DE2945809C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnstangenhilfskraft
lenkung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zahnstangenhilfskraftlenkungen dieser Art sind in
der GB-PS 14 69 185 beschrieben und dargestellt. Wesent
liches Merkmal der bekannten Ausgestaltung ist der
drehbar gelagerte Pendelkäfig, in dem die mit einer
Zahnstange kämmende Ritzelwelle drehbar gelagert ist.
Bei einem Lenkvorgang, d. h. bei der Ausübung eines
Drehmomentes auf die Ritzelwelle wird der Pendelkäfig
mit einem aus der Abstützung des Ritzels der Ritzelwelle
an der Zahnstange resultierenden Reaktionsmoment beauf
schlagt, das den Pendelkäfig zur betreffenden Seite
hin geringfügig verdreht. Diese Drehbewegung wird zur
entsprechenden Verstellung des mit dem Pendelkäfig
antriebsmäßig verbundenen Lenkventils ausgenutzt. Bei
der bekannten Ausgestaltung befinden sich - längs der
Ritzelwellenachse gesehen - die Pendelkäfigachse, die
Ritzelwellenachse, der Eingriffspunkt zwischen Zahnstange
und Ritzel sowie die Stelle der Wirkverbindung zwischen
dem Pendelkäfig und dem Lenkventil hintereinander auf
einer diagonalen Linie. Eine solche Anordnung hat den
Nachteil, daß der Abstand zwischen der Ritzelwellenachse
und der Pendelkäfigachse nicht kleiner als der Radius
der Ritzelwelle sein kann. Folglich ist ein verhältnismäßig
großer Abstand zwischen der Pendelkäfigachse und der
Stelle der Wirkverbindung zwischen dem Pendelkäfig
und dem Lenkventil erforderlich, um eine ausreichend
große Kraft zur Betätigung des Lenkventils zu erhalten.
Es ergibt sich bei der bekannten Ausgestaltung deshalb
eine große Bauweise, woraus nicht nur ein erhöhter
Materialverbrauch resultiert, sondern auch eine erschwerte
Integration der Zahnstangenhilfskraftlenkung in das
Fahrzeug. Außerdem führt eine große Bauweise auch zu
vergrößerten Dichtflächen für die Zahnstangenhilfskraft
lenkung, woraus sich aufgrund größerer Reibungskräfte
größere Beaufschlagungskräfte für die Zahnstangenhilfs
kraftlenkung ergeben, was gerade vermieden werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zahnstangen
hilfskraftlenkung der eingangs bezeichneten Art so
auszugestalten, daß bei Gewährleistung einer leichtgängigen
Funktion eine kleine Baugröße erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung liegt die Pendel
käfigachse zwischen der Ritzelwellenachse und dem Ein
griffspunkt zwischen Zahnstange und Ritzel. Das heißt, der
Abstand zwischen der Pendelkäfigachse und der Ritzelwellen
achse ist geringer als der Radius des Ritzels und ent
spricht einem Bruchteil des betreffenden Abstandes
bei der bekannten Ausgestaltung. Schon hierdurch läßt
sich die Baugröße der Zahnstangenhilfskraftlenkung erheblich
reduzieren. Darüber hinaus ergibt sich aufgrund des
geringen Abstandes zwischen der Pendelkäfigachse und
der Ritzelwellenachse unter Berücksichtigung eines
hinsichtlich funktionellen Gesichtspunkten erforderlichen
Hebelverhältnisses ein geringer Wirkabstand der Angriffs
stelle des Lenkventils am Pendelkäfig von der Pendelkäfig
achse. Auch hierdurch läßt sich die Baugröße wesentlich
verringern und ein günstiges Hebelverhältnis zur Übertra
gung der Kraft zur Beaufschlagung des Lenkventils er
reichen.
Die im Anspruch 2 enthaltenen Merkmale tragen ebenfalls
dazu bei, die Baugröße zu verringern.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in einer Zeichnung
dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine Zahnstangenhilfskraftlenkung in der Vorderansicht,
wobei wesentliche Abschnitte vertikal geschnitten dar
gestellt sind;
Fig. 2 den Schnitt II-II in Fig. 1;
Fig. 3 den Schnitt III-III in Fig. 1.
Das Bezugszeichen 1 zeigt ein Getriebegehäuse, das am Chassis
des (nicht gezeigten) zugeordneten Fahrzeugs befestigt ist. Mit
2 ist eine Zahnstange bezeichnet, die mit Gelenkarmen der
(nicht gezeigten) lenkbaren Räder des Fahrzeugs verbunden ist
und sich gleitend durch das Getriebegehäuse 1 hindurch er
streckt. Ein Ritzel 3 a einer mit dem (nicht gezeigten) Lenkrad
verbundenen Ritzelwelle 3 steht im Eingriff mit einer Zahnung
2 a der Zahnstange 2.
Die Ritzelwelle 3 ist durch ein Paar vertikal angeordneter
Lager 5, 5′ drehbar in einem Pendelkäfig 4 gelagert, und der
Pendelkäfig 4 ist seinerseits durch ein Paar vertikal ange
ordneter Lager 6, 6′ in dem Getriebegehäuse 1 drehbar gela
gert. Die Ritzelwelle 3 und der Pendelkäfig 4 haben gegen
einander versetzte Drehachsen. Beim gezeigten Ausführungs
beispiel ist die Pendelkäfigachse 0 4 gegen die Ritzelwellen
achse 0 3 um ε zu der Zahnstange 2 hin versetzt.
Der Pendelkäfig 4 ist auf einer Seite mit einem Fenster 7 ver
sehen, um eine Störung zwischen dem Pendelkäfig 4 und der Zah
nung 2 a zu vermeiden, die mit dem Ritzel 3 a durch das Fenster 7
hindurch in Eingriff kommt. Der Pendelkäfig 4 weist an seinem
oberen Ende eine Betätigungsstange 8 zur Betätigung eines Lenk
ventils 9 auf, die einteilig mit ihm ausgebildet ist und gegen
die Pendelkäfigachse 0 4 um den Abstand l (Fig. 3) versetzt ist,
welcher größer ist als der Betrag der Versetzung ε.
Das Lenkventil 9 kann ein üblicher Typ sein, wenn es ein
4-Wege-Umschaltventil ist. In diesem Beispiel ist das Lenkven
til 9 ein solcher Typ, bei welchem ein Ventilschieber 12 glei
tend in einer im Ventilgehäuse 10 augebildeten Ventilbohrung
11 angeordnet ist. Der Ventilschieber 12 hat an einem Ende
einen länglichen Schlitz 13, der sich durch ihn hindurch er
streckt und in Radialrichtung des Pendelkäfigs 4 länglich ist.
Das freie Ende der Betätigungsstange 8 wird im Schlitz 13 so
aufgenommen, daß die Drehbewegung des Pendelkäfigs 4 um seine
Pendelkäfigachse 0 4 den Ventilschieber 12 veranlaßt, sich nach
rechts bzw. links zu verschieben.
Der Ventilschieber 12 hat drei ringförmige Rillen 14, 15 und
16, die in seine äußere Mantelfläche eingeschnitten sind, und
von denen die mittlere Rille 15 mit einer hydraulischen Druck
quelle 18 wie beispielsweise einer hydraulischen Pumpe ver
bunden ist über eine Öl-Zuführungsleitung 17, die in der Ven
tilbohrung 11 mündet, während die anderen Rillen 14 und 16 auf
beiden Seiten der mittleren Rille 15 mit einem Ölbehälter 20
verbunden sind über eine Rückleitung 19, die von der Ventil
bohrung 11 ausgeht und mit einer Innenbohrung 12 a des Ventil
schiebers 12 in Verbindung steht. Das Ventilgehäuse 10 weist
zwei ringförmige Rillen 21, 22 auf, die parallel an der Wan
dung der Ventilbohrung 11 ausgebildet sind, wobei das offene
Ende der Zuführungsleitung 17 zwischen den Rillen 21, 22 an
geordnet ist. Diese zwei Rillen 21, 22 stehen über hydrauli
sche Ausgangsleitungen 24, 25 (Fig. 1) mit einer rechten und
einer linken hydraulischen Kammer eines Zylinders 23 bekann
ter Bauart (von dem ein Teil in Fig. 1 gezeigt ist) in Ver
bindung, von dem die Zahnstange 2 ein Teil ist.
Wenn der Ventilschieber 12 wahlweise nach rechts oder links aus
seiner Neutralstellung verstellt wird, werden die rechte und
die linke hydraulische Kammer durch Doppelkantensteuerungen mit
der Zuführungsleitung 17 und der Rückleitung 19 verbunden wie
bei bekannten Servolenkvorrichtungen, mit dem Ergebnis, daß der
hydraulische Druck von der hydraulischen Druckquelle 18 an die
mit der Zuführungsleitung 17 verbundene hydraulische Kammer ge
liefert wird, wodurch die Zahnstange 2 veranlaßt wird, sich
nach rechts oder links zu bewegen und dadurch die Richtung der
lenkbaren Räder zu verändern.
Das Lenkventil 9 ist mit einem Mechanismus 26 versehen, um den
Ventilschieber 12 in der Mittel- bzw. Neutralstellung zu hal
ten, wenn kein Lenkmoment ausgeübt wird. Der Mechanismus 26 um
faßt einen Zylinder 27, der parallel zu der Ventilbohrung 11 im
Ventilgehäuse 10 ausgebildet ist, ferner ein Paar Kolben 29,
29′, die gleitend im Zylinder 27 aufgenommen sind und eine Re
aktionskammer 28 zwischen sich definieren, eine im Reaktions
raum 28 angeordnete Neutralisier- oder Rückkehr-Feder 30, die
die Kolben 29, 29′ nach außen drängt, sowie ein Paar Anschlag
stifte 31, 31′, die von einer Seite des Ventilschiebers 12
radial vorstehen, und zwischen denen die Kolben 29, 29′ ange
ordnet sind. Die Auswärtsbewegungen der Kolben 29, 29′ sind
durch die Innenflächen von an beiden Seiten des Ventilgehäu
ses 10 vorgesehenen Abdeckungen 10 a, 10 b begrenzt. Die Reak
tionskammer 28 steht durch einen Kanal mit der mittleren Rille
15 des Ventilschiebers 12 und daher mit der Zuführungsleitung
17 in Verbindung. Die Abschnitte des Ventilgehäuses 10, die zu
den Anschlagstiften 31, 31′ hinweisen, sind mit Aussparungen
32, 32′ versehen, wodurch die Mittenzentrierung des Ventil
schiebers 12 ermöglicht wird.
Während beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel der Mechanis
mus 26 nur auf einer Seite des Ventilschiebers 12 vorgesehen
ist, ist es zum Aufrechterhalten einer guten Gleiteigenschaft
des Ventilschiebers 12 vorteilhaft, ein Paar Mechanismen 26
symmetrisch auf beiden Seiten des Ventilschiebers 12 vorzuse
hen, so daß die auf den Ventilschieber 12 wirkenden Biegekräfte
sich gegenseitig ausgleichen.
Der Basisabschnitt 8 a der Betätigungsstange 8 hat einen größe
ren Durchmesser, um eine ausreichende Festigkeit aufzuweisen,
und eine in einer Abdeckung 10 a des Ventilgehäuses 10 ausge
bildete Öffnung 33 hat einen noch größeren Durchmesser, um den
Basisabschnitt 8 a aufzunehmen. Es ist ein Spiel zwischen dem
Basisabschnitt 8 a und der Öffnung 33 vorgesehen, so daß die Be
tätigungsstange 8 um etwa 1 mm aus der Neutralstellung in bei
den Achsrichtungen des Ventilschiebers 12 pendeln kann. Der
Basisabschnitt 8 a der Betätigungsstange 8 mit großem Durchmes
ser und die Abdeckung 10 a mit der Öffnung 33 bilden einen funk
tionssicheren Mechanismus für den Fall eines Ausfalls des hy
draulischen Systems.
Ein Führungskolben 34 ist im Getriebegehäuse 1 auf der dem
Ritzel 3 a gegenüberliegenden Seite der Zahnstange 2 radial
verschiebbar zu dieser aufgenommen zur gleitenden Lagerung der
Zahnstange 2 auf dieser Seite. Eine Feder 35 ist zwischen dem
Führungskolben 34 und einer Kappe 36 eingesetzt, um die
Zahnstange 2 durch den Führungskolben 34 zur Ritzelwelle 3 hin
zu beaufschlagen, um so einen toten Gang zwischen der Zahnung
2 a und dem Ritzel 3 a zu eliminieren, die miteinander in Ein
griff stehen.
Nachfolgend wird die Funktion der Zahnstangenhilfskraftlen
kung erläutert. Wenn kein Lenkmoment auf die Ritzelwelle 3
ausgeübt wird, hält die Feder 30 die Kolben 29, 29′ in Kontakt
mit den Abdeckungen 10 a, 10 b, so daß der Ventilschieber 12
durch das Paar Anschlagstifte 31, 31′ in der Neutralstellung
gehalten wird, in der der Zylinder 23 unbetätigt ist und die
Ritzelwellenachse 0 3 auf der Verlängerung der Linie A liegt,
welche die Pendelkäfigachse 0 4 und den Eingriffspunkt zwischen
der Zahnung 2 a und dem Ritzel 3 a verbindet.
Wenn das Lenkmoment auf die Ritzelwelle 3 mittels des Lenk
rades ausgeübt wird, um die Zahnung 2 a in der Achsialrichtung
zu betätigen, übt die Zahnung 2 a auf das mit ihr in Eingriff
stehende Ritzel 3 a ein Reaktionsmoment aus, welches durch die
Größe und die Richtung der betätigenden Kraft bestimmt wird,
und welches die Ritzelwelle 3 zusammen mit dem Pendelkäfig 4 um
die Pendelkäfigachse 0 4 dreht und somit den Ventilschieber 12
entsprechend beaufschlagt. Hierdurch werden die zwei ringför
migen Rillen 21, 22, die an der Innenfläche der Bohrung 11
ausgebildet sind, in Verbindung mit der Zuführungsleitung 17
bzw. der Rückleitung 19 und somit der Zylinder in Funktion ge
bracht. Wenn die Drehbewegung größer wird als das durch die
festgesetzte Last der Neutralisier-Feder 30 erzeugte entgegen
gesetzte Moment, beginnt die Ritzelwelle 3, sich mit dem Pen
delkäfig 4 zu drehen, und die Winkelverstellung der Ritzel
welle 3 um die Pendelkäfigachse 0 4 wird vergrößert durch das
Hebelverhältnis l/ε und auf die Betätigungsstange 8 des Pendel
käfigs 4 übertragen, mit dem Ergebnis, daß die Betätigungs
stange 8 eine axiale Verstellung des Ventilschiebers 12 be
wirkt, welche groß genug ist, um einen zuverlässigen Umschalt
vorgang des Ventils 9 sicherzustellen. Dieses betätigt den
Zylinder 23, der seinerseits der Ritzelwelle 3 hilft die Zahn
stange 2 anzutreiben.
Wenn das Lenkventil 9 betätigt wird, wird die Reaktionskammer
28 des Mechanismus 26 über die Zuführungsleitung 17 mit dem
hydraulischen Druck beliefert, der weiter zum Zylinder 23 ge
leitet wird. Der Druck in der Reaktionskammer 28 bewirkt eine
Verstellung der Kolben 29, 29′ nach außen und erteilt dem Ven
tilschieber 12 über die Anschlagstifte 31, 31′ eine Reaktions
kraft, die ihn zur Neutralstellung hin drängt. Hierdurch kann
eine übermäßige Umschaltbewegung des Ventilschiebers 12 be
schränkt werden.
Da die Bewegung der Betätigungsstange 8 der um das Hebelver
hältnis l/ε vergrößerten Bewegung der Ritzelwelle 3 entspricht,
entspricht die Kraft, die die Betätigungsstange 8 dem Ventil
schieber 12 erteilt, der durch das Hebelverhältnis l/ε geteil
ten Betätigungskraft der Ritzelwelle 3, so daß die wirksame
Druckfläche in der Reaktionskammer 28 und damit die Festigkeit
der Neutralisier-Feder 30 kleiner festgesetzt werden kann, als
wenn die Betätigungskraft direkt auf den Ventilschieber über
tragen wird. Dies ermöglicht es, den Reaktionsmechanismus 26
kleiner zu konstruieren, was seinerseits die Gesamtgröße der
Zahnstangenhilfskraftlenkung vermindert.
In Notfällen, in denen beispielsweise der hydraulische Druck
wegen Ausfalls der Pumpe nicht an die Zuführungsleitung 17 ge
liefert werden kann oder bei einem Schaden am Übertragungs
glied, das die hydraulische Versorgung einstellt, kann der Zy
linder 23 nicht betätigt werden, selbst wenn der Ventilschieber
12 durch die Betätigungsstange 8 des Pendelkäfigs 4 verstellt
wird. Wenn sich jedoch die Betätigungsstange 8 bis zu einem be
stimmten Ausmaß dreht, stößt sie gegen die Wand der Öffnung 33,
die in der Abdeckung 10 b ausgebildet ist, wodurch die Drehbe
wegung des Pendelkäfigs 4 verhindert wird, so daß das auf die
Ritzelwelle 3 ausgeübte Lenkmoment die Zahnstange 2 direkt an
treibt und somit ein sicheres Lenken des Fahrzeugs durch
menschliche Kraft ermöglicht. Auch in diesem Falle können, da
die Reaktionskraft, die dem Ritzel 3 a von der Zahnung 2 a er
teilt wird, im Verhältnis ε/l vermindert ist, bevor sie auf die
Betätigungsstange 8 wirkt, die erforderliche Festigkeit der
Betätigungsstange 8 und die erforderliche Flächendruckfestig
keit der Öffnung 33 um ein Gutteil vermindert werden.
Im allgemeinen ist eine (nicht gezeigte) Verbindungsstange, die
die Zahnstange 2 und die Gelenkarme der lenkbaren Räder verbin
det, nicht notwendigerweise parallel zu der Zahnstange 2, und
der Winkel, den die Verbindungsstange mit der Zahnstange 2 bil
det, variiert in Übereinstimmung mit deren Verstellung. Wegen
dieser Neigung der Verbindungsstange drückt entweder der auf
die lenkbaren Räder wirkende Straßenwiderstand die Zahnstange 2
gegen die Ritzelwelle 3 oder er zieht sie von der Ritzelwelle 3
weg. In beiden Fällen ermöglicht die vorliegende Ausgestaltung
die glatte Rückstellung des Lenkventils 9 und daher des Lenk
rades in die Neutralstellung aus den folgende Gründen. Wenn
die Ritzelwellenachse 0 3 nach links oder rechts aus der Neu
tralstellung um die Pendelkäfigachse 0 4 gedreht wird, wird die
Ritzelwelle 3 ein wenig zu der Zahnstange 2 hin verstellt und
gegen diese gedrückt, d. h. die Ritzelwelle 3 hat eine Bewe
gungskomponente zu der Zahnung 2 a hin. Daher vergrößert in
einem Fall, in dem die Zahnstange 2 durch den Straßenwiderstand
gegen die Ritzelwelle 3 gedrückt wird, der Straßenwiderstand
die Kraft der Feder 30, welche die Ritzelwellenachse 0 3 in die
Neutralstellung zurückdrückt. In einem Fall, in dem die Zahn
stange 2 von der Ritzelwelle 3 durch den Straßenwidertand weg
gezogen wird, wird die auf die Lager 6, 6′ des Pendelkäfigs 4
ausgeübte Last vermindert, was seinerseits den Reibungswider
stand der Lager vermindert und dem Pendelkäfig 4 hilft, in
seine Neutralstellung zurückzukehren.
Bei der erfindungsgemäßen Zahnstangenhilfskraftlenkung kann das
Lenkventil mit einer einfachen Konstruktion dahin gebracht
werden, genau auf das Lenkmoment anzusprechen. Da ferner das
Lenkventil von beliebigem Typ sein kann, wie beispielsweise
einem solchen mit einem längs verschiebbaren oder drehbaren
Schieber und ferner unabhängig von der Ritzelwelle konstru
iert werden kann, kann die Zahnstangenhilfskraftlenkung klein
ausgeführt und die Zahl erforderlicher Dichtungsglieder ver
mindert werden. Ferner kann die Position des Lenkventils um den
Pendelkäfig herum frei bestimmt werden. Dies trägt ebenfalls
zur Verminderung der Baugröße bei, und daher läßt sich die er
findungsgemäße Zahnstangenhilfskraftlenkung leicht in das aus
zurüstende Fahrzeug integrieren.
Claims (2)
1. Zahnstangenhilfskraftlenkung für Fahrzeuge,
mit einem im Getriebegehäuse (1) um eine Pendelkäfigachse
(0 4) drehbar getragenen Pendelkäfig (4), der über Lager in
seinem Inneren die Ritzelwelle (3) um eine Ritzelwellen
achse (0 3) drehbar aufnimmt, die radial um einen bestimmten
Abstand gegen die Pendelkäfigachse (0 4) versetzt ist, und
der mit einer Betätigungseinrichtung (8) für das Lenkven
til versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pendelkäfigachse (0 4) zwischen der Ritzelwellen
achse (0 3) und dem Eingriffspunkt zwischen Zahnstange (2)
und Ritzel (3 a) liegt.
2. Zahnstangenhilfskraftlenkung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in bei Einrichtungen nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1 bekannter Weise, die Betätigungseinrichtung (8)
am Pendelkäfig (4) mit dem Ventilschieber (12) des Lenk
ventils (9) an einer Stelle in Verlängerung (A) einer Linie
in Wirkverbindung steht, die den Eingriffspunkt zwischen
Zahnstange (2) und Ritzel (3 a) und die Pendelkäfigachse
(0 4) auf der der Ritzelwellenachse (0 3) abgewandten Seite
verbindet.
Applications Claiming Priority (1)
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