DE301219C - - Google Patents
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- DE301219C DE301219C DENDAT301219D DE301219DA DE301219C DE 301219 C DE301219 C DE 301219C DE NDAT301219 D DENDAT301219 D DE NDAT301219D DE 301219D A DE301219D A DE 301219DA DE 301219 C DE301219 C DE 301219C
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- cotton
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Nonwoven Fabrics (AREA)
Description
Es ist bereits bekannt, zur Herstellung eines Verbandstoffes roh auf der Krempel verarbeitete
Baumwolle zu verwenden, worauf das fertige Erzeugnis aus Baumwolle und Zellstoff
5 oder ähnlichen Stoffen einem Koch- und Bleich- ^ Vorgang unterworfen wird. Durch ein nachträgliches
Kochen und Bleichen wird der hergestellten Watte ein festes Gefüge gegeben und die Gesamtheit der Lagen in einen einheitlichSn,
in sich geschlossenen Stoff überführt. Bekannt sind auch Verfahren, bei denen durch Florbildung der Zellstoffwolle und Verfilzung
dieses Netzes mit einem gleichzeitig aus Baumwolle oder Leinenfasern hergestellten
Flore eine in sich geschlossene Watteschicht hergestellt wird, die aus völlig durcheinandergearbeiteten
Zellstoff-, Baumwoll- und Flachsfasern besteht.
Diesem Bekannten gegenüber unterscheidet
ao sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß kein einheitlicher Stoff, kein festes Gefüge gebildet
werden, auch kein Kochen und Bleichen mehr stattfinden soll, vielmehr soll im Gegensatz
zu dem Bekannten eine leichte Wieder trennbarkeit der zur Verwendung gelangenden
Einzelstoffe aus einzelnen oder mehreren Lagen von entsprechender Stärke erzielt werden.
Dies ist beispielsweise möglich, wenn die nach dem neuen Verfahren zur Verarbeitung
kommenden Grundstoffe bereits entsprechend vorbehandelt sind, d. h. in vorher gebleichtem
Zustande in eine gemeinschaftliche Vließform überführt werden. Es kann demnach bei Ausübung
des neuen Verfahrens lediglich Baumwolle zur Verwendung gelangen, die bereits in bekannter Weise vorgearbeitet bzw. fertig
gekrempelt ist. Die Baumwolle hat mithin alle bereits erforderlichen Behandlungen durchgemacht
und ist auch demzufolge schon gekocht.
Durch dieses Verfahren wird die Herstellung einer neuen Verbandwatte ermöglicht, die eine
erhebliche Ersparnis von etwa 60 Prozent an Baumwolle ergibt und -die Festigkeit erhöht,
ohne die Aufsaugfähigkeit zu verringern. Dies ist besonders bei größeren Verbänden von erheblichem
Vorteil, da einem Zerreißen des Wattevließverbandes nach Möglichkeit vorgebeugt wird.
Ein weiterer Vorteil ist insbesondere die Möglichkeit, die Anzahl der einzelnen gleichmäßig
starken Schichten je nach Angaben des behandelnden Arztes und entsprechend dem jeweiligen Verwendungszweck vorher festzustellen
bzw. zu bestimmen.
Das Verfahren ist folgendes: Gebleichte, ungebleich'te
oder sonst beliebig geeignet vorbereitete Baumwolle oder BaumwoUabiälle durchlaufen
in bekannter Weise die Wattekrempel und werden als Flor abgeliefert. Dieser Flor
bildet die erste Schicht der Watte. Die nächste Schicht besteht aus einem bereits fertigen
Schleier aus Zellstoff bzw. Zellstoffwatte, der sich auf den aus der Wattekrempel kommenden
Baumwollschleier auflegt, ohne sich mit ihm zu vermischen oder zu verfilzen. Auf
diesen Schleier folgt wieder ein Baumwollschleier und ein Zellstoff- bzw. Zellstoffwatte-
schleier, in wechselseitiger Reihenfolge. Den Anfang und Schluß bildet der Baumwollschleier.
Die so durch einfaches Aufeinanderlegen verbundenen Schleier werden in üblicher Weise
zusammen aufgerollt, bis sie die gewünschte Stärke oder Dicke des Verbandwattevließes
erreicht haben.
Die einzelnen Schleierschichten können sowohl geschlossen als auch durch geeignete Vorrichtungen
bekannter Art getrennt die Krempel passieren. Auch schließt das Verfahren nicht aus, daß die Anfang- 'und Schlußschicht
des Verbandwattevließes der Zellstoff bzw. die. Zellstoffwatte ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Verbandwattevließen, welche aus Baumwolle und Zellstofffloren bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß in wechselseitiger Reihenfolge ein Flor aus gekrempelter gebleichter Baumwolle oder gekrempelten gebleichten Baum- ' wollabfällen und ein Flor aus Zellstoffwatte zu einem Vließe aufgewickelt werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301219C true DE301219C (de) |
Family
ID=555133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301219D Active DE301219C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301219C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AP2245A (en) * | 2006-02-14 | 2011-07-27 | Nitin Sureshrao Chavan | A method and device for subsiding/controlling foaming without using antifoaming agent/deformer evolving during industrial process. |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AP2245A (en) * | 2006-02-14 | 2011-07-27 | Nitin Sureshrao Chavan | A method and device for subsiding/controlling foaming without using antifoaming agent/deformer evolving during industrial process. |
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