DE3015367C2 - Elektrisch ferngesteuertes, hydrostatisches Getriebe, insb. für den Fahrantrieb von Fahrzeugen - Google Patents

Elektrisch ferngesteuertes, hydrostatisches Getriebe, insb. für den Fahrantrieb von Fahrzeugen

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DE3015367C2
DE3015367C2 DE3015367A DE3015367A DE3015367C2 DE 3015367 C2 DE3015367 C2 DE 3015367C2 DE 3015367 A DE3015367 A DE 3015367A DE 3015367 A DE3015367 A DE 3015367A DE 3015367 C2 DE3015367 C2 DE 3015367C2
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Deere and Co
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    • F16H61/42Control of exclusively fluid gearing hydrostatic involving adjustment of a pump or motor with adjustable output or capacity
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Description

so
Die Erfindung betrifft ein elektrisch ferngesteuertes, hydrostatisches Getriebe, insb. für den Fahrantrieb von Fahrzeugen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Aus der US-PS 32 12 263 ist ein hydrostatisches Getriebe für Ackerschlepper oder dgl. bekannt, bei dem der Steilkolben über mechanische Gestängeglieder mit einem Stellhebel mechanisch gekoppelt ist. Hierbei kann es vorkommen, daß eine exakte Rückführung des Stellkolbens in die Neutralstellung durch das mechani- so sehe Spiel zwischen dem Stellkolben und dem Verbindungsgestänge nicht gewährleistet ist. Hier sorgt nun eine Zentrierfeder 108 dafür, den Stellkolben des Verstellventils unabhängig von einem etwaigen mechanischen Spiel in dem Gestänge zwangsweise in die Neu- b5 trulslellung zu überführen. Davon abgesehen folgt der Stellkolbcn bei dieser bekannten Anordnung zwangsweise den Bewegungen des Stellhebels, so daß es zu Fehlsteuerungen bei dieser mechanischen Koppelung nicht kommen kann.
Es ist aber auch ein elektrisch ferngesteuertes, hydrostatisches Getriebe mit den Merkmalen des Oberbegriffes bekannt bei dem der Kolben des Verstellventiles in seinen Bewegungen über elektrische Impulse einer elektrischen Fernsteuerung gesteuert wird Dabei wird der Kolben des Verstellventils beidseitig vor dem Druckmittel für die hydraulischen Stellglieder beaufschlagt Bei Fehlen von elektrischen Steuerimpulsen hält dieser beidseitig wirksame Druck den Kolben des Verstellventils in seiner Neutralstellung. Die Änderung des beidseitig wirksamen Druckes des Verstellventils e^-folgt über ein Prallplattenventil, dessen Stellung wieder über einen elektrischen Drehmomentmotor gesteuert wird, dem seinerseits das die elektrischen Steuerimpulse nach Stellrichtung und Stellgröße erzeugende Betätigungsglied zugeordnet ist (vgl. Zeitschrift »Maschine Design«, Sept 1977, Seite 215). Die elektrische Fernsteuerung dieses bekannten hydrostatischen Getriebes weist auch die Möglichkeit auf, die elektrischen Steuerimpulse durch eine manuell betätigbare Obersteuereinrichtung zu übersteuern. Diese kann eingesetzt werden, wenn der elektrische Strom ausfällt Dazu weist im bekannten Fall das Prallplattenventil eine Verlängerung auf, an die über die manuell betätigbare Übersteuerungseinrichtung bei Betätigung eine Federkraft angelegt werden kann, über die nunmehr statt über den Drehmomentmotor das Prallplattenventil verstellt werden kann.
Di.ese bekannte Übersteuerungseinrichtung kann zur Übersteuerung der durch die elektrischen Steuerimpulse erzeugten Stellgröße nur willkürlich, nämlich manuell, eingesetzt werden und dient dazu, dem Benutzer eine Steuerungsmöglichkeit auch bei Ausfall des elektrischen Stromes zu geben.
Es zeigt sich jedoch, daß Störungen von hydrostatischen Getrieben mit den Merkmale* des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dadurch entstehen können, daß in dem elektrischen Fernsteuerkreis Störimpulse auftreten, die, wie die Impulse von dem Betätigungsglied, auf das Verstellventil verstellend einwirken, ohne daß das Betätigungsglied betätigt worden ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung ein elektrisch ferngesteuertes hydrostatisches Getriebe mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiterzubilden, daß trotz der elektrischen Fernsteuerung eine Verstellung des Verstell rcntils und damit auch eine Verstellung der hydraulischen Stellglieder der Verdrängungspumpe nur möglich ist, wenn die in dem Fernsteuerkreis auftretenden elektrischen Impulse durch eine Stellbewegung des Betätigungsgliedes ausgelöst worden sind.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Aufgrund dieser Ausbildung beschränkt sich die Wirkung des Betätigungsgliedes nicht allein auf die Erzeugung der elektrischen Steuerimpulse für das Verstellventil. Vielmehr greift das Betätigungsglied direkt d. h. mechanisch, in den hydraulischen Speisekreis zwischen dem Verstellventil und den hydraulischen Stellgliedern ein. Damit ist eine Veränderung der Stellung der hydraulischen Stellglieder nur möglich, wenn das Betätigungsglied aus seiner Neutralstellung herausbewegt ist und die im elektrischen Fernsteuerkreis auftretenden Steuerimpulse somit von dieser Verstellung des Betätigungsgliedes herrühren. Bleibt dagegen das Bctätigungsglied in seiner Neutralstcllung und treten dennoch in dem Fernsteuerkreis elektrische Steuerimpulse auf,
3 4
so kann es zwar zu einerVerstellung des durch den elek- Taumelscheibe 18 obere und untere Verbindungs- oder
trischen Fernsteuerkreis vorgesteuerten Verstellventils Anlenkaugen 24 und 26, die oberhalb und unterhalb de,-
kommen. Diese Verstellung des Ventils bleibt jedoch Achse » liegen. An diese Anlenkungen 24 und 26 sind
ohne Wirkung auf die Stellung der hydraulischen Stell- jeweils obere und untere einfach wirkende hydraulische
glieder und damit auf die volumetrische Leistung der 5 Betätigungseinrichtungen 28 und 30(Fig.2) angelenkt.
Verdrängerpumpe. um so selektiv eine Winkelversteilung der Taumelsehei- Das Sperrventil ist zwecfcmäßigerweise als Zweistel- be 18 zu ermöglichen, wenn die Betätigungseinrichtun- Iungs-Ein/Aus-Schieber ausgebildet und mechanisch di- gen 28 und 30 selektiv unter Druck gesetzt werden. Die
rekt mit dem Betätigungsglied verbunden. Diese direkte Betätigungseinrichtungen 28 und 30 enthalten jeweils
zwangsweise Betätigung des Sperrventils durch das Be- io die Neutralstellung bestimmende Federn 32 und 34, wel-
tätigurgsglied liefert ein. Höchstmaß an Sicherheit ge- ehe automatisch die Pumpe in die neutrale, kein Fluid
gen unbeabsichtigte Verstellung der hydraulischen verdrängende Stellung zurückführen, wenn beide Betä-
Stellglieder. tigungseinrichtungen 28 und 30 vom Druck entlastet Eine besonders einfache Anordnung mit kurzen We- sind.
gen ergibt sich, wenn der Schieber des Zweistellungs- 15 Die Betätigungseinrichtungen 28 und 30 werden ih-Ein/Aus-Schiebers in einer Schieberbohrung geführt ist, rerseits selektiv mit Hilfe eines vorgesteuertpn elekdie an einem Ende mit einer Sumpfleitung in Verbin- trohydraulischen Richtungssteuerventils 36 und durch dung steht, und der Schieber in seiner Betriebsstellung ein positives, die Neutralstellung steuerndes Ventil 38 auf der vom Sumpfleitungsende abgewandten Seite ei- betätigt Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß das die Verdränger Que-rbohrung steht, weiche die Zuleitungen zu den 20 gung steuernde Ventil 36 ein Ventilgehäuse 39 mit einer hydraulischen Stellgliedern miteinander und mit der Bohrung 40 aufweist, das an einer mittlei en Stellung in Schieberbohrung verbindet einer noch zu beschreibenden Weise mit dem Sumpf in
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schemati- Verbindung stehende öffnung 42 aufweist Links und
scher Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher rechts der öffnung 42 sind Steueröffnungen 44 und 46
erläutert Es zeigt 25 vorgesehen, die mit entsprechenden Steuerkanälen 48
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines elek- und 50 in Verbindung stehen. Rechts von der öffnung 44 trisch ferngesteuerten hydrostatischen Getriebes ge- ist eine Speiseöffnung 52 vorgesehen. Eine entsprechenmäß der Erfindung, wobei Teile weggebrochen bzw. de Speiseöffnung 54 ist links von der öffnung 46 angeabgenommen dargestellt sind, ordnet Die Speiseöffnungen 52 und 54 sind gemeinsam
Fig.2 ein Schaltschema des zugehörigen hydrauli- 30 an eine Versorgungsleitung 56 angeschlossen, die im
sehen Systems, dargestellten Beispiel an eine zur Drucksteuerung die-
F i g. 3 eine Ansicht eines die Neutralstellung bestim- nende Versorgungspumpe 58 angeschlossen ist menden Ventils zwischen dem Getriebegehäuse und ei- In der Ventilbohrung 40 ist zur selektiven Steuerung nem Verstellsteuerventil, wobei Teile weggebrochen der Fluidverbindung zwischen den Speise- und Steuerdargestellt sind, um die Verbindungen wiederzugeben, 35 öffnungen eine Steuerhülse 60 als Nachfolgesteuerele-
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 4-4 der ment sowie ein Ventilschieber 62 als Vorsteuerelement F i g. 3. innerhalb der Hülse angeordnet. Mit den «intgegenge-
In Fig. 1 ist ein hydrostatisches Getriebe 10 gezeigt. setzten Enden des Ventilschiebers 62 sind rechte und Dieses umfaßt ein abgedichtetes Gehäuse 12. In dem linke Vorsteueröffnungen 64 und 66 verbunden, die in Gehäuse ist eine umkehrbare variable Verdrängerpum- 40 star diger Strömungsverbindung mit den Speiseöffnunpe 14 angeordnet, die nur teilweise gezeigt ist. In dem gen 52 und 54 stehen und jeweils in sich gegenüberlie-Gehäuse Yl ist (nicht dargestellt) ein fester oder varia- genden Düsen 68 und 70 münden. Der Schieber 62 und bier Stellmotor angeordnet. Dazu gehört ein hydrauli- die Hülse 60 zeigen normalerweise eine zentrierte relascher Kreis, der die Pumpe 14 mit dem Motor verbindet, tive Beziehung, wie sie in der F i g. 2 dargestellt isi. Hierum in bekannter Weise einen geschlossenen Druckmit- 45 bei liegen zwei Stege 72 und 74 des Schiebers in blockietclkreis zu bilden. Eine Eingangswelle 16 ist in dem Ge- render Stellung an zwei entsprechenden öffnungen in häuse 12 gelagert und mit der Pumpe 14 verbunden, um der Hülse, welche öffnungen zu den Steueröffnungen diese über übliche Zahnräder und Wellen anzutreiben, 44 und 46 führen, die nicht gezeigt sind. Der Druck in den Bohrungen 64 und 66 und damit
Die Pumpe 14 weist eine Taumelscheibe 18 auf, die 50 eine Verschiebung des Ventilschiebers 62 werden durch auf axial in Fluchtung stehenden rechten und linken ein Prallplattenventil 76 gesteuert. Dies ist zwischen den Wellenstummeln 20 und 22 gelagert ist, welche ihrer- beiden Düsen 68 und 70 angeordnet. Das Ventil 76 ist seits fest in dem Gehäuse 12 angeordnet sind. Die Tau- mit einem elektrischen Drehmomentmotor 78 verbunmelscheibe 18 läßt sich so um eine Achse »y« winkelmä- den, der in der Fig. 2 in der abgeschaltet!!! Steliung Big einstellen. Diese Achse geht zentral durch die WeI- 55 gezeigt ist. Dieser hält das Ventil im gleichen Abstand Ienstummel. Durch diese Winke!?.nderungen wird die von den Düsen. Dadurch werden die Drücke in den Menge und die Richtung des Fluids bestimmt, das durch beiden Bohrungen 64 und 66 gleich eingestellt. Der die Pumpe 14 verdrängt wird. Die Folge ist eine Einstel- Drehmomentmotor 78 arbeitet in Abhängigkeit von der lung der Geschwindigkeit und Drehrichtung des nicht Größe und Polarität von Steuersignalen, um das Pralldargestellten Motors. Die Taumelscheibe 18 ist hier in 60 ventil 76 um unterschiedliche Beträge aus der Mittelciner zentralen Stellung gezeigt, in der keinerlei Ver- stellung in entgegengesetzte Richtungen zu bewegen, drängung von Fluid auftritt. Wenn die Winkelverstel- Um selektiv verschiedene gewünschte Steuersignale lung der Taumelscheibe 18 aus der zentralen Stellung in dem Drehmomentmotor 78 zuleiten zu können, ist ein entgegengesetzte erste oder zweite Winkelrichtungen die Verschiebung steuernder Hebel 80 vorgesehen. Dieverstärkt wird, nimmt die von der Pumpe 34 verdrängte 1,5 ser ist in der F i g. 2 in der zentrierten neutralen Stellung Fluidmenge in den beicWn entgegengesetzten Richtun- wiedergegeben. Der Hebel ist aus der neutralen Stelgen zu. lung nach beiden entgegengesetzten Seiten ver-
Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfaßt die schwenkbar um ein Steuerpotentiometer 82 zu verstel-
len, das mit dem Drehmomentmotor 78 über einen nicht dargestellten Steuerkreis verbunden ist. Dadurch werden Signale von zunehmender Größe und entgegengesetzter Polarität erzeugt, wenn der Hebel 80 zunehmend nach entgegengesetzten Seiten aus der Neutralstellung heraus bewegt wird. Ein Rückmeldedraht 84 ist zwischen Schieber 62 und dem Motor 78 angeordnet. Wenn der Schieber eine Steuerstellung erreicht, führt der Draht 84 dazu, daß die von dem Motor 78 ausgeübte elektrische Kraft kompensiert wird, so daß das Prailvcntil 76 in die zentrale Stellung zurückkehrt und der Schieber in der gewünschten Steuerstellung verbleibt.
Das zur Steuerung der Neutralstellung dienende Ventil 38 ist ein Zweistellungs-, An- und Abschaltventil. Dieses ist durch ein Zug- und Druckkabel oder dgl. 86 über den Steuerhebel 80 verstellbar. Das Ventil 38 ist mit den Steuerleitungen 48 und 50, sowie mit den Steucrleitungen 88 und 90 verbunden, welch letztere mit den Betätigungseinrichtungen 28 und 30 für die Taumelscheibe in Verbindung stehen. Das Ventil 38 ist in einer weiter unten näher zu beschreibenden Weise über Leitung 92 mit dem Sumpf verbunden. Wenn der Hebel 80 sich in der dargestellten Neutralstellung befindet, nimmt auch das Ventil 38 eine Neutralstellung ein, wie dies gezeigt ist In dieser sind die Steuerleitungen 48 und 50 miteinander, mit den Steuerleitungen 88 und 90 und mit der Sumpfleitung 92 verbunden. Das bedeutet, daß der Flüssigkeitsdruck von den Betätigungseinrichtungen 28 und 30 abgeleitet wird. Die Taumelscheibe 18 wird so in ihrer zentralen Stellung ohne Verdrängung durch die die neutrale Stellung bestimmenden Federn 32 und 34 gehaltea Bei Verstellung des Steuerhebels 80 aus der Neutralstellung wird das Ventil 38 in eine aktive Stellung überfahrt In dieser verbindet es die Leitungen 48 und 50 in Strömungsverbindung mit den Leitungen 88 und 90, während die Sumpfleitung 92 blockiert wird.
Es wird nun auf die F i g. 3 und 4 Bezug genommen, in diesen sind bestimmte Details des die Neutralstellung steuernden Ventils 38 gezeigt Insbesondere umfaßt das Ventil 38 ein Ventilgehäuse 94. Im dargestellten Beispiel ist an diesem der Drehzapfen 22 (F i g. 1) einstückig angeformt Das Ventilgehäuse 94 mit dem Drehzapfen 22 ist an dem Gehäuse 12 der Pumpe mittels Bolzen % befestigt Das Gehäuse 94 weist eine durchgehende Bohrung 98 auf, die axial durch den Zapfen 22 führt und zur drehbaren Aufnahme einer Rückführungswelle 100 dient Diese weist gemäß F i g. 3 ein eingekerbtes Ende 102 auf. das in eine öffnung 104 der Taumelscheibe eingepreßt ist, um einen wirksamen Sitz zu gewährleisten, durch den #e Welle 100 zusammen mit der Taumelscheibe 18 dreht Die Welle 100 dient dazu, die Nachfolgehülse 60 der die Verstellung steuernden Ventileinrichtung 36 in die zentrierte relative Stellung gegenüber dem Schieber 62 zu bringen. Zu diesem Zweck weist die Welle ein verbreitertes linkes Ende 105 auf, das links von dem Ventilgehäuse 94 Hegt und in einem komplimentären rechtsliegenden Abschnitt einer öffnung 106 aufgenommen ist, die zentral in dem Ventilgehäuse 39 vorgesehen ist In dem Wellenende 105 ist exzentrisch zu der Achse » V« eine Ausnehmung 108 vorgesehen, von der das kugelförmige Ende einer Stange 110 aufgenommen ist die an der Hülse 60 befestigt ist Es ist ersichtlich, daß die Hülse 60 in Abhängigkeit von der Winkelbewegung der Taumelscheibe 18 axial verschoben wird.
Die öffnung 106 dient als Ablaufkanal, wie er funktionell in F i g. 2 durch die öffnung 62 wiedergegeben ist Eine Ablaufbohrung 112 erstreckt sich in Längsrichtung durch die Welle 100, um so die öffnung 106 mit dem Inneren des Gehäuses 12 in Verbindung zu bringen, welches zugleich als Fluidvorratsraum dient Der Ablaufkanal 112 dient außerdem zum Ableiten vonSteuer r fluid aus den Betäiigungseinrichtungen 28 und 30 in das Innere des Gehäuses 12, wenn das die Ncutralstellung steuernde Ventil 38 sich in der dargestellten neutralen Stellung befindet. Das bedeutet, daß der Kanal 112 auch zugleich die Funktion ausübt, wie sie schematisch in F i g. 2 durch die Ablaufleitung oder Sumpfleitung 92 angedeutet ist. Die Welle 100 ist mit einer Bohrung 114 versehen, die in radialer Richtung zu dem Kanal 112 führt und so angeordnet ist, daß eine ständige Fluidverbindung mit dem rechten Ende (Fig.4) der Ventilboh- rung 116 besteht Diese ist in dem Ventilgehäuse 94 quer zu der durchgehenden Bohrung 98 angeordnet. Diese Fluidverbindung besteht über den ganzen Bewegungsbereich der Welle 100. Die Ventilbohrung 116 wird durch einen Querkanal 118 angeschnitten. Der erste Ka nal 120 für Steuerfluid ist mit dem oberen Ende (F i g. 4) des Querkanals 118, mit der Steueröffnung 44 an der Grenzfläche zwischen dem Ventilgehäuse 39 und dem Ventilgehäuse 94 und mit dem Kanal 88, der in dem Getriebegehäuse 12 verläuft, und zwar an der Grenzflä ehe zwischen dem Ventilgehäuse 94 und dem Gehäuse 12 verbunden. Ein zweiter Kanal 122 für Steuerfluid ist mit dem Querkanal 118 an einer Stelle unterhalb der Ventilbofirung 116, mit der Steueröffnung 46 an der Grenzfläche zwischen den Vcntilgehäuscn 39 und 94 und mit dem Kanal 90 in dem Getriebegehäuse 12 an der Grenzfläche zwischen dem Ventilgehäuse 94 und dem Gehäuse 12 verbunden.
Ein Ventilschieber 124 (Fig.4) ist in der Ventilbohrung 116 axial verschiebbar, um die Strömungsverbin- dung zwischen den beiden Steuerkanäien 120 und 122 und dem Ablaufkanal 112 über die radiale Bohrung 114 zu sieucrn. Am fechten Ende des Schiebers 124 ist sin Steg 126 vorgesehen. Dessen rechtes Ende ist links von dem Querkanal 118 vorgesehen, wenn der Steuerhebel 80 sich in der neutralen Stellung befindet Die Kanäle 120 und 122 stehen dann miteinander und mit der Bohrung 116 über den Querkanal 118 in Verbindung. Die Bohrung 116 wiederum führt zu der Radialbohrung 114. Es wird bemerkt daß dann, wenn sich der Schieber 124 in dieser Stellung befindet eine Nut 128 in dem Steg 126 an einer Stelle zwischen den Enden des Steges in Fluchtung mit einem Betätigungselement 130 steht Hierbei handelt es sich um einen neutralen Startschalter 132. Dieser ist in einem Zündkreis (nicht gezeigt) angeord net Dieser dient dazu, einen Zustand herzustellen der ein Starten eines Fahrzeuges mit dem Getriebe 10 ermöglicht nur dann, wenn das Element 130 sich in Fluchtung mit der Nut 128 befindet Das Steuerkabel 86 zwischen Hebel 80 und Schieber 124 sorgt dafür, daß schon eine sehr kleine Bewegung des Hebels 80 nach der einen oder anderen Seite aus der Neutralstellung heraus eine Verschiebung des Schiebers 124 in der Bohrung 126 um einen Weg bewirkt, der ausreicht um den Schieber 124 in eine den Querkanal 118 blockierende Stellung bringt Eine relativ weiche Feder 134 ist zwischen dem rechten Ende der Ventilbohrung 116 und dem Boden einer Federausnehmung 136 angeordnet die im rechten Ende des Schiebers 124 vorgesehen ist, um so dem Schieber eine entsprechende Stabilität zu verleihen. Eine Boh rung 138 erstreckt sich in axialer Richtung durch den Schieber 124 und mündet unmittelbar rechts von einer Dichtung 140, um so eine freie Bewegung des Schiebers zu ermöglichen.
Es wird hier bemerkt, daß die Pumpe 48 vorzugsweise in dem Getriebegehäuse 12 angeordnet ist. Dabei sind in dem Ventilgehäuse 94 Bohrungen vorgesehen, um Fluid zu einem nicht dargestellten Kanal in dem Ventilgehäuse 39 zu fördern. Hierzu dient ein Versorgungskanal 142 nach F i g. 3, der an die Speiseöffnungen 52 und 54 des Geh»jes39 angeschlossen ist.
Es ist ersichtlich, daß das Gehäuse 12, das im dargestellten Beispiel unabhängig von dem die Neutralstellung steuernden Ventil 38 ausgebildet ist, auch so modifiziert werden kann, daß die funktionellen Teile des Ventils in dem Gehäuse 12 aufgenommen sind, ohne daß von der Lehre der vorliegenden Erfindung abgewichen wird.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet im wesentlichen wie folgt:
Jedesmal, wenn der Steuerhebel 80 sich in der Neutralstellung befindet, wird kein elektrisches Signal erzeugt. Damit erfolgt auch keine Betätigung des Drehmomentmotors 78 zur Verstellung des Steuerventils 36. Der von der Pumpe 58 gelieferte Druckmitteldruck wirkt gleichmäßig auf die entgegengesetzten Enden des Schiebers 62 und hält diesen in einer zentrierten neutralen Stellung, in der dieser verhindert, daß der gesteuerte Fluiddruck zu den Steueröffnungen 44 und 46 gelangt. Gleichzeitig sorgt der Steuerhebel 80 durch das Steuerkabel 86 dafür, daß der Ventilschieber 124 in der Neutralstellung verbleibt, in der die Betätigungseinrichtungen 28,30 mit dem Sumpf verbunden werden, und zwar jeweils über Kanäle 88, 120, 118, Ventilbohrung 116, Kar 1114 und Kanal 112 bzw. Kanal 90,122,118, Ventilbohrung 116, Kanal 114 und Kanal 112. Da hierbei der Fluiddruck von den Betätigungseinrichtungen 28 und 30 abgeleitet wird, können die die Neutralstellung bestimmenden Federn 32 und 34 die Taumelscheibe 18 in der zentralen Stellung halten, in der keine Druckmittelverdrängung stattfindet, so daß die in dem Getriebe enthaltende Maschine nicht angetrieben wird.
Ein Antrieb der Maschine wird erreicht, indem man den Steuerhebel 80 um einen vorausgewählten Betrag nach vorne oder nach rückwärts aus der Neutralstellung heraus verschwenkt. Dies führt dazu, daß der Ventilschieber 124 in die Ventilbohrung 116 um einen Betrag verschoben wird, der ausreicht um den Querkanal 118 zu blockieren. Damit werden die beiden Kanäle 120 und 122 für das Steuerfluid vom Sumpf abgetrennt. Zur gleichen Zeit führt die Bewegung des Hebels 80 zur Erzeugung eines elektrischen Steuersignales mit einer Polarität und einer Größe, die von der Richtung und dem Betrag der Verschwenkung des Hebels 80 aus der Neutralstellung heraus übereinstimmt Die Folge ist daß der Drehmomentmotor 78 anfängt zu arbeiten und das Prallventil 76 aus seiner Neutralstellung herausbewegt Dadurch wird das Gleichgewicht der Druckkräfte für den Schieber 62 aufgehoben. Der Schieber beginnt daher in der dem Kommando entsprechenden Richtung zu wandern, um das Druckfluid einer der Betätigungseinrichtungen 28 und 30 zuzuführen und gleichzeitig die andere Betätigungseinrichtung mit dem Sumpf zu verbinden. Die Folge ist daß die Taumelscheibe 18 winkelmäßig um einen Betrag eingestellt wird, der dem durch den Steuerhebel 80 ausgelösten Signal entspricht Während der Bewegung der Taumelscheibe 18 in die neue Stellung sorgt die Rückführungswelle 100 dafür, daß die Hülse 60 in bezug auf den Schieber 62 nachlaufend in die zentrale Stellung überführt wird. Bei Erreichen der zentralen Stellung wird die Strömung des Fluids in Richtung auf die Betätigungseinrichtungen 28 und 30 bzw. von diesen weg gesperrt Zwischenzeitlich hat die Bewegung des Schiebers 62 dazu geführt, daß der Rückführungsdraht 84 ausreichend ausgebogen wird, um das Drehmoment zu kompensieren, das elektrisch durch das von dem Hebel 80 ausgelöste Signal erzeugt wird. D:is System befindet sich dann im Gleichgewicht und bleibt im Gleichgewicht, bis durch Bewegung des Hebels 80 in eine neue Stellung ein neues Signal erzeugt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrisch ferngesteuertes, hydrostatisches Getriebe, insb. für den Fahrantrieb von Fahrzeugen, mit s einer in der Förderrichtung umkehrbaren Verdrängerpumpe mit veränderbarer volumetrischer Leistung und einem verstellbaren Treibglied, wie Taumelscheibe, an dem hydraulische Stellglieder und die Neutralstellung des Treibgliedes bestimmende Rückführungselemente angreifen, bei dem ein durch die elektrische Fernsteuerung vorgesteuertes Verstellventil in dem Speisekreis der hydraulischen Stellglieder angeordnet und ein die elektrischen Steuerimpulse nach Stellrichtung und Stellgröße er- is zeugendes Betätigungsglied mit vorgegebener Neutralstellung, sowie eine Obersteuerungseinrichtung zur Übersteuerung der durch die elektrischen Steuerimpulse erzeugten Stellgröße vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Obersteuerungseinrichtung im Speisekreis (48,50,88,90) zwischen den hydraulischen Stellgliedern (28, 34) und dem vorgesteuerten Verstellventil (36) in Form eines Sperrventils (38) angeordnet ist welches zwischen einer Sperrstellung, in der die Zuleitungen der hydraulischen Stellglieder mit einem Sumpf (92) verbunden sind, und einer Betriebsstellung verstellbar ist, in der diese Zuleitungen mit dem vorgesteuerten Verstellventil (36) verbunden sind, und daß das Sperrventil (TC) durch das Betätigungsglied (80) der elektrischen Fernsteuerung (78,82) bei Obergang in die Neutrahtellung in die Sperrstellung bewegbar ist.
2. Getriebe nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrventil als Zweistellungs-Ein/ Ausschieber (38) ausgebildet und mechanisch direkt mit dem Betätigungsglied (80) verbunden ist
3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Schieber (124,126) in einer Schieberbohrung (116) geführt ist die an einem Ende mit einer Sumpfleitung (112, 114) in Verbindung steht und in seiner Betriebsstellung auf der vom Sumpf leitungsende abgewandten Seite einer Querbohrung (118) steht welche die Zuleitungen (120,122) zu den hydraulischen Stellgliedern (28,30) miteinander und mit der Schieberbohrung (116) verbindet.
DE3015367A 1979-04-27 1980-04-22 Elektrisch ferngesteuertes, hydrostatisches Getriebe, insb. für den Fahrantrieb von Fahrzeugen Expired DE3015367C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/033,769 US4211079A (en) 1979-04-27 1979-04-27 Positive neutral control for hydrostatic transmission

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DE3015367C2 true DE3015367C2 (de) 1985-03-14

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ID=21872337

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3015367A Expired DE3015367C2 (de) 1979-04-27 1980-04-22 Elektrisch ferngesteuertes, hydrostatisches Getriebe, insb. für den Fahrantrieb von Fahrzeugen

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US (1) US4211079A (de)
JP (1) JPS55146288A (de)
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