DE301024C - - Google Patents

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DE301024C
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piston
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/28Stations for despatch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Biological Treatment Of Waste Water (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JV£ 301024 KLASSE 81 e. GRUPPE
Rohrpostanlage.
Zusatz zum Patent 246904. ■
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1916 ab. Längste Dauer: 8. Juli 1926.
In Rohrpostanlagen wird häufig der Übelstand beobachtet, daß die vor Inbetriebsetzung der Anlage in die Absender gelegten Büchsen an ungünstigen Stellen der Rohrleitung, z. B. Krümmungen mit kleinem Halbmesser, stecken bleiben, weil sie infolge des nicht rechtzeitig einsetzenden Triebstromes nicht die zum Durcheilen dieser Stellen notwendige Geschwindigkeit besitzen. Um zu verhindern, daß Büchsen bei Inbetriebsetzung der Anlage vorzeitig eingelegt werden, d. h. bevor in den Rohrleitungen genügend Druck vorhanden ist, sind aus dem Hauptpatent Vorrichtungen bekannt, durch die die Verschlußklappen sämtlicher Sender mit Hilfe von Elektromagneten so lange verriegelt werden, bis die Anlage in Betrieb genommen wird. Die elektrische Sperrung hat den Nachteil, daß zahlreiche Leitungen, besondere Stromquellen und dauernde Stromkosten erforderlich sind.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und löst die aus dem Huptpatent bekannte Aufgabe in weit einfacherer und vollkommenerer Weise dadurch, daß die Sperrung von dem in den Rohrleitungen jeweils' auftretenden Luftstrom selbst abhängig gemacht ist.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist auf der Zeichnung beispielsweise ein Sender für Saugluftbetrieb dargestellt.
Der im Querschnitt gezeichnete Sender besteht im wesentlichen aus einem Förderrohr a, dessen obere Hälfte δ als Tür ausgebildet ist, die um ein Scharnier c drehbar ist. Auf der entgegengesetzten Seite besitzt die Tür δ eine - Sperrnase d, in die ein um den Zapfen e beweglicher und unter dem Druck einer Spannfeder g stehender Sperrhebel f greift. Dieser ist nach unten zu mit einem Kolben h verbunden, der in einem Zylinder i auf und ab gleiten kann. Das Innere des Zylinders i steht durch ein Rohr k mit dem Förderrohr a in Verbindung. Die Sperrvorrichtung wird zweckmäßig durch ein Gehäuse I gegen äußere Eingriffe geschützt. v
Solange der Druck im Innern des Förderrohres α gleich dem äußeren Luftdruck ist, folgt der Sperrhebel f dem Druck der Feder g und legt sich gegen die Sperrnase d, so daß die Tür δ nicht geöffnet werden kann. Entsteht dagegen im Innern des Rohres die zur Beförderung einer Büchse notwendige -Luftverdünnung, so wird der Kolben h angesaugt und ' die Sperrnase d von dem Sperrhebel f freigegeben. Die Tür δ kann nunmehr nach Überwindung des auf ihr lastenden äußeren Druckes geöffnet werden.
Bei Druckluftbetrieb ist der Kolben h und Zylinder i entsprechend umgekehrt anzuordnen. An Stelle eines Zylinders und Kolbens kann auch eine Biegehaut o. dgl. Anwendung finden. Der Sperrhebel f kann mit einer Schaufahne versehen werden, durch die der Zustand der Anlage äußerlich sichtbar gemacht wird.

Claims (1)

  1. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Rohrpostanlage nach Patent 246904, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Sperren der Senderverschlußklappen verwendeten Sperriegel (f) mit einem Kolben oder einer Biegehaut verbunden sind, deren Arbeitsraum mit dem Förderrohr derart - in Verbindung steht, daß erst nach Einlassen der Förderluft in das Förderrohr die Kolben o. dgl. bewegt und damit die Sperrriegel in die Offenstellung überführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE1166037B (de) * 1960-03-24 1964-03-19 Siemens Ag Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopfartig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten

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DE246904C (de)

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