der als Reinigungseinrichtung dienenden Walze von der photoleitfähigen Fläche die Aufbringung einer ausreichenden Entwicklermenge und die zuverlässige Entfernung des zurückgebliebenen Entwicklers gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen zusammengestellt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen darauf, daß zur Reinigung und Entwicklung ein einziges, nicht verschwenkbares Element, nämlich eine einzige Walze aus einem porösen, elastischen Material, verwendet wird; diese Walze liegt bei der Entwicklung an der photoleitfähigen Fläche an und dreht sich mit der Relativgeschwindigkeit »Null« in bezug auf die bewegliche, photoleitfähige Fläche, so daß der flüssige Entwickler über die poröse Walze auf die elektrostatische, latente Abbildung aufgebracht wird. Da keinerlei Relativbewegung zwischen der photoleitfähigen Fläche einerseits und der Walze andererseits besteht, kommt es nicht zu Reibungskräften zwischen diesen beiden Bauelementen, d. h., die empfindliche elektrostatische, latente Abbildung xann nicht beschädigt werden.
Beim zweiten Umlauf der photoleitfähigen Fläche, also während der eigentlichen Reinigung, wird die Walze aus dem porösen, elastischen Material mit einer bestimmten Relativgeschwindigkeit in bezug auf die photoleitfähige Fläche gedreht, so daß Reibungskräfte auftreten und dadurch der zurückgebliebene flüssige Entwickler von der photoleitfähigen Fläche abgestreift wird.
Es ist also kein Mechanismus erforderlich, um das eigentliche Reinigungselement beim ersten Umlauf von der photoleitfähigen Fläche weg und beim zweiten Umlauf in Anlage an die photoleitfähige Fläche zu schwenken, so daß sich eine wesentliche Vereinfachung des baulichen Aufwandes ergibt. Gleichzeitig kann jedoch eine definierte Entwicklermenge auf die elektrostatische, latente Abbildung aufgebracht werden, nämlich über die Walze aus dem porösen, elastischen Material, so daß sich eine qualitativ bessere Entwicklung als bei der einfachen Benetzung der elektrostatischen latenten Abbildung durch den Entwickler ergibt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den Gesanuaufbau eines elektrophotographischen Kopiergerätes nach der vorliegenden Erfindung, und
Fi g. 2 bis 6 im vergrößerten Maßstab Ansichten der kombinierten Entwicklungs- und Reinigungseinrichtung.
In Fig. 1 ist ein Kopiergerät 1 mit einem photoempfindlichen Teil oder einer Trommel 2 dargestellt, welche entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar ist und welche an ihrer Oberfläche eine photoleitfähige Schicht aufweist. An der Oberseite des Geräts 1 ist eine transparente, lichtdurchlässige Vorlagenplatte 3 angeordnet, die in horizontaler Richtung hin- und herbewegbar ist. Die Bewegung der Vorlagenplatte 3 nach links stellt einen Vorwärtshub oder einen Hinlauf dar. Eine zu kopierende Vorlage 4 wird auf die Platte 3 gelegt. Zwischen der Oberseite der Trommel 2 und der Vorlagenplatte 3 ist aufrecht eine lichtübertragende Scharfeinstellanordnung 5 vorgesehen und in einem lichtigen Abstand davon angeordnet. Links von der Anordnung 5 ist eine Belichtungslampe 6 angeordnet, von welcher das abgegebene Licht in einer Richtung nach oben und nach rechts gerichtet wird. Eine Koronaentladeeinrichtung 7, welche dazu benutzt wird, irgendwelche Restladung von der Trommel 2 zu entfernen, ist links von der Trommel angeordnet und weist eine zur Trommel hin ausgerichtete öffnung auf.
Eine kombinierte Entwicklungs- und Reinigungseinheit 8 ist unter der Trommel 2 angeordnet und weist einen Behälter 9 auf. der eine bestimmte Menge einer Entwicklerlösung 10 enthält, in welche eine kombinierte Entwicklungs- und Reinigungsfolie 11 eingetaucht ist. Die Rolle ist so angeordnet, daß sie drehbar an der Trommeloberfläche anliegt, wie durch einen Pfeil angezeigt ist, und ist aus einem porösen elastischen Material gebildet. Die Rolle 11 wird nachstehend als Schaumrolle bezeichnet. Ein Paar Quetschrollen 12 und 13 sind drehbar auf verschiedenen Seilen der Rolle 11 iü angeordnet und liegen abwechselnd an ihr an. Außerdem weist die Einheit 8 eine Schneide 14 aus Gummi auf, welche so angeordnet ist, daß sie zum Entfernen der Entwicklerlösung an der Trommeloberfläche in Anlage gebracht und von dieser entfernt werden kann.
Eine Koronaentladeeinrichtung 15, welche sowohl zum Laden als auch zum Bildübertragen dient, ist rechts von der Trommel 2 so angeordnet, daß ihre Öffnung zur Trommeloberfläche hin ausgerichtet ist. Ein Transferblatt-Förderer 16 ist unter der Koronaentladeeinrichtung 15 angeordnet und erstreckt sich nach rechts. Ferner sind eine Zuführrolle 17 und eine Kassette 19, welche eine Anzahl Kopierblätter 18 enthält, an der rechtsseitigen Verlängerung der Förderbahn angeordnet. Ein Transfer- oder Kopierblatt-Trenner 20 ist über der Koronaentladeeinrichtung 15 angeordnet, und eine Fixiereinricntung 21 sowie eine Transfer- oder Kupierblattablage 22 sind rechts von dem Trenner 20 angeordnet. Bekanntlich kann die Koronaentladeeinjo richtung 7, welche dazu dient, eine Restladung von der Trommel zu entfernen, an irgendeiner Stelle zwischen der Koronaentladeeinrichtung 15 und der kombinierten Entwicklungs- und Reinigungseinheit 8 angeordnet sein. Mit diesem Kopiergerät wird folgendermaßen ko-J5 piert. Zuerst wird ein (nicht dargestellter) Hauptschalter des Geräts eingeschaltet, um die Koronaentladeeinrichtung 7 anzuschalten. Ferner werden dadurch die Trommel 2, die Schaumrolle 11 und die Quetschrollen 12 und 13 in vorgegebenen Richtungen in Drehung ■ίο versetzt. Die Schneide 14 wird zum Reinigen der Trommeloberfläche an dieser in Anlage gebracht. Wenn dann ein (nicht dargestellter) Kopierschalter eingeschaltet wird, beginnt die Trommel 2 ihre erste normale Umdrehung. Insbesondere wird die Koronaentladecin-■15 richtung angeschaltet, um die Trommeloberfläche gleichförmig zu laden. Die Platte 3 wird nach links bewegt, wodurch ein Bild der auf ihr angeordneten Vorlage 4, welche durch die Lampe 6 beleuchtet wird, über die lichtübertragende Scharfeinstellanordnung 5 auf die Trommeloberfläche projiziert wird, um auf dieser ein elektrostatisches, latentes Bild auszubilden, das dem Lichtbild der Vorlage entspricht. Das latente Bild wird mittels der kombinierten Entw'cklungs- und Reinigungseinheit 8 entwickelt, ohne daß es dem Einfluß der Koronaentladeeinrichtung 7 ausgesetzt wird.
Während des Entwicklungsschrittes folgt die Schaumrolle 11 der Bewegung der Trommel oder wird über eine Steuerung einer (nicht dargestellten) Kupplung unabhängig angetrieben, welche an der Welle der Rolle 11 vorgesehen ist, um sie so in derselben Richtung und mit derselben Geschwindigkeit wie die Trommeloberfläche an der Stelle zu bewegen, an welcher sie an der Trommel anliegt. In ähnlicher Weise folgen die Quet>chrollen 12 und 13 der Drehbewegung der M Schaumrolle 11 oder werden über eine Steuerung einer nicht dargestellten Kupplung unabhängig angetrieben, die an der Welle der jeweiligen Quetschrollen vorgesehen ist, um sie so in derselben Richtung und mit
derselben Geschwindigkeit wie die Oberfläche der Schaumrolle an den Stellen, wo sie anliegen, zu bewegen. Selbstverständlich wird die Quetschrolle 12 während des Entwicklungsschrittes von der Schaumrolle 11 weggeschwenkt, während die Quetschrolle 13 an der Schaumrolle 11 in Anlage gebracht ist: die Schneide 14 ist von der Trommeloberfläche entfernt.
Hierzu sind die jeweiligen Rollen und die Schneide an schwenkbaren Hebeln gehaltert, welche entsprechend gesteuert werden. Da die Schaumrolle 11 in die Entwicklerlösung 10 in den Behälter 9 eingetaucht ist, wird, wenn sich die Schaumrolle 11 dreht, die aufgenommene Lösungsmenge nach oben mitgenommen, wobei ein Teil wieder abfließt, um dadurch eine Schicht aus der Entwicklerlösung zu bilden, wenn die Schaumrolle 11 an der Trommeloberfläche anliegt. Wenn die Schaumrolle 11 von der Trommeloberfläche außer Anlage gebracht wird, zieht sich die Entwicklerlösung von der Trommeloberfläche ab. Durch einen derartigen Abzieh- oder Saugvorgang der Schaumrolle ist eine zufriedenstellende Entwicklungswirkung gesichert, ohne daß Quetschteile vorgesehen werden müssen, welche beim Naßentwickeln in der herkömmlichen Entwicklungseinrichtung erforderlich sind. Toner in der Entwicklerlösung, welcher an der Oberfläche der Schaumrolle während des Entwicklungsschrittes haftet, wird durch die Wirkung der Quetschrolle 13 in der Entwicklerlösung 10 wieder feinst verteilt, wenn die Schaumrolle 11 die Lösung absaugt und abzieht.
Wenn die Trommel ihre zweite Umdrehung beginnt, wird mittels der Zuführrolle 17 und der Förderrollen 16 ein Transfer- oder Kopierblatt 18 von der Kassette 19 aus zeitlich richtig gesteuert bezüglich der Bewegung der Trommel zugeführt, wodurch es auf einem entwickelten Bild auf der Trommeloberfläche angeordnet wird; das entwickelte Bild wird dann mittels der Koronaentladeeinrichtung 15 an das Transfer- oder Kopierblatt übertragen. Selbstverständlich hat die an die Koronaentladeeinrichtung 15 angelegte Spannung zu diesem Zeitpunkt dieselbe Polarität und dieselbe Größe wie die während des Ladeschritts angelegte Spannung, wobei jedoch die Amplitude etwas verringert werden kann. Nach dem Übertragungsschritt wird das Transfer- oder Kopierblatt mittels des Trenners 20 von der Oberfläche getrennt und läuft dann durch die Fixiereinrichtung 21. um von dort in die Ablage 2 ausgetragen zu werden. Die Trommel dreht sich weiter, damit sie der Wirkung der neutralisierenden Koronaentladeeinrichtung 7 ausgesetzt wird, mit welcher eine Restladung entfernt wird. Schließlich wird etwaiger Resttoner mittels der kombinierten Entwicklungs- und Reinigungseinheit entfernt
Während des Reinigungsschrittes wird die Schaumrolle 11 gegenüber ihrer Drehrichtung während des Entwicklungsschrittes in der entgegengesetzten Richtung angetrieben und in Drehung versetzt Somit bewegt sie sich an der Stelle, an welcher sie der Trommel am nächsten ist bzw. an ihr anliegt gegenüber der Bewegung der Trommeloberfläche in der entgegengesetzten Richtung. Die Quetschrolle 13 wird von der Schaumrolle 11 weggeschwenkt während die andere Quetschrolle 12 an der Schaumrolle 11 in Anlage gebracht wird Die Schaumrolle dient zum Entfernen von weiterem Toner, welcher auf der Trommeloberfläche zurückgeblieben ist und dieser Toner wird dann in der Entwicklerlösung 10 in dem Behälter 9 feinst verteilt Die Entwicklerlösung, welche doch noch an der Trommeloberfläche haften bleibt wird mittels der Schneide 14 vollkommen entfernt, welche nunmehr an der Trommeloberfläche in Anlage gehallen ist. Hierdurch ist dann ein Kopiervorgang beendet. Die Entwicklerlösung ist durch die Wirkung der Schneide von der Trommeloberfläche entfernt, da sich die Schaumrolle U nunmehr in der entgegengesetzten Richtung dreht, um dadurch zu verhindern, daß ihre Saugwirkung ausgenutzt wird, um die Entwicklerlösung von der Trommeloberfläche zu entfernen, und da zur
in Vorbereitung des nächsten Kopiervorgangs eine etwaige Entwicklerlösung vollständig von der Trommeloberfläche entfernt sein muß.
Gemäß der Erfindung kann die Entwicklung und Reinigung wirksam mittels der Einheit 8 erreicht werden, welche nachstehend im einzelnen beschrieben wird. Insbesondere sind sowohl die Schaumrolle 11 als auch die Quetschroiien 12 und i3 aus elektrisch leitendem Material hergestellt. Während des Entwicklungsschrittes sind sie mit einer Vorspannungsquelle 23 verbunden, bei welcher eine Polarität verwendet ist, um den Toner in der Entwicklerlösung anzuziehen, wie in F i g. 2 dargestellt ist. Andererseits sind sie während des Reinigungsschrittes mit Erdpotential verbunden, wie in F i g. 3 dargestellt ist. Das Potential der Vorspannungsquelle 23 ist etwas höher als das Untergrundpotential des auf der Trommel ausgebildeten, latenten Bildes, wodurch Toner, welcher sich auf dem Untergrundbereich des latenten Bildes ablagern will, zu der Schaumrolle hin angezogen wird, um dadurch ein Verschlechtern bzw. ein Verschmutzen des Untergrunds des latenten Bildes zu verhindern. Die Schaumrolle wirkt auch als Entwicklungselektrode, um auf diese Weise den Randeinfluß zu unterdrücken, um dadurch ein entwickeltes Bild mit einem guten Halbton zu schaffen. Irgendwelcher Tuner, welcher von der Schaumrolle U angezogen wird, kann dann in der Entwicklerlösung, wenn sie durch die Saugwirkung der Schaumrolle 11 abgenommen wird, durch die Wirkung der Quetschrolle 13 feinst verteilt werden, welche an der Schaumrolle 11 anliegt. Da eine Vorspannung desselben Potentials wie die an die Schaumrolle ti angelegte Spannung an die Quetschrolle 13 angelegt ist, besteht zwischen diesen Rollen kein Potentialunterschied, so daß der Toner wirksam abgenommen werden kann.
Wie in F i g. 3 dargestellt, dreht sich die Schaumrolle 11 während des Reinigungsschrittes in der entgegengesetzten Richtung, und die Quetschroile 12 wird an dieser (11) in Anlage gebracht Die beiden Rollen sind, da etwaiger auf der Trommeloberfläche zurückgebliebener
so Resttoner entfernt wird, mit Erdpotential verbunden, und an sie ist keine Vorspannung angelegt; dies hängt jedoch vollkommen von der Wischwirkung der Schaumrolle ab, welche bszüghch der Troiurne« in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Ein weiterer Grund bei dieser Anordnung besteht darin, eine Verschlechterung in der Tonerqualität zu vermeiden, wenn ein galvanisches Abscheiden des Toners wiederholt wird. Der Toner, der mittels der Schaumrolle 11 von der Trommel entfernt wird, wird an deren Oberfläche gehalten, und wird dann in der Entwicklerlösung durch die Ventilationswirkung (breathing action) der Schaumrolle feinst verteilt wenn die Quetschrolle 12 an ihr anliegt Wie in Fig.4 dargestellt kann die Schaumrolle 11 während des Reinigungsschrittes in derselben Richtung, aber mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit gedreht werden, die sich von der Geschwindigkeit der Trommeloberfläche unterscheidet Wenn andererseits
bei einem Kopiergerät aufgrund seiner Auslegung eine Wartezeit zwischen aufeinanderfolgenden Kopien vorgesehen werden muß, kann die Schaumrolle 11 während dieser Zeit von der Trommeloberfläche weg bewegt werden, um eine Abnutzung der Trommel zu verhindem, wie in F i g. 5 dargestellt ist. Als weitere Abwandlung kann die Schaumrolle 11 von der Trommeloberfläche weg bewegt werden und auch die beiden Quetschrollen 12 und 13 können von der Schaumrolle weg bewegt werden, um dadurch eine Abnutzung der Trommel sowie eine Verformung der Schaumrolle zu verhindern. Dies kann vorgenommen werden, wenn sich die Einrichtung in der Ruhestellung befindet, um dadurch ein Festwerden des in der Schaumrolle gehaltenen Toners und eine dazugehörende Haftung zwischen der Schaumrolle und der Trommeloberfläche zu verhindern, wenn ein Lösungsmittel aus der von der Schaumrolle aufgenommenen Entwicklerlösung verdampft.
Wenn eine leitfähige Schaumrolle verwendet wird, sollte das Material einen spezifischen Widerstand haben, welcher nicht größer als 107ncm ist. Ein derartiges Material kann durch Behandeln eines Schaumstoffmaterials beispielsweise von Polyurethan, um eine entsprechende elektrische Leitfähigkeit zu erhalten, oder durch Ausbilden eines leitenden dünnen Films auf dem Schaumstoffmaterial erhalten werden.
Selbstverständlich ist die Entwicklungs- und Reinigungsrolle, welche bei der Erfindung verwendet ist. nicht auf die Verwendung eines Schaumstoffmaterials auf einem Metallkern beschränkt, sondern es kann eine Rolle verwendet werden, welche auf einem Metallkern mit einem porösen, elastischen Material bedeckt ist. Der Begriff »poröses, elastisches Material«, wie er vorstehend verwendet ist, bezieht sich auf ein Material, in welches die Entwicklerlösung aufgesaugt werden kann und aus welchem sie gequetscht werden kann, wobei als Material beispielsweise Polystyrol. Polyäthylen, Polyurethan, Vinylchlorid, Nitrilkautschuk, Schwamm, Wolle, synthetische und Meiallfasern u. ä. verwendet werden können. Von diesen Materialien wird am erfolgreichsten ein Material verwendet, welches Dauerschaumstoffe aufweist. Die Einrichtung, welche die Entwicklerlösung der Schaumrolle zuführt, ist nicht auf das Eintauchen der Rolle in die Entwicklerlösung beschränkt. Die Lösung kann auch mittels einer Pumpenrolle oder mit Hilfe einer Rohrleitung zugeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    !. Elektrophotographisches Kopiergerät mit einer beweglichen, photoleitfähigen Fläche, auf der eine J elektrostatische, latente Abbildung einer Vorlage erzeugt wird, mit einer Entwicklungseinrichtung, die während eines ersten Umlaufs der beweglichen photoleitfähigen Fläche einen flüssigen Entwickler auf die elektrostatische, latente Abbildung aufbringt, mit einer Übertragungseinrichtung für das dadurch entstehende Tonerbild und mit einer in der Entwicklungseinrichtung angeordneten Walze, die beim zweiten Umlauf der photoleitfähigen Fläche den zurückgebliebenen Entwickler abstreift, dadurch gekennzeichnet, daß
DE3015686A 1979-04-23 1980-04-23 Elektrophotographisches Kopiergerät mit einer beweglichen photoleitfähigen Fläche mit Entwicklung und Reinigung in jeweils einem Umlauf Expired DE3015686C2 (de)

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DE3440165A1 (de) * 1983-11-02 1985-05-09 Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo Reinigungseinrichtung fuer einen elektrophotographischen nasskopierer

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