DE3003263A1 - Schnellverschluss fuer druck- oder vakuumbehaelter - Google Patents

Schnellverschluss fuer druck- oder vakuumbehaelter

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DE3003263A1
DE3003263A1 DE19803003263 DE3003263A DE3003263A1 DE 3003263 A1 DE3003263 A1 DE 3003263A1 DE 19803003263 DE19803003263 DE 19803003263 DE 3003263 A DE3003263 A DE 3003263A DE 3003263 A1 DE3003263 A1 DE 3003263A1
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seal
quick release
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DE19803003263
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Joseph Dipl.-Ing. 5000 Köln Ecken
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures
    • F16J13/12Detachable closure members; Means for tightening closures attached by wedging action by means of screw-thread, interrupted screw-thread, bayonet closure, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • Schnellverschluß für Druck- und Vakuumbehälter
  • B e s c h r e i b u n g: Schnellverschlüsse sind im Behälterbau für Druck- und Vakuum seit langem bekannt. Man kennt Bajonettverschlüsse oder auch Verschlüsse mit Hebelsystemen. Die zum Abdichten erforderliche Anpressung erfolgt vielfach durch druckbeaufschlagte Dichtungen, bei welchen von der Bodenseite einer Nut her ein dachförmig geformtes Dichtungsprofil gegen die-Dichtfläche des Gegenflansches oder Verschlußdeckels gedrückt wird. Es sind auch sogenannte Lippendichtungen, die ohne Fremdenergie abdichten, bekannt. Daneben werden auch Schläuche in-Nutprofilen kammerförmig- eingebettet und durch Druckbeaufschlagung des Schlauches legt-sich der Schlauch gegen die Dichtflächen in Nut und Gegenflansch oder Deckel dicht auf. Die Funktion der geschilderten Abdichtungsarten setzt die Verwendung eines elastischen Dichtungsmaterials voraus. Die Abdichtung mit nicht- elastomeren Materialien ist schwierig, da die- Anschmiegung der elastischen Dichtung nicht mehr vorausgesetzt werden kann. Ausführungen mit Lippendichtungen und Dichtungen in Dachform, die mit Fremdenergie betrieben werden, eignen sich nur-, wenn sie aus hinreichend elastischem Material ausgebildet sind. Bei Schläuchen ist ohnehin die Verwendung elastischen Materiales Voraussetzung.
  • Alle bekannten Elastomere-Materialien haben den Nachteil, daß eine Vielzahl von Lösungsmitteln, insbesondere-organische Lösungsmittel, diese Dichtungen anlösen oder völlig zerstören. Praktisch völlig resistente Materialien, wie etwa PTFE, sind als Dichtungswerkstoff nur schwierig einzusetzen, da sie wegen ihres Fließverhaltens eine korrekte Kammerung der Dichtung verlangen. Ausführungen als Lippendichtung, letztlich ist auch eine Dichtung in Dachformat eine Lippendichtung, sind mit solchen Werkstoffen für längere Standzeiten praktisch nicht zu realisieren.
  • ie vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, die aufgezeigten Mängel zu umgehen.
  • Zu tILesem Zweck wird das Verschlußteil, etwa ein Verschlußdeckel, in 2 Teilen ausgeführt und der Zwischenraum zwischen den beiden Teilen mit einem Druckmedium, vorzugsweise einer flydraulikflüssigkeit, beaufschlagt.
  • Die prinzipielle Ausführung und die Funktionsweise zeigen die beiden Abbildungen: An Hand der Abbildung I sei der Aufbau etwa eines Behälterverschlußdeckels aufgezeigt. Ein solcher Verschluß besteht bekanntlich aus einem als Bajonett ausgeführten Flanschring 2 und einem Verschluß deckel 1 der die Haltelappen als Gegenstück zu der Bajonettausführung des Ringes 2 aufweist. An dem Deckel 1 schließt sich ein kurzer Ring la an, der dicht verschweißt ist und gleichzeitig eine Dichtnut für etwa einen 0-Ring aufweist. Als eigentliche Dichtfläche ist die am Teil 3 planparallel zur Dichtung 4 angeordnete Auflagefläche anzus!lechen. Der Zwischenraum zwischen Teil 1 und Teil 3 wird f eine Druckflüssigkeit oder ein Druckgas derart beaufsclllagt, daß die entstehende Kraft voll als Presskraft für die Dichtung 4 zur Verfügung steht.
  • Das Teil 3 wird über einen Bolzen 5 und ein Rückholelement, welches in der vorliegenden Abbildung als Federpaket 6 dargestellt ist, ausgerüstet. Bei Ablassen des Druckes im Raum zwischen Teil 1 und Teil 3 wirkt das Federpaket 6 als Rückholelement und die Planfläche des Teiles 3 legt sich gegen den Verschlußdeckel 1. Damit ist keine Presskraft mehr zwischen den Bajonettflächen des Ringes 2 und dem Deckel 1 gegeben, so daß dieser leicht durch Drehung geöffnet werden kann.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ausführung ist auch denkbar, daß der Anschlußstutzen 7 konisch ausgeführt würde, und in gleicher Weise mit entsprechender Steigung das zylindrische Stück des Teiles 3; bei solcher Ausführung und entsprechender Präzision wäre auch eine metallische Abdichtung zwischen Teil 3 und dem Stutzen 7 möglich. Die Rückholung über Federpaket 6 mit dem Bolzen 5 erfolgt in gleicher Weise.
  • Es bleibt darauf hinzuweisen, daß an Stelle des O-Ringes im Ring 1a selbstverständlich jede Art einer Wellendichtung möglich ist; ferner auch eine faitenbalgartige metallische Verbindung die erforderliche minimale Bewegung zwischen Teil 1 und Teil 3 ermöglicht. Für die Druckbeaufschlagung des Raumes zwischen Teil 1 und Teil 3 kann neben bekannten Systemen eine Anordnung mit Differenzialdruckzylinder gemnAbbildung II eingesetzt werden. Bei dieser Ausführung würde der Behälterinnendruck nutzbar gemacht werden für die Druckbeaufschlagung auf die Dichtung: Die Kolbenfläche 8 ist mit dem Behälterdruck beaufschlagt und die mit höherem Druck im Verhältnis der Flächen 8 und 9 ausgestattete Zylinderseite beaufschlagt den Raum zwischen Teil 1 und Teil 3. Bei Entspannen des Behälters ergibt sich automatisch auch die Entspannung des Zwischenraumes zwischen Teil 1 und Teil 3, die Entspannung der Dichtung und die öffnungsmöglichkeit des Schnellverschlusses.
  • Eine andere Variante zeigt die gestrichelte Anschlußlinie lo in Abbildung II: Dieser Anschluß entspricht der Betriebsweise bei einem evakuierten Behälter. Hierbei würde ebenfalls im Verhältnis der beiden Kolbenflächen der erhöhte Andruck auf der Druckseite 9 vorliegen. Selbstverständlich kann auch die KolbenrückseiLe 9 im Betriebsfalle mit Vakuum genutzt werden, wenn statt des Anschlusses 1o die ursprüngliche Anschlußweise bleibt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1) Schnellverschluß mit bekannter mechanischer Verriegelung, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel aus zwei zueinander beweglichen Teilen 1 und 3 ausgeführt und durch Druckbeaufschlagung zwischen den beiden Teilen die erforderliche Pressung der Dichtung 4 erfolgt.
  2. 2) Schnellverschluß nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung zwischen Teil 1 und Teil 3 aus einer oder mehreren Wellen eines Metallbalges besteht.
  3. 3) Schnellverschluß nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittlere Führung mit Rückholelement und Abdichtung eingebaut ist.
  4. 4)-Schnellverschluß nach Anspruch 1 oder nach Anspruch-1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen Teil 1 und Teil 3 evakuiert und Teil 1 und Teil 3 dadurch in Ausgangsposition gebracht werden.
  5. 5) Schnellverschluß nach Anspruch 1,2,3 und 4 oder einzelnen derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung zwischen Schnellverschluß und Behälter durch konische Ausbildung zwischen Teil 3 und dem Behälteranschluß 7 erfolgt.
  6. 6) Schnellverschluß nach Anspruch 1 bis 5 insgesamt oder einzelnen dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß der Behälterdruck an die größere Fläche 8 eines Differenzialdruckgebers gemäß Abbildung II- angeschlossen und die kleinere Fläche 9 mit dem höherem Druck an den Raum zwischen Teil 3 und 1 angeschlossen wird.
  7. 7) Schnellverschluß nach Anspruch 1 bis 5 oder einzelnen dieser Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Vakuumbehälter der Anschluß des Behälters in der gestricheltenWeise 10 angeschlossen wird.
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